Rauschtrinken und die Darmbarriere

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Wenn man von Alkohol und seinen gesundheitlichen möglichen Auswirkungen hört, denkt man eher an die Leber oder an die Bauchspeicheldrüse. An den Darm eher nicht, aber auch an den sollte man denken:

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Rauschtrinken führt zur erhöhten Alkoholkonzentration im Blut. Medizinforscher haben jetzt entdeckt, dass die schnelle Alkoholzufuhr noch weiteren Schaden anrichtet. Wenn Frauen in etwa zwei Stunden vier und Männer etwa fünf alkoholische Getränke zu sich nehmen, wird das in der Fachwelt als "Rauschtrinken" ("Binge Drinking") definiert. Die Forscher haben entdeckt, dass dann auch die Darmbarriere für bakterielle Gene und Endotoxine durchlässig wird. Das hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit.
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Rauschtrinken macht die Darmbarriere durchlässig
Das Eindringen von LPS und anderen bakteriellen Bestandteilen in die Blutbahn könne über eine Immunreaktion die Leber schädigen und die Entwicklung von alkoholischer Gelbsucht oder Leberzirrhose fördern, so das Forschungsfazit.
Nach Szabos Meinung könnte über die Entzündungsreaktion auch die Alkoholabhängigkeit angeregt werden. Szabo hatte mit Mäusen experimentiert und festgestellt, dass sie bei fehlender Immunreaktion auf LPS kaum Interesse an Alkohol zeigten.
Rauschtrinken fördert die Sucht - Onmeda.de

Zu LPS:Lipopolysaccharide

Grüsse,
Oregano
 
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Und das rektal balling (da wird hochprozentiger Alkohol direkt in den Anus gegeben), wie auch das eye balling (da kippt man den hochprozentigen Alkohol direkt ins Auge) erzeugen nicht nur einen sehr schnellen und somit auch billigen Rausch, sondern haben auch gravierende Nebenwirkungen.

Liebe Grüße Tarajal :-)
 
Ich meine letztens gelesen zu haben, dass Alkohol die tight junctions zwischen den Schleimhautzellen auflöst.
 

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