Serotonin reguliert den Zuckerstoffwechsel

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... wofür beispielsweise das "Glückshormon" Serotonin in der Bauchspeicheldrüse in den Insulin-produzierenden Zellen enthalten ist, blieb über vier Jahrzehnte lang rätselhaft und konnte nun von Wissenschaftlern des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik aufgeklärt werden. In der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift PloS Biology beschreiben die Forscher um Diego J. Walther und Nils Paulmann, dass Serotoninmangel in der Bauchspeicheldrüse zu Diabetes führt. Durch die interdisziplinäre Arbeit gelang es, die molekularen und physiologischen Ursachen dafür zu enträtseln.
Das "Glückshormon" Serotonin reguliert den Zuckerstoffwechsel

Max-Planck-Gesellschaft - Presseinformation

Intracellular Serotonin Modulates Insulin Secretion from Pancreatic ?-Cells by Protein Serotonylation (Englisch)

Diese Untersuchungen haben noch keine praktischen Folgen.
Ich finde aber schon allein den Zusammenhang zwischen Serotonin und Zuckerstoffwechsel interessant.
Denn das bedeutet doch auch,daß es einen Zusammenhang zwischen Schwierigkeiten mit der Verstoffwechselung von Kohlehydraten und Serotonin gibt.
Da Serotonin auch ein biogenes Amin ist, könnte so auch ein Zusammenhang bestehen zwischen Histamin und dem Zuckerstoffwechsel?

Gruss,
Uta
 
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Das klingt, als ob Du mehr wüßtest, Manno?
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Serotonin und Histamin z.B. haben meines Wissens die gleichen Rezeptoren. Wobei das Histamin dann die Rezeptoren besetzt, an die auch das Serotonin andocken würde. Aber die sind ja dann besetzt.
Also: Serotonin kann nicht wirken, weil Histamin schon da ist? Folgerung: Histamin muß gesenkt werden bzw. am besten erst gar nicht andocken können?

Gruss,
Uta
 
Das klingt, als ob Du mehr wüßtest, Manno?
Das würde mich interessieren :)...Uta
Serotonin und Histamin z.B. haben meines Wissens die gleichen Rezeptoren. Wobei das Histamin dann die Rezeptoren besetzt, an die auch das Serotonin andocken würde. Aber die sind ja dann besetzt.
Also: Serotonin kann nicht wirken, weil Histamin schon da ist? Folgerung: Histamin muß gesenkt werden bzw. am besten erst gar nicht andocken können?

Ich dachte da eher auf einer anderen Schiene. Wenn sich Entzündungen im Körper befinden, dann handelt es sich um Störherde die dem Körper "schmerzen" bereiten. Das Gehirn kann ja bekanntlich "Störsignale" herauszufiltern bzw. zu kompensieren, doch der Organismus reagiert trotzdem, indem er Dopamin ausschüttet, wodurch sich automatisch das Seretonin senkt. Ich sah da also eher die Wechselwirkung zwischen Dopamin und Seretonin (die Gegenspieler sind) und weniger Histamin und Seretonin (wobei ich mich einfach nicht auskenne).

Wir bekommen das nicht so mit, aber wir stellen dann fest, daß bei chronisch entzündetem Darm, bei Bakteriennestern im Körper, infektiösen Erkrankungen, Zahnherden oder Rheuma unser Dopamin ansteigt und unser Seretonin erstmal abnimmt (bis es dann irgendwann zur totalen Erschöpfung kommt). Außerdem stirbt immer mehr körpereigenes Gewebe ab, wodurch vermehrt Histamin ins Blut gelangt.

Vielleicht können wir nur eine chronische Erschöpfung und nicht die latente Entzündung bemerken, doch irgendwann stellen wir dann eine Histaminunverträglichkeit fest. Und daraus wiederum könnten wir dann Deine Schlußfolgerung ziehen ...
 
Hallo zusammen,

ich finde diesen Thread hochinteressant.

Bei mir wurden Antikörper gegen Serotonin festgestellt.

(Endometriose, Leaky Gut, NMU, allergisches Asthma, oxidativer Stress, Rosacea, Arthritis, unbekannter Entzündungsherd im Körper, entfernte Amalgamfüllungen)

Heisst das, daß diese Antikörper sich gegen die Bauchspeicheldrüse richten?

Oder anders formuliert: Bin ich Diabetes-gefährdet?

LG CKW
 
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