Kritischer Film zu BAYER-Jubiläum im TV

Clematis

Hallo,

erhielt gerade eine Mail mit nachstehendem Inhalt. Da CBG sich immer freut, wenn ich solche Infos weitergebe, tue ich das hiermit:

Montag, 29. Juli, 23.35 Uhr, ARD

Die Bayer-Story - Geschichte im Ersten: Die Bayer-Story - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste

Geschichte im Ersten: „Die Bayer Story“
Ein Film von Konstanze Burkard und Falko Daub
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren kommt darin ebenfalls zu Wort.

150 Jahre BAYER
Die Firma BAYER feiert in diesem Jahr mit zahlreichen Festveranstaltungen ihr 150-jähriges Bestehen. Mit einem hohen Werbeetat und mit prominenter Unterstützung bis hin zur Bundeskanzlerin haben es die Geburtstagsberichte des Konzerns in sämtliche Medien geschafft.

Kampagne zum Jubiläum
Wenn in all den Artikeln, Radiosendungen und Fernsehberichten immer wieder Kritik am Konzern auftaucht, dann ist dies meist auf Kampagnen der Coordination gegen BAYER-Gefahren zurückzuführen. So zum Beispiel aktuell in der <www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/bayer-vergiftete-erfolgsgeschichte,10808230,23733038.html> Berliner Zeitung, der <https://www.cbgnetwork.org/5003.html> Süddeutschen Zeitung oder dem <https://thejewishchronicle.net/view/full_story/22609587/article-Bayer-should-address-Shoa-in-sesquicentennial-year?> Jewish Chronicle. Fast ein Jahr lang haben wir hart daran gearbeitet, dass die BAYER-Propaganda nicht vollkommen ungestört durchmarschieren kann.

35 Jahre Coordination gegen BAYER-Gefahren
Auch die CBG feiert ein Jubiläum: seit 35 Jahren stellt sie in einzigartiger Weise einen der ganz großen Konzerne unter Beobachtung und Kritik. Seit 30 Jahren gibt es bei BAYER keine Aktionärshauptversammlung mehr, bei der nicht die Kehrseiten der Profite unüberhörbar zur Sprache kommen. Seit 30 Jahren berichtet die Zeitschrift "Stichwort BAYER", was hinter den Mauern der mehreren hundert BAYER-Werke in aller Welt geschieht.

Quelle: e-mail von CBGnetwork.org an mich!

Gruß,
Clematis
 
wundermittel

Rota

in memoriam
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]Hallo,

anke für den Hinweis, hab die Sendung gesehen und mich entsprechend aufgeregt. Ist schon ein Graus das alles und die Regierung schaut einfach so zu.

Gruß Rota
 
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Hallo,

und hier eine bemerkenswerte Kampagne gegen Bayer, die schon seit 1983 aktiv zu sein scheint:

STICHWORT BAYER
Die anderen Informationen zu einem multinationalen Chemiekonzern


Selbstdarstellung
Coordination gegen BAYER-Gefahren


Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) ist weltweit einmalig. Seit über 30 Jahren kontrolliert sie einen der mächtigsten Konzerne und kämpft für Umweltschutz und sichere Arbeitsplätze. Mit beharrlichen Recherchen, Protestaktionen und Auftritten in der Konzern-Hauptversammlung. Zusammen mit Umweltschützern und Betroffenen in mehr als 40 Ländern.
Denn von einem Unternehmen wie BAYER gehen zahlreiche Probleme aus: Pestizidvergiftungen, Giftmüll, gefährliche Pharmaprodukte, Gentechnik, Störfälle. Bei uns und in den Ländern des Südens. Behörden und Regierungen schauen oftmals weg oder beugen sich dem Druck der Lobbyisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune

Clematis

]Danke für den Hinweis, hab die Sendung gesehen und mich entsprechend aufgeregt. Ist schon ein Graus das alles und die Regierung schaut einfach so zu.

Hallo Rota,

tut mir leid, daß du dich so aufgeregt hast. Eigentlich müssten wir ja schon daran gewöhnt sein, daß Pharma- und Chemiegiganten alles andere, bloß keine Menschenfreunde sind...;)

Bei DocCheck erschien kürzlich ein Artikel "Unser täglich ASS gib uns heute" mit einem Bild, bei dem eine Priesterhand Aspirin wie eine Ostie verabreicht, in dem mal WIEDER Aspirin als Krebsvorbeugungsmittel angepriesen wird, wohl auch von BAYER lanciert, obwohl deren diesbezügliche Werbung in den USA eingestellt wurde, BAYER vor Gericht wegen falscher Behauptungen und anschließend zu einer ebenso Millionen Dollar schweren ANTI-Werbung verdonndert wurde, indem die Behauptung Aspirin helfe gegen Krebs klar und deutlich widerrufen werden mußte. Das war das Ergebnis einer gründlichen Überprüfung vor einem Gericht, mit FDA und zahlreichen Gutachtern. In D wirbt BAYER unverdrossen weiter mit dem gleichen Argument, und die Regierung, IQWIG, usw. schauen zu! In den Kommentaren hatte ich diese Geschichte bei DocCheck eingestellt. Inzwischen ist der Artikel dort verschwunden. Was dort als "Beweise" genannt wurde war haarsträubend.

Auch bei den neuen Antibabypillen wirbt BAYER mit falschen Behauptungen, sollen schöne Haut und schlank machen. Längst ist erwiesen, daß das gelogen ist, Yasmin, Yasminelle, Yaz und wie sie sonst noch heißen, sind sogar erheblich gefährlicher als die Pillengeneration davor. Todesfälle und lebenslang gesundheitlich beeinträchtigte Frauen, bis hin zur totalen Invalidität haben diese Pillen längst zahlreich verursacht, keiner tut was, alle schauen nur zu! Siehe dazu die Berichte bei Risiko-Pille, Arzneimittel-Telegramm und Coordination gegen BAYER Gefahren.

Gruß,
Clematis
 

Clematis

und hier eine bemerkenswerte Kampagne gegen Bayer, die schon seit 1983 aktiv zu sein scheint:

STICHWORT BAYER
Die anderen Informationen zu einem multinationalen Chemiekonzern

Hallo Kari und auch an alle sonst hier im Forum,

Die Coordination gegen Bayer Gefahren, hatte mir mitgeteilt, anläßlich einiger Schandtaten von Bayer in Frankreich, zu denen ich einen Link und Infos hingeschickt hatte, sie über solche Vorgänge zu unterrichten, da sie nicht alles erfahren, was im Ausland vorgeht, ob Medikamentenskandal, Gerichtsverfahren usw. die BAYER angehen.

Wenn Ihr also in der Schweiz und Österreich Zeitungsberichte oder andere Infos seht, dann freut sich die CBG darüber unterrichtet zu werden.
e-Mail: <mailto:[email protected]> [email protected]

Meines Wissens läuft in der Schweiz und Österreich einiges wegen der Antibabypillen von BAYER... Neue Infos kann die CBG immer brauchen!

Gruß,
Clematis
 

Clematis

Hallo,

Hier noch eine Mail von der CBG -

Presse Information vom 24. Oktober 2013
Coordination gegen BAYER-Gefahren

Explosion in mexikanischem BAYER-WerkPresse berichtet von einem Toten und einem Schwerverletzten

In einer mexikanischen Fabrik des BAYER-Konzerns ist es gestern zu einer schweren Explosion gekommen. Nach Berichten der mexikanischen <https://www.observatorioveracruzano.com/index.php/seguridad-veracruz/11602-reportan-un-trabajador-muerto-y-dos-heridos-en-explosion-en-proquina.html>
Presse starb dabei ein Mitarbeiter, ein weiterer erlitt schwere Verbrennungen. Die Druckwelle habe noch in einem Abstand von 500 Metern Beschädigungen verursacht.
Bild: El Mundo de Orizaba

Der Zivilschutz Secretaría de Protección Civil unterstützte die Feuerwehr bei der Bekämpfung des nachfolgenden Feuers. Das Werk nahe der Stadt Orizaba produziert unter anderem Hormonpräparate.

Weder auf der deutschen noch auf der mexikanischen website von BAYER finden sich bislang Informationen zu dem Störfall. Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Leider hat es Tradition bei BAYER, solche Vorfälle zu verharmlosen. Wir fordern eine unabhängige Untersuchung sowie eine umfassende Information der Öffentlichkeit – so wie wir dies bei allen Unfällen tun. Allzu oft haben wir erlebt, dass der Konzern unzureichende Sicherheits-Systeme, mangelhafte Notfall-Abläufe und fehlerhafte Schulungen der Mitarbeiter vertuschen will“.

Erst vor einem Monat kam es im BAYER-Werk Brunsbüttel zu einem Austritt von Kohlenmonoxid. Obwohl die Polizei von lebensgefährlichen Vergiftungen zweier Mitarbeiter sprach, gibt es von dem Unternehmen bis heute keinerlei <https://www.brunsbuettel.bayer.de/internet/bms-bru.nsfid/DE_News_Archiv?opendocument&l=DE&ccm=010080>
Informationen zu dem Unfall.

Aufstellung der Störfälle bei BAYER: CBG - Liste der Unfälle bei Bayer

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
eMail <mailto:[email protected]> [email protected]
Internet <https://www.cbgnetwork.org/> Coordination gegen BAYER-Gefahren / Coalition against BAYER-Dangers

Wie kann es in einer Fabrik, die u.a. Hormonpräparate herstellt, zu einer EXPLOSION kommen? Welche Chemikalien werden hier verwendet? Etwa für die Antibabypillen?

Die Liste der Störfälle ist lesenswert. Multipliziert man diese Vofälle mit allen, die gleichermaßen bei anderen Pharma- und Chemiegiganten anfallen, kommt man auf eine riesige Zahl - und immer sterben Menschen weil die Sicherheitsvorschriften, die Geld kosten, nicht eingehalten werden. :mad::mad::mad:

Gruß,
Clematis
 

Clematis

Hallo,

Das ZDF bringt einen Film, der den seinerzeitigen Skandal bei Bluterpräparaten thematisiert. Kleine Bemerkung am Rande: Prof. Alfred Hässig sorgte in der Schweiz dafür, daß die dortige Blutbank "sauber" wurde...

Nachstehend der Text der email von CBG an mich:

Coordination gegen BAYER-Gefahren
Netzwerk Robin Blood ( <https://robinblood.org/> Netzwerk Robin Blood*|*)

Montag, 20.15 Uhr: ZDF-Film zum Bluterskandal
„Verantwortliche in der Industrie zur Rechenschaft ziehen!“

Am kommenden Montag sendet das ZDF den Fernsehfilm „Blutgeld". <https://www.zdf.de/Der-Fernsehfilm-der-Woche/Blutgeld-29770178.html> Erzählt wird die wahre Geschichte dreier Brüder, die an der Bluter-Krankheit leiden und sich durch verseuchte Gerinnungspräparate mit HIV infizieren. Die Hauptrolle in dem bewegenden Film spielt Max Riemelt. Der Produzent, Michael Souvignier, hatte vor einigen Jahren auch den TV-Film „Contergan – Eine einzige Tablette“ herausgebracht.

Hintergrund der Handlung: bis Mitte der 80er Jahre wurden tausende Bluter von den Herstellern, insbesondere dem BAYER-Konzern, wissentlich mit HIV und Hepatitis-C infiziert. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestags kam zu dem Ergebnis, dass die Mehrzahl der Infektionen hätte verhindert werden können, da seit 1982 alle notwendigen Erkenntnisse über HIV vorlagen. Auch existierten bereits Sterilisierungsverfahren, um die Blutkonserven von Viren zu befreien. Aus Profitgründen widersetzte sich die Industrie jedoch der Umstellung ihrer Produktion und der Vernichtung ungetesteter Präparate.

Die BAYER-Tochter Cutter war zu diesem Zeitpunkt Weltmarktführer für Gerinnungshemmer. Diese wurden zu großen Teilen in den USA aus Spenderblut von Risikogruppen gewonnen, darunter Prostituierte, Gefängnisinsassen und Drogenabhängige. Zwar wurden die Gefahren für Bluter in firmeninternen Memos frühzeitig benannt, dennoch verzichtete die Firma aus Kostengründen auf den Einsatz von Sterilisierungsverfahren. Cutter bewegte darüber hinaus die übrigen Hersteller dazu, ebenfalls von einem Wechsel auf sicherere Verfahren abzusehen, und wirkte auf die Behörden ein, solche nicht verbindlich vorzuschreiben (dies führte 1994 zur Schließung des Bundesgesundheitsamts). Noch nach dem Verbot unbehandelter Blutprodukte in Europa exportierte Cutter übrig gebliebene Chargen nach Lateinamerika und Asien und verursachte damit wissentlich den Tod tausender Bluter.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) und das Netzwerk Robin Blood begrüßen, dass der ZDF-Film das Leid der Opfer veranschaulicht und die Rolle der Industrie kritisch beleuchtet. Zwar werden die verantwortlichen Firmen leider nicht beim Namen genannt, dennoch könne der Film – ähnlich wie im Fall Contergan – eine öffentliche Diskussion über die Entschädigung der Opfer initiieren. Während es für HIV-infizierte Bluter eine (wenn auch unzureichende) Stiftung gibt, gehen Hepatitis-Infizierte bislang vollkommen leer aus.

Andreas Bemeleit, Gründer des Netzwerks Robin Blood <https://robinblood.org/> : „Die pharmazeutischen Unternehmen haben aus Profitgier unzählige Infektionen billigend in Kauf genommen. Die Bundesregierung hat seinerzeit ihre Aufsichtspflicht verletzt und sich zum Handlanger der Industrie gemacht“. Bemeleit, selbst Bluter, wurde durch Faktor VIII-Präparate mit HIV und Hepatitis-C infiziert. In der Hauptversammlung der BAYER AG hatte Bemeleit eine dauerhafte Entschädigungslösung gefordert <https://robinblood.org/?p=641> , was vom Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers abgelehnt wurde.

Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren ergänzt: „Die Verantwortlichen für diesen schrecklichen Skandal waren in erster Linie die Firmen Bayer, Baxter und Alpha. Obwohl die Unternehmen schon Mitte 1982 vor der Übertragung von HIV durch Blutprodukte gewarnt waren, verkauften sie bis 1984 unbehandelte Produkte. Das Leben Tausender von Bluter hätte gerettet werden können, wenn die Verantwortlichen rechtzeitig gehandelt hätten.“

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren kooperiert seit 25 Jahren mit HIV- und Hepatitis-infizierten Blutern. Neben Entschädigungen fordert die CBG eine strafrechtliche Verfolgung der Konzern-Verantwortlichen wegen wissentlicher Inkaufnahme der Infektionen sowie eine Übernahme der vollen Behandlungskosten durch die Firmen: „Die Verursacher der Infizierung Tausender Bluter profitieren bis heute vom Verkauf teurer Plasma-Medikamente und wälzen gleichzeitig die Behandlungskosten der von ihnen geschädigten Bluter auf die Allgemeinheit ab“, so Pehrke weiter. BAYER machte im vergangenen Jahr allein mit dem Bluter-Präparat Kogenate einen Umsatz von 1,18 Milliarden Euro.

Hintergründe zum Aids/Bluter-Skandal: CBG - HIV-belastete Blutprodukte
Eine Rezension des Films finden Sie unter: “Blutgeld”, Produzent Michael Souvignier, Regie René Heisig*|*Netzwerk Robin Blood
Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
eMail <mailto:[email protected]> [email protected]
Internet <https://www.cbgnetwork.org/> Coordination gegen BAYER-Gefahren / Coalition against BAYER-Dangers

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß der von Kary Mullis entwickelte PCR-Test, gemäß dessen eigener Aussage, sich NICHT dafür eignet Viren zu identifizieren! Das ist mit diesem Test nicht zu machen. Dennoch wird er inzwischen für diesen Zweck überall eingesetzt, u.a. auch vom Roten Kreuz, das damit Blutspenden auf HIV untersucht und dann auf Basis dieses ungeeigneten Tests das Blut zur weiteren Verwendung frei gibt oder nicht. Da damit auch auf Hepatitis und weitere Viren untersucht wird, bedeutet dies, daß jegliche Bluttransfusion weiterhin mit den gleichen Risiken behaftet ist wie damals. Mullis machte diese Aussage bereits bei seiner Nobelpreisrede anläßlich der Verleihung für die Entwicklung dieses Tests. Einmalig und erschreckend ist dabei, daß dieser Passus bei der schriftlichen Veröffentlichung seiner Rede vom Nobelpreiskommittee herausgenommen wurde. Diese Warnung wurde also aus kommerziellen Gründen ganz bewußt unterschlagen. In Videos auf YT weist Mullis persönlich immer wieder ausdrücklich auf seine in der Rede enthaltene Warnung hin, die von den Anwendern, Herstellern, aber weiterhin konsequent ignoriert wird.

Gruß,
Clematis
 

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