Leicht taube Stelle am großen Zeh. Durch Schuhe?

... Momentan habe ich wieder die Idee, dass das Kribbeln von der Wirbelsäule kommen könnte. Ich werde erforschen, ob unterschiedliche Liegepositionen einen Einfluss darauf haben.

Meine Wirbelsäule hat auf jeden Fall einen Schaden und ich muss da aufpassen.
Ich hatte schon den Gedanken, dass zwar das Abmildern der Skoliose durch Übungen viele Vorteile bringt, aber evtl auch die Nerven reizen könnte, die die Füße versorgen. Meine Problemzone ist allerdings BWS/HWS und weniger LWS.

In Rücklage auf dem Boden liege ich jetzt wieder mit beiden Schultern auf. Und komme mit beiden Armen in U-Haltung gut auf den Boden. Eine Frisbee zu werfen mit Rechts würde auch wieder gehen. Mit Links aber noch nicht.

Heben und Umräumen von Dingen werde ich nur noch die aus meinem eigenen Haushalt. Leider, ich helfen ja gern. Irgendwas mache ich da immer noch falsch. Ich habe es sehr rückengerecht probiert und doch hatte ich im Anschluss ein blödes Gefühl im Nacken, bis hin zu diesem Klosgefühl, was erst nach Tagen wegging.

Wie gesagt, es wird nie langweilig, wenn man die Gesundheit erhalten möchte.

☕🌱🐦
 
Eine Fußfehlstellung könnte sein. Vor 20 Jahren hatte ich mal Einlagen bekommen, die den Abstand innen zwischen Ballen und Hacke weiten sollten. Die waren aber unbequem und sie sind in Vergessenheit geraten. Mein Gangbild wurde nie untersucht.
Den nächsten Termin mache ich wegen den Füßen beim Orthopäden.

massiven Beschwerden nur nach aktiven langem Wandern
Eigentlich habe ich nach Belastung keine anderen Beschwerden. Überanstrengung vermeide ich aber auch. Wandern verbessert aber auch nichts.
Leichtes, aber nicht störendes Kribbeln ist immer vorhanden, wenn ich drauf achte.
Es erinnert an Tinnitus oder Visuel Snow in den Füßen.

einen Versuch wert wäre der Hämolaser, der hilft bei Durchblutungsproblemen.
Den Hämolaser mit der Nadel in der Vene mache ich ja nicht, aber die Low Laser Therapie mit einem runden, kleinen, flachen Gerät mit 13 roten Dioden, was beim Auflegen auf die Haut ebenfalls gesundheitliche Wirkungen entfalten soll.
Dies habe ich nun 9 Tage angewendet, vermehrt auf den Zehen und diese Woche mache ich Pause. Außergewöhnliches habe ich bisher nicht beobachtet, bilde mir aber ein, dass die großen Zehen nun minimal besser durchblutet sind.

Die gefühlsarme Stelle ist aber doch an jedem Zeh vorhanden, nur achte ich ja nicht immer darauf.
 
...
„Viele Patienten profitieren von einem minimal-invasiven Eingriff, zum Beispiel einer Tenotomie.“

„Abrollen“ über die Zehenspitzen hat verheerende Folgen

Denn häufig ist nicht (nur) die Fußbekleidung an einer schlecht heilenden offenen Wunde Schuld, stellte Engels klar: Bei extremen Deformitäten kann der beste Schuh nichts ausrichten. So entwickeln Diabetespatienten mit Neuropathie oftmals Dysbalancen der Zehengelenke, die zur Hyperflexion mit oder ohne Torsion führen. Es entstehen die typischen Zehenfehlstellungen, z.B. Hammer-, Krallen- und Klauenzehen.
...
„Erstens gehen die Patienten auf Zehenanteilen, die eigentlich nicht zur Fußsohle gehören. Im Rahmen der Plantarisierung entsteht eine unphysiologische Belastung der Zehenspitzen“, erläuterte Engels. „Zweitens wird das proximale Interphalangealgelenk – PIP – dauerhaft angewinkelt und die Haut darüber fest angespannt, und diese Stelle drückt oben gegen jeden Schuh.“

Das Ausmaß des Problems wird durch Zahlen aus dem Diabetischem-Fuß-Syndrom-Register untermauert: In 60% der dort verzeichneten 10.000 Fälle von Wundbehandlung am diabetischen Fuß waren Zehen betroffen. Und jede vierte dieser Zehenläsionen ging auf die von Engels beschriebene Beuge-Torsions-Fehlstellung mit Plantarisierung zurück.

Im Gespräch mit Medscape betonte Engels, dass nicht nur Diabetespatienten dieses Problem haben. ...

Mehr zur Tenotomie: https://www.dr-gumpert.de/html/tenotomie.html

Wichtig ist zu wissen, daß solche Fehlstellungen nicht nur bei Diabetikern vorkommen. Da Nicht-Diabetiker eher selten zum PodologIn gehen, werden sie evtl. gar nicht auf diese Problematik kommen.

Grüsse,
Oregano
 
Nun war ich beim Orthopäden. Meine Füße sehen anscheinend normal aus, jedenfalls kann orthopädisch dieses Kribbeln nicht verursacht werden. Die Füße haben auch kein Durchbutungsproblem, das sähe ganz anders aus.
Erstmal soll ich zum Neurologen. (🥴 keine Lust). Ich habe das Gefühl, das Problem ist zu klein, als dass ein Arzt sich damit ernsthaft befassen möchte. Es kam auch schon wieder die Bemerkung "dass ich mir zu viel Gedanken machen".

Es wurde aber gesagt, dass ich wohl eine beginnende Arthrose am Großzehballengelenk habe, weil das etwas verdickt ist (aha, ist mir noch nicht aufgefallen). Vielleicht kann sowas ja auch kribbeln?
 
au, habe den faden gerade entdeckt als ich mich abmelden wollte:

seit einigen tagen habe ich auch so ein kribbeln am linken grossen zeh..
also zum neurologen hätte ich deshalb auch keine lust.

habe erstmal beschlossen, heute mal wieder seit jahren
zur thailändischen massage zu gehen..:cool:
 
Hallo, jahrelang hab ich Schmerzen in den Füßen und kann nicht laufen. Das ist PNP. Hab mehrmals NLG messen lassen und ist gestört. Weder Vitamin B12 Mangel, Diabetes und Alkoholproblem. Ursache können Unweltgifte, Schwermetalle, Borrelien sein. Überall von diesen hab ich genug. Meist findet man keine Ursache.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke meine Maßnahmen, die ich mir zurechtgelegt habe sind gut: Anreize setzen, um die Durchblutung/Nervensensibilität zu fördern, Fuß massieren/mobilisieren, Wechselbäder, geräumige Schuhe im Zehenbereich. Vllt beschäftige ich mich demnächst nochmal mit dem natürlichen Gangbild. Irgendwas mache ich wohl noch falsch, da der kleine Zähennagel schon immer gespalten ist. Ich tippe darauf, dass ich zu sehr auf der Außenkante laufe, aber alles moderat, so dass der Fuß normal aussieht.

Durch Umwelteinflüsse und unvernünftiges Essverhalten, falsche Haltung kann sich ja alles Mögliche an Symptomen bilden, auch wenn man ansonsten schlank ist, sich bewegt, nicht trinkt oder raucht und auch kein Diabetes hat. 🥴
 
Hallo Earl Grey,

evtl. könnte auch die Naht eines Strumpfs, die an den Zehen entlang läuft, zu Schmerzen oder Taubheit führen.
Ich habe das gerade mit geschlossenen Flachstrick-Kompressionsstrümpfen erlebt, bei denen gegen die Vereinbarung eine Naht über die Zehen läuft. Wenn dann durch die Schuhe diese Naht auf die Zehen drückt, reagieren sie sehr unangenehm.

Grüsse,
Oregano
 
Hallo Oregano!
Ich habe momentan nur normale Strümpfe und über dem großen Zeh ist keine Naht.

Zwischenzeitlich hatte ich einen Orthopädentermin, einen von den 10-min-Konsultationen.
Zwischen den Zeilen habe ich einige Informationen erhalten, die aber alle seiner Meinung nach das Kribbeln nicht erklären.

Ich stelle mir selbst mein Programm zusammen. Für den Orthopäden ist es kein orthopädisches Problem, ich soll zum Neurologen.

Für mich ist es definitiv eine Fußfehlstellung: leicht durchgetretener Ballen mit leichter Arthrose am Großzehengelenk. Der Gang tendenziell zu stark auf der Außenkante.
Ich rolle nun seit 4 Wochen statt über die Außenkante nun leicht mehr über den "großen Onkel" ab.
A) die taube Stelle kommt nun nicht mehr so stark an den Schuh
B) der gespaltene Zehennagel vom kleinen Zehen ist an einem Fuß schon weg (war eigentlich immer schon gespalten)
So schlecht kann die Maßnahme nicht sein.

Ich hatte nach Physiotherapie gefragt, ich soll aber erst zum Neurologen. Physiotherapie wäre in diesem Fall "Mobilisation". Hm, da ich noch an meine Füße komme, kann ich sie ab und zu selbst durchkneten/mobilisieren. Ist mir auch lieber, da zeitsparender.

Warum muss man sich überall über Umwege selbst behelfen? Ständig werden Dinge festgestellt, die aber nicht die Ursache vom Symptom sein sollen, aber im Grunde doch sind.
Man hätte doch mal Tipps zum Gangbild geben können?
Warum schickt man mich weg zum Neurologen?

Demnächst/nächstes Jahr gehe ich nochmal zu einem anderen Orthopäden und versuche noch ein Puzzleteil zu bekommen.

Viele Grüße!
 
Diese Sendung fand ich heute zu dem Thema gut:

Die Spezialistin hat eine Spiralbewegung erklärt, die ein Fuß beim Abrollen machen sollte - werde ich morgen beim Spazieren gleich mal ausprobieren.
Ich habe ja den Fuß, wie ich selbst schon festgestellt habe, kaum über den großen Zeh abgerollt. Somit ist der Zeh jetzt wohl dadurch etwas versteift und hat etwas Arthrose.

Rechts ist der kleine Zehennagel überhaupt nicht mehr gespalten. Ganz nebenbei ein Erfolgserlebnis, was ich gar nicht unbedingt angestrebt habe, und es war sogar noch extrem einfach.

Aber trotzdem verstehe ich nicht, warum Orthopäden keine Tipps zum richtigen Gehen geben. Vielleicht ist es ihnen lästig, weil sie jedem das gleiche erklären müssten?
Nun ja, dafür haben wir ja den NDR und die anderen Gesundheitssendungen und die Suchmaschinen.
 
Ja, Oregano, vielleicht gehe ich einfach zu den falschen Beratern und ich muss mich davon verabschieden, dass Ärzte einem helfen.

Andererseits werden die Arztbesuche immer noch von der Krankenkasse bezahlt, die man selbst ja bezahlt. Zudem sind Ärzte jahrelang auf ihrem Spezialgebiet ausgebildet, so dass man dort doch Hilfe und Anregungen erwarten könnte, zumal sie doch anscheinend von den selbst googelnden Patienten genervt sind.
Aber sobald man kein Fall für OPs oder Tabletten ist, haben die keine Ideen und man nervt nur mit zu viel Fragen.
 
Nun meine ich, das Kribbeln ist etwas besser. Vielleicht ist es ja auch eine Vorstufe des Schmerzes, wegen der Arthrose im Großen Zeh.

Der kleine Zehennagel rechts hat nach außen zwar vermehrt Hornhaut, aber ist nicht mehr gespalten. Der kleine Zehennagel links ist weniger gespalten. Der Fuß ist dort minimal größer, wurde somit über die Jahrzehnte etwas mehr im Schuhwerk eingequetscht.

Alle häuslichen Anwendungen vergesse ich schon mal. Allerdings beim Walken denke ich immer an die Füße und integriere leichte Variationen ins Gangbild, so dass möglichst viel mobilisiert wird und versuche das Ballengewölbe zu stärken.

Letztens ist mir in den Sinn gekommen, dass es sogar unterschiedliche Auffassungen vom natürlichen Gangbild geben könnte. Wenn der Urmensch im Gelände barfuß gelaufen ist, dann hat er auf jeden Fall unterschiedliche Methoden angewendet, dass könnte man auch beim Walken, Wandern, Spazieren nachbilden. Somit ist evtl. keine Gangart schlecht, sondern nur die Eintönigkeit.

🥾🦶
 
Ich meine, ich habe das typische Symptom eines Europäers, dessen Füße Zeit seines Lebens in leicht falsch geschnittene Schuhe eingezwängt waren. Der große Zeh kommt an den Schuh und wird verbogen, auch bei den bequemen Schuhen, die sind dann nur nicht ganz so schlecht, wie spitze Damenschuhe.
Wieso hat sich diese Schuhform durchgesetzt? Warum sagt kein Orthopäde, dass man sich andere Schuhe kaufen soll? zB Barfußschuhe. Hier meine ich nicht die mit der extrem dünnen Sohle für den Ballengang, sondern einfach nur Schuhe, die vom Umriss zur Fußform passen.

Auf jeden Fall ist das Kribbel viel weniger seit ich bewusst manchmal anders gehe und mobilisiere, zB indem ich öfters auf Zehenspitzen gehe.

🥾
 
Warum sagt kein Orthopäde, dass man sich andere Schuhe kaufen soll? zB Barfußschuhe.
Ja, es ist kraß, das Orthopäden zum Teil nicht einmal wissen, daß es Barfußschuhe gibt.

Ich habe vor ca. vier Jahren auf Barfußschuhe umgestellt und bin einen großen Teil meiner Fußprobleme (Arthrose am Großzehballen, Morton-Neurom) weitgehend losgeworden. Ich trage keine extremen Barfußschuhe, sondern solche:

Damit kann man auch unter Leute gehen, allerdings finde ich es optisch schwierig, sie zu Röcken zu tragen.
 
Ich werde einige Schuhe nur noch sehr selten tragen. Nun habe ich auch ein Gespür dafür, wie die Schuhform sein müsste. Ich habe noch Gummiclogs von Aldi für 3 Euro hier in Benutzung. Die haben die optimale Form. Demnächst gehe ich erstmal in normale Schuhgeschäfte, vielleicht gibt es dort auch schon was. (Seit dem Ende dieser bekloppte Schließungen und der Maskenpflicht in Geschäften, stöbere ich um so lieber in den Geschäften vor Ort).

Ich hatte mich eine Zeitlang mit "Ballengang" beschäftigt. Da ging es aber die ganze Zeit nur um eine dünne, flexible Sohle und genug Spielraum für die Zehen und mit welcher Fußpartie man zuerst auf den Boden auftrifft. Die genaue Schuhform ist damals an mir vorbei gegangen.

Um mein Aussehen wegen der Leute schere ich mich im Alltag kaum mit Haushalt und Homeoffice. Da habe ich keine Einschränkungen. Nur hatte ich wirklich das Gefühl für die richtigen Schuhe verloren.

In Instagram folge ich barefood.universe und habe da erstmalig gelernt, wie Füße aussehen sollten:
Screenshot_2023-02-04-09-05-25-668_com.instagram.android.jpg
 
Sie sehen erstmal lustig aus, farblich nicht ganz so dezent, wie ich sonst kaufe. Sie haben die Birkenstock-Form. Und die Sohle ist dick genug für kühle Temperaturen.
Es ist die Marke Camper aus dem normalen Schuhgeschäft.
Nun kann ich die Form also ausprobieren, ohne das Risiko einzugehen, dass mir die ganz dünnen Sohlen von typischen Barfußschuhmarken nicht gefallen.

Die eingebaute Innensohle ist auch genial. Ich spüre eine leichte Erhöhung unterhalb des mittleren Ballens.

Sogar die Schuhverkäuferin hat durch den Strumpf einen beginnenden Hallux diagnostiziert.
 
Die Schuhe sind doch richtig hübsch - also mir gefallen sie :)
Ich habe jetzt nicht alles hier gelesen, aber hast du bei dem Ballen schon mal an Gymnastik gedacht?
Vor einer ganzen Weile hatte ich so einen Beginn von Ballen am rechten Großzeh, fühlte sich sehr unangenehm an.
Da bin ich auf Übungen von Liebscher&Bracht gestossen, die mir recht gut taten. Die Beschwerden sind heute fast ganz weg, allerdings mache ich die Übungen auch immer wieder mal. (y)
 
Könnte es am "Beine-übereinander-schlagen" liegen?
Das "Beine übereinander schlagen" ist langfristig schädlich und sollte vermieden werden. Beim übereinander schlagen wirken Hebelkräfte auf die Hüftgelenke. Durch den Hebel (langes Bein, kurzes Hüftgelenk) werden die Kräfte vervielfacht und führen zur Teilausrenkung des Hüftgelenks (Subluxation), die nach einigen Jahren zu zahlreichen Folgeschäden führt.
 
Oben