Neue Studie: Kupfer-Demenz-Amalgam

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22.06.10
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Googelt man mit den Stichworten Kupfer und Demenz tauchen lauter Beiträge auf, wonach Menschen mit Kupfermangel häufiger dement sind und es wird zur Substitution geraten...:mad:

Erschreckend ist diese brandneue Studie:
Alzheimer: Kupferhaltige Lebensmittel könnten Krankheitsrisiko erhöhen - Wissenschaft aktuell

Laut Wikipedia enthält die Amalgam-Legierung bis zu ca. 30% Kupfer.

Man stößt dann recht schnell auf den Hinweis von Morbus Wilson und kann bei Wiki lesen, dass - u.a. - wohl Zink dabei helfen kann, Kupfer loszuwerden...

Wie dem auch sei - ich habe mir bei Ebay Zink-Tabletten gekauft. Ein Händler weist glücklicherweise darauf hin, dass die chem. Verbindung des Zinks wichtig ist - 50mg sind nicht immer 50mg... Dieser Händler ist der einzige, der das korrekt angibt... Ich hoffe jetzt einfach mal, dass die Angaben auf der Packung korrekt sind, lach. :)
 
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13.03.12
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danke für den Artikel
Ich weiss allerdings nicht, ob´s immer ratsam ist, essenzielle Spurenelemente in erster Linie immer über Tabletten/Nems aufnehmen zu wollen. Ich denke Spurenelemente, werden vom Körper über die Nahrung besser aufgenommen, als über chemische Verbindungen.

Laut folgender Tabelle benötigt man täglich cirka 111 Gramm Haferflocken, um auf 50 mg Zink zu kommen:

Nährwerttabelle - Nährwert und Zinkgehalt - Ernährung - Ratgeber zum Thema Zink
 

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23.04.06
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Ich warte bei solchen Studien am liebsten erst einmal ab. Das die Stoffwechselvorgänge bei Alzheimer-Patienten anders verlaufen ist nachvollziehbar. Ich frage mich, was verstehen die Forscher unter täglicher Aufnahme von Kupfer über das Essen. Eine Tafel Schokolade enthält 12 mg Kupfer. Das heißt eine Rippe deckt bereits den Tagesbedarf.

Kupfer: Bedarf, Mangel, Überversorgung

Wenn jemand gerne Süßes ist und womöglich auch noch ein Glas Sherry am Tag trinkt, dann hat er ständig zuviel Kupfer im Blut. Ob das bei den Mäuseversuchen mit dem Mineralstoff Kupfer in der Art getestet wurde, sodass man ein ähnliches Mengenverhältnis im Blut hat?

Und dann ist die Frage, kann man das verallgemeinern? Nicht jeder isst täglich Schokolade oder trinkt Sherry. Manche essen vielleicht kaum kupferhaltige Lebensmittel, wenn sie auf Genussmittel, Schalentiere ect. verzichten. Wie will man hier eine klare Aussage treffen? Wie oft wurde schon etwas als alleiniger Buhmann gesehen und dann hat es sich nicht bewahrheitet.

Grüsse von Juliette
 
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02.01.05
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Hallo zusammen,

Eine Tafel Schokolade enthält 12 mg Kupfer
Schokolade enthält nie und nimmer soviel Kupfer. Ich habe schon etliche Tabellen über den Kupfergehalt von Nahrungsmitteln gesehen und in allen, die ich kenne, sind es die Meeresfrüchte und die Innereien (vor allem Leber), die das meiste Kupfer enthalten.
Die Angabe von 12 mg ist mit Sicherheit falsch.

Ich habe M. Wilson, also die Kupferspeicherkrankheit und daher interessieren mich solche Angaben schon mal.

LG
Margie



Nachtrag:
Hier z. B. eine Auflistung zum Kupfergehalt von Lebensmitteln:
Lebensmittel | www.vitalstoff-lexikon.de | Ihr Vitalstoff-Fhrer von A-Z | Funktionen, Interaktionen, Wechselwirkungen, Lebensmittel-Listen, Zufuhrempfehlungen, Mangelsymptome, Prvention, Therapie, Vitalstoffmehrbedarf
Darin ist der Kupfergehalt von Vollmilichschokolade mit 1300 µg/100 Gramm, das sind 1,3 mg pro 100 Gramm angegeben.

Ich vermute, dass man bei den 12 mg oben, das Komma nach der Eins vergessen hatte.
 
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04.02.10
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Soweit mir bekannt ist, ist nicht Kupfer eines der stärksten Nervengifte, sondern das besonders im Amalgam enthaltene Quecksilber.

Alles Gute!

Gerold
Genau, Kupfer ist gegen Hg gar nichts(!). Wird hier vom Hg im Amalgam(50% Hg) abgelenkt?
 
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02.01.05
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Hallo zusammen,

Natürlich ist Kupfer ein starkes Nervengift.
Seht Euch mal die neurologischen Fälle beim Morbus Wilson an - Morbus Wilson ist eine chronische Vergiftung mit Kupfer.
Manche Patienten mit MW sind bettlägrig, können nicht mehr sprechen oder gehen.
Andere zittern wie wenn sie Parkinson hätten. Wieder andere können nur mit Rollator laufen und sind Pflegefall.
Und fast alle werden in jüngerem Lebensalter frühberentet.


LG
Margie
 
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24.10.05
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Gerne nehme ich die obige Korrektur zur Kenntnis. Demnach gilt: Hinaus mit diesem ganzen Giftzeug aus dem Körper, seien dies Quecksilber- oder Kupferverbindungen oder sonstige Gifte.

Alles Gute!

Gerold
 
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