Schweizer Führerschein

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Grüezi mitenand,

wie diejenigen, die schon länger im Forum mit dabei sind, wissen, habe ich den ein oder anderen Beitrag v.a. im Bereich Oxidativer / Nitrosativer Stress, HWS-Verletzung, CFS und MCS geschrieben.

Heute war ich in der Schweiz in einem Strassenverkehrsamt, u. a. um einen schweizer Führerschein zu bekommen.

Bei diesem Gesuch muss man z. B. solche Fragen beantworten:

Leiden Sie an einer nicht folgenlos ausgeheilten Unfallverletzung?
Leiden oder litten Sie jemals an Schwächezuständen?
Haben Sie andere Krankheiten oder Gebrechen, die Sie am sicheren Führen eines Motorfahrzeugs hindern könnten?

Wer auch nur eine dieser und der anderen ähnlichen Fragen mit Ja beantwortet, muss ein Arztzeugnis beifügen, ob er zum Führen eines Fahrzeuges in der Lage ist.

Unten steht sogar eine Strafandrohung bei vorsätzlich unrichtigen Angaben.
Mir bereitet das ein gewisses Kopfzerbrechen. :idee: Und die Formulierungen empfinde ich so, dass sogar ich da gar nicht viel dran rumdeuteln kann.

Wenn jemand gute Ratschläge hat, freue ich mich sehr. Gern auch über PN.

Liebe Grüsse
Karolus
 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
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23.05.12
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wie diejenigen, die schon länger im Forum mit dabei sind, wissen, habe ich den ein oder anderen Beitrag v.a. im Bereich Oxidativer / Nitrosativer Stress, HWS-Verletzung, CFS und MCS geschrieben.

Heute war ich in der Schweiz in einem Strassenverkehrsamt, u. a. um einen schweizer Führerschein zu bekommen.

Bei diesem Gesuch muss man z. B. solche Fragen beantworten:

Leiden Sie an einer nicht folgenlos ausgeheilten Unfallverletzung?
Leiden oder litten Sie jemals an Schwächezuständen?
Haben Sie andere Krankheiten oder Gebrechen, die Sie am sicheren Führen eines Motorfahrzeugs hindern könnten?

Unten steht sogar eine Strafandrohung bei vorsätzlich unrichtigen Angaben.
Mir bereitet das ein gewisses Kopfzerbrechen. :idee: Und die Formulierungen empfinde ich so, dass sogar ich da gar nicht viel dran rumdeuteln kann.

Hallo Karolus
In der Vergangenheit war ich da auch immer sehr ehrlich und kam dadurch meistens in grosse Schwierigkeiten und finanzielles Nachsehen.
Ich habe gemerkt, dass man sich bei diesen Fragen auf Diagnosen beziehen sollte, die man hat - und die offiziell anerkannt sind.

Denn es ist total unlogisch, dass man die Beschwerden da, wo es zum eigenen Nachteil ist, angeben muss, und sie werden als behindernd angesehen, aber an anderen Orten zb. für eine Rente die Beschwerden gar nicht ernst genommen werden, da die Krankheit nicht existiert oder als nicht Gesundheitsbeeinträchtigend gilt.

Wichtig ist es, dass Du weder Dich noch andere gefährdest, wenn Du Auto fährst, falls Du dazu fähig bist. Bei mir war es ja sogar so, dass ich von der Psychiaterin nach der Diagnose CFS/ME noch zum vermehrt Autofahren aufgefordert wurde-denn die Probleme mit der Konzentration tat sie ab als mangelnde Uebung, und zu meinem Leid glaubte ich ihr.
Mir reichte dann ein Autounfall mit Totalschaden, und ich fahre seit über 8 Jahren nicht mehr Auto.

Wünsche Dir viel Kraft und alles Gute
KARDE
 
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