Sterben: Die Grenze zwischen Leben und Tod (theguardian.com)

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... New research into the dying brain suggests the line between life and death may be less distinct than previously thought ...

Der GUARDIAN berichtet hier über das Wissen zum Sterben. So ganz genau kennt sich die Wissenschaft da ja weiter nicht aus.

Der lange Artikel ist auf Englisch und kann natürlich übersetzt werden. Wer interessiert ist, mag den Artikel lesen.

: https://www.deepl.com/de/translator


Anmerkung: Google-Übersetzungslink zum vollständig übersetzten Artikel
Di., 2. April 2024 Die neue Wissenschaft vom Tod: „Im Gehirn passiert etwas, das keinen Sinn ergibt“
Neue Forschungen zum sterbenden Gehirn legen nahe, dass die Grenze zwischen Leben und Tod weniger klar ist als bisher angenommen...
- oder diese Google-Übersetzung als PDF im Anhang.

Grüsse,
Oregano
 

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interessant vor allem hinsichtlich der demnach natürlich nicht zulässigen Diagnose "hirntot" (zB im Zusammenhang mit Organspendern..)

(bzgl NTE werden wie immer viele wichtige Aspekte einfach ignoriert, die das Gedankenkonstrukt ins Wanken bringen oder einstürzen lassen würden.....gähn..)
 
Zuletzt bearbeitet:
interessant vor allem hinsichtlich der demnach natürlich nicht zulässigen Diagnose "hirntot"
Der Artikel behauptet nicht, daß das Gehirn nicht irreversibel absterben kann, wenn es nur lange genug keinen Sauerstoff mehr erhält (oder wenn es durch einen Unfall zerquetscht ist). Und wenn jemand mit Unterkühlung bis zu sechs Stunden nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden kann (d.h. das Gehirn arbeitet dann wieder!), kann und wird er nicht als hirntot erklärt werden.

Nach den deutschen Richtlinien wird der Hirntod entweder festgestellt, wenn eine zweite Untersuchung nach 12 bzw. 72 Stunden kein anderes Ergebnis erbringt oder wenn ein EEG nachweist, daß keine Hirnströme mehr da sind. Die in dem Artikel beschriebenen Phänomene (was in den Minuten nach dem Herzstillstand passiert) würden nicht davon erfaßt und könnten also auch nicht zu einer falschen Hirntoddiagnose führen.
 
die junge Frau wurde für hirntot erklärt.... die unerwartete Zunahme hochfrequenter Hirnaktivität galt bisher als unmöglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
die junge Frau wurde für hirntot erklärt....
Wo steht das?

In einem anderen Artikel bei Heise über diese Fälle steht:
Die vier Patienten befanden sich nach einem Herzinfarkt [korrekt: Herzstillstand] auf der Intensivstation im Koma. Weil es in solchen Fällen zu epileptischen Anfällen kommen kann, wurden ihre Gehirnwellen zur frühen Erkennung und medikamentösen Behandlung per Elektroenzephalografie (EEG) überwacht. Dazu wurde auch ihre Herzschlagrate beobachtet. In allen vier Fällen hatten die Familien wegen der schlechten Gesundheitsprognosen dann entschieden, die künstliche Beatmung abzuschalten und bei einem auch den Herzschrittmacher.
Koma ist eine Bedingung für den Hirntod, aber nicht dasselbe wie Hirntod. Nach dem Hirntod können auch keine epileptischen Anfälle mehr auftreten, weil es keinerlei elektrische Aktivität im Gehirn mehr gibt. Folglich scheint es mir ausgeschlossen, daß die Patienten schon als hirntot erklärt waren.

Die Originalveröffentlichung findet sich hier:
Darin steht auch nichts über eine Hirntod-Diagnose.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kennst du die Regelungen, die in Michigan für das Abschalten von lebenserhaltenden Maßnahmen gelten? Selbst bei uns ist der Hirntod dafür keine Bedingung.

Und Zunahme ist was anderes als Wiederaufleben. Das Wort "Zunahme" allein verrät schon, daß niemand von einem Hirntod ausgegangen ist.

Ganz abgesehen davon: Dieser Artikel würde auf jeden Fall die Hirntod-Feststellung erwähnen, wenn es sie gegeben hätte. Denn das wäre ja eine maximale Sensation: Wiedereintritt von Gehirnströmen nach festgestelltem Hirntod!

Also bitte erspare uns deine impliziten Annahmen, wenn sie vollkommen unwahrscheinlich sind.
 
wie der Artikel darlegt, war bisher für unmöglich gehaltenes nunmal eben doch offensichtlich möglich...
Warum also sollte das nicht auch bzgl Hirntoddiagnose so sein können ? Fakt ist auch, daß ein Organspender noch leben muss, sonst wären die Organe unbrauchbar. ---> https://www.symptome.ch/threads/org...aktuellen-praxis-petition.122493/post-1379407

"Die Kinder hatten weiße Haare, ihre Gesichter schmerzverzerrt (...)"

Mediziner haben übrigens auch stets behauptet, Komapatienten würden nichts mitbekommen. Das Gegenteil ist aber erwiesenermaßen oftder Fall, wie man heute weiß.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie der Artikel darlegt, war bisher für unmöglich gehaltenes nunmal eben doch offensichtlich möglich...
Warum also sollte das nicht auch bzgl Hirntoddiagnose so sein können ?
Das wäre genauso, wie wenn du aus der Neuentdeckung von Pflanzen, die mit so wenig Wasser auskommen, wie es bislang für unmöglich gehalten wurde, schließt, daß es also auch Pflanzen geben kann, die gar kein Wasser brauchen.

Im Übrigen wurde ein Anstieg der Hirnaktivität nach Herzstillstand ganz sicher nicht für unmöglich gehalten. Es hat vielleicht nicht jeder damit gerechnet. Aber in Wirklichkeit hat man es bereits vermutet:
Eine Erhöhung hochfrequenter Oszillationen, ein möglicher Marker für das Bewusstsein (6), wurde bereits früher bei Patienten, die an einer lebensbedrohlichen Krankheit sterben, festgestellt (7-9). Bei gesunden Tieren berichtete unsere Gruppe, dass eine plötzliche Beendigung der Herzfunktion oder eine akute Asphyxie [Erstickung] ein hohes Maß an Gamma-Aktivitäten stimulierte, einschließlich eines globalen Anstiegs der funktionellen und gerichteten Konnektivität bei Gamma-Oszillationen (10, 11). Bisher haben jedoch keine Studien über neuronale Korrelate bei sterbenden Menschen berichtet, die für die subjektiven Wahrnehmungen verantwortlich sein könnten, die von Nahtoderfahrenen berichtet werden (1, 3, 12). Das Ziel dieser Studie war es, neuronale Korrelate des Sterbeprozesses zu identifizieren.
Quelle: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2216268120
 
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