Postkommotienelles Syndrom

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31.03.18
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Hallo, Ich hatte eine leichte Gehirnerschütterung und bin für ein paar sekunden in Ohnmacht gefallen.

Kann es sein das ich das Postkommotionelles Syndrom oder post concussion sydrome entwickelt habe?

Also die Beschwerden begleiten mich jetzt seit 2 monaten und am meisten stören mich die Sehstörungen.

Ich bin auch genau in der Risikogruppe von Betroffenen. Jung, weiblich und eine vorgeschichte mit psychischen Krankheiten. Laut der englischen Wikipedia Seite und neuro24.de bin ich damit genau dort verortet.


Danke im Vorraus.

PS: Neurlogisch wurde alles "schlimme" ausgeschlossen.
 
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Hallo jwzd,

mit den bildgebenden Verfahren kann man leider nicht unbedingt sehen, ob eine Gehirnerschütterung Schaden angerichtet hat.

... Im Regelfall innerhalb von 3 Monaten vollständige Remission, in 10-20% länger als 1 Jahr selten auch über viele Jahre anhaltend. Als Ursache werden organische und psychogene Faktoren diskutiert, Entschädigungsbegehren spielen häufig eine wesentliche Rolle. Das Ausmaß vor allem der psychischen Störungen zu Beginn korreliert mit der Dauer des Verlaufs. In Ländern ohne finanzielle Kompensationsmöglichkeit für die postkommotionellen Syndrome, kommen diese kaum oder gar nicht vor. Bei Kleinkindern kommt das Syndrom ebenfalls nicht vor. Der ärztliche Rat zu übertriebener Schonung nach einer Gehirnerschütterung kann die Chronifizierung begünstigen. Bei akuten Beschwerden gelten einfache Schmerzmittel für maximal 4 Wochen als adäquat, länger sollte wegen der Gefahr der Entwicklung schmerzmittelinduzierter Kopfschmerzen nicht analgetisch behandelt werden. Opioide gelten als kontraindiziert. ...
postkommotionelles Syndrom

Da besteht gute Hoffnung für Dich, daß Du Dich wieder "normalisierst". Hast Du schon an eine Behandlung bei einem Osteopathen gedacht? Durch den massiven Druck bei einer GEhirnerschütterung können sich ja auch irgendwelche Knochen verschieben, die dann wieder zurecht gerückt werden müssen.

Weitere Therapiemöglichkeiten sehe ich in Biofeedback (Neurologe, Klnik) und in der Zeit.

Grüsse,
Oregano
 
hi,
kinder fallen oft auf den kopf - und können so ziemlich jeden „hirnschaden“ der dadurch entsteht (quasi nebenbei) reparieren.
erwachsene können das natürlich auch, brauchen aber länger.
ich würde den heilungsprozess mit ausreichend eiweiß, guten fetten und vitaminen - vit c 10-20g/tag, zink, vit d, omega 3-4g, vit k2, magnesium ...unterstützen.
es würde mich nicht wundern, wenn deine psychischen probleme in der vergangenheit nicht durch nährstoffmängel (zumindest) verstärkt worden sind.

und so wie oregano schreibt - ich würde auch auf alle fälle osteopathin konsultieren (damit spätschäden minimiert werden)

lg togi
 

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