Nitrostress --> (keine) Auswirkung auf Laborwerte?

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Hi, Leute!

Habe gerade wieder einmal einen kleinen Ärztemarathon hinter mir (Neurologe, Internist, etc.). Immer wenn ich erwähne, dass bei mir Nitrosativer Stress besteht (-hoher Nitrotyrosinwert-), stoße ich auf ratlose Gesichter! :keineahnung: Die wenigsten Ärzte kennen diesen Laborparameter und ignorieren die Sache...
Wenigstens hat sich mein Internist die Mühe gemacht und seine medizinische Literatur nach der Bedeutung von 'Nitrotyrosin' befragt, welche besagt, dass man erhöhte Nitrotyrosinwerte bei Lungenerkrankungen (Asthma) oder chron. entzündl. Erkrankungen findet.

Das bringt mich jetzt zur eigentlichen Frage:

Warum macht sich der Nitrostress beim "großen Blutbild", wie es jeder Internist immer macht, NICHT bemerkbar?
Bei mir sind keinerleit Anzeichen einer (chron.) Entzündung vorhanden. Genaus sind alle anderen "üblichen" Blutwerte völlig normal. Und das, obwohl ich hohen Nitrostress habe.
Bekanntlich kann Nitrostress an vielen Stellen im Körper Schaden anrichten, aber warum "sieht" man das am normalen Blutbild nicht???

Ich habe Nitrostress und ich habe Symptome - und trotzdem gelte ich als "kerngesund"???

Lg,
Schwammkopf
 
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Hallo Schwammkopf

Immer wenn ich erwähne, dass bei mir Nitrosativer Stress besteht (-hoher Nitrotyrosinwert-), stoße ich auf ratlose Gesichter! :keineahnung: Die wenigsten Ärzte kennen diesen Laborparameter und ignorieren die Sache...
Mit dieser Erfahrung bist Du nicht allein. Allerdings wird (dazu später mehr) der Begriff "nitrosativer Stress" wie es scheint bekannter, zumindest im Bereich kardiovasculäre Erkrankungen

Wenigstens hat sich mein Internist die Mühe gemacht und seine medizinische Literatur nach der Bedeutung von 'Nitrotyrosin' befragt, welche besagt, dass man erhöhte Nitrotyrosinwerte bei Lungenerkrankungen (Asthma) oder chron. entzündl. Erkrankungen findet.
Dies erinnert mich an eine Teil-Diskussion im Thread über https://www.symptome.ch/threads/untersuchungen-in-der-ausatemluft-bei-nitrosativem-stress.42892/. Kuklinski macht(e) ja bei Patienten eine Untersuchung in der Ausatemluft - u.a. des NO-Gehaltes. So etwas gibt es in der derzeit üblichen, offiziellen Medizin auch (wenn auch wie es aussieht mit gewissen Unterschieden in der Durchführung) und positive Ergebnisse werden mit Asthma in Verbindung gebracht. Auch Menschen ohne Asthma haben positive Ergebnisse, aber dies hat wohl noch nicht zu weiterführenden Überlegungen geführt. Asthma ist sicherlich eine der Erkrankungen, die mit NO-Stress einher gehen (siehe Nitrosativer Stress). Von daher passt das. Dass es aber weitere Erkrankungen gibt, die eben (via dem damit verbunden NO-Stress) zu positiven Ergebnissen führen, ist vermutlich im Moment noch ebenso unbekannt wie der NO-Stress selbst.
Warum macht sich der Nitrostress beim "großen Blutbild", wie es jeder Internist immer macht, NICHT bemerkbar?
Bei mir sind keinerleit Anzeichen einer (chron.) Entzündung vorhanden. Genaus sind alle anderen "üblichen" Blutwerte völlig normal. Und das, obwohl ich hohen Nitrostress habe.
Ich vermute, dass diese Blutwerte einfach nicht diejenigen sind, die schnell durch nitrosativen Stress verändert werden, sondern - evtl. (auch nicht zwingend, eine mir bekannte schwer Krebskranke hat immer normale Blutbilder) - wenn sich Folgeerkrankungen eingestellt haben. Der Körper versucht so weit ich weiß oftmals (z.B. auch bei Elektrolyten und Vitaminen), die Werte im Blut so lange wie möglich im Normbereich zu halten. Meines Wissen reagiert der übliche Entzündungsmarker CrP auch nur auf stärkere Entzündungen, außerdem musst Du ja keine Entzündung haben.

Kuklinski wollte, als ich dort war, meine "normalen" Blutuntersuchungen nicht mal sehen, winkte ab. Er hätte da auch kaum etwas gesehen, ebenso wie bei Dir.
 
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