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.... Dass Männer nach der Geburt eines Kindes in eine tiefe seelische Krise stürzen können, galt lange als Randphänomen. Doch seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise, dass postpartale Depressionen (PPD) bei Vätern kein Ausnahmefall, sondern ein relevantes Gesundheitsproblem sind. Eine in JAMA Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Männer in der Zeit nach der Geburt ähnlich stark gefährdet sind wie Frauen: Etwa jeder zehnte Vater entwickelt depressive Symptome, häufig in den ersten drei Monaten nach der Entbindung.
Der Unterschied liegt darin, dass männliche Betroffene oft unauffällig leiden. Statt offen über Ängste und Überforderung zu sprechen, reagieren viele mit Reizbarkeit, Rückzug oder übermäßigem Arbeitseifer. Diese „maskierten“ Symptome führen dazu, dass Ärzte postpartale Depression bei Männern seltener als bei Frauen erkennen. ...
Die Leiden des jungen Vaters
Gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Schlafstörungen: Die postpartale Depression gilt als Frauenkrankheit. Jetzt zeigt sich: Auch Väter sind gefährdet – mit gravierenden Folgen für Partnerschaft und Kindesentwicklung.
Eigentlich kein Wunder, daß auch Männer eine solche Depression „befallen“ kann: nicht nur Mütter müssen sich mit der neuen Situation mit Kind zurecht finden, die Väter natürlich auch.
Grüsse,
Oregano