Kinder mit ADHS: Ernährung kann Verhalten und Hirnaktivität verändern

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Bei über 60 Prozent der Kinder (50 von 79) führte die veränderte Nahrungsaufnahme zu einem deutlichen Rückgang der ADHS-Symptome (mindestens 40 %). Je klarer die Verhaltensänderung, desto stärker war die Aktivität einer bestimmten Hirnregion. Der Effekt war ähnlich wie nach einer medikamentösen Behandlung mit Methylphenidat (Ritalin).

Eine Diät mit wenigen unbedenklichen Nahrungsmitteln ist bei ADHS erfolgversprechend, aber für die Kinder schwer zu befolgen, geben die Forschenden im Fachjournal „Scientific Reports“ zu bedenken. Daher sei es wichtig, den biologischen Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS besser zu verstehen. Das Darmmikrobiom könnte eine Schlüsselrolle einnehmen, was in weiteren Studien geprüft werden soll. Außerdem sind Untersuchungen an Mädchen und Heranwachsenden in anderen Altersgruppen notwendig. ...
Quelle: BZfE-Newsletter Nr. 48 vom 01. Dezember 2021
Heike Kreutz, www.bzfe.de

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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eine gesunde ernährung ist für alles sehr gut und heilsam (hatte ich, glaube ich schon mal irgendwo erwähnt :unsure:😊 ).

bei kindern ist die umstellung einfach, wenn man ihnen genug leckere alternativen bietet.
bei meinen pflegekindern (etliche von 2 - 11) ging es völlig problemlos, schnell und dauerhaft, weil ich ihnen auch sehr leckere sachen (kuchen, kekse usw.) mitgegeben hab (kindergarten, schule, treffen mit freunden) und das so reichlich, daß sie den anderen auch etwas zum probieren geben konnten, wobei viele die sachen besser fanden als die üblichen aus dem supermarkt usw.

und ich hab immer einiges mit ihnen zuammen selbst gemacht (kuchen, kekse, salate usw. und auch gemüsesuppe usw. kommt besser an, wenn sie mitmachen können) .

zuerst hab ich vor allem gesagt, daß wir etwas leckeres machen und erst so nach und nach, daß bio gesünder ist als anderes und bio-gerichte usw. selbstgemacht noch besser.

und da wo ich auch für die eltern gekocht hab, waren auch die erwachsenen (eltern und gäste) der meinung, daß bio besser schmeckt.
als ich mal keine lust hatte nur für die möhren für eine mutter (sie hat oft eine roh gegessen) zum bioladen zu fahren und sie in einem sehr guten feinkostladen gekauft hab (wußte sie nicht), hat sie es sofort gemerkt.
das hätte ich nicht für möglich gehalten, aber als ich am nächsten tag beide sorten selbst probiert hab, gab es tatsächlich einen unterschied im geschmack.
man braucht dadurch auch viel weniger gewürze usw., was für mich jetzt sehr gut ist, weil ich seit dem crash keine gewürze, kräuter usw. vertrage und es trotzdem gut schmeckt (wenn man es richtig zubereitet). :)


lg
sunny
 
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