NRW - die Polizei fährt rum...

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Gurtpflicht ist das Gebot vom 11.02.-24.02.2008 im Landkreis Rhein-Ruhr!

Natürlich hat es mich sofort am ersten Tag erwischt und ich muss meine selbstgewählte Gurtabstienz mit 30 Euro notieren. Natürlich ist das keine Strafe sondern eine Ordnungwiedrigkeit die ich damit einsehen soll.

Die Aktion "NRW mit Gurt" wurde aber aus meiner Sicht von dem teilnehmenden Statisten schlecht durchgeführt. Erstmal hies es "unsere Kollegin hat Sie oben an der Autobahnauffahrt ohne Gurt gesehen" (was Sie sagen musste weil ich zwischenzeitlich den Gurt angelegt hatte!) und dann ging es gleich zu den Papieren. Diese wurden einkassiert und man stellte mir ein Gerät zur sofortigen Busse (Abbitte?) zur Verfüngung das ich aber mit meiner minderwetigen Bankkarte nicht bedienen konnte. Voller Einsicht über mein Unvermögen meine Schuld mit flennen und anbeten der zuständigen Ordnungshüter darzuelgen, durfte ich mir dann noch anhören wie grauselig es ist in einem Unfall ohne Gurt beizuwohnen. Mien Gehirn war aber damit beschäftigt die verlorene Zeit wieder durch schnelleres oder geschickteres Fahren rauszuholen. Nachdem ich dem braven Ordnungshüter und uneinsichtigen Gesetztesvertreter gesteckt habe das ich gerne seine Brötchen zahle wurde dieser ruppig und versuchte mich wiederum zu belehren.

Alles in allen habe ich nachher bei dem zustandigen Amt (Landeskasse) angerufen und dort wurde mir bestätigt das die eingezahlten Beträge ohne Zuordnung (dazu gehört auch Gurtpflicht!) im Landesetat natürlich auch zur Lohnzahlung von Beamten- und Landesangestelltengehältern verwendung findet.

Da diese Personen mit Druck der Landesregierung (insbesondere des Innenministers) in eigenem Interesse (Karrieren/Lohn) handeln scheint es mit an der Zeit Polizisten im Dienst die mir Geld abknöpfen zu Ihrer persönlichen Bereicherung (s.o.) als Wegelagerer zu bezeichnen.

worum geht es überhaupt wenn die Polizei sich nicht für abgeschlissene Bremsen oder defekte Rückleuchten interessiert ?

Weniger Knöllchen, weniger Einnahmen

was mich dabei aufregt, das niemand fragt was ich für die 30 Eutro machen muss sondern die bodenlose Frechheit mir noch auf dem "ÜBerweisungsträger" klarzumachen das ich "unverzüglich" zur Bank zu schreiten habe, auf keinen Fall Online überweisen soll und bei Wiederhalndlung der Fristeinhaltung von einer Woche weitere Ksoten auf mich zurollen.

So sollte ich auch mal hantieren dürfen. So macht man sich keine Freunde und es kotzt mich an wie einfach es ist an meine scheiss schwer erarbeitete Kohle zu kommen! Ja, mein Rücken schmerzt von dem elenden Steineschleppen was ich mache um überhaupt was zu futtern zu haben und meine Kupplung ist im Arsch, weil ich zudem noch einen Hänger für jemanden fahre.

Wozu das geknüppel wenn dann doch wieder Abzocker kommen und mir mein Geld wieder abknöpfen ?

die geilen Ausreden wie "Ich mache die Gesetze nicht..." und "Ich bin doch nicht ohne Gurt gefahren...!" können die sich auf Ihr Notitzblöckchen schreiben...

Pädagogik hin, Pädagogik her, Ich bin angepisst das Leute (Staatsdiener!) sowas mitmachen und das auch noch für okay befinden...

jeder verarscht hier jeden und alle machen mit!

(jetzt ist es raus aber besser geht es mir trotzdem nur bedingt)

P.S. die Polizistin oben an der Auffahrt war als Fussgänger(in) mit einer schwarz roten Lederjacke ohne Hut aber mit Diensthose getarnt! (habe ein Foto davon wie Sie die Jacke nach "Dienstende" auszieht!)

Achso, wie ich den 150 Kilo Stein transportiere und ob der mir auf den Fuss fallen kann, da bin ich dann wieder für meine Sicherheit zuständig und es gibt keine Strafe (ausser den Schmerzen) dafür. Noch nicht!
 

Horaz

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05.10.06
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Hallo Mike,

jetzt erzähl mir bloß, du hättest gedacht, Polizisten seien zu deinem Schutz da :D ! Oder musstest du in letzter Zeit zu viele Märchenbücher vorlesen, die dich verwirrten? Gesetzgeber machen mit Hilfe von freundlichen Lobbyisten Gesetze und Polizisten dürfen dann überlegen, wann es wo wieviel bringt. Knöllchen-Einnahmen sind fest eingeplant und gesetzestreue Bürger können zum Ärgernis werden, wenn die Einnahmen ausbleiben. Mir hat ein Polizist einmal privat erzählt, dass sie genau die umsatzstärksten Punkte kennen, an denen Kontrollen am meisten abwerfen. Wenn du gerne gurtenlos fährst (wie ich auch manchmal), dann solltest du auf jedem Fall den Gurt so legen, dass er sichtbar auf deiner linken Schulter liegt; ob er eingerastet ist bleibt weiblichen und männlichen Augen des Gesetzes verschlossen.

Viele Grüße, Horaz
 

oli

Eine entfernte Bekannte von mir schrammte mit einem alten VW-Bus an einem anderen Auto entlang und hörte das nicht wg. dem lauten Alt-Bus.
Kurz darauf kam Post von der Polizei wegen Fahrerflucht usw. Die Dame bat um die Kontaktdaten des Geschädigten, kontaktierte ihn und die beiden einigten sich gütlich.

Soweit der schöne Teil.

Kurz darauf kam wiederum Post, sie solle nun den Lappen abgeben und Strafe zahlen für Fahrerflucht. Sie rannte panisch zum Anwalt und gab ihm den Führerschein ab. Damit dachte sie, sei alles erledigt.

An einem schönen Morgen kurz darauf so gegen 7Uhr schellten zwei Ordnungshüter und baten um Abgabe des Führerscheins. Den habe sie doch via Anwalt abgegeben, sagte sie. Die Freunde und Helfer meinten, dass sei gelogen und man könne auch eine Hausdurchsuchung machen, wenn sie das so wolle...

Naja, jedenfalls wurde keine Hausdurchsuchung gemacht und der Führerschein ist nun für 8 Monate eingezogen worden.

Mir kommt es in letzter Zeit so vor, als wolle man dem Bürger mal so richtig zeigen, wer hier das Sagen hat. Vielleicht damit keiner auf die Idee kommt, ne Kofferbombe zu basteln oder sich zu fragen, wieso immer wieder Journalisten auf die Idee kommen, dass auch in Deutschland Verbindungen zwischen Politik, Wirtschaft und Mafia bestehen...

Würde gerne mal Mäuschen bei so einer Dienstbesprechung bei der Polizei spielen: "Alle Bürrgerrrr sind potentielle Gefährrderrrrrr und müssssen sorrrgsam überrrwacht werrrrden" (das alles natürlich gesprochen mit Adi-mäßiger Betonung, Lautstärke und Dialekt :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Bodo

Vielleicht sollte man sich einfach anschallen.

Auch, wenn es als "Zumutung" empfunden wird.

Die Polizei muss kein Bußgeld aufs Auge drücken und beim Frontalcrash bleibt keine Matsche übrig.

Zwei Fliegen mit einer Klappe. :p)

Aber ich merke schon, da habe ich wohl zu einfach argumentiert.





Grüße, Bodo :)
 

mezzadiva

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06.04.06
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Hi Jungs,

was ist eigentlich euer Problem mit dem Anschnallen? Mir fällt rein gar nichts ein, was sich während des Autofahrens auch nur ansatzweise bequemer oder effektiver ohne als mit Gurt erledigen ließe.

Wäre ich bei meinem Autounfall letztes Jahr nicht angeschnallt gewesen, hätte ich statt eines Schleudertraumas mindestens ein paar gebrochene Rippen oder einen zerschmetterten Kieferknochen zu verzeichnen. Der Airbag löst nämlich nur aus, wenn der Aufprall von vorn kommt, nicht wenn er von hinten kommt.

Also, was ist gewonnen ohne Gurt? Die große Freiheit kann's doch echt nicht sein, und das Leben ist die kleine Nebensache, die man dabei aufs Spiel setzt ...

Viele Grüße
mezzadiva
 
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16.02.05
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Hi Mädchen,

ich will jetzt nicht hier einen Aufsatz verfassen was unter Selbstbetimmnung fällt aber ich finde es beschissen wenn man eh schon den ganzen Tag einen auf dem Sack bekommt (obwohl man dafür garnix kann!) dann auch noch einfach so bestraft wird für etwas das man garnicht getan habe.

Erklär mir mal meine Schuld (die Ich zu bezahlen habe!) und wir können anfangen zu diskutieren.

Da ich hier und da meine Kilometer auf der Strasse mache könnte ich im Stundentakt irgendwen belehren wie man sein Fahrzeug führt oder etwas besser machen könnte.

Ich mache es aber nicht, weil ich mir denke, die werden das schon irgendwann kapieren oder es nie lernen. Ich beschränke mich auf darauf das andere auch eine Form der Selbstdarstellung besitzen dürfen und ich dafür nix kassieren kann denen (sprichwörtlich) an die Karre zu fahren.

Es gibt ausserdem auch Fahrzeuge wie Trikes oder Motorräder die besitzen garkeinen Anschnallgurt, da beklagt sich keiner... auch Fahrzeuge vor 1967 haben meist keinen Gurt... aber es kassiert keiner weil es nicht geht!

Mich frustet es nicht mir jemand sagt das ich angeblich mit Gurt sicherer bin oder ein nervender Gong im Auto mich darauf aufmerksam macht. Es kotzt mich an das solche Paragrahpen dafür genutzt werden den Lohn von Wegelagerern zu bezahlen die sich als "Schutzbefohlene" im Gebüsch tarnen um mich zu erwische wie ich was angeblich illegales mache.

Nachdem mir das Telefonieren verboten wurde habe ich dank meiner Digitalen, das Fotografieren aus dem Auto entdeckt. Spitzen Hobbie wenn man unterwegs ist und ausserdem nicht verboten! (Vorsicht - Sarkasmus)

Den letzten "Nervenkitzel" den ich noch habe ist das öffentliche Pissen auf Autobahnraststätten, das auch verboten ist!

Bald bin ich wie alle... und das macht mich nachdenklich...

Weist Du, ich warte mal auf Deine Argumente zum Thema "Rechtfertigung für eine Bestrafung" und dann schreibe ich mal was dazu!

P.S. wer im Iran 4 mal beim Saufen erwischt wird kommt an den Galgen... dauert hier auch nicht mehr lange! Schrittchen für Schrittchen nähern wir uns einem fremdgesteuerten System wo einfach nur noch die Strafhöhe angepasst wird und alle machen mit weil es so geil ist!
 

mezzadiva

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06.04.06
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Hallo Mike,

hab ich irgendwas gegen deine Selbstbestimmung gesagt? Hab ich die Polizei verteidigt?
Warum macht dich das Thema eigentlich so aggressiv?

Klar find ich auch nicht alle Gesetze Gold, die wir hier so haben. Aber davon hab ich gar nicht geredet.

Gruß
mezzadiva
 
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16.02.05
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Punkt1: hab ich irgendwas gegen deine Selbstbestimmung gesagt?

Indirekt hast Du die Argumentationskette der Raubritter benutzt und Dich (aus meiner Sicht) auf Ihre Seite gestellt. Manche Systemdiener sagen z.B. auch "so ist das nun einmal..." oder "Ich habe die Gesetzte nicht gemacht!". All das ist für mich einfach Resigantion gegenüber einem allgegenwärtigen Apparat der versucht mein Leben in gewisse Bahnen zu lenken...

und wenn ich eins nicht mag dann sind das Besserwisser die dann noch dafür kassieren.

Ich will das einfach nicht! Es ist MEIN Leben...!

Ich arbeite den ganzen Tag (wenn ich arbeite) mit sog. gefährlichen Maschinen und habe sonst auch wenig Schutzmassnahmen am Hut ausser ich bin überzeugt davon das es mir (oder jemand anderem) was bringt.

Kannst Du akzeptieren das ich mich von dem System einfach abgenabelt habe und auch so ganz gut zurecht komme ? Ich brauche niemanden über mir der mir sagt was richtig und was falsch ist oder der mir mitteilt wann ich was zu tun oder zu lassen habe... Ich belästige einfach keinen mit Forderungen und erwarte das auch in meine Richtung.

Zurück zum Thema ist der Gurt für mich einfach nicht wichtig.
- funktionierende Bremsen und gute Reifen sind wichtig! - ein ausgeschlafener und agressionsfreier Fahrer ist wichtig! - das sind Attribute die man bei mir gerne testen kann und da schäme ich mich nicht zu sagen das ich darauf achte!

derjenige der in Dein Auto gefahren ist war jedenfalls nicht bei der Sache oder die Technik hat bei Ihm versagt und da sollte Hauptaugenmerk drauf liegen. Nicht Du hast Schwein gehabt das Du angegurtet warst sondern Du bist einer stressvollen "No Time" Gesellschaft ausgesetzt oder Teil davon. Daher kommen die meisten Verletztungen und vermutlich auch Deine !

Das ist Fahrlässigkeit!

Ich denke man kann die Verletzungen u.U. reduzieren aber man könnte (wenn man mal nachdenkt und nicht den Profit nach vorne stellt!) die meinsten Unfälle einfach vermeinden durch eine andere Einstellung. Da existiert aber keine Bewegung die "slow motion" fordert sondern es muss immer schneller gehen und wenn's hilft dann halt mit noch mehr Sicherungsmassnahmen.

Ausserdem, ob Du es glaubst oder nicht, will ich keinen Airbag in der Fresse haben wenn es mal krachen sollte.

Alles in allem lebe ich scheinbar in einem System oder unter Menschen die glauben das, wenn Sie Ihre Steuern bezahlen und den Gurt anlegen schon nix passieren wird, weil schon irgendwer dafür zustädig ist.

Ich sehe, das wenn ich mich angurte nichts anderes passieren wird und damit ist es unwichtig!
 

Bodo

Dann gurte Dich halt nicht an. Warum auch immer.

Diva hat auch nicht indirekt die "Raubritter" verteidigt.

Mensch Mike! Was ist los??

Mit schwerer Maloche war ich auch mal zu Gange.

Scheiße - da war es verdammt von Vorteil - das es Sicherheitsstandards gab,
das die Meister eingewiesen wurden und die Leute instruierten.

Ein PKW entwickelt sich, einmal in Gang gesetzt, zu einer potentiell gefährlichen Sache.

Das muss ich Dir nicht näher erläutern.

Der einzige Punkt, wo ich Recht gebe: Werden die Grünen überproportional abgezogen,
um Verkehrsdelikte aufzudecken, anstatt in Städten Präsenz zu zeigen und ein
Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, dann hat der Polizeipräsident versagt.

Eins ist sicher: Die Aufgaben, die die Polizei in unserem Staat zu leisten hat,
kann sie bei den knappen Mitteln längst nicht mehr leisten.

Deshalb bin ich dafür, dass Raser und Drängler auf der Autobahn, Leute die Innerorts 80 und mehr fahren usw. viel mehr löhnen müssen.

Das es Dich da finanziell härter trifft, ist bitter, aber kein Argument.

Und Olis Vorstellung, wie es wahrscheinlich auf einem Revier abgeht, spricht Bände.

Übrigens, Raubritter: Auf Spaniens, Frankreichs, Italiens Straßen - da findest Du echte Raubritter.

Holland und Belgien übrigens auch.

Die haben nur die Aufgabe, bei leichtesten Geschwindigkeitsübertretungen mit
ihren Motorrädern martialisch (vornehmlich ausländische Touristen) zu stoppen
und fertig zu machen.

Da wird nicht diskutiert.

Da sind mehrere hundert Euro fällig - wenn nicht gezahlt werden kann, wird der Wagen beschlagnahmt.

Das ist eine echte Sauerei, da nehmen sich Deine (zu Recht zu löhnenden Euronen) läppisch gegen aus.
 
Themenstarter
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16.02.05
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Weist Du, Bodo, hier passiert was das mir (und hoffentlich auch anderen) mächtig stinkt. Es stinkt nach blanker Abzocke!

Erst sind es 10 Mark für Gurt dann 30 Euro...
Erst sind es 10 Euro Eintrittsgeld für den Doc dann ?? Euro
so kannst Du die Liste der Eintritts und Fehldienste beliebig erweitern.

Es wird gescheckt was die Leute abkönnen und dann wird schleichend erhöht und das Autofahren wird wie der Arztbesuch zu einem Lottospiel.

Die heutigen LKW Mautsysteme probieren schon mal wie das ist um zwischen zwei Mautstationen "böse" Schnellfahrer auf die hundertstel Sekunke am Fliessband (automatisiert) abzukassieren. Bald sind wir alles nur noch Schafe oder Kühe die gemolken werden können. Mehr Gras = mehr Milch!

Jedenfalls sehe ich meine Penunsen in irgenwelchen Boardsteinen verschwinden und ich muss sehen das ich das irgendwie wieder ausgleichen muss um noch von Leben zu sprechen. Hier steht der einfach und schwere Betrug als schnellste und unbürokratischste Lösung im Vordergrund, denn für die ganze Amtlauferei und Bürokratenscheisserei habe ich keine Nerven übrig. Meine Aufgabe ist es saubere Arbeit abzuliefern und meinen Arsch da unversehrt wieder rauszubekommen.

Ich möchte einfach nicht das jemand denkt das ich ein schlechter Autofahrer bin nur weil ich mich nicht angurte und ich hoffe das bin ich nicht. Die ganze Diskusion findet auf einer emotionalen Ebene statt wie Deine Worte "PKW" und "potentiell gefährlichen Sache" im Zusammenhang mit Gurten irgendwie zeigen.

Ich bleibe bei meiner Methode das hauptaugenmerk auf Verkehrssicherheit meiner Fahreugs und des Fahrerers zu lenken und vernachlässige dabei meinen Privaten Schutz (was ich auch in anderen Teilen meines Lebens mache!) und werde dafür dann noch in den Arsch getreten.

Danke der Anteilnahme und macht nur weiter so, denn bald sieht es hier ganz ähnlich aus wie in scheinbar anderen Teilen dieser Welt weil niemand diesem schleichenden Prozess Einhalt geboten hat.

Ich würde mich jedenfalls schämen wenn Ich dazu verdonnert werde die ungeschickt leergewirtschafteten Stadt und Landkassen mit dubionsen Methoden wieder aufzufüllen. Und darum geht es, denn mein Vergehen wird nicht namentlich auf dem ÜBerweisungsträger bekanntgegeben sondern es fliesst, dem Strafbestand gegenüber, völlig Anonym auf eine Landeskonto das scheinbar leer zu sein scheint. Sonst bräuchte es keine konzentrierten Aktionen die dann als "Sicherheitswochen" ausgewiesen werden. Kontrolliert doch eh keiner ob ich mich jetzt angurte und es interessiert auch wirklich keinen!

Es geht um leere Kassen und viel viel Geld das fehlt!

Jeder der mal in einer Grossstadt beim Arzt war und auf einem offiziellen Parkplatz geparkt hat, aber 10 Minuten zu spät rauskam weil der Arzt etwas länger gebraucht hat wird mir sicher zustimmen wenn er für 10 Minuten passiv platzsparend rumstehen 10 Euro zahlen muss.

Ein Parkplatz ist aus meiner Sicht eine Einrichtung wo ich meine Fahrzeug Parken kann und nicht eine Geldmaschine! Das eingenommene Geld sollte zur Instandhaltung dieser Einrichtung verwendet werden (zweckgebunden) und nicht zur Bereicherung Dritter die nicht in der Lage sind die eingenommenen Steuergelder zu verwalten.

Mir geht es darum eine Diskusion anzufachen die die Verhältnismässigkeit wieder in den Vordergrund zu heben. 200 Euronen für Abschleppen z.B. steht in keinem Verhältnis mehr. Es geht vielfach um hinterlistige Bereicherung und Bereicherung!

Es interessier einfach niemanden warum man 10 Minuten länger gebraucht hat, im ausgewiesenen Halteverbot geparkt hat (ohne jemanden zu behindern!) weil alles andere schon seit 15 Minuten belegt ist oder warum man halt ohne Gurt gefahrne ist. Wichtig ist, das Geld in die Kasse fliesst und das ist würdelos für Opfer wie Täter ! Wobei die Opfer-Täter Diskussion wiederum etliche Seiten in Anspruch nehmen würde bis man da man karheit drin haben würde.

Ich habe jedenfalls keinen Respekt vor unseren Damen und Herren die alles daran setzten maximale Unzufriedenheit zu stiften. Ich versuche nach wie vor meine Penunsen ehrlich zu verdienen mit scheiss Arbeit die sonst keiner macht und manchmal mit Arbeit die jemand nicht kann weil er keine Zeit dafür hat. Was ich seit einger Zeit (ca. 3-4 Jahre) eingeführt habe ist, das ich es meinem Klientel überlasse (wenn es vorher nicht ausgemacht wurde) wie hoch er mich entlöhnt. Das hört sich zwar ungeschickt an aber meistens kommt mehr heraus als man erwartet hat und das gleicht dann diejenigen wieder aus die weniger haben oder einfach spaaren wollen.

Mein Leben - Meine Regeln!
 

Bodo

Klar wird abgezockt, und nicht zu knapp.

Vor ein paar Monaten befuhr ich eine dreispurig ausgebaute Autobahn.

Kurze Tunnel wechselten sich ab, die Geschwindigkeit war auf 100 Km/h begrenzt.

Mich blitzte man mit 120, von einer irgendwie gearteten Gefährdung konnte keine Rede sein.

Dieser Kasten dient der Stadt Düsseldorf als reiner Goldesel.

Solche Goldesel stehen auch zivil Außerorts und Innerstädtisch - oftmals an Stellen,
die keinerlei Überwachung bedürfen, da sie kaum unfallträchtig sind.

Diese Straßen sind meist gut ausgebaut und laden durch freie Sicht geradezu zum schnelleren Fahren
- das hier Niemanden gefährdet - ein.

Reine Abzocke, die mir auch auf den Sack geht.

Wenn ich solche Blitzer sehe, rufe ich öfters das Lokalradio an, und melde den Wegelagerer.

Da, wo es sinnvoll ist, die Geschwindigkeit einzuhalten und zu überwachen
(Schulen, Krankenhäuser, Altersheime) dürfen sie von mir aus stehen oder ihre
Starenkästen montieren.



Gruß, Bodo
 

Horaz

in memoriam
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05.10.06
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Ja Mike, ich denke da sehr ähnlich wie du. Aber das hilft uns nicht weiter.
Große Systeme dienen immer der Bereicherung einiger weniger. Das Gesundheitssystem ist ein gutes Beispiel dafür. Wobei sich nicht der kleine Arzt bereichert, sondern die Pharmaindustrie. Einnahmen über Steuern, Abgaben, Strafen gehören auch zu einem großen System. Politiker und ihnen zuarbeitende Beamte haben ihr Hauptinteresse daran, dass für sie diese hübsche Quelle weiter sprudelt.

Die meisten arrangieren sich damit und sind bereit mit Wörtern wie Sicherheit oder Ordnung beruhigt zu werden; brave Staatsbürger eben. Ein paar Robin Hoods treiben sich im Wald von Nottingham oder auch außerhalb herum. Sie würden aber bei Wahlen in unserem schönen demokratischen System keine Mehrheit von den braven Staatsbürgern bekommen. Wenn sie frech werden, wird man eher eine Pfeilsteuer erfinden, als über den Grund des Aufbegehrens nachzudenken.

In diesem Sinne, viele Grüße, Horaz
 

Horaz

in memoriam
Beitritt
05.10.06
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Hallo Bodo,

und das alles findet nach dem System "teile und herrsche" statt.
Eine Behörde ist für die Höhe der Geschwindigkeitsbeschränkung zuständig
und die Polizei sorgt für die Einhaltung. Deshalb kann jeder Polizist mit der
Achsel zucken und völlig richtig sagen, dass er für das Schild nicht zuständig ist.
So werden viele Gessler-Hüte aufgestellt, die Vordergründig der Sicherheit dienen, in Wirklichkeit aber Goldesel irgendeiner öffentlichen Hand sind.
Bei wem wir uns darüber beschweren können? Richtig! Beim Salzamt.

Viele Grüße, Horaz
 
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