Themenstarter
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... Die profundesten Hinweise auf eine antidemenzielle Milchproduktwirkung liegen bislang für Käse vor (hier). Wenngleich die MIND-Diät keinen häufigen Verzehr dieser Milchproduktspezies vorsieht und der umstrittene Nutriscore, vermutlich wegen relativ hoher Gehalte an gesättigten Fettsäuren und Salz, mit einem „D“ zu deutlich limitiertem Verzehr fettreicher Sorten rät, war in einer Finnische Kohortenstudie mit fast 2.500 gesunden Männern ein höherer Käseverzehr über eine Nachbeobachtungszeit von 22 Jahren Confounder-bereinigt mit einem signifikant um 28 % niedrigeren Demenzrisiko assoziiert. Analoge Ergebnisse lieferte eine britische Kohortenstudie mit Daten von fast 250.000 in der UK Biobank geführten Personen. Ein regelmäßig, einmal pro Woche erfolgender Käseverzehr war mit einer signifikant um 19 % reduzierten Demenzrate (alle Formen) gegenüber seltenerem Verzehr verbunden. Ergebnisse anderer Kohortenstudien lieferten keine kognitiv vorteilhaften Käse-Demenz-Assoziation (hier). Was in den genannten Arbeiten unberücksichtigt blieb, war die Höhe des Fettgehaltes, der im Hinblick auf potenziell atherogene Wirkungen für die Demenzentwicklung relevant sein kann. ...
Voll fett: Käse gegen Demenz
Im Nutriscore mit „D“ oder gar tiefrotem „E“ geächtet, werden fettreicher Käse und Sahne durch die Ergebnisse einer Langzeitstudie in ein neues Licht gerückt. Schützt der tägliche Verzehr vor Vergesslichkeit im Alter?
Einmal pro Woche Käse? - Das dürfte in Deutschland kein Problem sein ...
Grüsse,
Oregano