Rez. Harnwegsinfekte und Dauerschmerzen Leiste - Ärzte ratlos

Rota

in memoriam
Beitritt
22.07.08
Beiträge
2.604
Ich melde mich nun auch mal wieder zu meiner Leidensgeschichte

Oh je, immer noch keine Besserung?
Was mir nach der Lektüre Deines Threads aufgefallen ist, daß noch keine Untersuchung auf Blasensteine gemacht wurde. Oder habe ich es überlesen?

Besonders das Symptom scharfer Schmerz beim Wasserlassen läßt mich daran denken.

Liebe Grüße
Rota
 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
Themenstarter
Beitritt
26.11.13
Beiträge
13
Hallo Rota,

nein da hast du vollkommen recht, aber dieses Thema "Blasensteine" kam in den Jahren noch nie auf den Tisch. Ich wollte eh einen Termin beim Urologen nochmal ausmachen, dann werrde ich das mal ansprechen.
 
Themenstarter
Beitritt
26.11.13
Beiträge
13
Ein Update.....Jetzt sind doch noch einige Jahre ins Land gestrichen und es ist so viel passiert.


2019 habe ich mich gegen Harnwegsinfekte (StroVac) Impfen lassen - Grundimmunisierung. Seither habe ich keine HWI mehr. Ich hatte ja immer die Beschwerdenkombi HWI und Endomteriose. Ich lasse mich seitdem 1x im Jahr auffrischen mit einer Impfung. Die restlichen Endometriosebeschwerden waren trotz alle dem immer noch da. Seit der Impfung habe ich dauernd Probleme mit der Haut. So kleine runde Flecken – in Richtung Dermatitis vielleicht. Es wurde damals ein Fehler bei der Impfung gemacht. Man hatte mich Grundimmunisert obwohl ich meiner Allergietabletten Ebastel 10mg weiterhin eingenommen habe gegen meine Hausstaubmilbenallergie. Ich hätte wohl die Tabletten füŕ die Impfung absetzen müssen. Da gab es und gibt es wohl heute immer noch Immunreaktionen, die diese Hautrektionen auslösen. Der Erste Ausschlag während der Grundimmuniserung hatte ich im Halsbereich. Nun sind die Hautausschläge im Becken/Hüft/Bauch und Oberschenkelbereich. Die Impfung wurde i.m. verabreicht.

Ich hatte alle 3 Monate immer Zwischenblutungen, obwohl ich einen Langzyklus mache – also die Pille durch nehme. Meine Pille wurde dann gewechselt von Maxim zu (ich überlege noch wie die hieß). Unter dieser Pille hatte ich ebenfalls so alle 3 Monate Zwischenblutungen. 2020 hatte ich in der Endometriosesprechstunde einen Termin. Dort wurde mir berichtet, das ich Endometrioseherde in der Gebärmutter habe – die schlimmste Form der Endometriose. Dadurch, das die neue Pille erst angesetzt wurde , wurde keine weitere Therapie gemacht.

Im März 2021 hatte ich massive Zwischenblutungen. Mein Frauenarzt machte einen Ultraschall und stellte fest, dass meine Gebärmutter voller Blut und Koageln (Blutfetzen) ist. Sie meinte ich solle sofort in die Gyn.-Notaufnahme gehen. Dort wurde per Katheter alles ausgeräumt aus der Gebärmutter. Ich wurde gar nicht wirklich aufgeklärt warum ich Stationär bleiben sollte und bin dann wieder nach Hause gegangen. Im Befund stand „auf eigenen Wunsch nach Hause gegangen“. Einen ¾ Tag war ich danach dann Blutungsfrei, bis es wieder angefangen hat und ich erneut in der Frauenklinik aufgeschlagen bin. Dort wollte man mich dann erst nicht Stationär behalten. Die Krankenschwester vor Ort hatte aber mir Nachdruck darauf bestanden das ich bleiben soll. Ich hatte Blut und massenhaft Koageln im Urin. Meine Blutwerte (HB-Wert) verschlechterten sich zunehmend. An einem Samstag wurde ich dann notoperiert – eine Ausschabung der Gebärmutter, da die Gebärmutter erneut voller Blut und Koageln war und meine Blutwerte sehr verschlechterten. Nach der OP bin ich dann mit einem HB-Wert von 6 aufgewacht (Normalwert bei Frauen zw. 13 und 16 g/dl). Dann wurde durch den Oberarzt entschieden, das ich auf jeden Fall Blutkonserven bekommen soll. Ich habe 2 Konserven EK’s bekommen – ob die Entscheidung nun gut war oder nicht ist im Nachhinein die Frage. Zu dem Zeitpunkt wo ich mich entscheiden musste – in meinem Delirium und direkt nach der OP/Narkose – war das für mich die richtige Entscheidung. Zu dem Thema Transfusion schreibe ich separat noch etwas. Nach der Krankenhausentlassung hatte ich bei meinem Frauenarzt einen Termin die mir dann die Spirale eingesetzt hat (Kyleena 19,5 mg).

Diese Spirale habe ich nun seit Mai 2021. Am Anfang hatte ich massive Schmerzen, da sich die Spirale noch richtig setzen musste. Mittlerweile bin ich komplett Schmerzfrei auch in der Hinsicht der Endometriose. Durch die OP wurde alles ausgeräumt und somit auch die Endometrioseherde. Bei der Spirale hieß es, das es etwas dauert bis es sich einpendelt bezüglich der Periode. Ich habe jeden Monat mindestens 1x meine Periode. Total unregelmäßig und mit Pausen von 1-2 Tagen dazwischen und dann habe ich wieder Blutungen. Ich war schon mehrmals beim Frauenarzt deswegen. Es wurde mit dem Hersteller gesprochen, da eine Fehlerhafte Chargennummer im Gespräch war – was sich nicht bestätigt hat. Mein Frauenarzt hatte mich damals nicht wirklich aufgeklärt oder wir haben aneinander vorbei geredet. Auf jeden Fall war ich der Meinung, das mit der Spirale irgendwann die Blutungen aufhören. Bei jeder Blutung habe ich panische Angst, das es wieder so endet wie im Mai. Ich dachte immer, es wäre nicht gut bei Endometriose das man „monatlich“ seine Periode bekommt. Hätte ich das gewusst, hätte ich erneut die Pille umstellen lassen und hätte weiterhin Langzyklen gemacht mit der Pille.
 
regulat-pro-immune
Oben