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Hallo zusammen,
ich bin 60 Jahre alt (1,93 m groß, 130 kg) und wende mich an dieses Forum, da mein Gesundheitszustand seit 2012 massiv beeinträchtigt ist und die Beschwerden immer schwerer werden.
Anamnese & Verletzungen:
ich bin 60 Jahre alt (1,93 m groß, 130 kg) und wende mich an dieses Forum, da mein Gesundheitszustand seit 2012 massiv beeinträchtigt ist und die Beschwerden immer schwerer werden.
Anamnese & Verletzungen:
- 1985–1987: Militärdienst in Afghanistan. Mehrfache vertikale Schläge gegen den Kopf (Anschlagen mit dem Kopf von unten nach oben an der Luke des BTR-60 Schützenpanzers).
- 1987–2018: Arbeit als Mechaniker für Schwermaschinen. Jahrzehntelange schwere körperliche Arbeit, Vibrationen und Fehlhaltungen der Halswirbelsäule (HWS).
- Seit 2012: Deutliche Verschlechterung. Es begann mit häufigen Kopfschmerzen und dem Gefühl von Herzbeschwerden am 2.–3. Tag nach schwerer körperlicher Arbeit (Kardiologische Untersuchungen waren ohne Befund). Seit 8 Jahren bin ich arbeitsunfähig.
- Kopfschmerzen & Schmerzmittel: Die Kopfschmerzen beginnen im Nacken am Hinterhauptansatz. Früher nahm ich Saridon (bis zu 6 Tabl./Tag, wirkten schließlich nicht mehr). Aktuell verwende ich brausefähiges Solpadeine ohne Codein (2 Tabl.). Interessante Beobachtung: Bei längerer Einnahme von Diclofenac (Diclovit) wegen Rücken- und Fersenschmerzen verschwinden auch die Kopfschmerzen.
- Massive Benommenheit ("Brain Fog") & Übelkeit: Ein Gefühl wie betrunken oder "neblig im Kopf", das 1–2 Mal pro Woche auftritt oder bis zu 14 Tage am Stück anhält. Währenddessen treten Kopfschmerzen und Übelkeit (ohne Erbrechen) auf.
- Sehstörungen: Während der Benommenheit verschlechtert sich das Sehvermögen auf beiden Augen deutlich. Lässt die Benommenheit nach, normalisiert sich das Sehen wieder. Wegen plötzlicher Benommenheitsattakken musste ich beim Autofahren mehrmals am Straßenrand anhalten.
- Verlauf: An guten Tagen ("Sonnenschein im Kopf") kann ich im Haushalt arbeiten und spüre danach eine normale, gesunde körperliche Müdigkeit. An schlechten Tagen geht fast nichts.
- HWS-MRT: Ausgeprägte Deformationen (C3–C7), Diskovertebrale Schäden. Beidseitige foraminale Stenosierung auf allen Ebenen (C3–C7), Diskushernie C5/C6 mit Druck auf Nervenwurzeln und Duralsack.
- Lendenwirbelsäule (LWS-MRT): Starke Stenosen (L3–L5) mit Nervenwurzelreizung.
- Doppler-Sonographie: Reduzierter und ungleichmäßiger Blutfluss in den Vertebralarterien (V2-Segment).
- EEG: Epileptiformer Fokus in der linken frontalen Hirnhälfte (3 Hz Delta-Wellen, Spikes).
- Kennt jemand diesen Zusammenhang zwischen HWS-Stenose/Vertebralarterien-Kompression, temporären Sehstörungen und tagelanger Benommenheit?
- Welche Erfahrungen gibt es mit der Behandlung von zervikogenen Kopfschmerzen, die gut auf NSAR (wie Diclofenac) ansprechen, aber durch mechanische HWS-Schäden verursacht werden?
- Hat jemand Tipps zur Entlastung der HWS oder zur Behandlung eines EEG-Fokus nach alten Kopftraumata?