Möglicher Zusammenhang zw. Parkinson und Pilzen entdeckt

Eva

In diesem aktuellen Artikel wird beschrieben, dass Fruchtfliegen nach Exposition mit einem Stoffwechselprodukt von Pilzen parkinsonähnliche Bewegungsstörungen aufwiesen.

Diese Bewegungsstörungen treten auch nach Kontakt mit Pestiziden auf. Da Parkinson - so der Bericht - in bäuerlichen Gegenden zunimmt, ging man bisher hauptsächlich von einem Einfluss von Pestiziden aus. Allerdings gäbe es zu beachten, dass in solchen Umgebungen auch die Belastung mit Schimmelpilzen hoch sei.

Desweiteren fand man heraus, dass dieses Pilzgift 2 Gene schädigt, die am Dopaminstoffwechsel beteiligt sind. Die Forscher vermuten eine besondere Anfälligkeit bei Menschen mit genetischer Vorbelastung/Schwäche.

Viele Grüsse
Eva
 

Clematis

In diesem aktuellen Artikel wird beschrieben, dass Fruchtfliegen nach Exposition mit einem Stoffwechselprodukt von Pilzen parkinsonähnliche Bewegungsstörungen aufwiesen.

Diese Bewegungsstörungen treten auch nach Kontakt mit Pestiziden auf. Da Parkinson - so der Bericht - in bäuerlichen Gegenden zunimmt, ging man bisher hauptsächlich von einem Einfluss von Pestiziden aus. Allerdings gäbe es zu beachten, dass in solchen Umgebungen auch die Belastung mit Schimmelpilzen hoch sei.
Hallo Eva,

fällt Dir da nicht etwas Seltsames auf?

In Europa und den USA erkranken immer mehr Landwirte an Parkinson. Der Zusammenhang mit Pestiziden ist inzwischen erwiesen, in Frankreich wurde das bereits ganz offiziell als Berufskrankheit anerkannt, in D bislang nur in Ausnahmefällen.

Wer finanziert also die Forscher, die nun beweisen wollen es läge an Pilzen und nicht an Pestiziden?

Sobald ein Konzernprodukt erwiesenermaßen schwere Erkrankungen erzeugt, erscheinen plötzlich "Forscher" auf der Bildfläche, die eine ganz andere "Ursache" finden. Das gleiche Spiel ist derzeit im Gange, wo man "beweisen" will, daß die Bienen an Viren oder Milben aussterben und nicht wegen der Pestizide und Insektizide, die überall gesprüht werden. Das alles ist DES-Information!

Studies indicate that Parkinson's disease – a progressive disease of the nervous system marked by tremor, muscular rigidity and slow, imprecise movement—is increasing in rural areas, where it's usually attributed to pesticide exposure. But rural environments also have a lot of mold and mushroom exposure.
Dieser Abschnitt zeigt den Widerspruch recht deutlich: in ländlichen Gegenden haben die Leute Gärten, es gibt Landwirtschaft und dort werden Pestizide eingesetzt. Angeblich gibt es da auch mehr Schimmel und Pilze? Wenn das überhaupt stimmt, dann gab es die dort schon immer. Die Häufung von Parkinsonfällen ist aber neu und begann erst wenige Jahre nach dem Pestizideinsatz - da stimmt so einiges nicht!

Liebe Grüße,
Clematis
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Beitritt
26.07.09
Beiträge
4.451
... dass Fruchtfliegen ... parkinsonähnliche Bewegungsstörungen aufwiesen.

... dass dieses Pilzgift 2 Gene schädigt, die am Dopaminstoffwechsel beteiligt sind.
Ich hab jetzt nicht diesen englischen Artikel gelesen, versuch mir aber grade vorzustellen, wie man wohl an Frucht-Fliegen (bis 2mm groß) parkinson-ähnliche Bewegungsstörungen beobachtet, die sich vielleicht irgendwie mit Parkinson beim Menschen vergleichen lassen,

und wieviele Gene wohl die vielen verwendeten Agrar-Gifte schädigen, die permanent in Rückständen auf Lebensmitteln vom Menschen aufgenommen werden.


Gerd
 

Clematis

versuch mir aber grade vorzustellen, wie man wohl an Frucht-Fliegen (bis 2mm groß) parkinson-ähnliche Bewegungsstörungen beobachtet
Hi,

vielleicht, indem man sie mit der Pinzette unter einem Elektronenmikroskop festhält? Da bekäm ich auch 'nen Dadderich! ;)

Gruß,
Clematis
 

James

Moderator, Leiter WIKI
Teammitglied
Beitritt
20.05.08
Beiträge
6.008
Ohne Quatsch....die Gattung der Fruchtfliegen (Drosophila) besteht aus über 1.000 verschiedene Arten, die auch Unterschiede in der Größe aufweisen. Sie werden wegen der leichten Züchtbarkeit nicht nur in vielen Laboren für Versuchszwecke gehalten, sondern auch als Aufzuchtfutter (flugunfähig) für Fische und Terrarientiere verwendet. Ich habe selbst solche flugunfähigen Drosophila über Jahre gezüchtet und meine, dass jemand mit Erfahrung Bewegungsstörungen sehr wohl auch ohne Lupe erkennen kann.
 
Beitritt
15.05.13
Beiträge
1.607
Und warum sind die Landwirte nicht auch schon früher an Parkinson erkrankt, denn diese Pilze gibt es bedeutend länger als die Pestizide?
 

Eva

Fruchtfliegen werden anscheinend schon länger als Versuchstiere missbraucht (Genforschung). Eine Hauptgrund ist die kurze Generationsfolge.

Ich meine, dass man bei allem, was derzeit auf die Menschen einwirkt, nicht mehr trennen kann in "natürlich" und "künstlich". Leider. Das Teuflische ist das Zusammenwirken mehrerer schädlicher Einflüsse, die alle im menschlichen Organismus verarbeitet werden müssen. So können Pestizide und/oder Schwermetalle und/oder Funkbelastung Gendefekte auslösen, die dann die Verstoffwechselung "natürlicher" Giftstoffe wie zB. Mykotoxinen erschweren bzw. unmöglich machen. Hinzu kommt die genetische Veranlagung jedes einzelnen Menschen.

Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass auch Mikroorganismen durch den Funkwahnsinn und chemische Einflüsse verändert werden können und somit in ihrer Schadwirkung verstärkt.

Es ist schon richtig, am Anfang war das Gift. Und was folgt ist die menschgemachte Gesundheitskatastrophe, die sich auch durch die 135. Gesundheitsreform nicht aufhalten lassen wird.

Weil sich niemand an die Wurzeln des Übels wagt.

Trotz allem allen einen guten Tag und Grüsse
Eva
 
Beitritt
15.05.13
Beiträge
1.607
Das Teuflische ist das Zusammenwirken mehrerer schädlicher Einflüsse, die alle im menschlichen Organismus verarbeitet werden müssen. So können Pestizide und/oder Schwermetalle und/oder Funkbelastung Gendefekte auslösen, die dann die Verstoffwechselung "natürlicher" Giftstoffe wie zB. Mykotoxinen erschweren bzw. unmöglich machen. Hinzu kommt die genetische Veranlagung jedes einzelnen Menschen.

Trotz allem allen einen guten Tag und Grüsse
Eva

So ist es, Eva. ;)

Grüße und ein schönes WE,
Miglena
 
Beitritt
09.11.13
Beiträge
41
Hallo zusammen,

Wenn das bodenleben durch Pestizide veraendert wird, kann ich mir gut vorstellen, dass dadurch vermehrt oder andere pilze entstehen. Und unter der anderen oder vermehrten pilzsporenbelastung leiden dann die, die dort arbeiten.

Als gaertner veraendert man durch em (effektive mikroorganismen) absichlich die bodenlebewesen. Zu den erwuenschten lebewesen gehoeren auch bestimmte pilze.

Nachdenkliche gruesse
Ereschkigal
 
Oben