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Kryptopyrrolurie oder mehr

Themenstarter
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07.05.04
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Folgender Beitrag wurde aus dem alten Forum hierher verschoben:

Hallo Ihr alle !
Bin vor 2 Jahren positiv Wert 26 getestet worden, wurde vom Arzt eingestellt und bekomme Kryptosan HF und Pyridoxin Plus von Tech- Salzburg, weil der Arzt nur dort bestellen kann, wollte es aber von Heck, was ist nun nach eurer Meinung besser !Einige Symptome haben sich verbessert. Probleme habe ich noch mit dem Gedächtnis und der Aufmerksamkeit. Wenn sich mehrere in der Gruppe unterhalten habe ich Probleme mitzukommen und das schon viele Jahre. Hängt da vielleicht noch eine andere Krankheit mit daran.
MFG Mario B
 
Themenstarter
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07.05.04
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Hallo Mario,

ich nehme erst seit etwas über 3 Monaten Depyrrol-Plus und ein kupferfreies Multivitaminpräparat. Nach einer Erstverschlimmerung einiger Symptome ist manches besser geworden. Z. B. habe ich etwas mehr Energie, obwohl es immer noch Phasen gibt, wo ich nur noch in das Bett will. Psychisch bin ich viel stabiler geworden, fühle nicht mehr die Wut in mir hochkochen, bleibe ruhig. Aber ich habe genau so wie Du immer noch Gedächtnisprobleme (obwohl schon besser) und ich habe genau so das Problem wie Du, wenn sich mehrere unterhalten oder Umgebungslärm ist, ein Gespräch herauszufiltern. Ich habe nun genau so wie Du die Frage anstehen, wie weiter, welche Untersuchungen machen lassen, in welche Richtung weitersuchen. Ich hoffe, daß meine diesbezügliche Anfrage im Thread "Frage der Woche" bald beantwortet wird. Aber vielleicht weiß hier jemand mehr?
Allerdings muß ich wohl auch mehr Geduld haben. Drei Monate Medikamente sind eine kurze Zeit, wenn man über 40 ist. Je älter man ist, um so länger dauert es, bis sich etwas bessert und um so geringer sind wohl die Aussichten, daß alle Symptome verschwinden (?).
Nun ist es aber so, daß KPU auch zu (Schwermetall-)Vergiftungen führt. Ich bin erst über meine Amalgamvergiftung auf das Thema KPU gestoßen. Ich entgifte seit über einem Jahr und bin noch nicht am Ende angelangt, da Koriander immer noch Symptome auslöst. Aber ich vertrage schon 3 x 10 Tropfen. Hast Du Amalgam? Aber auch von Deiner Mutter, durch Impfungen und durch die Nahrung kannst Du Schwermetalle eingelagert haben. Auch für andere Gifte ist ein KPU-ler besonders anfällig. Lies mal dazu die FAQ-Seite hier im Forum.
Liebe Grüße

Günter
 

Kate

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16.11.04
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Hallo Günter,

wie verträgt sich überhaupt die Metallausleitung nach Klinghardt mit HPU+Schilddrüsenproblemen? Hörte grade, dass die häufig vorhanden sind bei KPU und dass das durch Algen (auch Süßwasseralgen und selbst die "Labor-Alge" Chlorella vulgaris, die nach meiner Info garkein Jod enthält) gefördert wird. Das hört sich für mich danach an, dass man sich die Schilddrüsenprobleme dadurch quasi selbst "heranzüchten" kann!? Zu mir kann ich noch sagen, dass ich die "klassischen" Jod-Quellen Fisch und Milchprodukte kaum zu mir nehme (Fisch fast garnicht).

Kann mich nicht erinnern, ob Du irgendwo geschrieben hast, wie es um Deine Schilddrüse steht, aber ich weiß, dass Du auch nach Klinghardt ausleitest. Bin verunsichert - zumal neulich ein Internist meinen Halsumfang gemessen hat (dann aber nichts weiter dazu sagte).

Viele Grüße,
Kate
 
Themenstarter
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07.05.04
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Hallo Kate,

in der Regel führt die KPU/HPU zu einem verstärkten Schwermetallproblem, da die Entgiftungsmöglichkeit eingeschränkt ist. Nach alternativmedizinischer Meinung führt eine Quecksilberbelastung zu Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto T.. Es gibt damit eine direkte Kausalkette zwischen HPU und Schilddrüsenproblemen. Neben einer HPU-Medikation mit Zink, Vitamin B6 und Mangan sollte deshalb unbedingt auch eine Schwermetallentgiftung durchgeführt werden, damit diese Autoimmunkrankheiten gar nicht erst entstehen bzw. nicht schlimmer werden.
Wer eine Schilddrüsenproblematik bei sich nicht ausschließen kann, sollte mit Jod vorsichtig sein und Chlorellas aus einer Indoor-Produktion kaufen bzw. Analysenergebnisse hinsichtlich Jod verlangen. Ein großes Problem ist auch die Zwangsjodierung vieler Lebensmittel.
Ein HPU-ler sollte seine Schilddrüse untersuchen lassen. Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich noch nichts in diese Richtung unternommen habe und deshalb auch noch nichts über den Zustand meiner Schilddrüse sagen kann. (@)
Liebe Grüße

Günter
 

Kate

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16.11.04
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Hallo Günter,

danke! Ich benutze ja nun Chlorella vulgaris (vom INK), also eine INDOOR-Alge. Aber Leni meint, dass auch diese Jod enthielten. Ich werde mich nun beim INK nach einer Analyse erkundigen (werde dann berichten). Außerdem bleibt ja die Frage, ob eine jodFREIE Ernährung machbar und wünschenwert ist. Die "Zwangsjodierung" ist für mich kein Problem, da ich keine Industrie-Nahrungsmittel esse und Brot auch nur vom Bio-Bäcker, der mit Meersalz arbeitet (das übrigens auch im Klinghardt-Ausleitungsprotokoll als unterstützend für die Ausleitung empfohlen wird). Meine Mutter hat wohl Hashimoto, meine Schwester auch irgendwelche Schilddrüsenprobleme (nimmt Hormone)... also komme ich wohl nicht drumrum, es untersuchen zu lassen. Erst kommt aber der HPU-Test und auch da sind bei weitem noch nicht alle Fragen geklärt, um den Test überhaupt durchzuführen...

Liebe Grüße,
Kate :?
 

DMT

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21.11.04
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Erstellt von Günter M.
Nach alternativmedizinischer Meinung führt eine Quecksilberbelastung zu Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto T..
Neben einer HPU-Medikation mit Zink, Vitamin B6 und Mangan sollte deshalb unbedingt auch eine Schwermetallentgiftung durchgeführt werden, damit diese Autoimmunkrankheiten gar nicht erst entstehen bzw. nicht schlimmer werden.
Hallo Günter,

nicht nur nach alternativmedizinischer Meinung, sondern sogar nach Forschungsergebnissen eines Forschungsverbundes der vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie gefördert wurde, weist die Enstehung von Autoimmunkrankheiten durch Gold und Quecksilber nach !
https://people.blinx.de/sems/deutsch/BMBF1.htm

Andere Schwermetalle werden wahrscheinlich ebenfalls "Autoimmunkrankheiten" auslösen.

Schöne Grüsse
DMT
 
Themenstarter
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07.05.04
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Hallo DMT,

ich kenne diesen Link und trotzdem zähle ich es unter Alternativmedizin. Denn das Bewußtsein für die Schwermetallproblematik entspricht nicht dem Mainstream der Medizin. Leider dauert es immer sehr lange, bis sich neue medizinische Erkenntnisse durchsetzen. Geh mal zu einem normalen Hausarzt oder in eine normale Klinik und erzähle mal dort etwas über Schwermetallvergiftung und Amalgam. Da wirst Du in der Regel nur belächelt.
Das Wort Alternativmedizin bedeutet doch eigentlich nur, daß medizinische Alternativwege in Bezug auf die "normale" Medizin beschritten werden. Leider hat dieses Wort so ein bischen die abwertende Bedeutung von Quacksalber und Alchemie bekommen.
Liebe Grüße

Günter
 

DMT

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21.11.04
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Hallo Günter,
ich war bei mehreren Hausärzten und in einer Klinik. Wenn ich immer nur belächelt worden wäre....Zitate wie "Bei Ihnen untersuche ich gar nichts mehr!" "Wir stellen Ihnen jetzt eine Privatrechnung aus und rufen die Polizei !" sowie sonstige Praxisverweisungen mit Androhung von Polizei, nebst Abwertung als "Spinner" oder "Sektenangehöriger" habe ich alles erlebt. Belächelnswerte Aussagen wie "Ich glaube nicht das Amalgam krank macht" sind natürlich auch dabei gewesen.

Alternativmedizin wird häufig als das Pendant zur wissenschaftlichen Medzin gehsehen. Auch wenn das, wie du auch richtig schreibst, häufig gar nicht der Fall ist. Oft ist alternative Medizin wissenschaftlicher als viele "Schulmedizinpraktiken". Ich tappe halt auch selbst in diese "Falle".

Schöne Grüsse
DMT
 
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21.11.04
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Sagt mal, wie lange hat es bei Euch gedauert bis Ihr eine Besserung nach Einnahme der Vitaminpräparate bemerkt habt? Ich bin 43 Jahre alt und nehme seit ca. 2 Wochen die Vitamine B2, B6, B12, Q10 ein. Mir geht es seit dem richtig schlecht. Ich bin total antriebslos, ständig müde und depressiv.
 

DMT

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21.11.04
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Hallo Regina,

ich habe bereits nach 3 Tagen z.b. nach "hohen" Zink Dosen (täglich 75mg Zinkorotat + 2 Kryptosan Kapseln, ich weiss jetzt nicht mehr wieviel Zink dort drin ist) eine Verbesserung gemerkt. Es kann auch einige Wochen dauern bis man eine Verbesserung spürt. Es kommt darauf an, wie gross die Nährstoffmängel sind, und natürlich in welchen Dosen und in welcher Form man Nährstoffe substituiert. Es gibt ja z.B. einmal Vitamin B6 und P5P (Pyridoxan 5 Phosphat). P5P ist die aktive Form von B6. So gibt es dann auch wieder unterschiedliche Formen in denen man Zink nehmen kann (ich weiss nicht ob dir das schon bekannt ist). Bei grossen Mängeln, sind die Nährstoffspeicher nicht innerhalb von 1 Wocher wieder aufgefüllt.
Und natürlich gibt es noch andere Einflussfaktoren. Evtl. werden die Nährstoffe vom Darm schlecht aufgenommen (Malabsorbation), oder die Nährstoffe gelangen nicht in die Zellen hinein oder Verlust durch Durchfall.

Wenn es dir allerdings nach der Vitamineinnahme schlechter als vorher geht, würde ich mir auch Gedanken machen. Ich wüsste jetzt aber nicht woran das liegen könnte. Vielleicht weiss jemand anderes hier aus dem Forum dazu Rat ?
Überdosierung wäre das Einzige was mir jetzt spontan einfällt. Dazu wäre es hilfreich wenn du angibst, wieviel und in welcher Form du Nährstoffe einnimmst.

Schöne Grüsse
DMT
 
Themenstarter
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07.05.04
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Hallo Reni,

zwei Wochen sind sehr wenig bei einem Erwachsenen. Da sollte man eher in Monaten rechnen. Auch ich hatte eine Erstverschlimmerung, hatte z.B. ein heftiges Schlafbedürfnis, sexuelle Unlust und als ich einen Kaffee getrunken hatte, dachte ich, daß meine letzte Stunde gekommen ist.
Du bist doch bei Dr. Kuklinski in Behandlung? Frag ihn doch einfach mal! Hat er Dir gesagt, wie Du die Medikamente einschleichen sollst? Oder hast Du volle Dröhnung vom ersten Tag an?
Ein Problem kann z.B. sein, daß Du Vitamin B6 bekommst und nicht P5P. Manche HPU-Patienten haben einen Vitamin B6-Überschuß bei gleichzeitigem P5P-Mangel. Wenn Du dann noch Vitamin B6 draufschüttest, bringt das nicht viel. Die ganzen Umwandlungsprozesse müssen erst wieder in Gang kommen.
Ruf Dr. Kuklinski an und frage, wie Du Dich verhalten sollst. Wenn das nichts bringt, dann versuche erst mal die Dosis zu verringern, langsam einzuschleichen. Mach Dich mal schlau, ob in Deiner Nähe ein Heilpraktiker oder Arzt ist, der kinesiologisch testet. Dann nimm Deine Medis und laß Dir Deine Dosis austesten. Hast Du einen aufgeschlossenen Mann oder gute Freundin, dann laß ihn/sie das machen.
Und denk bitte auch daran, daß bei HPU-Patienten oft gleichzeitig noch andere Dinge vorliegen, wie z.B.: Schilddrüsenprobleme, instabiler Blutzuckerspiegel und Glukoseintoleranz, abweichender Histaminspiegel, Glutenunverträglichkeit, Amalgamvergiftung usw.
Siehe auch "Frage der Woche" Nr. 48:
https://www.hputest.nl/dvraagvdweek.htm
Und dann solltest Du auch daran denken, daß ein HPU-Patient oft vergiftet ist, z.B. mit Schwermetallen. Durch die Medis kommt Dein Entgiftungssystem wieder in Gang und könnte Deine Entgiftungsorgane überfordern. Da bestimmte Neurotoxine im unteren Darmabschnitt wieder eingefangen werden, solltest Du als Begleitmedikation Jod-freie (!) Chlorella zu Dir nehmen und Nieren und Leber mit Tees oder Medikamenten unterstützen. Und viel trinken (Wasser ohne Kohlensäure)!
Und überprüfe mal Deinen Urin, ob er ständig sauer ist oder auch mal basisch wird (Säure-Basen-Haushalt).
Liebe Grüße

Günter
 
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31.08.09
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Hallo, Mario B
ich bin erst seit heute hier in Forum, wollte dir aber trotzdem einen vielleicht hilfreichenTipp geben. Ich habe selbst KPU und gegen die Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche hilft mir Ginko (Ginkobil 120mg von Ratio - ist am billigsten).
Das musst du natürlich selbst bezahlen (was sonst). Ich nehme es schon seit mehreren Monaten und es wirkt!! Wenn dein Arzt aufs Rezept als Diagnose schreibt Demenzielles Syndrom zahlt vielleich deine Kasse die Kosten. Ich bin allerdings privat versichert. Die zahlen aber auch nicht mehr als die Gesetzlichen.
Ich wünsche dir -und eventuell- auch anderen viel Erfolg damit.
hg Brieni
 
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