Schwindel mit Veröffentlichungen, u.a. in China

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... Unter dem Deckmantel von legitimen Publikations-Dienstleistern vertreiben ominöse Agenten ganze Fachartikel oder Autorenschaften für viel Geld. Die „Kunden“ wollen damit ihre Publikationslisten aufpolieren und ihren Zitationsindex frisieren. Für eine Ko-Autorenschaft legen sie demnach 1.600 bis 26.300 US-Dollar auf den Tisch.
Wenn der Editor eines Fachmagazins ein Paper-Manuskript akzeptiert, können im Nachgang kleine Änderungen in der Autorenzeile hinzukommen. Das machen sich die Paper-Dealer zunutze.
...
China: Käufliche Autorenzeilen - Laborwelt

Das und mehr schreibt die Journalistin Mara Hvistendahl in SCIENCE vom 29.11.13.
Mehr zu Mara Hvistendahl:
Mara Hvistendahl | Deutscher Taschenbuch Verlag

Das ist ja nicht neu. - Es gibt Auftragsbücher zu bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln, was ja auch nicht unbedingt die Freude an der Information durch Autoren als Ursache hat. Genauso gibt es eben diese Vermehrung von Veröffentlichungen mit kleinen Änderungen in der Autorenschaft.

Grüsse,
Oregano
 
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