Kurzkettige Fettsäure „Pentanoat“

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Kennt jemand die kurzkettige Fettsäure „Pentanoat“, siehe bitte Zusammenhang im Bericht unten.

Falls ja, in welchem Nahrungsergänzungsmittel steckt die drin und wo kann ich die kaufen?

Beste Grüße Dris


Pentanoat, eine kurzkettige Fettsäure aus dem Darm-Mikrobiom, verstärkt die Wirkung von CAR-T-Zellen signifikant.
Es verbessert die Zytotoxizität und Langlebigkeit dieser Immunzellen. Studien zeigen, dass Pentanoat (Penta-CAR-T) als ,,Booster" fungiert, indem es den Stoffwechsel optimiert, CAR-T-Zellen vor Erschöpfung schützt und die Überlebensrate in präklinischen Krebsmodellen steigert.

Wirkweise und Vorteile von Pentanoat bei CAR-T-Zellen:

Verbesserte Zytotoxizität: Pentanoat steigert die Fähigkeit von CD8+ T-Zellen, Tumorzellen abzutöten.

Stoffwechsel-Booster: Es erhöht den Energieumsatz und hält T-Zellen länger aktiv.

Epigenetische Programmierung: Pentanoat bewirkt epigenetische Veränderungen, die zu einer gesteigerten Tumorkontrolle führen.

Einsatz in der Herstellung: Die Zugabe von Pentanoat während der Ex-vivo-Produktion reprogrammiert die CAR-T-Zellen zu einer überlegenen Funktionalität, was besonders bei soliden Tumoren vielversprechend ist.

Klinische Relevanz: Höhere Pentanoat-Konzentrationen im Stuhl korrelieren mit einem besseren Ansprechen auf die Therapie.

Pentanoat ist somit ein vielversprechender Ansatz, um die Wirksamkeit der CAR-T-Zelltherapie, insbesondere gegen solide Tumoren, zu verbessern.
 
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Hallo Kate,

das war die KI.

Hier aber noch eine Quelle über das Thema.
Hinzufügen möchte ich noch, dass ich demnächst eine Car-T-Zelltherapie beginnen werde und es mir hauptsächlich um erschöpfte T-Zellen geht und um ein besseres Ansprechen der Therapie.


Grüße Dris
 
Kennt jemand die kurzkettige Fettsäure „Pentanoat“, siehe bitte Zusammenhang im Bericht unten.

Falls ja, in welchem Nahrungsergänzungsmittel steckt die drin und wo kann ich die kaufen?
Pentanoat bzw. Valerat / Valerianat ist das jeweilige Salz,
Pentansäure oder auch Valeriansäure genannt ist die eigentliche Säure und wirkt als starker Histon Deacetylase (HDAC) Inhibitor, also epigenetisch auf das Zellverhalten.
Es gibt mancherlei HDACi die schon in der Tumortherapie verwendet werden, obschon und mlgw. zu unrecht erst ganz ganz nachrangig und immer nur in Kombination mit zytotoxischen Chemotherapeutika.
Die unterscheiden sich jeweils in ihrer Spezifizät (HDAC1, HDAC2, HDAC3 usf).
Valproinsäure beispielsweise ist in Krebstherapie geläufig und hat ihre Besonderheiten hinsichtlich Verträglichkeit und Nebeneffekten.
Butyrat (Buttersäure) ist ein Klassiker und ebenfalls ein Postbiotikum.

Valeriansäure sei wohl zumindest in Engelwurz Angelica archangelica sowie in Arznei-Baldrian Valeriana officinalis maßgeblich enthalten.
Aus Arznei Baldrian findet man schnell Extrakt-Pulver mit 0,8% Valeriansäure-Gehalt zum Kauf.
Valerat finde ich vorrätig angeboten nur als veresthertes Ethyl-Valerat. Das sei wohl lebensmittelsicher und wird als Apfel-/Steinobst-Aroma verwendet. Ethyl-Valerat werde nach oraler Aufnahme zu Valeriansäure hydrolysiert (die Estergruppe also abgespalten).

Nachtrag aus deinem Link:
„Es gibt wohlgemerkt Trilliarden von Bakterien mit noch mehr Stoffwechselprodukten“, erinnert Luu. Die Substanz Pentanoat mache neben ihren Bruder- und Schwestermolekülen vielleicht nur einen Bruchteil der Postbiotika aus, aber die Studie zeige, dass die Menge nicht unbedingt den Unterschied macht. Pentanoat könne durchaus ein prädiktiver Biomarker sein, der sich kostengünstig und sicher für therapeutische Zwecke nutzen lasse.
Wirft die Frage auf, inwieweit die Valeriansäure an sich das bewirkt und inwieweit ein therapiegünstiges Mikrobiom mit allen anderen Postbiotika. Zur Notwendigkeit von Bifidobacterium-Besiedelung bei Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren weiß man ja auch schon manches.
Außerdem wirke Valeriansäure nicht nur indirekt als HDACi sondern geht beim Acetyl- & Succinyl-CoA Schritt auch direkt in den mitochondriellen Stoffwechsel zur Energiegewinnung (der T-Zellen).
Die volle Studie findet man hier: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.08.19.608538v3.full.pdf
Darin ist auch ein Vergleich mit Butyrat und Propionat und Acetat auf die CAR T-Zellen: Die funktionierten dort praktisch nicht, im Gegensatz zu Valerianat. Die Valeriansäure nimmt da also definitiv eine spezifische Sonderrolle ein.
Dieser Quelle https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0201073 zufolge werde Valeriansäure im Darm durch Megasphaera massiliensis MRx0029 produziert. Von den insgesamt 79 getesteten Bakterienstämmen verschiedener Arten wurden aber nur 3 auf Valeriansäurebildung getetestet.
Für Valeriansäurebildung liege der Fokus aber schonmal prinzipiell bei den strikt anaeroben Bakterien (also keine Bifidos).
Besiedelung mit apathogenen Clostridioides butyricum aus dem Probiotikum "Myarisan" (per Ebay, aus Japan) könnte auch begünstigend wirken. Aber aus zumindest der o.g. Studie geht nicht hervor, inwieweit von diesen Valeriansäure gebildet wird. Andere Quellen geben Preis, dass C. butyricum zwar praktisch keine Valeriansäure produziert, aber Besiedelung mit C. butyricum dennoch Valeriansäure im Stuhl erhöht. Vermutlich wird also das anaerobe Milieu begünstigt und das im Dickdarm entstehende Butyrat und Acetat von anderen Spezies zur Verlängerung zu Valeriansäure verwendet.
 
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Danke Granit,

hast mir einen Tipp, was ich vor, während und nach der CAR-T-Zelltherapie einnehmen könnte?
 
Das Myarisan und ein sauberes Lacto-/Bifidoprobiotikum.
Ansonsten habe ich da zuwenig Ahnung, was CAR-T-Zellen für Wechselwirkungen haben.

Würde naiv vermuten, dass alles förderlich ist, was T-Zellen in deren Aktivität stimuliert. Also bspw. tgl. Thymosin-1-alpha Injektionen (außer man würde Interferon gamma 1b erstattet bekommen), tgl. kieselsäurereiches Mineralwasser oder Kieselsäuregel oder Cholin-Ortokieselsäure Tropfen, Pilzbekämpfung systemisch vorab und im Darm währenddessen, Vermeidung von mehrfach ungesättigten Pflanzenölen in Nahrung und Kosmetik, viel frischen Broccoli (für DIM) und anderes, was erhöhte Estrogenbelastung mindert und eine Ernährung die psychische und physische Stressreaktion umschifft (also keine Cortisol-, Parathormon- oder Prolaktinspitzen) und ausreichend lange satt hält über allermindestens 8h am Stück.
! Fehlt mir aber die Ahnung, ob CAR-T-Zellen durch sowas vorschnell in ihrer Lebensdauer erschöpft werden können !
 
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