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Mich ließ der aktuelle Newsletter des imd Berlin aufhorchen, denn ich habe kürzlich eine ziemliche Überraschung in Form eines unerwartet hohen Wertes in der Erythrozytenmembran erlebt.
Hier der entsprechende Abschnitt mit dem Titel Wieso liefert die Bestimmung des Omega-3-Index aus Trockenblut in manchen Fällen ein anderes Ergebnis als die Analyse aus EDTA-Blut? (Hervorhebung von mir)
Text steht auch hier:
www.inflammatio.de
Da eine Laborkette vor Ort die Messung im EDTA-Blut, also in der Erythrozyten-Membran, anbietet, werde ich künftig wohl nur noch dort untersuchen lassen.
Hier der entsprechende Abschnitt mit dem Titel Wieso liefert die Bestimmung des Omega-3-Index aus Trockenblut in manchen Fällen ein anderes Ergebnis als die Analyse aus EDTA-Blut? (Hervorhebung von mir)
Diese Diskrepanzen sind in der Regel keine messtechnischen Abweichungen, sondern sind durch das unterschiedliche Untersuchungsmaterial bedingt.
Die EDTA-Blut-Analyse erfasst ausschließlich Fettsäuren, die in die Membranen der Erythrozyten eingebaut sind. Das Blutplasma wird vor der Messung abgetrennt und verworfen – sein Fettsäuregehalt fließt daher nicht in das Ergebnis ein. Da sich die Zusammensetzung der Erythrozytenmembranen durch kurzfristige Schwankungen der Fettzufuhr nicht verändert, liefert diese Methode eine stabile und zuverlässige Aussage über den langfristigen Versorgungsstatus.
Auf dem Bloodspot-Papier hingegen trocknen nicht nur die Erythrozyten, sondern auch alle Plasmabestandteile ein. Die Trockenblut-Messung erfasst daher nicht nur die Fettsäuren aus den Membranen, sondern auch die im Plasma zirkulierenden, kurzfristig stark schwankenden Anteile.
Die Messergebnisse aus beiden Untersuchungsmaterialien korrelieren folglich nur dann, wenn bei Abgabe des Blutstropfens auf das Filterpapier im Plasma Fettsäuren in durchschnittlicher Menge vorliegen. Zirkulieren hingegen – etwa nach kürzlicher Nahrungsaufnahme oder Supplementierung – frisch resorbierte Fettsäuren oder Fette im Blut, beeinflussen diese das Ergebnis der Trockenblutanalyse. Der aus EDTA-Blut gemessene Omega-3-Index wird durch die tagesaktuelle Aufnahme von Fettsäuren nicht verfälscht.
Text steht auch hier:
FAQ
Da eine Laborkette vor Ort die Messung im EDTA-Blut, also in der Erythrozyten-Membran, anbietet, werde ich künftig wohl nur noch dort untersuchen lassen.