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Quecksilber, Schwermetalle und Alu: Raus oder rein in die Ne...

Themenstarter
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02.03.04
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Meine große derzeitige Frage: Welche der Mittel, die zur Ausleitung aus Hirn und Nerven empfohlen werden, können die Metalle nicht IN die Nerven schleppen?

Die Antwort hätte ich gern
- wissenschaftlich (also empirisch-statistisch oder biologisch oder biochemisch) fundiert
- oder von einem lange erfahrenen Therapeuten.

Bekannt sind mir folgende angeblich die Blut-Hirn-Schranke überquerende Mittel:
- Gluthathion (wohl identisch mit Acetylcystein?)
- Selen
- DMPS
- Koriander-Kraut.

Rette mich, wer kann!!
Bin gespannt,
Mihaly
 
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05.01.04
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Hallo Mihaly
ich fürchte, du mussst noch etwas warten. Hildegard, die als einzige deinen hochgesteckten Anforderungskriterien entspricht, steckt noch in den Ferien. Das hier ist ein Internetforum mit lauter ehrenamtlichen Schreibern. Wenn du von einem Biochemiker oder was weiss ich eine Antwort haben willst, dann musst du dich wohl beim biochemischen Institut melden ;-)))
Falls es zwischenzeitlich doch nicht ganz so wissenschaftlich auch geht: Zuerst gründlich das Gewebe entgiften und dann Koriander hat bei mir bestens funktioneirt. Ich denke wieder einwandfrei. Restless Legs Syndrom ist auch weg.
Wenn es um die Nerven geht, ist aber auchh Nervennahrung sehr wichtig: Omega 6 und Omega 3 - Fettsäuren im richtigen Verhältnis (4:1). Fragst du wegen MS? Mir sind schon Therapeuten begegnet, die bei MS mindestens eine deutliche Besserung zustande brachten...
Elisabeth
 
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27.01.04
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ich glaube, wenn du die schranke "öffnest", dann kann es in beide richtungen abfließen.. würde ich logisch finden... (bin aber auch kein fachmann). ich halte es für unwahrscheinlich, dass es etwas gibt, was nur in eine richtung ausleitet und die andere richtung "blockiert"...

wofür brauchst du denn die antwort?
der normale ablauf einer entgiftung (nach klinghardt) ist ja (wie elisabeth schon sagt) 1. das gewebe entgiften und dann erst der rest.
 
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02.03.04
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danke für die antworten!
ich hoffe aber noch weiter auf Hildegart...
Omegasäuren und Klinghardt sind mir bekannt, haben mich nur bisher nicht deutlich weiter gebracht... - Ich frage für mich.-( Würde gern den kopf entgiften, weil es mir emotional, geistig, antriebsmäßig ziemlich schlecht geht, will nicht warten, bis mal ein test "fast null" sagt, will mich auch nicht unbedingt auf so eine (vielleicht nur beschränkt gültige) null verlassen und damit vielleicht alles verschlimmern.

Zusatzfrage:
Weiß jemand, ob Hefe nützt oder schadet??
 
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27.01.04
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hi du!

ob dir ein nahrungsmittel gut tut und auch welches medikament du in welcher dosierung nehmen kannst, kannst du per pendeln und/oder per kinesiologischen muskeltest austesten.

mir tut die normale hefe nicht gut. sie soll aggressiv hochgezüchtet sein und halt nicht so klasse für den darm (wo ja 80% des immunsystems sitzen). aber bitte jetzt nicht als generelle antwort verstehen ;)
 
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26.02.04
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Ob was in die Nerven "geschleppt" wird hängt im wesentlichen mit den Konzentrationen von Quecksilber (Hg) außerhalb und innerhalb der Zelle zusammen, ist sie außerhalb wesentlich geringer als in der Zelle wird bei Öffnung der Barrieren natürlich das Hg "rausgeschleppt." Also, das heisst im Klartext, erst das Gewebe entgiften und später wenn der oben beschriebene Zustand erreicht ist, dann am besten mit Koriander arbeiten. Ob DMPS die Blut-Hirn-Schranke überwindet, ist umstritten. Gluthadion ist nicht das Gleiche wie Acetylcystein, sondern ein Tripeptid, welches Cystein enthält, dies müsste gespritzt werden, um nicht im Magen-Darm-Trakt verdaut zu werden, wird eh im Körper gebildet. (immer schön schwefelhaltige Aminosäuren essen, Eier z.B.) Acetylcystein kann man auch zu sich nehmen. Selen wird als Ausleitungsmittel eher weniger empfohlen, ist auch nicht nötig, immer schön Zwiebeln und Knoblauch und Bärlauch essen. Uuuuuund Chlorella!!! :) ;)
 
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10.01.04
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Warten auf Hildegard ist sicher gut; sie weiß viel ;) . Grob gesagt, meine ich, daß Gluthation die körpereigene Entgiftung ankurbelt. - Ein Wert, der etwas über die Entgiftungsfähigkeit des Körpers sagt, ist die Glutathions-S-Transferase I und II; daher meine Idee. Kann allerdings auch sein, das "thio" in Glutathion bedeutet, daß da Schwefel drin ist, an das sich Hg binden kann.
:? :?
Acetylcystein ist auch ein Chelatbildner, kann also irgendwie Hg binden...
Sehr laienhaft; ich weiß. Ich fürchte nur, diese Themen sind letztlich so ganz wissenschaftlich überhaupt noch nicht erforscht, weil kein wirkliches Interesse von Seiten der Industrie, der Kassen und der Ärzte besteht..
:) Uta
 
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02.03.04
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HALLO, HILDEGARD!??
Sind Sie wieder da??
Darf ich eine Antwort von Ihnen haben?

Und den Anderen: einen herzlichen Dank!
Mihaly aus Germany
 
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10.01.04
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Hallo, irgendwie verirre ich mich immer im Forum und übersehe manche Fragen, aber Marcel ist dann so lieb un d erinnert mich. nun kommt also eine längere Antwort:

Das mit der Bluthirnschranke ist so eine Sache. Angeblich soll sie ja durch den E-Smog der Sendemasten geöffnet werden. Für die Ausleitung der Schwermetalle aus dem Hirn eine gute Sache, auch gingen dann die Ausleitungsprodukte hinein, je länger man mit dem Handy telefoniert. Nur das wäre mit trotzdem zu riskant.

Nix Gewisses weiß ich nicht. Meine Tochter hatte das Hg in der Hypophyse und sonst noch wo im Hirn und nachdem sie nur Klamath Algen gegessen hatte ging es ihr wesentlich besser. Diese sollen ja liquorgängig sein. Offenbar stimmt es nach den Erfahrungen mit meiner Tochter.

Hier noch etwas über die Wege, die das Hg im Körper nimmt.

Ausbreitungswege von Quecksilber:
82% des Quecksilbers werden als Hg-Dampf durch die Lunge absorbiert und im Nerven¬system abgelagert. 7% werden über das Essen als elementares Quecksilber aufgenommen; es werden nur 0,01% resorbiert, der Rest geht mit dem Stuhl ab. Ionisiertes Quecksilber wird zwischen 10-15% resorbiert und hat demnach eine mittlere Toxizität. Amalgampartikel selbst können durch den Darm nicht resorbiert werden.
Die Quecksilberaufnahme über Amalgam erfolgt durch:
•[TAB]Verdampfung
•[TAB]Inhalation
•[TAB]Aufnahme in Lunge, Blut, Niere und Darm.
Die Nieren reagieren oft allergisch bis zum Nierenversagen.

Schwermetalle gehören zu den wichtigsten Faktoren, die in der Zelle oxidativen Stress verursachen und zu einer Verminderung der antioxidativen Stoffe des Körpers führen. Hyperlipaemie und Cholesterinerhöhung sind durch Schwermetalle bedingt.

Um Schwermetallablagerungen bilden sich im Körper lokale Tumore, besonders im subkutanen Fettgewebe und imponieren dort als kleine Lipome; sonst bewirken sie emotionale Instabilität und Unzufriedenheit.

Aus den Amalgamfüllungen wird kontinuierlich Hgnull als Dampf abgegeben;
es gelangt
1.beim Einatmen über die Lunge ins Blut oder auf dem Weg
2.über die Schleimhaut ins Blut oder
3.direkt über die Geruchsnerven ins Gehirn.

Die übrigen Amalgambestandteile (z.B.Zinn, Kupfer) werden in Abhängigkeit von der Ernährungsweise durch Korrosion gelöst und gelangen in den Darm, wo sie teilweise resorbiert werden.
4. Dort bildet sich auch das giftige Methyl-Quecksilber durch die Darmbakterien oder wird
aus der Nahrung (z.B. Meeresfische) zu 80% resorbiert.
Es gelangt von hier in die Nieren, Gehirn und Leber und verursacht meist neurologische Störungen.

Aus den Zahnfüllungen gelangt das Quecksilber in die umgebende Schleimhaut, das Dentin und die Zahnpulpa oder in die Umgebung des Zahnes und von dort in die Wurzel und den umgebenden Knochen weiter bis in den Kiefer.

Im Blut wird das als Dampf aufgenommene Quecksilber in den Erythrozyten* und den Leberzellen durch Katalase zu ionisiertem Quecksilber Hg2+ oxidiert .
Es kann aber als Hgnull die Bluthirnschranke überwinden und dort zu Hg2+ umgewandelt werden und sich anreichern und findet sich neben dem direkt durch den Nasopharyngealraum eingedrungenen Metall.

Es stehen bei der chronischen Quecksilberdampfbelastung die zentralnervösen Erscheinungen daher im Vordergrund.
Das im Darm resorbierte ionisierte Quecksilber reichert sich in den Nieren an und entfaltet dort seine Giftwirkung.

Die Ausscheidung von Hg2+ und Hgo nach Oxidation erfolgt meist über den Urin. Methylquecksilber wird über die Galle ausgeleitet, (teils demethyliert) und mit dem Stuhl als anorganisches Quecksilber ausgeschieden. Das restliche Methylquecksilber gelangt in den enterohepatischen Kreislauf.

Einlagerungsmechanismen für Quecksilber:
1.[TAB]Weg:
Quecksilber gelangt direkt durch die Zähne in den Kieferknochen:
aus dem Kieferbereich gibt es mehrere Wege, auf denen das Quecksilber
A) ins Gehirn gelangt.
[TAB]direkt über die Knochen, die Weichteile des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut
[TAB]über den Nervus Trigeminus
[TAB]über die vegetativen Ganglien
[TAB]über die Blutgefäße
B) in den ganzen Körper , auch in die Plazenta
Folgen: Zahnschmerzen, Kieferbeschwerden, Paradontose! Nervenschmerzen.

2.Weg:
[TAB]das verdampfte Quecksilber gelangt mit der Atemluft in die Lungen
[TAB]zu 75-100% ins Blut
[TAB]wird in den roten Blutkörperchen ionisiert
[TAB]in den ganzen Körper (Übersicht)
Folgen: Ablagerung in Organen und Geweben als Ionen

3.Weg.
über die Nasenschleimhaut bei der Einatmung aus der Mundhöhle
[TAB]über die Riechnerven direkt ins Gehirn
[TAB]über andere Nerven direkt in die Hypophyse
[TAB]in den ganzen Körper –Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse
Folgen: Hormonstörungen

Ablagerungen beim Menschen
1.[TAB]In Nervenfasern und Faszien werden die aus dem Darm aufgenommenen Hg-Ionen oder das giftigere Methylquecksilber bevorzugt abgelagert und führt dort zu den bekannten Symptomen z.B. der Fibromyalgie mit Muskelschmerzen, oder in den Gelenk¬kapseln, z.B. der Schulter- und Kniegelenke mit Schmerzen oder im Kniegelenk mit Ergüssen (Klinghardt).
2.[TAB]in Muskel-, Nerven- und Organzellen (auch Herzmuskelzellen) lagert sich das Hg2+ anstelle von Calcium an die Ionenkanälchen, die damit für immer blockiert sind, auch kein Calcium mehr transportieren, und in der Folge der Stoffwechsel der Zelle zum Erliegen kommt. Bei Sportlern lagert sich Hg vorzugsweise im Nervensystem-Gehirn ab, da in beanspruchtem Gewebe (hier die Muskeln) das Quecksilber sich nicht ablagern kann.
Tierversuche. Um Beweise für die Quecksilberablagerungen anzutreten, wurden Tier¬versuche durchgeführt. Nach einer gewissen Zeit ist das Quecksilber in allen Geweben gleichmäßig verteilt. Bei Ziegen, Schafen und Menschenaffen hat man radioaktives Amalgam in die Zähne eingebaut, um endlich beweisen zu können, dass Quecksilber nicht abgebaut wird. In diesen Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass innerhalb von 24 Std. das Quecksilber aus den Füllungen im Rückenmark, Hirn, Nebennieren und Hormondrüsen nachweisbar war und dies noch nach 6 Monaten und länger. Nach 6 Wochen war das Quecksilber aus dem Blut verschwunden und in die Depots und das Nervengewebe abgewandert. Nach einem Jahr war hier das Amalgam vermehrt angereichert. Nach Ausbau der Plomben sank der Hg -Spiegel nicht! Radioaktives Thallium zerfällt in Hg und kann mit dem PET Scan (Positronen Emissions Scan) nachgewiesen werden.

Quecksilber - Speicherung
Der größte Anteil des im Körper gespeicherten Quecksilbers findet sich im
•[TAB]Gehirn und Nervengewebe
•[TAB]Nieren (50-90%),
•[TAB]Nebennieren (chron. Müdigkeit)
•[TAB]Lunge
•[TAB]Leber
•[TAB]Schilddrüse Dysregulation, kalte Hände und Füße
•[TAB]Hypophyse (Zahnärzte)
•[TAB]Pankreas
•[TAB]Geschlechtsorganen, Plazenta aber auch in den
•[TAB]Fettdepots

Über Jahre nachweisbar bleiben die Quecksilberanteile im Gehirn, der Niere, den Drüsen und zwar in Abhängigkeit von der Zahl der Amalgamfüllungen.

Ablagerung im Nervengewebe
Im Nervengewebe bindet sich Quecksilber insbesondere in der Form des hochtoxischen Methyl-Hg sehr stark an Strukturen, die Sulfhydrylgruppen enthalten. Studien zeigten, dass Quecksilber über alle Nervenenden der Peripherie, auch sensorische sowie Vagus und Sympathicus aufgenommen wird, auch von den Ganglien (Tinnitus), (z.B. vom Nervus hypoglossus der Zunge). Es wird dann rasch über das Innere des Nervenaxons (sog.axonaler Transport) ins Rückenmark und dem Hirnstamm transportiert. Auf seinem Weg von der Peripherie zum Gehirn blockiert Quecksilber Enzyme, die für den Aufbau von Tubulin¬molekülen essentiell sind. Tubulin bildet tubuläre Strukturen innerhalb jeden Nervs. An ihnen entlang findet der Austausch von Stoffwechselendprodukten aus der Nervenzelle in die Peripherie und die Aufnahme von Nährstoffen, die die Nervenzelle benötigt, aus der Peripherie in die Nervenzelle statt. Sobald das Quecksilber das Axon hinaufgewandert ist, werden die Nervenschläuche verstopft, die Zelle kann sich nicht mehr entgiften, sie wird toxisch, stirbt ab oder lebt in chron. Fehlversorgung. Gefühlsstoffe, Neuropeptide etc. können nicht mehr transportiert werden. In der Nervenzelle kommt es zu fibrillären Veränderungen, zu Amyloidplaques und zu zerstörtem Tubulin. Auch andere Gifte wie z.B. Dioxin, Formaldehyd, Holzschutz- oder Pflanzenschutzmittel, auch Pestizide und Insektizide können durch die Quecksilberblockade nicht mehr aus den Zellen ausgeleitet werden.

Das Quecksilber selbst kann aus den Zellen, auf dem Weg, auf dem es in die Nervenzellen gelangt ist, nicht mehr ausgeschieden werden. Es beginnt seine schädliche Giftwirkung auf die Mitochondrien, den Zellkern und andere Zellorgane auszuüben. (Klinghardt)

Zu den angesprochenen Produkten: Glutathion ist nicht Acetylcystein!!

im 2.Teil der Antwort
 
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10.01.04
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Hier der 2-Teil der Antwort

Chelat-Therapie

Chelatbildner sind chemische Stoffe, die Metalle binden können. Hier wird die Vorliebe von Metallen für Sulfhydril-(SH-) Gruppen benutzt, um Metalle zu binden und auszuscheiden. Die erwartete Besserung nach Chelattherapie bleibt oft aus, da die Metalle schon irreversible Veränderungen bewirkt haben. Bei der Chelattherapie entstehen freie Radikale. Dies geschieht besonders bei der Therapie mit Eisen-EDTA . Hier wird eine synthetische Aminosäure injiziert. Es ist am besten für die Therapie der Blei-, Chrom-, Eisen, Kupfer, Cadmium-, Cobaltbelastung geeignet. Etlylendiamintetraacetat bindet zweiwertige Metallionen aus Blut und Liquor, also nicht nur die giftigen. Die Behandlung ist ungefährlich, solange man die Vorschriften des Amerikanischen College für Fortschritte der Medizin befolgt (ACAM). EDTA hat aber auch eine Giftwirkung, die auf der Blockierung von Enzymen, die Metallionen enthalten, beruht.

DMPS (i.v.) und DMSA (oral) scheiden die Hg-Komplexe renal aus; Auf eine Substitution von Zink und Vitamin E ist zu achten. Sie wirken hier dem Oxidationsmüll entgegen und hemmen die Lipidperoxidation und vermindern den Glutathiongehalt der Niere und im Gehirn, besonders nach Quecksilberaufnahme durch Fischgenuss. Sie bilden aber auch mit Zink Komplexe. Es gibt oft allergische Reaktionen, Hirnödem und Kopfschmerzen, besonders in Verbindung mit Vit.C-Gaben.

DMPS: Dimercaptopropionsulfonsäure,3 mg/kg Körpergewicht. nach Dr. Daunderer und hat gegenüber DMSA höhere toxische Nebenwirkungen. Es bindet leichter anorganisches Hg, vor allem aus dem Gehirn. Vor einer Amalgamsanierung eingenommen, verhindert es die Aufnahme von Hg aus dem Darmtrakt. In Verbindung mit Vit.C sollte es nicht gegeben werden.

Nach Dr.Klinghardt: wird mit Procain eine Blockade der autonomen parasympathischen Ganglien der Gesichts- und Halsregion gesetzt und eine Segmenttherapie, indem DMPS 1+9 Procain gespritzt, so ist man in der Lage, das Quecksilber auch aus dem Hirnstamm zu entfernen, was bislang für unmöglich gehalten wurde. Man vermutet, dass das Procain die Zellkanäle und die axonalen Membranen der autonomen Nerven öffnet.
Unzerstörte Tubulinstrukturen transportieren das DMPS retrograd in die Nervenzelle. Hier bindet es das Quecksilber, das auf zwei Wegen in die Peripherie gelangt:
1.[TAB]durch die Ionenkanäle. Durch die autonomen Nerven werden bestimmte Voltzahlen abgegeben, die die Kanäle entweder öffnen oder schließen. Daher ist bei der Ausleitung von Hg das ANS wichtig.
2.[TAB] anterograd entlang des Axons, von hier gelangt es ins Bindegewebe und dann über das lymphatische/ und oder venöse System in die Nieren. Auch hierbei gelangen große Mengen Quecksilber in den oberen Dünndarm und über die Niere, reichlich Algen sorgen für die weitere Ausleitung aus dem Darm. Nach Vorbehandlung mit Chlorella und Koriander schafft man mit DMPS pro Woche fast das 30-fache an Hg aus dem Körper. Koriander löst nicht nur Metalle aus den Zellen sondern auch Nichtmetalle, Pilze, Viren und Bakterien.

DMSA Dimercaptosuccinylsäure ist ein oral wirksamer Chelatbildner. 5 mg/kg Körpergewicht. Es ist in der Lage mit vielen Schwermetallen wasserlösliche Komplexe zu bilden, die hauptsächlich über die Niere ausgeschieden werden. DMSA bindet leichter organisches Quecksilber und kann defektes Tubulin reparieren. Es kann wie DMPS in Kombination mit der Neuraltherapie verwendet werden., vor allem bei Spätstadien von Alzheimer, Parkinson, Polyneuropathie und chron. Schmerzsyndromen. Es ist vom BGA noch nicht zugelassen! Es wirkt auch nicht so gut wie Korianderkraut.

Selen: die kinesiologischen Tests zeigen oft, dass eine Selensubstitution nicht erforderlich ist. Selen ist ein essentielles Spurenelement und direkt eingebunden in den endothelialen Zell¬schutz gegenüber freien Radikalen. Auf Hefebasis hergestellte Produkte sind leicht unverträglich. Selen bildet mit Quecksilber einen inaktiven unlöslichen Komplex, der zwar weniger toxisch ist als das Quecksilber allein, doch lebenslang im Körper möchte man diesen auch nicht haben. Besser ist es daher, proteingebundene Selenverbindungen zu geben. (L-Selenomethionin) . Im Tierexperiment hat Selen einen deutlichen Einfluss auf eine verminderte Ablagerung von Quecksilber in der Niere .

N-Acetyl-Cystein (NAC) wird als ein milderer Chelatbildner als DMSA verwendet. Der Arzt kennt es als schleimlösendes Mittel - es spaltet die Disulfidbrücken der Schleimproteine - und bewirkt im Gegensatz zu den anderen Chelatbildnern keine Ausleitung der guten Mineralstoffe und Spurenelemente. Es ist bekannt als Fluimucil, einem Mucolytikum. Es fördert die Bildung von Glutathion. Durch die Regeneration der zellulären und mitochondrialen Glutathiondepots mit N-Acetylcystein, (auch reduzierten Glutathionestern oder Glutathionglykosiden) wird die toxische Wirkung von Methyl-Quecksilber aufgehoben. Die toxischen Wirkungen sind stark mit einem Abfall an Glutathion verbunden, daher wirkt die Auffüllung der Depots mit N-Acetyl-Cystein, reduziertem Glutathion Glutathion-glykosiden der Giftwirkung von MeHg entgegen. GSH assoziierte Schutzfaktoren sind die Enzymsysteme SOD, CAT, GST/GSH-S-Transferase, GPX und GR und die Metall¬othioneine , die bei Hg-Belastung aktiviert werden. Tagesdosis 3 x 500mg. (Evolenz III, der Fa.MSE Dr.Enzmann, 61348 Bad Homburg)

Glutathion ist ein Tripeptid aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Es deaktiviert freie Radikale und verlangsamt daher Alterungsprozesse, verhindert die Lipidperoxidation, fördert die Immun¬abwehr bis zur Tumorregression. Entgiftet den Körper von Schwermetallen.
Glutathion aktiviert das Immunsystem, wirkt entgiftend bei Schwermetallen und Medikamenten, kann auch vor Strahlungsvergiftungen und den schädlichen Wirkungen von Zigarettenrauch und Alkoholmissbrauch schützen. Außerdem wird es zur entzündungshemmenden Behandlung bei Arthritis und Allergien eingesetzt.

Empfehlungen für die Ernährung und Zusatzpräparate
Glutathion kommt in Obst und Gemüse vor (Fa.Omega)*, kann aber durch Kochen an Wirksamkeit verlieren. Als zusätzliches Präparat empfehle ich 1 Kapsel zu 50 mg ein- bis zweimal täglich. Die Aminosäure Methionin hilft, dem Glutathion-Abbau vorzubeugen; es ist daher sinnvoll, in die Ernährung natürliche Quellen für Methionin einzubeziehen, wie Bohnen, Eier, Fisch, Knoblauch, Linsen, Sojabohnen und Jogurt. Außerdem kann ein Aminosäurepräparat, das L-Cystein und L-Methionin enthält, die Bildung von körpereigenem Glutathion steigern.
Das natürliche AntiOxidanz Glutathion kann vor Infektionen mit Influenza-Viren schützen
Über ihre Forschungsarbeit haben die Forscher der Emory University in Atlanta im US-Staat Georgia auf dem Kongress "Experimental Biology 2000" in San Diego im US-Staat Kalifornien berichtet. Wurde zum Beispiel eine Kultur mit humanen, epithelialen Zellen der Atemwege mit Glutathion versetzt, so waren die Zellen gegen eine Infektion mit Influenza-Viren geschützt. Denkt man an Klinghardt´s Infektionstheorie und das Quecksilber, so wird der Wirkmechanismus des Glutathions offensichtlich.
.
Die Wirkung von Glutathion beruht auf seiner antioxidativen Wirkung, die den bei einer Influenza ablaufenden pathogenetischen Mechanismen gegenläufig ist. Denn dabei kommt es zu oxidativen Prozessen, in deren Folge natürliche Abwehrmechanismen - etwa durch Proteasehemmer - unterbrochen werden. Diese Enzyme, die um die epithelialen Zellen von Mund, oberen Atemwegen und Magen vorkommen, blockieren normalerweise ein Virusenzym, das zur Aktivierung von Influenza-Viren notwendig ist.
"Mit einer Tablette oder einem Spray könnten wir also möglicherweise direkt das Virus-empfängliche Gewebe schützen", äußern die Wissenschaftler ihre Hoffnung.
Gegen die Grippe können bisher nur Impfstoffe schützen, die jährlich neuen Generationen von Erregern angepasst werden. Amerikanische Wissenschaftler glauben jetzt, Grippe-Mittel demnächst auch in Form von Nasensprays oder Lutschbonbons anbieten zu können. Als wichtigster Bestandteil dieser Arznei soll Glutathion eingesetzt werden

Reduziertes Glutathion ist eine natürliche schwefelhaltige Aminosäuren und wird bei der Entgiftung verbraucht indem es einen 1:1 - und 1:2-Komplex mit dem Quecksilber bildet, der aus der Zelle ausgeschleust werden kann (Hirayama). Schon geringe Dosen von Quecksilber können das mitochondriale Glutathion zerstören und die Bildung von Wasserstoffperoxid vermehren.
Durch die Regeneration der zellulären und mitochondrialen Glutathiondepots wird die toxische Wirkung von Quecksilber aufgehoben. Die Ausscheidung von Quecksilber wird durch Gaben von Glutathion jedoch verzögert, da der Quecksilber-Glutathion-Komplex über das Blut in die entferntesten Gewebe transpor¬tiert wird . z.B. in das subkutane Fettgewebe.

es gibt noch einen 3.Teil
 
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10.01.04
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3. Teil
Koriander
Quecksilberfreisetzung aus den Zellen mit Koriander grün
Das Quecksilber in den Zellen kann nicht direkt nachgewiesen werden. Die Elektroakupunk¬tur nach Voll, Resonanzmessung nach Rayonex oder andere Verfahren testen immer nur das Quecksilber im Gewebe (Pischingerraum). In den Zellen ist das Quecksilber fest an den Ionenkanälchen gebunden anstelle von Calcium. Damit ist der Ionenkanal nicht mehr funktionsfähig, er geht zu und bleibt zu, so dass auch das Quecksilber nicht mehr austreten kann.
Es wurde bei einem Versuch gefunden (Prof.Omura), dass ein Inhaltsstoff der grünen Koriander¬blätter das Quecksilber aus seiner Bindung an die Ionenkanälchen befreit und dann ins Gewebe gelangen kann. Hier ist es wieder nachweisbar mit der o.a. kinesiologischen Methode.
War also die Lunge beim erstmaligen kinesiologischen Testen negativ, wird dieder jetzt positiv reagieren, d.h., wenn die Testperson den Quecksilberthermometer festhält (Hautkontakt), kann der Arm weggedrückt werden. Meist tritt ein leichtes Hüsteln auf oder ein regelrechter Hustenanfall, auch Schweißausbruch. Die anderen Speicherorgane können entsprechend abgefragt werden. Nach dem Testen mit Koriander gibt man am besten 3 - 4 Algentabletten, die das Quecksilber absorbieren und im Darm ausscheiden. Die Symptome verschwinden dann rasch.

Nimmt die Testperson jetzt die Algen oder den Ausleitungssaft in die Hand, testet der Arm wieder kräftigt, an den Stellen wo vorher eine Schwäche war. Dies zeigt die Wirksamkeit der Algen und der Ausleitungsmischung für die Entgiftung.

Hinweis: es ist möglich, dass die Testperson total blockiert ist, (Medikamente, Magnetplättchen, Drogen, etc), dann muss man entweder diese absetzen oder kinesiologische Methoden benutzen (Armlängendifferenztest), um die Testfähigkeit festzustellen.
Mit kinesiologischen Methoden unter Beibehaltung des Quecksilberthermometers als Indikator werden die Pflanzen und Substitutionsprodukte, die bei der Ausleitung hilfreich sind, ausgetestet. Testet man ohne Quecksilberthermometer, so bekommt man Ergebnisse, die nicht spezifisch die benötigten Mittel für die Ausleitung anzeigen.
[TAB]
Viel Spass beim Lesen!!
Hildegard
 
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05.04.04
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Hallo,
dieses Forum, insbesondere dieser thread, ist für mich wirklich sehr interessant. Von Koriander als therapeutisches Gewürz habe ich noch nie gehört.

Eine Frage (nicht nur eine...) stellt sich mir, nachdem ich die Erklärungen von Hildegard gelesen habe: Soll man DMSA nicht gemeinsam mit VitC nehmen? Ich bekomme DMSA, Zink, Selen, Magnesium und Basosyx. Ja und Vit C plus E. Passt das alles zusammen? Falls Sie, Hildegard, noch einmal so freundlich wären, in ihrem erstaunlichen Wissenschatz nachzusehen, wäre ich sehr dankbar. Ich habe übrigens tatsächlich plötzlich sehr viel Kopfweh.

Lieben Gruß
Bell
 
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10.01.04
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Hallo bell,
Kopfweh ist immer ein Zeichen, dass sich die Giftstoffe im Umlauf über das Blut befinden. Laut DAunder treibt das Vit.C das Hg ins Gehirn und mit Selen bildet es einen unlöslichen Komplex, der sich ablagert. Eigentlich sollte der Arzt testen ob sowohl Selen, als auch Vit.C tatsächlich im Moment benötigt werden.
Wenn Du bisher keine Algen nimmst, solltest Du unbedingt Chlorella dazu nehmen ca. 10 Stück. Die schaffen das Hg aus dem Darm, sonst wird es wieder rückresorbiert, macht u.U. die Kopfschmerzen und geht in den enterohepatischen Kreislauf den es immer wieder machen kann-Leberbelastung! Bis die Leber dann in Form von Ablagerungen reagiert. Alles schon passiert.
Zum Koriander: das ist nicht das Gewürz, also die Samen, die man zum Brotbacken benutzt, sondern das grüne Korianderblatt der Asiaten. Selbst es einfach so an den Salat zu tun ist für amalgambelastete Menschen gefährlich, da das Quecksilber aus den zellen gelöst wird und durch die Lunge nur zum teil ausgeatmet wird. Ohen Arzt geht da garnichts. Steht ja eigentlich alles im 3 Teil gleich unten
Gruß Hildegard
 
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27.01.04
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hi hildegard..

und ich dachte, kopfweh sei ein zeichen, dass die schwermetalle im gehirn sind.. wie kommt es dann zu kopfschmerzen, wenn die schwermetalle im blut sind? jedenfalls passt das dann schon besser in mein konzept.. hatte schon bedenken, dass noch etwas im hirn sei.. ist wohl alles im umlauf und will gebunden werden (die restlichen 0,1% schwermetalle, die ich noch habe).

und ich hoffe, dein urlaub war schön und erholsam ;)

aqua
 
Beitritt
05.04.04
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Vielen Dank liebe Hildegard,

die ganze Materie ist leider wahnsinnig schwer zu verstehen für einen Laien. Deshalb ist das mit dem Koriander auch so etwas wie ein böhmisches Dorf und ich weiß nicht, ob das für mich gut wäre oder nicht.

Das DMSA nehme ich zweimal wöchentlich, nachts vor dem Einschlafen. Vit C und Selen ist nachgewiesen zu niedrig. Da mir wg Parkinson die Ausleitung aus dem Gehirn wichtig wäre, wüsste ich nun gerne, ob es genügen würde, an den zwei DMSA-Tagen auf Vit C zu verzichten. Oder ganz? Ist es sinnvoll, Vit C und Selen nicht zusammen zu nehmen - eines morgens, eines abends?

Bekommt man Chlorella im Reformhaus?

Mit noch immer irgendwie ratlosen Grüßen
Bell
 
Beitritt
10.01.04
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Hallo aqua,
die Kopfschmerzen sind laut dem was ich mal gelernt habe bedingt durch entweder Gefäßweiter-oder engerstellung; wenn also das Gift im Blut ist nehme ich an, machen die Gefäße im Gehirn zu, damit nichts reinkommt. das tut dann weh.Laienhaft ausgedrückt.
Mein Urlaub war sehr schön- mit Folgen- aber in meinem Alter keine sichtbaren mehr!
Zu Bell,
ich würde überhaupt auf Selen und Vitamin C verzichten; es muss ja nicht immer Parkinson sein, wenn man das Hg im Hirn hat; ich könnte da noch einiges andere anbieten. Aber wenn Du Angst vor Parkinson hast,- ich kann dich beruhigen, du musst nicht gleich Elektroden ins Hirn setzen lassen, es gibt auch ein Neues Mikroimmun-präparat: 2LParc, das schicke ich Dir dann. Die Chlorellaalge bekommst du von jeder Apotheke, im Reformhaus eher nicht.
Frohe Ostergrüße :) :) :) :) :) ;) :)
 
Beitritt
26.02.04
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......oder du bestellst sie online, Apotheken sind so teuer ;)

Kopfweh entstehen tatsächlich als Gefäßreaktionen, ein komplizierter Vorgang mit Engstellung der Gefäße, Ausschüttung von Entzündungsstoffen und anschließender Wiederweitstellung die dann die Schmerzen auslösen, daran kann natürlich Hg beteiligt sein, wahrscheinlich aber eher Hg im Gewebe und nicht in den Zellen!

Gruß

Sasa
 
Beitritt
28.04.04
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hallo hildegard!

du schriebst "Nach Dr.Klinghardt: wird mit Procain eine Blockade der autonomen parasympathischen Ganglien der Gesichts- und Halsregion gesetzt und eine Segmenttherapie, indem DMPS 1+9 Procain gespritzt, so ist man in der Lage, das Quecksilber auch aus dem Hirnstamm zu entfernen, was bislang für unmöglich gehalten wurde. Man vermutet, dass das Procain die Zellkanäle und die axonalen Membranen der autonomen Nerven öffnet. "

heißt das, dass mit der "normalen" bärlauch+koriander+chlorella-therapie mögliche schwermetallablagerungen im stammhirn verbleiben? und wenn ja, gibt es alternativmöglichkeiten zu der genannten methode auch diese auszuleiten?

viele grüße!
wikinger :p
 
Beitritt
10.01.04
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Hallo winiknger,
Mehr oder weniger ist alles empirisch, ich glaube aber, dass die Kalmath-Alge das Hg auch aus dem Gehirn bekommt, habe ich mal gelesen, aber meine Tochter und auch ich fühlen sich seit der Klamath-Algeneinnahme zu geistigen Höchstleistungen befähigt., man sollte alles ausprobieren und nicht so lange Zeit mit Fragen verbringen.
Irgend etwas hilft immer. Und sei es der Glaube! Aber Wachstumsfaktoren in homöopathischer Verdünnung können Gewaltiges vollbringen, Sie bringen die lahmen Zellen wieder in Schwung, für alles was diese tun sollten. Kann darüber auch mehr bieten. Man glaubt dabei immer in der körperlichen Größe zuzunehmen. Völliger Irrtum, die Dentriten im Gehirn werden länger und vernetzen sich besser. Dadurch die mentale KLarheit gefördert. Das Gewicht wird nornmalisiert. (HAbe in 2 Monaten 9 Kg abgenommen). Schmerzen werden gelindert, Knorpel wird aufgebaut usw.

Schönen Sonntag
Hildegard
 
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