Rezeptfreie Schmerzmittel nicht harmlos

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Rezeptfreie Schmerzmittel nicht harmlos

Global Press Schulemann-Maier



Rezeptfrei in Apotheken erhältliche Medikamente sind nicht automatisch harmlos. Deshalb sollten beispielsweise frei verkäufliche Schmerzmittel nicht länger als drei Tage eingenommen werden, mahnt jetzt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Zudem sollten Verbraucher diese Medikamente nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat schlucken. Denn bei langfristiger Anwendung können Schmerzmittel, die häufig gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden, diese Beschwerden selbst verursachen.

Treten Kopfschmerzen fast täglich oder jeden Tag auf, ist von einer Eigenbehandlung abzusehen und ein Arztbesuch angeraten. Dies gilt umso mehr, wenn zusätzlich Seh- oder Gedächtnisstörungen, hohes Fieber oder Schwindel auftreten. An einen Arzt verweisen Apotheker auch, wenn die Schmerzen trotz Behandlung häufiger oder stärker werden oder länger anhalten.

Auch hier der Hinweis, dass Kopfschmerzmittel Kopfschmerzen erzeugen können.

LG, Difi
 
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Schon immer steht ein starker Schmerzmittelkonsum in Verbindung mit schweren Schädigungen bis hin zu Dialysefällen.

Ibuprofen z.B. ist ein Anti-Rheumatika, ein sogenanntes NSAR (Nicht-steroidales Antirheumatika), dass aufgrund seiner besseren Magenverträglichkeit (wir sprechen hier davon, dass die stärkeren Anti-Rheumatika das Magenblutungsrisiko nach 3-tägiger therapeutischer Dosis um das 4-fache erhöhen, Ibuprofen ab 1200mg/Tag aber nur um das 2-fache) wirklich wie ein harmloses Medikament für alle Fälle gehandelt wird.
Es wirkt aber immer toxisch auf die Magenschleimhaut.
Es ist relativ gut überprüft und man weiß recht viel darüber.
Es steht wie viele andere Medikamente in einer Reihe mit den Medikamenten, die bei längerem Gebrauch schwere Nierenschädigungen, Magenblutungen bis -perforationen etc. hervorrufen.
Sehr viel mehr kann man im amerikanischen Wiki lesen, denn in den USA ist Ibuprofen auch frei verkäuflich. Es steht bedingt durch die hierdurch vermittelte Harmlosigkeit, in Zusammenhang mit vielen Überdosierungsfällen.

Nach zwei neueren Studien wurden bis zu 80 Prozent mehr Fehlgeburten nach der Einnahme von (Aspirin und) Ibuprofen festgestellt. Wurden die Schmerzmittel um die Zeit der Empfängnis eingenommen, war die Gefahr sogar noch größer.
Eine neue Studie hat Ibuprofen in Zusammenhang mit Hörverlusten gebracht.

Wer also ab und an mal eine Ibu 400mg nimmt, hat wohl noch keine Probleme. Wer sich aber regelmäßig 2 oder 3 dieser Pillen reinschmeißt, begibt sich in die Gefahr schwerster körperlicher Schädigungen.

Wenn man z.B. an regelmäßigen Kopfschmerzen oder Migräne leidet, ist es mMn. in jedem Fall besser sich in eine entsprechende Klinik zu begeben. www.migraene-klinik.de/de/migraene-klinik/wir-ueber-uns/
 

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