Phytotherapeutika bei Borreliose?!

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Bei mehr als 10% wirkt Antibiose nicht
Mittel der Wahl bei Borrelien-Infektion: ein Antibiotikum. Hier haben sich vor allem die klassischen Substanzen Doxycyclin, Cefuroxim oder Amoxicillin bewährt. Allerdings muss diese Antibiose vergleichsweise lange – über mindestens drei Wochen – erfolgen, da das bradytrophe Bindegewebe nur wenig durchblutet ist, und es daher dauert, bis im betroffenen Gebiet ausreichend wirksame Antibiotikaspiegel erreicht werden. Und nicht immer ist diese Behandlung von Erfolg gekrönt: bei etwa 10 – 20 % der Patienten wirkt die Antibiose nicht ausreichend.
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14 Kräuterextrakte vs. Doxycyclin
Die Wissenschaftler der Johns Hopkins Bloomberg School in Baltimore (Maryland, USA) und des kalifornischen Zentrums für funktionelle Medizin in Berkeley (Kalifornien) verglichen in vitro die bakteriostatische Wirkung von 14 verschiedenen Pflanzenextrakten mit den beiden Standard-Antibiotika Doxycyclin und Cefuroxim.

Dabei ergab sich, dass sieben 1-prozentige Extrakte wirksamer waren als Doxycyclin und Cefuroxim:

  • schwarze Walnuss (Juglans nigra),
  • Katzenkralle (Uncaria tomentosa),
  • süßer Wermut (Artemisia annua),
  • mediterrane Steinrose (Cistus incanus),
  • chinesische Schädeldecke (Scutellaria baicalensis),
  • ghanaisches Chinin (Cryptolepis sanguinolenta).
  • japanischer Knöterich (Polygonum cuspidatum).
Die Extrakte aus der ghanaischen Chinarinde (Wirkstoff: Cryptolepin) und dem japanischen Knöterich (Wirkstoff: Resveratrol) schnitten besonders gut ab: Sie verhinderten die Vermehrung freischwimmender Bakterien am effektivsten, auch bei geringen Konzentrationen von 0,03 % bis 0,5 %.

Eine einwöchige Behandlung beseitigt Bakterien
Auch bei der Abtötung ganzer Borrelia- burgdorferi-Kolonien waren diese beiden Extrakte wirksam. Dabei hatte der 1-prozentige ghanaische Chinin-Extrakt nach einer 7-tägige Behandlung das Bakterium in Laborschalen komplett abgetötet.
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Wo würde man sich denn diese Mittel besorgen oder gibt es da sogar eine Fertigmischung?

Grüsse,
Oregano
 
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12.10.18
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bei einem jungen mann mit chron. borreliose, der aufgrund etlicher fehldiagnosen schon ganz erhebliche nervenschäden hatte und kaum noch laufen konnte, hab ich miterlebt, daß er mit naturheilkundlichen mitteln innerhalb rel. kurzer zeit dauerhaft gesund wurde.

er war bei einem auf borre spezialisierten arzt in der nähe von köln/bonn, der sofort gesagt hat, daß man zwar normalerweise ab gibt, der junge mann die aber nicht bekommen darf, weil sein immunsytem eh schon schlecht war (?) und der entweder in seiner praxis einen arzt hat oder mit irgendeinem zusammenarbeitet, der sich damit auskennt.
welche mittel er genau bekommen hat, weiß ich nicht mehr, aber ganz allein kann und sollte man so eine ernste sache eh nicht behandeln.


lg
sunny
 
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