Lungenkrankheit COPD

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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Das die Erkrankung COPD irreversible, also nicht rückführbar ist wirst Du sicherlich schon wissen, dennoch kann man als Betroffener vieles dafür tun, den weiteren Verlauf der Erkrankung im zeitlichen Ablauf positiv zu beeinflussen. Dazu gehört vor allen Dingen auch die Information über die Erkrankung die man einerseits über lesen und andererseits über den Erfahrungsaustausch mit vielen anderen Betroffenen erlangen kann.

Darüber hinaus können sich nachfolgend genannten Faktoren negativ auf den weiteren Verlauf der Erkrankung auswirken.

[Die folgenden Auflistungen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit]

fortgesetzter Nikotinkonsum akute wiederholte Exazerbationen Pneumonien andere akute Vorkommnisse die mit fortwährenden KH Aufenthalten einhergehen eine schlechte Compliance, eine inkonsequent durchgeführte Langzeit Sauerstofftherapie insofern schon verordnet eine instabile Psyche die mit Depressionen einhergeht Selbstaufgabe mit einhergehendem Selbstmitleid


Positiv auswirken und lebensverlängernd - könnten - sich hingegen folgende Punkte auswirken:

totaler Nikotinverzicht

eine entsprechend gute Compliance des Patienten [unter Compliance versteht man dieBereitschaft des Patienten, bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mitzuwirken.Im medikamentös therapeutischen Sinne Therapietreue und konsequente Einhaltung der Verordnungsvorschriften.

falls eine Langzeit-Sauerstofftherapie Ärztlicherseits verordnet wurde, diese auch konsequent und ausnahmslos durchzuführen

Prophylaxe in Form der jährlichen Grippeschutzimpfung und der alle 5-6 Jahre zu wiederholenden Pneumokokkenimpfung.

Vermeidung aller Infektionsquellen besonders in den Jahreszeiten wenn die grippalen Infekte wüten.

für den Fall das psychische Probleme oder Depressionen vorhanden sind eine entsprechende Hilfe in Form von Psychotherapie in Anspruch nehmen.

Lungensport, Atemgymnastik, Gerätetraining, Muskelaufbau stets nur im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten

Rehabilitationsmassnahmen in Anspruch nehmen

regelmäßige in vom Pneumologen festgelegten Intervallen die Fachärtzliche Behandlung in Anspruch nehmen

Und letztlich besonders wichtig sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und .... --lernen Mit ihr zu leben--

Du siehst es gibt viele mögliche Optionen, das wir etwas für uns tun. Wir müssen es nur umsetzen.

Das Leben endet nicht mit der Diagnose COPD-Lungenemphysem, es beginnt neu - nur auf eine andere Art und Weise als bisher.

Wenn Du bzw. Dein Freund sich mit anderen Betroffenen austauschen oder sich umfassend informieren möchte, dann steht es Dir/Ihm frei, dieses auf unserer Homepage bzw. in unserer Mailingliste zu tun auf der sich aktuell mehr als 1900 Betroffene auch aus der Schweiz per Mail austauschen.

Selbsthilfegruppe Lungenemphysem - COPD Deutschland

Gruss Jens
 

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