Petitionen gegen Wal- und Delfin-Tötungen

alibiorangerl

MᴏᴅᴇʀᴀᴛᴏʀɪN
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Wuhu,
hier geht es nicht um die in den Medien regelmäßig genannten "wissenschaftlichen" Wal- und Delfin-Fänge von zB Japanischer Fang-Flotte bzw in der Taiji-Bucht, die alle nachgewiesener Maßen für den "Delikatessen-Markt" oder auf dem Weg in "Delfinarien" - oder darin - sterben (aber auch diesbezüglich gibt es hier Links zu "Taiji"-Petitionen)...


Denn leider sterben noch immer ebenso unnötig viele Wale und Delfine - und wohl noch etliche Meereslebewesen mehr - durch das militärische Sonar (Niederfrequent-Schall):

Sonar tötet Wale | Greenpeace
Ein Artikel von greenpeace.de
09.10.2003

SONAR TÖTET WALE


Sonarsignale von Schiffen und U-Booten fügen Walen innere Verletzungen zu, an denen sie sterben können. Britische Wissenschaftler bestätigen jetzt, was Umweltschützer seit langem vermuten: Lärmverschmutzung im Meer hat negativen Einfluss auf Meerestiere. Dabei sind die gestrandeten Wale nur ein sichtbarer Bruchteil der betroffenen Tierarten, fürchtet Andrea Cederquist, Meeresbiologin bei Greenpeace.

Sonargeräte werden bei der Marine zur Ortung von U-Booten eingesetzt. Dabei entsteht Lärm von 220 bis 240 Dezibel. Ein einzelnes Sonar ist auf einer Fläche von bis zu 800.000 Quadratkilometern - doppelt so groß wie die BRD - zu hören.

Die Forscher entdeckten bei der Autopsie angeschwemmter Wale Gasbläschen in Blutgefäßen und Organen. Noch unklar ist, ob die Bläschen entstehen, wenn die Wale aufgeschreckt zu schnell aus der Tiefe auftauchen, oder ob es sich um einen direkten physikalischen Effekt des Sonars handelt.

In beiden Fällen führt die Gasbildung zu der auch bei Menschen bekannten Taucherkrankheit: Starker Druckabfall macht die Tiere orientierungslos und fügt ihnen Schmerzen zu. Im äußersten Fall zerstören die Bläschen Gewebe und lösen Blutungen und Geweberisse aus.

Seit Anfang 2002 gibt die US-Navy zu, dass die Sonargeräte ihrer Schiffe Wale töten können. Greenpeace fordert, den Einsatz von Sonargeräten zu vermeiden, da die Ungefährlichkeit nicht nachgewiesen ist.
Hier gibt es einen Trailer einer aktuelleren WDR-Doku aus 2011 darüber:

onlinefilm.org - Sounds of Seas | Volker Barth - online cinema / legal download and stream (D 2011 | 43:15 min.)
bzw eine Text-Info: Sounds Of Seas - Der Film

Petition/en gegen diese Unnötigkeit fand ich vor allem viele "kleine" englische, deutschsprachige gab es anscheins eine schweizer - sharkinfo.ch - da eben nicht nur Meeres-Säuger darunter leiden...


:traurigwink:
 
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Wuhu,
am Ende der Doku
erfährt man, was ua die EU dazu beiträgt, doch scheint auch diese machtlos - es müssen mehr Menschen darüber bescheid wissen und einen vernünftigeren Umgang mit den (militärischen als auch zivilen) Sonaren verlangen;

Eine Aktivistin für die gequälten und getöteten Meerestiere richtete eine WebSite ein: Machen oder Zusehen? | Sounds Of The Seas samt Vorschlägen für Briefe bzw Emails an das Bundesministerium für Verteidigung - mit Link, der aber aktuell ins Leere führt, deshalb hier der derzeitige: BMVg.de: Kontakt

Wer die Filmemacher finanziell unterstützen möchte - sie verzichteten für die Realisierung tw auf Gehälter - möge sich bitte die DVD um 8 € + Versand bestellen... :cool:
 
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Wuhu,
schön, dass es zumindest ein Land (und zuvor eine Insel eines kleineren) auf Erden gibt, welches vor zwei Jahren gesetzliche Bestimmung für einen Schutz hervorbrachte - mögen es bald viele mehr werden...

Aus dem Thread: Brutal - Japans Delfinschlachtung
Wuhu,
so unsagbar traurig das ist, gibt es auch - sogar auf Japan, aber seit einem halben Jahr auf dem Subkontinent Indien - das Gegenteil (und somit Hoffnung):

Indien erkennt Delfine als nicht-menschliche Personen an
Nachdem im August 2012 die Bewohner der japanischen Insel Toshima den weltweit bis dahin einmaligen Schritt wagten, die in den Gewässern um die kleine Insel lebenden Delfine zu Mitbürgern zu erklären und sie damit als nicht-menschliche Personen anzuerkennen, ist jetzt ein ganzes Land diesem Schritt gefolgt:
In Indien wurden Delfine offiziell als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Rechte und Lebensbedürfnisse respektiert werden müssen. ...
 
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