Strahlung in Nahrungsmitteln messen, geht das?

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11.01.04
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Hallo,

ist vielleicht nicht die richtige Rubrik, aber wusste nun auch nicht, wohin mit meiner Frage.

Vielleicht könnt ihr mich sogar an ein besseres Forum dafür verweisen.

Was wisst ihr über die Messbarkeit von schädlichen Strahlungen in pflanzlichen und tierischen Produkten?

Es gibt ja das Gerät Gamma-Scout, welches alpha-, beta- und gammastrahlen misst. Da viele Nahrungsmittel zur Haltbarmachung bestrahlt werden und dies überaus schädlich für den Körper ist, wäre es toll, wenn man die Messung selber durchführen könnte und damit etwas klüger wäre.

Im Moment heißt es ja, dass alle Nahrungsmittel, die Südafrika und Israel verlassen, per Gesetz bestrahlt werden müssen. Nun habe ich das gleiche von Holland gehört. Es können aber auch alles Gerüchte sein und ich will mich nicht unnötig verrückt machen lassen. Die Frage ist aber, ob die Messgeräte wirklich die vorhandenen Strahlen in den Nahrungsmitteln messen können oder diese nur die Frucht bei der Bestrahlung schädigen, dann aber nicht gespeichert werden. Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus und hoffe darauf, dass dies ein Fachmann liest und mir kompetent antwortet.

Viele liebe Grüße

dette
 
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07.05.04
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Hallo Dette,

bei Conrad gibt es noch das russische Strahlenmeßgerät, welches auch mitgelieferte Probenbehälter hat und zudem preiswerter ist. Außerdem hat es die nützliche Knack-Ton-Ausgabe per Lautsprecher, die beim Gamma-Scout nur gegen Aufpreis zu erhalten ist.
Ich hatte das Vorgängermodell des russischen Grätes, welches aber mittlerweile den Geist aufgegeben hat (kann Dir auch mit dem Scout passieren, russische Geräte sind sonst eigentlich sehr robust). Mittlerweile gibt es ja nun längere Garantie. Und wenn Du den Kaufnachweis nicht wegwirfst (wie ich), repariert Conrad Dir das Gerät auch nach der Garantie, dann allerdings gegen Bezahlung.
Ich hatte damit aber nie Lebensmittel gemessen, wäre mir auch viel zu aufwändig. Was nützt Dir dann auch die Aussage, daß strahlungsfrei, wenn dann mit Pestiziden verseucht?
Lerne Dir lieber einen kinesiologischen Selbsttest oder Pendeln oder Biotensor o.ä., dann kannst Du jederzeit testen, ob ein Nahrungsmittel (der Schlafplatz, das Wasser, das Medikament, die Schuhe...) für Dich gut ist/sind, oder nicht - und nicht nur einen Teilaspekt. Kostet zudem nichts. Und beim kinesiologischen Selbsttest brauchst Du nur die Arme, die Du hoffentlich immer bei Dir hast, sonst nichts.
Liebe Grüße

Günter
 
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11.01.04
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Hallo Günter,

danke für deine Antwort. Ich habe gleich mal bei conrad nachgeschaut und 3 Geräte gefunden. Ich nehme mal an, dass die alle drei russisch sind. Es steht auch dabei, dass man damit Lebensmittel messen kann. Ob das nun wirklich stimmt, ist ja noch die Frage. Vielleicht tummelt sich ja ein Physiker hier im Forum, der mich aufklären kann.

Man muss ja nicht jedes Lebensmittel testen. Es ging vorallem darum, ob es wirklich stimmt, dass besagte Nahrungsmittel aus besagten Ländern bestrahlt wurden. Da wir nur Bio essen, können wir mal vermuten, dass da keine Pestizide drinnen sind. Im Bioladen gibt es sehr oft Avocados aus Israel. Ich fass die nicht an, aber vielleicht zu Unrecht. Vielleicht ist es doch ein Gerücht und den Händlern kann man nicht glauben, da sie selbst auch angeschwindelt werden können.

Das mit dem kinesiologischen Test wäre natürlich am idealsten, aber ich bin skeptisch. Ich habe bei einer Kinesiologin für mich und meinen Sohn vor ein paar Jahren sehr viel Geld gelassen und wir wurden beide nicht geheilt, obwohl laut Test alle Allergien verschwunden waren. Deshalb glaube ich nicht an die Kinesiologie. Ich glaube eher, dass der Körper (Arm) oder das Pendel so reagieren, wie man bewusst oder unterbewusst denkt. Sorry, ich finde die Idee klasse aber ich glaube nicht daran.

Liebe Grüße

Dette
 
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06.11.04
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Hallo zusammen,

die Frage von Dette beschäftigt mich sehr oft beim Einkaufen, denn ich habe vor vielen Jahren gelesen, dass in Südafrika die Lebensmittel bestrahlt werden. Da ich nicht weiss, ob das auf uns eine ungute Wirkung hat, kaufe ich diese Früchte eher nicht. Von Jsrael wusste ich das nicht, kann es aber sofort glauben.
Günther, das mit dem Kinesiologie-Test ist eine gute Idee - ich werde ihn nächstes Mal machen. Ich bin überzeugt von K., denn mein HP machte ihn jeweils mit mir und den Kügelchen, die er mir geben wollte: ich muss Euch sagen - es war erstaunlich. Die Kügelchen im Fläschchen, das ich ca 1 Minute in der Hand hielt, beeinflussten tatsächlich meine Muskelkraft. Als ich zuerst offenbar die Falschen hielt, hatte ich fast keine Kraft in den Beinen und die Muskeln schmerzten sofort. Da lachte er und sagte, dass er offenbar genau die gegenteiligen Kügelchen erwischt hätte. Bei der nächsten Probe hatte ich so eine enorme Kraft, dass ich glaubte, ich sei aus Beton! Er gab mir sogleich 3 Kügelchen und meine Symptome waren weg!
 
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07.05.04
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Hallo zusammen,

Kinesiologie ist fehleranfällig, da gibt es einiges zu beachten. So kann eine psychologische Umkehr dazu führen, daß die Ergebnisse falsch sind. Beim Eigentest kann man sich auch ganz schnell selbst an der Nase herumführen, wenn man nicht neutral und erwartungslos bleibt. Kann man aber alles lernen.
In der Regel führt eine Bestrahlung wohl nicht zu Sekundärstrahlung (Lebensmittel strahlt dann auch). Der für uns ungünstige Effekt besteht ja in der Veränderung und Zerstörung bestimmter Stoffe. Warum ist ein bestrahltes Lebensmittel keimfrei und warum können bestrahlte Samen nicht mehr keimen? Weil durch die Strahlung bestimmte Dinge kaputtgehen. Ein solches Lebensmittel ist aber nicht mehr natürlich.
Es wird wohl so sein, daß Du bestrahlte Lebensmittel gar nicht mit dem Geigerzähler herausfindest, weil keine meßbar erhöhte Strahlung da ist. Anders ist es mit in die Pflanzen eingelagerten radioaktiven Stoffen, wie nach Tschernobyl.
Du willst in Zukunft lieber deutsche Kartoffeln essen? Dann lies mal das hier:
http://www.zeit.de/2005/23/N-Uran
Guten Appetit!
Liebe Grüße

Günter


[geändert von Günter M. am 06-08-05 at 07:38 AM]
 
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27.03.04
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Hallo Günter,
diese "bestimmten Dinge" die durch Bestrahlung der Lebensmittel kaputtgehen würde ich mit Lebensenergie bezeichnen. Ohne Lebensenergie kein Leben!!! Den berühmten Feng Shui Meister Lin Yün hab ich mal sagen hören: "Ohne Lebensenergie (er bezeichnet das mit Qi) ist der Mensch ein Sack voll stinkender Knochen". Das ist doch deutlich - oder ?
Grüsse
grufti
 
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07.05.04
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Hallo Grufti,

Lebensenergie ist der feinstoffliche Bereich, der wird mit Sicherheit geschädigt. Der leidet auch unter der Mikrowelle. Ich denke aber, daß es auch grobstoffliche Veränderungen gibt, schließlich schädigen radioaktive Strahlen auch das Erbgut.
Liebe Grüße

Günter
 
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09.11.04
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Hallo Dette,

ich habe auch schon von bestrahlten Lebensmitteln gehört und jetzt mal was rausgesucht.
Also Lebensmittel werden wirklich bestrahlt müssen aber gekennzeichnet werden.
Die Strahlung kann man angeblich nicht messen.

Etikettierung und Verpackung. Das Etikett oder die Verpackung - die auf jeden Fall angemessen sein muss - sowie die Begleitdokumente der mit ionisierenden Strahlen behandelten Lebensmittel oder der Lebensmittel, die bestrahlte Bestandteile enthalten, müssen den Hinweis "bestrahlt" oder "mit ionisierenden Strahlen behandelt" aufweisen. Handelt es sich um Erzeugnisse für den Verkauf an den Endverbraucher, so gelten die Etikettierungserfordernisse der Richtlinie 79/112/EWG des Rates über die Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln sowie die Werbung hierfür. Bei Erzeugnissen, die nicht für den Endverbraucher bestimmt sind, müssen die Bestrahlung ebenso wie der Name und die Anschrift der Einrichtung, die die Bestrahlung durchgeführt hat, angegeben werden.
http://europa.eu.int/scadplus/leg/de/lvb/l21117.htm

Wo wird Bestrahlung angewandt?

Die ionisierenden Bestrahlung von Lebensmitteln wird hauptsächlich eingesetzt, um die mikrobielle Belastung von Lebensmitteln reduzieren, zum Beispiel bei Gewürzen, Kräutern aber auch Garnelen oder Froschschenkeln, Eiklar, Innereien von Hühnern, 'Hamburgern', Trockenfrüchten und Getreideflocken.
www.was-wir-essen.de/verarbeitung/1772_1656.cfm

Anmerkung: Lebensmittel, welche mit ionisierender Strahlung behandelt wurden, weisen keine meßbare radioaktive Strahlung auf. Allerdings werden durch dieses Verfahren nachweislich Inhaltstoffe geschädigt, z.B Vitamine, ungesättigte Fettsäuren u.a. Die Auswirkungen auf DNA und DNS sind übrigens noch nicht erforscht. Somit haben solche Lebensmittel ihre Natürlichkeit vollkommen verloren und sind für mich Produkte aus Frankensteins Küche.
http://www.sellpage.de/i_lebensmittel.htm

Ich habe auch schon ein merkwürdiges Erlebnis mit Kartoffeln gehabt.
Normalerweide kaufe ich meine Kartoffeln direkt beim Bauern (sind auch viel leckerer!!!), aber einmal hatte ich keine Zeit und habe sie im Supermarkt gekauft. Die Kartoffeln habe ich wie immer in den Schrank gestellt.
Nach ca. einer Woche kam ich morgens in die Küche und es hat merkwürdig gestunken und etwas schleimiges lief aus dem Schrank aus. Die Kartoffeln waren einfach so ausgelaufen. Normaler weise halten sich Kartoffeln länger als eine Woche und wenn sie älter sind keimen sie erstmal und verschrumpeln dann langsam.
Mein Freund meinte damals, dass sie bestimmt irgendwie "behandelt" worden sind!
Ich glaube das auch!!!

LG
Sternchen
 
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11.01.04
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Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Dass es das Gesetz zum Kennzeichnen von bestrahlten Lebensmitteln gibt, ist ja toll, aber ich glaube nicht daran, dass es eingehalten wird, denn dann hätte ich schon mal irgendwo ein Etikett gesehen, wo es drauf steht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine Produkte, die ich bisher gesehen habe, bestrahlt wurden. Das ist sehr unwahrscheinlich. Da gibt es sicher ein Hintertürchen.

Dem Staat ist doch sowieso egal, was in Obst, Gemüse und anderen Nahrungsmitteln steckt. Solange sie erlauben, dass munter mit chemischen Düngemitteln, Herbiziden, Fungiziden, Pestiziden und Hormonen gearbeitet werden darf, kann man sich ja vorstellen, wie wichtig das Gesetz es sieht, Bestrahlung zu kennzeichnen. Oder habt ihr schon mal gesehen, dass auf einer Gurke steht, wieviel Chemie da drinnen ist?

Liebe Grüße

dette
 
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09.11.04
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Hallo dette,

ich glaube da ja auch nicht so recht dran.
Da hilft ja wohl wirklich nur noch direkt beim Bauern seines Vertrauens kaufen ;)

Und es wird noch schlimmer, viele Waren die in Containern transportiert werden, werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt. Angeblich soll es ausreichen wenn die Container langegenug gelüftet werden. Ich frage mich nur wieviel von den Gift geht in die Ware und ist nachher in unserer Bekleidung, Schuhen usw.
Hier ein Beispiel:
http://www.stbg.de/Zeitung/se504/cont2.htm

LG
Sternchen
 
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11.01.04
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Hallo Sternchen,

wenn das so einfach wäre, beim Bauern deines Vertrauens kaufen. Leider haben unsere Biobauern ihre Felder alle gleich neben vielbefahrenen Straßen und zwischen Feldern und Straße pflanzen sie nicht einmal hohe Hecken oder Bäume. Das ist das, was ich sehe. Alles andere, was ich nicht sehe, wird noch viel schlimmer sein.

Am besten ab auf eine einsame Insel und alles selber anbauen. Da hat man dann nur noch den sauren Regen.

Liebe Grüße

dette

PS.:

Die Sache mit den begasten Containern setzt ja noch einen oben drauf.
 
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07.05.04
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Hallo Dette,

DDT findet man auch in der Antarktis!
Liebe Grüße

Günter
 
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27.03.04
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Hallo Leute,
schaut mal hier rein - ist interessant

http://www.nzz.ch/2005/06/12/il/articleCW5YD.html

Grüsse
grufti
 
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02.01.11
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Hallo!
Was grufti eingestellt hatte mit dem Link ist folgendes:

Uran auf Schweizer Äckern
Phosphat-Dünger enthält bis zu 100 Gramm Uran pro Tonne
Mit dem Dünger kippen die Bauern auch in der Schweiz erhebliche Mengen Uran auf ihre Felder. Während das Problem in Deutschland debattiert wird, fehlen in der Schweiz genaue Daten und Grenzwerte. (...)
...............................................................................................................................................

Ich habe jetzt einen Link bekommen zu Bestrahlung von Lebensmitteln (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherung):

BVL - Berichterstattung zu bestrahlten Lebensmitteln - Jahresbericht Lebensmittelbestrahlung 2010

Es ist der Jahresbericht von 2010 - hier ein Ausschnitt (fett-Hervorhebung von mir):

(...) Hiervon betroffene Produktgruppen waren insbesondere Nahrungsergänzungsmittel und Fischerzeugnisse. Für 6 Proben war die Behandlung mit ionisierenden Strahlen zugelassen, aber die Ware war nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet.
Dazu gehörten Lebensmittel aus den Gruppen Suppen/Saucen, Nahrungsergänzungsmittel, Krusten-/Schalentiere, Kakao und getrocknete Kräuter und Gewürze. Bei weiteren 9 Proben konnte die Zulässigkeit einer Bestrahlung nicht abschließend geklärt werden. Ein Grund dafür ist, dass mit den eingesetzten Analysemethoden zum Teil keine Beurteilung möglich ist, ob nur eine Zutat oder das ganze Produkt bestrahlt wurde. Betroffen waren hauptsächlich Suppen/Saucen und getrocknete Kräuter und Gewürze. (...)


Anmerkung von mir:
Nicht zu vergessen ist die Bestrahlung mit Mikrowellen von Funkgeräten (Handy, WLAN, DECT-Telefon usw.), die bei Transporten und Lagerungen wahrscheinlich fast überall dauerhaft ist, mehr oder weniger.
:wave:
 
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23.05.12
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Hallo
Interessant was ihr da schreibt. Ich esse praktisch nur was im Garten wächst, von Freunden oder Bio direkt vom Bauer, Demeter. Es ist wohl eine Lebensphilosophie geworden, dass ich wenig behandelte/ transportierte Ware essen möchte, bei deren Herstellung möglichst niemand zu Schaden kam. Hoffentlich wachen immer mehr Menschen auf, und verstehen wie viel Schaden mit den ganzen Lebensmittelketten an der Erde und auch an Menschen/Tieren gemacht wird. Ausbeutung kann nicht ewig gut gehen.
Ich bin ein Gegner der ganzen Bestrahlungen, die Lebensmittel werden dadurch manipuliert, die Lebensenergie ist nicht mehr diese, die der Mensch bräuchte.
Sagen wirs doch einfach weiter........ irgendwann passiert ein "Bewusstseinssprung" wie beim 100. Affen. Grüsse. KARDE
 
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