Licht am Morgen bringt Kummer und Sorgen

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Ich will mal über ein paar neue Entwicklungen bei meinem Vollspektrum-Versuch berichten.
Wenn ich das Wohnzimmer früh nach dem Aufstehen gleich taghell beleuchte, macht sich in der Familie, besonders bei mir und meiner Frau, eine unerklärliche Aggressivität breit, so dass ich es erst mal auslassen muss (geht um den längsten Tag des Jahres auch). Ich habe das Gefühl, dass da Konditionierungen aus der Kindheit durchkommen. Das ging mir von Anfang an so, Leuchtstofflampenlicht am Morgen erzeugt das Gefühl, wieder in der Schule zu sein, und da habe ich schlechte Erinnerungen.
Das muss mit dem Winter zusammenhängen.
Im Winter vor einem Jahr wohnte noch eine Familie mit zwei Töchtern hier im Haus, die beide arbeiten gingen, die Kleinste ging in die Krippe. Da kann ich mich an manchen Tag erinnern, wenn wir noch im Bett lagen, in der finstern Nacht mitten im Winter früh um 6, wie die Kleine geweint und gewimmert hat, wenn sie früh in die Kinderkrippe geschleppt wurde, Papa, Papa, ich bin müde, war richtig schlimm.
Das scheint ein entscheidender Punkt zu sein, wie der moderne Mensch konditioniert wird.
Die Kinder werden im Winter früh im Dunkeln aus dem Bett gezerrt. Der Stoffwechsel ist noch auf Schlaf, kommt im Winter auch ohne Vollspektrum gar nicht richtig auf Touren, da ist es vollkommen normal, dass man Bauchschmerzen bekommt. Die Eltern sind hektisch, brüllen das Kind an, damit es schneller macht, obwohl das Kleine fast auf dem Stuhl einschläft, es muss sich irgendein Müslizeug in den schmerzenden Bauch quälen, und gelangt unter ständigem Schimpfen und Antreiben irgendwie in die Schule, wo es, noch halb im Dämmerschlaft, mit irgendeinem Scheißlicht bestrahlt wird, das in den Augen schmerzt, und dann soll es intellektuelle Höchstleistungen vollbringen (Streng dich an, sonst wirst du ein Assi, bekommst keine Lehrstelle, du musst den NC fürs Medizinstudium schaffen etc.). Das Wunder ist nicht, dass dadurch einige Kinder die "Krankheit" AD(H)S bekommen, sondern dass einige trotzdem gute Leistungen in der Schule schaffen.
Ich konnte mich beim Kindergartenbesuch überzeugen: 840er Leuchstoffröhren, das ist absolut unzureichend und macht auch noch die Augen kaputt.
Das geht aber nur, wenn man sein Körperwahrnehmung quasi abschaltet und nicht mehr auf Müdigkeit, Aufgekratztheit und Bauchschmerzen achtet. Das ist eine Konditionierung, durch die der Mensch von seinen Gefühlen wegkommt und das Patientengut für die Psychologen gezüchtet wird.
Dann muss man sich am Gluten berauschen, um wenigstens einigermaßen zu funktionieren.
Das unfaire ist, dass die Erwachsenen andere Möglichkeiten zum Aufputschen nutzen, Kaffee früh am Morgen, Alkohol zum Entspannen am Abend, diese Möglichkeiten hat das Kind nicht.
So ist meine Erklärung, denn auch ich habe extreme Probleme mit dem Licht am Morgen. Ich kann nichts essen, bekomme Bauchschmerzen, fühle mich aufgekratzt und irgendwie müsste ich fleißig sein (obwohl ich gar nicht weiß, was ich so früh am Morgen tun soll).
Durch diese Konditionierunen kommt auch der ganze Schlaf-Wachrhytmus durcheinander, da man ja nicht schlafen darf, wenn man müde ist, am Ende kann man auch abends nicht mehr schlafen.
Meine Frau fing an, unter Vollspektrum alle anzubrüllen, ohne Grund, da kommen die Konditionierungen hoch und ich muss langsamer vorgehen.
Das ist meiner Meinung nach die zweite Konditionierung, die ein Mensch durchlebt, die erste ist die Glutenkonditionierung durch Alpträume als Kleinkind.
An die kann man sich nicht errinnern, das war vor der Zeit der bewußten Erinnerung, an die zweite schon, auch wenn man es vergessen hat.
Es ist schon verwunderlich, dass über die Auswirkungen der Schichtarbeit auf den Menschen ausführlich geforscht wird, die Kinder aber vernachlässigt werden, sollen sich zusammenreißen und fleißig ihr Ritalin nehmen, oder was.
 
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05.10.05
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Hallo Rohi,

meinst du wirklich, dass das unbedingt so lichtabhängig sein muss mit den Aufwachzeiten usw.....? Ich kann von meinem Kind den Zusammenhang mit Licht gar nicht bestätigen. Seit er mit vier Jahren die Uhrzeiten auf Digitaluhren ablesen und verstehen konnte und er von uns gesagt bekam, dass er vor 6.15 Uhr nicht aufstehen soll, ist er Tag für Tag (ob Wochenende oder nicht) lustig und vergnügt 6.15 Uhr aufgestanden. Morgenstunde hat Gold im Munde, du weißt schon ;) Da er sich dann allein beschäftigt hat, fanden wir das auch ok. Natürlich ist er dann auch freiwillig beizeiten ins bett gegangen. Ich glaube, jeder hat seinen ganz persönlichen Biorythmus und den kann man mit Licht zwar etwas austricksen, aber ich denke, dass das auch seine Grenzen hat.

Anne
 

Im Wohn-/Arbeitsumfeld kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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13.03.05
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Hallo Anne,

die Zusammenhänge, über die ich rede, sind nicht so offensichtlich.
Man verdrängt die störenden Gefühle, und dann sind die weg, man nimmt es nicht mehr war.
Es weiß also keiner mehr, bis er Depressionen bekommt und das "Morgentief" hat und Medikamente liegt, weils am "Serotonin und Melatonin" liegt.
Ich meine hier Prägungen, die unsere ganze Gesellschaft formen, "Gesunde" und "Kranke".
Na hoffen wir, dass es mit Deinem Kind gut geht.
Ich kann mich an die beschriebenen Episoden aus meiner eigenen Kindheit bis heute nicht erinnern, ich schlussfolgere nur aus Beobachtungen an meinen und anderen Kindern und aus den Analysen meiner Krankheitssymptome.
Es kann auch nur sein, Du kriegst es irgendwann nur mit der Schilddrüse, weil der Rhytmus außer Funktion ist.
Der Biorhytmus ist lichtgesteuert, bei allen Wesen auf dieser Welt.
Die Problematik bei mir zum Beispiel wurde mit der Pubertät akut, ohne Gefühle inkl. Körperwahrnehmung kommt man schon durch die Kindheit, aber dann führt der ansteigende Spiegel der Sexualhormone natürlich zu Problemen, den die rufen die Körperwahrnehmung wieder aus dem Grab.
In den meisten Fällen wird diese Vergewaltigung der Natur nicht direkt krank machen, sondern zu Spätfolgen führen.
 
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09.11.04
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Hallo Rohi,

ich weiß schon lange dass mein Körper sehr empfindlich ist wenn ich gegen den Rhytmus lebe.
Aber was bleibt einem anderes übrig, ja es ist so wie du sagst es fängt als Kind schon an.
Ich weiß noch dass ich morgens immer auf der Bettkante saß und mich kaum bewegen konnte, ich habe immer schrecklich gefrohren, was ja auch ein Zeichen von Müdigkeit ist. Meine Mutter musste mich anziehen obwohl ich das schon selber konnte.

Später hatte ich Probleme mit der Arbeit, besonders im Winter.
Im Dunklen hin und im Dunklen zurück, zwischendurch nur mal aus dem Fenster sehen. 1 Std. Pause ist einfach zu wenig um genügend Tageslich zu bekommen. Nach einiger Zeit konnte man mit mir nichts mehr anfangen, da ich jede freihe Minute geschlafen habe.

Ich mache mir sorgen um meinen neuen Job. Ich arbeite in einer Halle ohne Tageslicht. Wie soll das nur im Winter werden???:confused:
Leider wird einem auch die Arbeitszeit vorgeschrieben.
Ich komme eigentlich sobald es hell wird gut aus dem Bett, aber so muss ich ca. eine Std. vor meiner eigentlichen "Aufstehzeit" aufstehen und bin total fertig.

Ich bin eigentlich ein gutes Beispiel: "schalte das Licht aus und ich kann mich gleich hinlegen und schlafen". Discos sind für mich nur schrecklich, werde dort so müde dass ich mich kaum noch halten kann:p)

Ich kann das nicht abschalten, so wie die anderen!

Aber was kann man machen, die Arbeit kann man sich ja heute nicht mehr so einfach aussuchen:confused::idee:

Als ich arbeitslos war ging es mir richtig gut, da habe ich wirklich so gelebt wie es mir mein Körper gesagt hat.


PS. was hat das eigentlich mit Gluten zu tun???
 
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13.03.05
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Hallo Sternchen,

das Gluten ist das Rauschmittel, um das alles durchzustehen. Scheint bei Dir nicht so zu wirken.

Ich überlege zur Zeit ernsthaft, wie man diesen Mechanismus durchbrechen kann. Meine Tochter wird nächste Woche in den Kindergarten gehen, und ich treffe Vorkehrungen für den Winter.

1. Idee
Es wird ein Lichtwecker angeschafft. Gibt es bei eBay für um die 120 Euro. Da wird man nicht in der stockdunklen Nacht aus dem Schlaf gerissen, sondern sanft vorgeweckt.

2. Idee
Vollspektrum. Zu Hause und im Kindergarten. Zur Zeit überlege ich mir Strategien, wie ich den Kindergarten davon überzeuge. Notfalls bezahle ich es selber. Obwohl ich dann wieder anders bin als die Heulflennen hier im Osten, die immer nach der Obrigkeit rufen und das Geld lieber versaufen oder ins Auto stecken als in ihre Kinder zu investieren.
Kauf Dir mal so eine Vollspektrumlampe von Narva, aber die 23 Watt, von denen ich mir gleich zwei zugelegt habe, sind zu stark, nimm lieber 15 Watt und probiere es aus.
Inwieweit Du bei Dir auf Arbeit Vollspektrum durchsetzen kannst, das könnte schwierig werden.
Probiere es mal aus, ich kaufe immer bei http://www.sl-g.de/, die liefern auf Rechnung, das hat man heute selten.
 
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16.02.05
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Ich hab's nicht mehr im Kopf (die hohle Nuss!) aber vor einem halben Jahr habe ich was gelesen von einer Studie das man die Schule später beginnen lassen möchte (so gegen 9.00-10.00h) weil ganz früh morgens die Kids noch im Koma sind. Könnte natürlich auch daran liegen das erst gegen 8-9h die Sonne in die Klassenzimmer fällt was da aber keine beachtet hat. Ganz übel wird's dann wenn wie bei mir in einem Schulraum das Tageslicht nur durch einen Schlitz an der der Deckekante fällt oder der Lehrer lieber mit Tageslichtprojektor arbeitet und die Gardinen für 2 Schulstunden zu zieht. Kann mich daran erinnern das man in solchen Szenarien immer am besten pennen konnte. D.h. dann wohl das die uns damals gearscht haben mit "Tageslicht" weil Vollspektrum war's definitiv nicht...

Ich postuiere mal das es in 2-3 Jahren die erste Diplomarbeit zu dem Thema gibt. Titel: "Formalobjektive Betrachtung einer Modulation der Wahrnehmung von Primaten unter spektrumverschobener Luminanz und Beibehaltung der Leuchtdichte."

Wenn Du aber echt in der Kita oder im Kiga die Leuchtmittel austauschen willst dann bitte mit "vorher"<>"nachher" Effekt. Also alle Kiddings zum Leistungstest oder sonst wie auf die Prüfbank!

Egal was andere sagen mögen, ich muss feststellen das Dein Leistungsspektrum schon enorm zugelegt hat. :D

Schlimm wird aber, glaube ich, wenn gewiefte Manager diesen Text lesen und Ihre unteren Etagen damit austatten. Dann gibt's 120% Leistung für die Firma mit Narva und 20% Restleistung beim Verlassen der Räumlichkeiten. Das könnte übel enden!

ein bissken Literatur

Das Leben im Zeitraum Tag
Acht Uhr ist zu früh
 
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13.03.05
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Danke für die Links,

es reicht mir, wenn die im Kindergarten die Lampen austauschen, mehr ist nicht drin.
Es hat mir schon genug Nerven gekostet, meinen Eltern Vollspektrumlampen einzureden, mal sehen, was passiert.
Auf einer Seite wird echt empfohlen, Arbeitsräume grundsätzlich mit großzügig bemessenen Oberlichtern auszustatten, wie das bei mehrstöckigen Gebäuden gehen soll, ist mir ein Rätsel.
Dazu kommt noch folgendes: von der "Natur" her ist die Existenz des Menschen in unseren Breiten im Winter eigentlich unmöglich, rein vom Klima, dass man nicht verhungert oder erfriert ist nur der "Kunst" sprich Technik zu verdanken. Das wird auch auf das Licht zutreffen, dass im Winter eben unzureichend ist, auch wenn man den ganzen Tag im Freien rumspringt. Da kommt der Stoffwechsel nicht auf Touren, zu wenig Licht, zu kurzer Tag.
Ausgangspunkt meiner Überlegungen zum Licht war der feste Entschluss, nicht noch mal solche Winterdepressionen wie dieses Jahr erleben zu müssen, wenn ich es irgendwie verhindern kann. Dazu kommt ein zweiter, ernsterer Punkt: die glutenfreie Ernährung für meinen Kinder wird unmöglich, wenn die im Winter in den Kindergarten oder die Schule gehen und es mir nicht gelingt, den Endorphinlevel durch Lichtverbesserung drastisch zu erhöhen.
Inzwischen habe ich festgestellt: eine Energiesparlampe in irgendeiner Zimmerecke ist unzureichend, der ganze Raum muss hell sein. Jetzt habe ich 72 Watt Vollspektrum an der Decke (Raum 20 qm), das kam mir am Anfang und kommt mir abends auch jetzt noch blendend hell vor, aber ich habe dank der zwei empfindlichsten Seismographen, die man sich denken kann, glutenfrei ernährte Kleinkinder, den Eindruck, dass es noch zu wenig ist. Ich werde noch zwei Röhren dazuhängen müssen. Bauempfehlungen geben 8 Watt Beleuchtung pro Quadratmeter mit Leuchtstoffröhren als Minimum an, da werde ich nicht viel drunter kommen.
Ich habe dann 144 Watt auf 20 qm, das dürfte reichen, dass die Kinder früh wach werden und nicht schon am zeitigen Abend einschlafen.
Da ich nicht das Geld habe, nach Italien zu fahren, hole ich mir eben das italienische Licht ins Zimmer ...
Nach meinem Empfinden ist der Lichtwechsel eine größere und grundlegendere Umstellung als das Streichen vom Gluten aus der Ernährung.
Noch eine dazu passende Beobachtung vom Computer: als ich dieses Frühjahr aus meiner Höhle ans Wohnzimmerfenster gezogen bin, habe ich meiner Mutter einen LCD-Monitor aus dem Kreuz geleiert, als vorfristiges Geburtstagsgeschenk, da der riesige 21-Zoll-Röhrenmonitor hier gestört hätte. Komischerweise wars mit dem Computer nachher nicht mehr dasselbe. Ich hatte auch an Gesundheit gedacht, aber irgendwie war eine eigenartige Faszination, die mich früher bis spät in die Nacht am Monitor hat sitzen lassen, verschwunden. Scheinbar hat die Röhre doch noch einige Spektrallinien mehr (vielleicht auch UV), als die Leuchtdiode. Es würde mich mal interessieren, in wieweit die Computerbegeisterung in Deutschland durch Umstieg auf das "gesunde" LCD nicht aus "unbekannten Gründen" auf einmal in den Keller geht.
Das gleiche gilt für den Fernseher. So manche Computer- oder Fernsehsucht wird wohl eine versteckte Lichtsucht gewesen sein.
Eine "Erleuchtung" für mich war der Spektroskop-Bastelbogen meines Bruders.
Es gehört schon einiges Bastelgeschick dazu (ich habe beim Abitur im Unterricht aus Langeweile Papierbastelbögen gemacht und darum einige Erfahrung), nachher bin ich überall rumgerannt und habe alle Lampen betrachtet. Es ist verblüffend und überaus beeindruckend, wenn man wirklich sieht, wie im Spektrum der normalen Energiesparlampe ganze Farben fehlen, obwohl die dem normalen Auge weiß erscheint.
Zur Zeit habe ich es verborgt, aber das Ding ist super.
Hier mal einige verwackelte Photos:
Normale Energiesparlampe:

Vollspektrumlampe:

Mit den Augen ist es noch deutlicher.
 
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09.11.04
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Hallo Mike, hallo Rohi,

Ich hab's nicht mehr im Kopf (die hohle Nuss!) aber vor einem halben Jahr habe ich was gelesen von einer Studie das man die Schule später beginnen lassen möchte (so gegen 9.00-10.00h) weil ganz früh morgens die Kids noch im Koma sind.
das habe ich auch gehört, war auch im Fernsehen. Aber was nutzt es die Schule später anfangen zu lassen wenn es mit dem Arbeitsbeginn der Eltern nicht passt. So werden doch die Kinder erst in den Kindergarten gebracht und gehen von dort aus zur Schule. So war es jedenfalls bei mir. Meine Mutter musste um 7.00 Uhr bei der Arbeit sein, also war ich um 6.30 Uhr im Kindergarten. Zum Glück nur die ersten zwei Jahre, dann habe ich einen Schlüssel bekommen und bin morgens alleine zur Schule gegangen. Meine Mutter hatte aber immer viel Angst. Heute ist sie stolz eine so selbständige Tochter zu haben (und dass ich als Kind schon früh selbständig war) ...sagt sie jedenfalls...ich kann das nicht so beurteilen;)

Hmmm:idee:, ich dachte Unverträglichkeiten gegen Gluten haben nur einige Menschen und so war ich der Meinung dass ich kein Problem damit haben. Somit habe ich mich auch nicht weiter darum gekümmert. Rohi, was du schreibst hört sich aber so an als wenn Gluten für jeden schädlich sein kann. Liege ich da richtig???

Mit dem Licht ist mir gerade ein kleines Erlebnis eingefallen.
Ich arbeite überwiegend in der Mitte einer Halle die nur kleine Oberlichter hat. Ich kann die von meinem Platz aus nicht einmal sehen.
Dann sollte ich als Vertretung an einem anderen Arbeitsplatz. Dieser hatte eine breite Fensterseite. Die erste hälfte des Tages hatte ich in der Halle gearbeitet und ging nun in den neuen Raum, dort war ich ganz alleine und bin nicht auf den Gedanken gekommen das Licht anzuschalten. Ich habe mich so sehr wohl gefühlt, bis jemand kam und meinte ich hätte das Licht vergessen und es ungefragt einfach angeschaltet hat. Es war wirklich unangenehm und ich habe es schnell wieder ausgemacht:rolleyes:

Ich kann das Gefühl schlecht erklären aber ihr wisst sicherlich was ich meine.
 
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24.08.05
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Hallo Rohi,


wenn du technisch begabt bist, bau dir doch gleich einen richtigen Sonnenaufgang. :cool:
Mit Timer und Farbfilter müsste das doch eigentlich gehen, oder gibt es keine Tageslichtlampen die sich dimmen lassen?
Gab irgendwann mal einen Beitrag im Fernsehen, wo sich jemand so was gebaut hat.

Ich bin mein ganzes Leben auch mit Tageslicht morgens nie richtig wach gewesen und es fühlte sich immer so an, als müsste ich mich halbkomatös durch eine Ladung Teer ziehen, bevor ich wieder etwas funktionierte.
Im Winter und bei Kunstlicht war es aber noch deutlich schlimmer und dann mutierte ich völlig zum Schlafwandler.

Da ich nach dem neuesten Stand der Dinge keine Cortisolreaktion auf Stress habe, ergibt sich daraus für mich noch mal wieder ein neuer Aspekt.
Die Cortisolausschüttung verläuft circadian, hat morgens ihren Höhepunkt und dann noch mal einen am Nachmittag, was stets mein zweites großes Tief war. Mein Schlaf-Wachrhythmus war auch als Kleinkind schon immer verdreht und ich hatte die besten Stunden zwischen 22.00-2.00Uhr, die ich aber leider nicht nutzen durfte. :rolleyes:

Die hohe Empfindlichkeit auf Lichtspektren ist mir übrigens auch bei den meisten Leuten mit einer "Glaswand" in der Wahrnehmung aufgefallen. (Autismus, Depression, Derealisation/Depersonalisation)
Besonders die Neonröhren in Supermärkten werden dabei oft als hoch unangenehm empfunden und verstärken vorhandene Symtome.
Hierbei scheint aber jeder individuell auf andere Wellenlängen besonders empfindlich zu reagieren, was z.B. auch bei der Anwendung von Irlenbrillen oder Farblesefolien berücksichtigt wird.

Eine meiner Hypothesen dazu ist folgende:
Angenommen es gibt eine fehlerhafte Zuleitung/Verarbeitung im dreidimensionalen Sehen (Objektwirkung), so das wesentliche emotionale Reize nicht mehr in bestimmten Gehirnarealen ankommen.
Es fehlen dadurch wichtige Stimuli als Energieträger, bzw. zur Aktivierung des vegetativen Nervensystems und nun muss aus den restlichen Basisreizen (Licht/Farbe) das Bestmögliche herausgeholt werden.
Sind diese archaischen Quellen dann auch noch stark denaturiert (z.B.Kunstlicht), reagieren die inneren Fühler wesentlich sensibler als bei intakter Gesamtwahrnehmung.




Gruß
Iris
 
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10.01.04
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Ich meine, der Dr. Servan-Schreiber beschreibt in seinem Buch auch so einen Sonnenaufgang.
http://www.harmonie-und-gesundheit.de/index.php?option=content&task=view&id=40&Itemid=36

http://www.medizin-der-emotionen.de/article.php3?id_article=3
Hier wird auch der Sonnenaufgang beschrieben:
Sonnenaufgangssimulation

Verschiedene Firmen vertreiben Geräte, mit denen man den langsamen Sonnenaufgang beim Erwachen simulieren kann. Die besten Geräte ermöglichen es, die Dauer des Sonnenaufgangs zu regeln (mindestens dreißig Minuten), haben zusätzlich einen »Alarmton« für die ersten Nächte und manchmal auch eine »Sonnenuntergangsfunktion« für das Einschlafen.Wenn Sie über das Internet ein Gerät von einem Hersteller außerhalb Europas kaufen, achten Sie darauf, dass es mit 220 Volt betrieben werden kann und dass es einen passenden Steckdosenadapter gibt.
Überhaupt stehen hier einige recht interessante Links.

Gruss,
Uta
 
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13.03.05
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Hallo Uta,

ich werde mir wohl so einen für 118 Euro zulegen, auf der Seite von Terashop ist eine Übersicht, oder bei eBay schnüffeln.
Alles andere übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten.
Ich habe schon verschiedene Bastelideen durchüberlegt, vielleicht mal später, es gibt auch dimmbare elektronische Vorschaltgeräte und dazu programmierbare Controller, eine andere Option wären superhelle Leuchtdioden.
Der Rest ist für reiche Perfektionisten, es gibt ein Gerät mit verstellbaren Reflektoren, das kann einen ganzen Sonnenlauf simulieren, ich beschränke mich erst mal auf Sachen, die ich hier im Forum oder meinen Nachbarn empfehlen kann.

Hallo Iris,

das Gebiet, wo es um die Reaktion psychisch Beeinträchtigter auf Licht geht, ist sehr komplex. Ich habe bisher folgende Erfahrungen gemacht:
1. Verzicht auf Gluten verändert die Reaktion auf Licht
So leid es mir tut, aber wer Gluten isst kann von mir in Bezug auf seine Lichtreaktion nur sehr kritisch betrachtet werden. Meine Erfahrung ist, dass Gluten das Lichtempfinden extrem beeinflusst, als starker Gluteniker verträgst Du überhaupt kein Licht mehr, egal aus welcher Quelle. Wozu das führt, sieht man auf www.autismus-leimen.de, eine typische Glutenikerseite. Durch die durchgehend dunkle Farbgestaltung zusammen mit den schwachen Kontrasten ist die Seite für Normalsichtige de facto unlesbar. Am Ende wird es dann trotz Lupenbrille nicht besser. Ich habe selber früher im Sommer die Vorhänge zugezogen und bin nur mit Sonnenbrille rumgerannt, weil es mir immer zu hell war.
Seit der glutenfreien Ernährung kann es mir nicht hell genug sein. Wenn Du also mit Licht irgendwelche Erfahrungen gemacht hast in der Glutenzeit, solltest Du nach Beginn der gfcf-Ernährung das noch mal durchtesten.
Also Sonnenbrille weg und raus ans Licht.

2. Art des Lichtes
Die Glutenfreiheit ist Grundbedingung, trotzdem bin ich immer noch sehr lichtsensibel und konnte feststellen, das es dramatische Unterschiede in der Qualität des Kunstlichtes gibt.
In Kaufhallen werden die noch klassische Vorschaltgeräte verwenden, da flackert die Leuchtstoffröhre mit 100 Hz, von so was bekomme ich extreme Kopfschmerzen, würde mich nicht wundern, wenn das auch bei manchen epileptische Anfälle auslösen kann.
Das zweite ist die Lichtfarbe, Glüh- und Halogenlampen und die üblichen Energiesparlampen haben gelb-rötlich "warm-white" mit 2700° Kelvin, das ist Dämmerungslicht, bei dem der Körper in einer Art Halbschlaf bleibt und gar nicht richtig wach wird. Da braucht man schon mindestens 5000° Kelvin tageslichtweiß, übrigens auch die Farbtemperatur von Computermonitor und Fernseher.
Das dritte ist das Spektrum, der sogenannte Farbwiedergabeindex.
Wie Du am obigen Spektrum der normalen Energiesparlampe sehen kannst, bildet die das Licht aus nur drei einzelnen Farben (3-Banden). Der Computerbildschirm macht es genauso, der kann original nur Rot, Grün und Blau darstellen, alle anderen Farben entstehen aus Mischung. Die Zwischenfarben, ob nun von der 3-Bandenlampe beleuchtet oder vom Computer dargestellt, müssen bei der Wahrnehmung im Grunde errechnet werden, das strengt an, belastet und verschlechtert das Auge. Am Computer ohne Vollspektrumbeleuchtung braucht jeder über kurz oder lang eine Brille.
Ich merke es zur Zeit, da ich in der Küche die Vollspektrum wieder durch die alte 3-Banden ersetzt habe, gleiche Farbtemperatur, aber das "alte" Licht strengt an, ist flau, man lässt es lieber aus.
Im Spektrum der Vollspektrumlampe sieht man, dass auch einige Spektrallinien stärker sind als andere, aber es ist überall eine wenigstens geringe Strahlung vorhanden, und das tut dem Auge gut.
Die gegenwärtigen Energiesparlampen müssten verboten werden.
Das Licht von Glühlampen oder Halogenlampen wird auch darum als angenehmer empfunden, weil die als Temperaturstrahler ein kontinuierliches Spektrum ausstrahlen. Das könnte für viele der Grund sein, die normalen Energiesparlampen nicht zu vertragen.
Zuletzt kommt die Konditionierung. Für mich (und auch von anderen habe ich es gelesen) stellt die Schulzeit eind schlimme Erinnerung dar, und wenn du die Zeit unter einer bestimmten Beleuchtung verbracht hast, wird sich diese Beleuchtung immer damit verbinden, oder auf Arbeit oder sonst was.
 
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10.01.04
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Hallo Rohi,
da bin ich ja gespannt, wie es Dir geht, wenn bei Dir die Sonne jeden Tag aufgeht...
Du schreibst:
So leid es mir tut, aber wer Gluten isst kann von mir in Bezug auf seine Lichtreaktion nur sehr kritisch betrachtet werden.
Meinst Du damit, daß jeder Mensch, der Gluten ißt, auch Probleme mit Licht hat? Das kann ich so nicht glauben.
Ich habe lange Zeit sehr unter meiner Lichtempfindlichkeit gelitten, die sich entwickelt hatte, als ich viel Müll in meinem Mund drin hatte. Ich wurde auch nicht mehr braun, obwohl ich als Kind immer fast schwarz war und die Sonne mir gar nichts ausmachte.
Nachdem dann die Metalle aus meinem Mund heraus waren, konnte ich langsam immer mehr in die Sonne gehen, Licht macht mir Freude, und es hat sich wieder alles zum Guten verbessert. Aber ich habe nichts Wesentliches an meiner Ernährung verändert.

Gruss,
Uta
 
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13.03.05
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Hallo Uta,

in dem Kontext meine ich nur Menschen mit psychischen Problemen auf Grund des Glutens. Es könnte aber auch andere, dann aber weniger schwer, betreffen. Keine Ahnung. Gaby jedenfalls hat beobachtet, dass sich ihre Reaktion auf Licht verändert. Natürlich kann Metall im Mund der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt, so dass Du Gluten allein verträgst, aber mit Amalgam wird es zu viel. Könnte sein, aber die Zusammenhänge werden mir dann zu schwierig. Ich muss dann erst mal oben weiterschreiben zum Spektrum.
 
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24.08.05
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Hallo Rohi,


in Bezug auf Lichtempfindlichkeit und einige andere Symtome hat sich bei mir durch die gfcf Diät nichts geändert.
Die Diät lief bei mir über ein halbes Jahr (auch wirklich Hardcore, denn wenn ich was mache bin ich schon sehr gründlich ;) ) und ich habe in der Zeit auch andere Therapien bewusst weg gelassen, um eine unverfälschte Aussage zu bekommen.
Sogenannte Entzugssymtome gab es nicht, sondern ich fühlte mich einfach nicht mehr ganz so stark durch die Verdauung energetisch belastet.

Hier ergibt sich auch noch mal ein anderer Aspekt im Zusammenhang mit gestörter Mitochondrienfunktion, unabhängig vom Gluten.
Ich hatte vorab nämlich schon mal eine "Fettdiät" wegen einer Mitochondrienfunktionsstörung verordnet bekommen, da der Kohlenhydratstoffwechsel dann kaum noch funktioniert und eher Energie verbraucht als neue schafft. Hatte also vorher schon eine glutenfreie Diät ohne die Milch ausprobiert, was zur Differenzierung ganz hilfreich war.
(Bei den schweren Mitochondriopathien (Erbkrankheiten) ist die Umstellung auf fettreiche Ernährung tatsächlich oft lebensverlängernd.)
Ich reduziere Kohlenhydrate also auch weiterhin insgesamt bei mir, aber nicht hauptsächlich wegen des Glutens.

Neuronale Symtome verstärken sich bei mir ziemlich deutlich durch Kuhmilch und was mir überhaupt nicht bekommt ist Zucker bzw. Süßes und dies vermutlich nicht nur weil es die Candida anheizt, sondern den Blutzuckerspiegel zu schnell hoch und runter fährt. (Neige zu Hypoglykämie)

Vor zehn Jahren hatte ich eine extreme Lichtempfindlichkeit und konnte nicht mal mit sehr dunkler Sonnenbrille auf den Bildschirm sehen.
Bekam starke Gehirnreizungen, Gefühl einer Sehnerventzündung, Brennen (besonders Stirnhirn und Schläfen) mit Übelkeit und auch epileptischen Auswüchsen.
Nach Expositionsstop von verschiedenen Toxinen und Wegfall von hochgradigem Stress, besserte sich dieser Zustand langsam. (Wie ich inzwischen weis, begünstigt der Cortisolmangel auch sehr stark sensorische Überreaktionen auf Licht, Lärm und vieles mehr.)
Innerhalb der Schwermetallausleitung kamen nun alte Symtome zyklisch immer wieder stark hoch und auch das Entzündungsgefühl im Kopf nahm phasenweise wieder zu, so dass ich manche Tage nicht mehr vor den Monitor konnte.
Denke also, es geht bei mir letztlich doch vieles in diese Richtung, zumal mein Sehen derzeit erfreulich gut ist.

Da ich oft verschiedene Ansätze miteinander vergleiche, finde ich Zusammenhänge mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei einigen Konstitutionsmitteln der klassischen Homöopathie auch recht interessant. (Stöbere ziemlich viel in umfassenden Materia Medica Büchern, wo auch die neuzeitlichen Einträge mit erfasst sind.)
So gibt es z.B. ein großes "depressives" Mittel, was einerseits sehr lichtempfindlich ist, meist sehr bleich daher kommt (Anämie, Vitamin B Mangel?), bei Sonne auf Kopf mit Migräne reagiert, hoch sensibel ist, besonders viel an negativen Emotionen "konserviert" (meist bereits frühzeitig in der Kindheit stark prägende Konflikte mit den Eltern), oft ein Elefantengedächtnis hat, introvertiert ist mit Neigung zum "mauern" und es besteht u.a. eine Unverträglichkeit auf stärkehaltige Speisen/Weizen (am höchsten bewertet!), Allergien auf Milch und Ei.

Das Dilemma mit dem Gluten ist wohl nicht zuletzt auch die rasante Steigerung in den Hochleistungsgetreidesorten der Monokultur.

Anfang des Jahres lief diese Gesundheitssendung auf Bayern zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wobei es hauptsächlich um klassische Zöliakie, Lactose- und Fruktoseintoleranz ging.
Dabei hieß es auch, dass innerhalb der letzten 10Jahre (!) der Glutengehalt des Getreides durch diese Mono-turbo-Züchtungen rasant angestiegen ist, was auch mit dem Anstieg der Zöliakie verbunden wurde.
Falls du den Beitrag nicht gesehen hast, müsste ich (falls noch vorhanden) das Video raussuchen und genau hinhören, um wieviel Prozent genau die Steigerung war.


Braucht man für die Vollspektrum Lampen eigentlich auch Vorschaltgeräte?
Werde mir nun doch mal neugierigerweise (vor dem Winter) so eine Lampe bestellen.
Bin mit der Wattzahl aber noch am grübeln. Gar zu grell brauche ist es r nicht, also eher 15Watt?




viele Grüße
Iris
 
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Hallo Iris,

mit Homöopathie und Mitochondriopathie kenne ich mich nicht aus, da kann ich nix dazu sagen, aber sicher andere (Kate, Uta).
Bei mir sind die Beschwerden rein im Kopf, körperlich klappt es so einigermaßen.
Obwohl ich diese homöopathische Konstitution schon sehr interessant finde, vor allem wenn sie mit Weizen in Verbindung gebracht wird.
Das mit den Hochleistungs-Turbosorten sehe ich auch als ein Grund, das sich viele Probleme verschärfen. Auf dem Weltmarkt wird Weizen umso höher gehandelt, je mehr Gluten er enthält, das halte ich für sehr kurzsichtig.
Gluten sorgt eben nicht nur für die Bindefähigkeit des Teiges.
Die Vollspektrum-Energiesparlampen zum in die Fassung drehen habe alle ein integriertes elektronisches Vorschaltgerät.
15 Watt halte ich für eine gute Idee, die 23 Watt, die ich habe, sind sehr hell.
 
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16.02.05
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Die Glutenstory:
Gluten ist der Kleber des Getreides, ein Eiweiß. Bekannt ist die echte Glutenallergie, die auf den Namen Zöliakie hört. Sie soll angeblich angeboren sein, wenngleich sie oft erst im Erwachsenenalter auftreten kann. Menschen mit diesem Schicksal müssen zeitlebens streng darauf achten, daß sie glutenhältige Getreidesorten ganz aus ihrem Speiseplan streichen. Für Reformhäuser ist das ein gutes Geschäft, für den Betroffenen ein ständiges Zittern, daß in Restaurants und diversen Fertigprodukten versteckt Gluten enthalten ist. Wenn so ene Zöliakie vorliegt, degeneriert nämlich die Dünndarmschleimhaut, die Darmzotten verschwinden und die Nahrung kann nicht mehr ordnungsgemäß resorbiert werden. Chronischer Durchfall, Abmagerung, Immunschwäche, und viele andere Leiden machen das Leben dann beschwerlich und oft kürzer.
Aber neueste Forschungen haben ergeben, daß Gluten auch der Darmschleimhaut jener Personen zusetzt, die keine Allergie dagegen aufweisen.
Je gereizter also der Darm ist, je mehr Schonung er benötigt, desto weniger sll man ihn mit Gluten belästigen.
Ja ist denn der Mensch schon so degeneriert, daß er gar nichts mehr aushält?
Er, der Mensch ist nicht degeneriert. Aber die Agrarwirtschaft und die Lebensmittelindustrie ist so gierig und erfolgsorientiert, daß sie Vieles aus dem natürlichen Gleichgewicht gekippt hat. Früher war das Getreide wesentlich glutenärmer als heute. Aber der Schrei der Bäcker nach Mehl mit höhere Glutengehalt war laut und die Getreidemanipulateure bemühten sich, neue Sorten mit höherem Glutengehalt zu züchten. Schließlich lassen sich damit leichter ein formstabiles Brot und wunderschönes Schurgebäck backen. Dem Auge gefällt´s, den Darm quält´s.
Stichworte:
Glutenindex (Gluten-Index) = Kleberviskosität nach ICC 155

Literatur: Mittelung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaft - Band 17

Ich habe heute übrigens ein weitestgehend kleberfreies Brot gebacken das mir aufgrund einer kleinen Ablenkung ein bisschen entartet ist (hab versucht mit 50° zu backen :D ) aber schmeckt ausnahmweise mal genial! Rezept ist piepeneinfach: 400g glutenfreie Mischung-100g Maismehl-100gBuchweizen-1Hefeding-1/2 L Wasser-1EL Apfelessig-2TL Salz-1Hand Körner nach Wahl alles in den Pott, rühren und in den kalten Ofen. Hier nicht ablenken lassen und auf 200°C stellen, ca.1h = fertig. Hab sogar ich hinbekommen! Ich habe zu Dekozwecken noch Sesam drüber gestreut...

Zum Thema Lichtempfindlichkeit kann ich nur sagen das ich als lebender ex Maulwurf für viele Jahre diese auch nach der Amalgam-Raus Nummer verloren habe (leider habe ich ein halbes Jahr später mit GF angefangen). Es war extrem wenn ich Nachts das Licht eingeschaltet habe. Dann gab's sofort tränende Augen. Leider habe ich diese Symptomatik nicht wirklich beachtet weil ich mit andren Größen zu kämpfen hatte. Aber der 1 jährige Test (Gegenversuch) letztes auf dieses Jahr mit Glutenkost hat keine merkbare (subjektive) Veränderung der Lichtempfindung gezeigt. Unangenehme Folgeschäden für das Immunsystem inbegriffen!
Ich muss aber erkennen das auch ich lichtsüchtig bin (54 Leuchtmittel in einem Raum (Flat) können nicht lügen!) und schon mal der Fernseher sowie das Licht (partiell) anbleibt wenn ich penne. Ich werde jetzt bestimmt von den Rundfunk und Kommunikations-Strahlengeschädigten gesteinigt! Dafür habe ich aber kein Mikrowellen-Funkgerät (Handy) noch W-Lan noch einen Mikrowellenkocher oder ähnliches... Vor 5 Jahren als ich noch zu den Kommunikationssüchtigen gehört habe waren max. 10 Minuten Handy drin bis ich Kopfschmerzen bekommen habe. Wenn ich mir heute mal eins leihe dann geht's auch ohne Kopfschmerzen was aber multifaktoriell betrachtet alles sein kann denn die Dinger sind heute Antennen- und Leistungsseitig anders aufgegebaut und die "Belastung" liegt bei 2-3 Gesprächen pro Jahr á 5-10 Minuten oder kürzer.

so, gute Nacht euch allen

Mike
 
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Hallo Zusammen

Vorerst besten dank Rohi für Deine Überlegungen und praktischen Erfahrungen zu Spektrallichtern etc.
Die Erwähnung des heutigen wesentlich höheren glutenanteil im Weizen ist auch zu beachten
Betreffend Zusammenhang mit Gluten und Hg/Amalgan (und auch B6 und anderes) möchte ich noch folgendes sagen:
Alles hat einen Zusammenhang.
ine Hg belastung plockiert oder vermindert zumindest die Produktion gewisser Enzyme, einerseits direkt, andererseits über die Darmflora (schlechter ph-Wert wegen förderung des candidawachstums) indirekt. Candida nacht ausserdem den darm durchlässig, so dass opiate und andere schädliche stoffe via Blut ins Gehirn gelangen können.
Im weiteren hatte höchstwahrscheinlich der Urweizen neben dem wesentlich tieferen Glutengehalt, auch gleichzeitig mehr Enzyme drin. Dies trifft zB heute auch noch auf den Dinkel zu. Diese Enzyme helfen das Dinkelgluten aufzuspalten, so dass weniger opiate Stoffe aus dem Glutenprotein entstehen können. Wenn dann noch die Enzymproduktion des Körpers (ph-Wert, keine hg Belastung, keine erhöhte Candidawerte) stimmt und der Darm nicht durchlässig ist (Darmmembran unbeschädigt, kein Candida) erreichen fast keine dieser opiaten stoffe mehr das Gehirn.
Nebenbei wenn die Darmflora nicht stimmt (Candida, hg) dann wird auch B6 und anderes nicht richtig aufgenommen was natürlich auch Probleme verursacht.
Es kann also sehr gut sein, dass Leute den Weizen nicht vertragen, aber Dinkel und anderes hingegen schon. Deshalb beinhaltet die oliantigene diät nebst der Milchfreiheit, meist nur die Weizen und nicht die ganze Glutenfreiheit. Mir sind persönlich die sehr ähnlichen Geschichten von 2 ADS Kindern bekannt. Das erste wurde qusei rein dadurch geheilt, indem es die oliantigene Diät machte (keine milch, kein Weizen, keine künstliche FARB UND kONSERVIERUNGSSTOFFE). Das Andere machte schon eine Milch und Weizendiät, half ihm aber nur wenig. Erst als es Gluten vollständig mied, Candida behandlete und Vitalstoffe einnahm, wurde es quasi geheilt.
übrigens das ersten Kind verträgt Diätfehler nach der zusätzlichen Vitalstoffeinnahme auch wesentlich besser.
Bin alos der Meinung, bei psychischen Problemen muss sollte in den meisten Fällen zumindest Weizen und Milch, weggelassen werden. Bei vielen aber nicht allen davon (zB ca 30%bei ADS) sollte es alles Glutens ein.
Candidabehandlung, SM Ausleitung und Vitalstoffdefizitsupstitution werden seeeeehr empfohlen. Die Lichttherapie von Rohi kann dabei sehr unterstützend sein, insbesondere in den dunklen jahreszeiten, oder wenn die kinder/Leute aus irgendwelchen gründen sich nicht täglich längere zeiten draussen an der Sonne aufhalten. An der Gesichts- und Unterarmfarbe ist übrigens m.E. gut erkennbar, ob jemand wirklich genug draussen an der sonne ist
 
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Hallo Beat,

durch Beobachtungen und Überlegungen bin ich inzwischen zu der Ansicht gekommen, dass Gluten bei jedermann leicht beruhigend wirkt. Manche werden krank, das ist ungefähr der Unterschied wie zwischen zwei Männern, von denen jeder abends zur Entspannung drei Bier trinkt (in Deutschland nichts ungewöhnliches). Der eine macht das sein Leben und bekommt nur einen Bierbauch, der andere wird zum Alkoholiker, schwer krank, sozialer Abstieg usw.
Ich will jetzt nicht alle Indizien und Beobachtungen aufzählen, die mich in meiner Ansicht bestärken, aber überlege mal: wie hält ein Mensch das aus, im stockfinstern Winter bei schlechter Beleuchtung jeden Tag 8 Stunden am Fließband zu schuften, ohne durchzudrehen? Da wird die leicht beruhigende und berauschende Wirkung des Glutens die einzige Lösung sein. Frauen reicht das oft, Männer fügen noch den Alkohol dazu. Von daher bin ich schon der Meinung, dass mehr oder weniger fast alle Menschen vom Gluten beeinflusst sind (in unserer Gesellschaft wenigstens). Ich bin nicht dafür, Gluten zu verbieten (genauso wenig wie dem Mann sein Bier), aber ich finde, wenn das so ist, sollten das die Menschen wissen, welche Wirkung das Gluten hat, das sie jeden Tag essen. Wenn (wozu ich natürlich nicht den Einfluss habe) das breiteren Kreisen der Bevölkerung bekannt wäre, dann würde vielleicht eine Bewegung einsetzen, die auch für kranke Menschen, die mit gfcf jetzt noch wie ausgegrenzt sind, sehr positiv wäre, und sei es nur, dass es ein umfangreicheres und billigeres Angebot an glutenfreien Nahrungsmitteln gibt, endlich mal ein käufliches glutenfreies Brot, das man bezahlen und essen kann.
Das wäre doch was, oder?
 
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Irgendwie gibt's ja schon eine kleine Bewegung. Aber erstmal muss es mehr amtliche Zöllis geben damit das ganze ins Rollen kommt. Ich war erstaunt das mein Discounter um die Ecke Ziegenmilch im Angebot hat. Über den Preis lässt sich kaum streiten weil's halt ein Randgeschäft ist und Ziegen auch nicht so viel Milch produzieren wie Kühe geschweige denn die Ruhe die eine Ziege beim Melken aufbringt. Aber so manches ist schon bedenklich wenn ich sehe das z.B. Maismehl in Italien für ein paar Cent über die Ladentheke geht und das hier als blankes Gold verkauft wird. Ladenpreis 500g z.Zt. in deutschen Geschäften 2-3 Euro je nachdem ob Öko oder Bio drauf steht und im Gegensatz dazu 1 Euro beim Türken der es über Holland importiert (tenminste houdbar tot...). Auch ist Reismehl eigentlich unbekannt in deutschen Regalen wogegen es bei Asiashop um die Ecke für 50 Cent tütenweise verkauft wird. Sog. Ballungszentren haben nicht nur Nachteile durch Überbevölkerung sondern ermöglichen die recht einfache Versorgung mit "exotischem" Zeug. Im fall einer Karenz möchte ich jedenfalls nicht auf dem Land leben. Als dramatischste aller Entwicklungen ist jedoch die uneinsicht diverser verdatterter alteingesessener. Sog. Eltern oder ehemals Fürsorgeberechtigte haben für dieses Thema sogut wie kein Ohr wie ich feststellen musste. "Wir habe früher alle Brot gegessen..."; "im Krieg waren wir froh wenn wir mal ein anständiges Brot bekommen haben..."; "ich esse seit jahren Brot und sterbe auch nicht dran..."; "das wird schon wieder..."; "habe ich ja noch nie gehört das man auf Brot allergisch sein kann...". Flach wie die Bierwurst kommen die Kommentare rüber und zeigen wie verständnissvoll eine Generation mit Allergien und Heuschnupfen und Bluthochdruckmessen als Volkssport sein kann.

Das Thema Bewegung hat doch was mit Leistung zu tun, oder ? Das wirst Du bei den Schlafsocken und Trantüten hier nicht mehr in Gang bringen. Für alles gibt es inzwischen sog. Spezialisten und solange die sich nicht rühren wird sich da nicht viel bewegen. Solange irgendjemand anders für die Lösung der Probleme zuständig ist wird sich nicht gerührt und wenn der Kölner-Dom umfällt. (in Deinem Fall die Dresdner Frauenkirche). Die Last eine SMS mit T9 zu versenden überfordert ja schon bei weitem den Durchschnittsinterlekt und wichtig ist das jemand unterschreibt. Ohne Quittung kannste gleich wieder nach Hause gehen und weiter schmollen. Das Zugpferd der strickenden Männer im Plenarsaal wirst Du als Bewegung auch nicht wieder aufrichten können. Dafür haben sich die ehemaligen Ökochonder zu sehr an moderne Medien gewöhnt als das die nochmal Ihren Laptop aus der Hand legen. Altermantiv kannst Du ja Dein Thesenpapier an die Türe der Gesundheitsbehörde tackern nur glaube ich sind die dafür eingerichtet und haben eine Glas oder Stahltüre eingebaut die im Stundentakt vom Wachdienst abgeklopft wird. Also Tesarölleken und mobiles Schweissgerät mitnehmen ! Stellt sich die abschliesende Frage, die Du auch schon angeschnitten hast, wer will denn überhaupt mit einem klaren Kopf durch die Welt marschieren ? Das enschmeissen von Betäubungs und Aufputschmitteln ist doch längst Breiten-Volkssport geworden. Ich weiss aus grauer Vorzeit (> 7 Jahre) noch das ich mich nach einer anständigen Pizza erstmal auf die Liege hauen konnte weil ich so dermaßen müde war und das das dann mit Koffein wieder ausgeglichen wurde weil's halt nicht ging. Im benachbarten Ausland gibt's von Bayer sogar eine harte Mischung Aspirin mit Coffein die es hierzulande nur als softcore ASPIRIN®forte gibt. Die Mischung um alle Probleme gleichzeitig zu beseitigen.
 
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Hallo Rohi

durch Beobachtungen und Überlegungen bin ich inzwischen zu der Ansicht gekommen, dass Gluten bei jedermann leicht beruhigend wirkt. Manche werden krank, das ist ungefähr der Unterschied wie zwischen zwei Männern, von denen jeder abends zur Entspannung drei Bier trinkt (in Deutschland nichts ungewöhnliches). Der eine macht das sein Leben und bekommt nur einen Bierbauch, der andere wird zum Alkoholiker, schwer krank, sozialer Abstieg usw.
Denke da hast du recht. Und sogar Alkohol hat in geringen Massen einerseits etwas positives und andererseits gibt es solche die fast nichts vertragen.

wie hält ein Mensch das aus, im stockfinstern Winter bei schlechter Beleuchtung jeden Tag 8 Stunden am Fließband zu schuften, ohne durchzudrehen? Da wird die leicht beruhigende und berauschende Wirkung des Glutens die einzige Lösung sein. Frauen reicht das oft, Männer fügen noch den Alkohol dazu.[/COLORInteressante Überlegung, könntest recht haben, Skandinavien und der Alkoholkonsum dort (bzw die Einschränkungen dort), spricht auch dafür

Ich bin nicht dafür, Gluten zu verbieten (genauso wenig wie dem Mann sein Bier), aber ich finde, wenn das so ist, sollten das die Menschen wissen, welche Wirkung das Gluten hat, das sie jeden Tag essen. Sehe ich genau so

Wenn (wozu ich natürlich nicht den Einfluss habe) das breiteren Kreisen der Bevölkerung bekannt wäre, dann würde vielleicht eine Bewegung einsetzen, die auch für kranke Menschen, die mit gfcf jetzt noch wie ausgegrenzt sind, sehr positiv wäre, und sei es nur, dass es ein umfangreicheres und billigeres Angebot an glutenfreien Nahrungsmitteln gibt, endlich mal ein käufliches glutenfreies Brot, das man bezahlen und essen kann.
Das wäre doch was, oder?

Das ist ein wichtiges Teilgebit, bei dem ich auch daran bin. Wenn schon nur alle menschen mit psychischen Problemmen entsprechend informiert würden, wäre dies super. Deshalb auch mein Aufruf, Deine Geschichte neben anderen in unserem bald online gehenden www.autismus-ads-behandeln.ch zu veröffentlichen
 
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