männliche und weibliche Gehirne

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Hallo,

ich habe gerade diese sehr interessante Sendung gesehen:

http://www.3sat.de/

Freitag, den 28.04.2006

20:15 Uhr


Freud - Die Reise ins Unbewusste

Expeditionen ins Gehirn

Dreiteilige Reihe von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus
3. Der große Unterschied
(Erstsendung: 22.2.2006)

Professor Simon Baron-Cohen gilt als einer der kompetentesten Autismus-Experten der Welt. Er ist der Auffassung, dass im Extremfall die männliche Gehirn-Konstellation zu Autismus und anderen Defekten führe. Das weibliche Gehirn sei ein "E"-Gehirn, was für "Empathie" steht. Männer dagegen hätten tendenziell "S"-Gehirne, was für "System" stehe. Das Funktionsprinzip eines extrem männlichen Gehirns könne nun Genies und Monster hervorbringen - und Savants, Menschen mit besonderen Begabungen wie Temple Grandin. Sie denkt in Bildern, die menschliche Sprache ist für sie eine Fremdsprache. Die Gefühls- und Denkwelten der Normalmenschen kann sie nicht verstehen. So wird sie sich nie im Leben verlieben. Professor Baron-Cohen ist überzeugt, dass in Temples Kopf ein eher männliches "System"-Gehirn arbeitet. Er geht davon aus, dass eine Überdosis des männlichen Geschlechtshormons Testosteron während der embryonalen Entwicklung zur Extremform des männlichen Gehirns führt und damit zu Autismus und in Einzelfällen zu Savant-Fähigkeiten.
Ich will garnicht auf den Autismus eingehen, aber interessant ist das männliche und weibliche Gehirne unterschiedlich arbeiten.

Was mir schon vor einiger Zeit aufgefallen ist, ist das ich Schwierigkeiten habe einigen Beiträgen zu folgen. Ich habe es darauf geschoben, das ich häufig Konzentrationsschwierigkeiten habe.

Aber was mir schon öffter aufgefallen ist, und ich dachte es ist Zufall, dass ich meistens Schwierigkeiten mit den männlichen Beiträgen habe.
Die Beiträge von Frauen kann ich meistens flüssig lesen und verstehen.

Ist das nun eine Kombination aus Konzentrationsschwierigkeiten und der unterschiedlichen Denkweise......:idee:
 
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Trifft das auf meine Beiträge auch zu, Sternchen? :wave:

Mir sind viele Beiträge auch zu "Grosshirnlastig", viel zu lang, zu theoretisch und es ist mir zu anstrengend und zu zeitaufwändig, alles zu verfolgen, auch wenn die Themen interessant wären.
Mir ist auch aufgefallen, dass in einigen Rubriken fast nur noch Männer aktiv sind. :rolleyes:
 
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Wenn es nur bei den Männern Probleme gibt, ist es die denkweise, nehme ich an
 
Themenstarter
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Hallo Pius,

nein auf dich trifft es nicht zu, du schreibst immer sehr gefühlvoll.

Es gibt da eben auch noch die persönlichen Unterschiede.;):)
Sicher gibt es auch Frauen die bei den Männern locker mitschreiben könnten.

@ alle

Erstmal, das soll hier keine Kritik an irgendjemanden werden!!!
Nicht dass das jemand denkt!!!!

Mir sind viele Beiträge auch zu "Grosshirnlastig", viel zu lang, zu theoretisch und es ist mir zu anstrengend und zu zeitaufwändig, alles zu verfolgen, auch wenn die Themen interessant wären.
Na da bin ich aber froh, dachte nur mir geht es so.;)
Aber das soll ja typisch männlich sein, alles theoretisch zu analysieren.
Autismus soll das männliche Gehirn im Extremfall sein. Ohne ein bisschen Autismus soll es die großen "Denker" nicht geben.

Ich finde es sehr interessant, wahrscheinlich schreibt eine Frau so wie andere Frauen denken und Männer wie Männer.

Frauen und Männer verstehen sich im Prinzip nicht und werden nur duch ihre Hormone zusammen geführt.

....das ist jetzt alles nur Theorie, da spielen natürlich noch persönliche Faktoren mit....

Es wurde auch gesagt, dass unser Gehirn schon im Mutterleib durch das Hormon Testosteron beeinflusst wird. Kinder bei denen im Fruchtwasser höhere Werte an Testosteron gefunden werden, als bei anderen Kindern, lernen z.B. später sprechen.

Hmmm, da denkt man ist Herr über sein Gehirn, da wird es doch durch Hormone beeinflusst:idee:
 

Wolfgang Jensen

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Hallo!

Nach meiner Auffassung beschäftigen Emotionen (Ursache) das Gehirn (Wirkung).

Nach meiner Auffassung haben Mann und Frau (als Typus) verschiedene Emotionen - die natürlich auch andere Gehirnareale aktivieren.

Männer sind egozentrisch - SIE müssen überleben (bei der Jagd, im Kampf), sie haben Angst, die von außen ausgelöst wird - sie entwickeln Aversionen.

Frauen sind sozial strukturiert - WIR müssen überleben (Kinder, Haus und Hof)
sie befürchten, das der familiäre Zusammenhalt auseinanderbricht - sie entwickeln Affinität.

Die Angst von Männern ist diffus - sie müssen strategische Konzepte entwickeln, mit Vernunft gegen das Diffuse steuern und zu kontrollieren versuchen.

Die Angst von Frauen ist konkret - z.B. der Verlust einer Gemeinschaft. Sie müssen versuchen, im emotionalen Bereich eine Lösung zu finden.

Das ist nicht mehr als eine Theorie, kam ganz spontan.

Für mich ist es aber eine Realität, daß

einige Probleme nur auf der geistigen Ebene (Vernunft, Analyse usw.), andere Problem nur auf der emotionalen Ebene (Zuwendung, Mitfühlen usw.) gelöst werden können. Der Idealfall jedoch ist für mich, wenn sowohl Geist als auch Mitgefühl bei einer Problemlösung gemeinsam und gleichberechtigt wirken.

Gruß Wolfgang
 
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