Jonophorese = neue Methode um Zahnherde zu behandeln

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Hallo,

das Verfahren nennt sich Jonophorese und ich habe auch erst vor kurzem darüber gehört.

Hier einige Links dazu:
http://www.eavdiagnose.de/jonophorese.html
http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=10533

Ich vermute mal stark wenn es funktioniert dann funktioniert es auf der Basis der Erkenntnisse von Clark / Rife / Beck / Lakhovsky und co.., d.h. der elektrische Strom tötet die Erreger im Zahn / Gewebe ab und neutralisiert die Leichengifte.

Liebe Grüße

Medizinmann
 
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01.10.05
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Jonophorese = neue Methode um Zahnherde zu behandeln (mit elektrischem Strom)

Hallo,

habe darüber ein paar neue Informationen...es muß der Wurzelkanal geöffnet werden und dann wird mit diesem Gerät hier:
http://humanchemie.de/index.php?site=prod_view&lang=&pkey=19&uid=1119580808
Strom hineingeleitet, was in den meisten Fällen dafür sorgt, daß der Herd verschwindet, indem Leichengifte und Bakterien ausgeschaltet werden.

Offenbar ist eine Alternativbezeichnung für die Behandlung Depotphorese. Bzw. ist Depotphorese die Hauptbezeichnung, weiß ich noch nicht genau.

Jonophorese Behandlung dauert jeweils 1 Minute und wird 2 bis 3 mal wiederholt im Abstand von 1 bis 2 Wochen.

Obs funktioniert werde ich hoffentlich bald sagen können, ich habe nämlich gerade genau das Problem daß ich einen Herd habe...zunächst mal muß ich sehen einen Zahnarzt in meiner Nähe zu finden der die Behandlung anbietet...

Liebe Grüße

Medizinmann
 

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01.10.05
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Jonophorese = neue Methode um Zahnherde zu behandeln (mit elektrischem Strom)

Unter dem Suchwort "Depotphorese" bzw. Elektrophorese findet man wesentlich mehr:

http://www.zahnarzt-glaubitz.de/depotphorese.html

Das Ganze funktioniert also nicht nach Clark offenbar sondern durch den Wirkstoff, der vom Strom "durch die Kanäle gezogen" wird...
 

Lukas

Jonophorese = neue Methode um Zahnherde zu behandeln (mit elektrischem Strom)

... ob Du vielleicht über Google mehr Informationen findest unter Jontophorese bzw. Iontophorese?

Hatte seinerzeit mal darüber rumgesucht in Bezug auf rheumatische Erkrankungen, da man mittels Iontophorese Medikamente durch die Haut an entzündete Gelenke etc. schleust, ohne den Magen zu belasten...


... übrigens: Dr. Daunderer schreibt über Iontophorese:

Iontophorese
Gehört zu den schädlichen Therapien bei einer Metallvergiftungen, besonders, wenn diese im Gehirn liegt.
Sie führt zur Elektrosensibilität:
Billiger hat man denselben Effekt, wenn man ein Handy oder ein DECT-Telefon mit ins Bett legt!
http://www.toxcenter.de/artikel/4SAXV6.php

... aber Dr. Daunderer schreibt ja viel, wenn der Tag lang ist...

Grüße
Lukas
 

u.s.

Jonophorese = neue Methode um Zahnherde zu behandeln (mit elektrischem Strom)

Hallo,

habe darüber ein paar neue Informationen...es muß der Wurzelkanal geöffnet werden und dann wird mit diesem Gerät hier:
http://humanchemie.de/index.php?site=prod_view&lang=&pkey=19&uid=1119580808
Strom hineingeleitet, was in den meisten Fällen dafür sorgt, daß der Herd verschwindet, indem Leichengifte und Bakterien ausgeschaltet werden.
Das wäre ja zu schön, wenn`s so einfach ginge. Ihr glaubt doch aber nicht ernsthaft, dass man so Bakterien und Leichengifte im Knochen "ausschalten" kann, oder? Dann wäre ja jede Entzündung mit ein wenig Reizstrom behandelbar. Was kostet das ganze denn eigentlich?

ciao

-Ulf
 
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Hallo Lukas,

offenbar verwenden viele ganzheitliche Zahnärzte die Methode, ich habe einige Forenbeiträge darüber gesehen die meiner Meinung nach darauf hindeuten daß die ganze Sache schon was sein könnte.

Was Daunderer darüber schreibt das kann ich nicht beurteilen.

@U.S..
Der Strom dient nur dazu den Wirkstoff in die Wurzelkanäle zu bringen.
--> "unter Depotphorese wird der gleichzeitig elektrische Transport von Bakterien hemmenden Ionen und Kolloiden von feinstem (Kupfer)-Calciumhydroxid durch alle Poren des Wurzelsystems verstanden."

Offenbar bestehen mit der Methode bereits langjährige Erfahrungswerte. Die Wissenschaft weigert sich darüber Studien zu erstellen, also ist es gut möglich, daß es eine gute Methode ist.

Hier noch ein paar Links:
http://www.tarzahn.de/Timbuktu Methode/Depot-Phoreset.htm
http://www.praxis-fuer-umfassende-z...lungsspektrum/mundgesundheit/depotphorese.htm
 
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13.07.06
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Hallo Medizinmann,

das hört sich gut an. Kann man das auch noch bei bereits wurzelbehandelten Zähnen anwenden?

Wann hast Du vor, das bei Dir machen zu lassen? Wäre nett, wenn Du dann berichten könntest.

Grüße
Christian
 

Lukas

offenbar verwenden viele ganzheitliche Zahnärzte die Methode, ich habe einige Forenbeiträge darüber gesehen die meiner Meinung nach darauf hindeuten daß die ganze Sache schon was sein könnte.

ich glaube, Du hast mich falsch verstanden.

Ich habe über die Methode kein Urteil abgegeben. Kann ich nicht, da ich sie selber noch nicht ausprobiert habe.

Ich habe Dich lediglich auf (D)einen Schreibfehler aufmerksam gemacht, damit Du übers Internet zu mehr Suchergebnissen gelangst...

Grüße
Lukas
 
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01.10.05
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Hallo Chris66,

ja eben darum geht es mir, d.h. einen bereits wurzelbehandelten Zahn zu behandeln, denn bei mir ist gerade ein Zahn links oben neben den Schneidezähnen dabei auseinanderfallen zu wollen, d.h. der Zahn hat einen auf dem Röntgenbild sichtbaren Herd unterhalb der Wurzelfüllung (wobei die Wurzelfüllung sauber bis zur maximal möglichen Länge ausgeführt wurde, was aber leider nichts über die "Überlebensdauer" des Ganzen aussagt leider).

Jetzt müßte der betroffene Zahn also entweder gezogen werden und dann ein Implantat gemacht werden (was einige tausend EUR kosten würde) bzw. der Zahn gezogen werden und eine Brücke gemacht werden (was auch nicht viel weniger kostet). Das waren bis jetzt alle mir bekannten Alternativen - und das ist schon mager. Nur wegen so einer verdammten Entzündung...

Zufällig habe ich dann diesen Eintrag gelesen im Natur Forum eben über die Jono, Ionto, Jonto, Elektro oder Depotphorese (lol) und offenbar gibts mit dieser Methode also noch eine Möglichkeit, die man versuchen könnte. Also ich werd das auf alle Fälle versuchen.

Zunächst muß ich einen Arzt finden in meiner Umgebung, der die Methode durchführt. Ich weiß auch noch nicht was es kosten wird und wie langwierig das Ganze ist. Aber ich denke es ist einen Versuch wert.

Zumal die Bewertung des Ganzen und die ganze Informationslage darüber mir bekannt vorkommt...d.h. ich gehe davon aus, daß die Methode funktionieren wird, weil sie von der Wissenschaft schlecht gemacht wird und weil es offenbar eine große Anzahl positiver Erfahrungswerte damit gibt.

Sobald ich es machen habe lassen werde ich darüber berichten :)

@Lukas

Ja ok. Es gibt offenbar reichlichst Schreibweisen für die Methode:
Jono, Ionto, Jonto, Elektro oder Depotphorese sind mir bis jetzt bekannt.

Liebe Grüße

Medizinmann99
 

Lukas

Ja ok. Es gibt offenbar reichlichst Schreibweisen für die Methode:
Jono, Ionto, Jonto, Elektro oder Depotphorese sind mir bis jetzt bekannt.

Stimmt. Ich dachte, bei Ionophorese sei das "t" vergessen und es wäre ein Schreibfehler. Aber auch der Duden zu den medizinischen Fachausdrücken führt beide Schreibweisen auf. Also Irrtum meinerseits.
Dafür ist allerdings kein diesbezüglicher Eintrag mit "J" als Anfangsbuchstaben zu finden. :)
Je mehr Schreibweisen bekannt, desto mehr Google-Suchergebnisse...

Na wie auch immer... Hauptsache, die Methode hilft Dir.

Grüße
Lukas
 
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13.07.06
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@Medizinmann

Danke! Ich bin gespannt auf das Ergebnis. :rolleyes:

Grüße
Christian
 
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17.05.06
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Ionophorese ist alles andere als neu.....
...mit Strom wird da auch nichts abgetötet....

es werden Ionen mit Gleichstrom "in die Tiefe gebracht"
Historisch kamen dabei auch Sulfonamide und Penicilline zur Anwendung (so ab den 50ern)

Leitet man einen Gleichstrom durch einen Elektrolyten, so kommt es zur Wanderung der Ionen im elektischen Feld. Das ist dann die Iono..

ist ein Spezialfall der Elekrophorese. "Wanderung geladener Teilchen im Elektrischen Feld" , schon 1929!!!! (soviel zur neue Methode !!!) von Bernhard medikamentenlos (also nur Hydroxylionen) entwickelt... ähnlich Elektroosmose, Wasser bildet also Wasserstoff (an der Kathode).... ähnliche Effekte dürften auch bei den derzeit "beliebten" schulmedizinischen methoden entstehen: Spülungen mit 3-5% Wasserstoffperoxid lsgen und Splgen mit 5% NaOCl Lsgen, möglichst erwärmt oder durch Ultraschall aktiviert, aktive Substanzen zur Desinfektion sind dann Wasserstoff und Chlor (kennt ja jeder vom Schwimmbad)... in den 80 ern brachte Prof. Knappwost ,der hier zitierte, war übrigens Ingeneur oder Chemiker, kein Zahnarzt, damals... glaube ich... Lehrstuhl für werkstoffkunde in Hamburg???) eine methode mit Jod (kennt man ja auch noch von der desinfektion von Wunden) ins Rennen... Probleme bei Jod sind aber Kontaktallergien und -glaube ich, müßte ich nachlesen- auch mit Kupfer (so wirken u.a. auch die bakterienabtötenden Eigenschaften von Amalgamen!!!!)

Bitte alles nur unter Vorbehalt.... müsste ich erst recherchieren!!!
Ist eine uralte Technik... und wenn es so super funktionieren würde, hätten es doch alle Schulzahnmediziner (das Gerät ist nicht sehr teuer)....

So kann man folgendes Schlüsse ziehen: Die Gemeinde glaubt fast alles, es muß sich nur skurill genug anhören und als neue Erkenntnisse der "Ganzheitlichkeit" verkauft werden.... Bestimmte Worte sind strikt zu vermeiden, andere zu betonen! Strom in Hinsicht Elektrosmoog, Handys ist immer böse!
Strom als "sanfte Therapie" immer gut..... "sanft" hört sich immer gut an!, genau wie "alternativ"....

Sorry, aber bei "neue Methode" konnte ich mir die ein oder andere sarkastische Bemerkung nicht verkneifen.

Trotzdem finde ich das Forum prinziell gut! Bleibt immer schön kritisch, sonst werdet ihr gnadenlos verarscht, denn auch die ganzheitlichen wollen nur Euer "Bestes" am liebsten die ganz großen Scheine....
 
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01.10.05
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Hallo,

ich verstehe Deinen Standpunkt schon.

Mir ist auch das technische Prinzip in der Zwischenzeit klargeworden, nachdem ich mich durch mehrere Links gelesen habe. Es hat also nicht wie in meinem Eingangsposting von mir spekuliert mit Elektromedizin zu tun. Der Strom zieht nur das Desinfektionsmittel durch die Wurzelkanäle. Mir erscheint das dennoch als ein kluges Verfahren, dem ich eine hohe Chance zu funktionieren zubillige. Es ist einen Versuch wert, angesichts der mehrere tausend Euro Folgekosten die auf mich ansonsten auf jeden Fall zukommen.

Deiner Aussage hier möchte ich widersprechen:
"wenn es so super funktionieren würde, hätten es doch alle Schulzahnmediziner (das Gerät ist nicht sehr teuer)"

In der Realität ist aus wirtschaftlichen Gründen meist das Gegenteil der Fall, da funktionierende Therapien zum Verlust von Patienten (mittels Heilung) führen.

Daher übernimmt die kranke Kasse grundsätzlich alles, was nichts bringt oder schadet, während Therapien mit denen es empirisch große Erfolge gibt einfach als unwissenschaftlich bezeichnet werden und gleichzeitig man sich weigert, Studien darüber zu erstellen. Auf Nachfrage heißt es dann, daß das Verfahren unwissenschaftlich sei, weil es keine Studien darüber gebe.

Das liegt wohl daran, daß die Wissenschaft zum allergrößten Teil von der Wirtschaft bzw. von Pharmakonzernen finanziert wird. Deswegen wird es auch niemals einen Durchbruch im "Krieg" gegen den Krebs geben, genausowenig wie es jemals einen Durchbruch bei x-tausend chronischen Erkrankungen geben wird. Solange heilen bestraft wird, wird das voraussichtlich so bleiben.

Liebe Grüße

Medizinmann
 
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17.05.06
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Hallo,
ich wollte einfach nur die leichtgläubigkeit demonstrieren, die oft bei Atopikern besteht. ist schon irgendwie klar, dass ein kranker nach jedem strohhalm greift. Mit dieser leichtgläubigkeit wird gutes geld verdient. Auf den Homepages der "alternativen zahngurus" finden sich soviele falschaussagen!!!
Es gibt keine 100% ige methode. Wurzelkanäle besonders die von großen Backenzähnen sind wie eine labyrinth, der Fachmann spricht vom Wurzelkanalsystem! Schon zu beginn des letzten Jahrhunderts gossen Anatomen Zähne mit was weiß ich aus und stellten so diese systeme dar. Solche vergrößerten modelle stehen in der Anatomie in Göttingen. Sie erinnern an das Doanudelta, also ein weit verzweigtes system. Ist das system bakteriell infiziert (Pulpitis) muß es nun aufbreitet werden und möglichst weit bakterienfrei gemacht werden..... in den Dentintubuli (ganz kleine Kanäle) können sich nun die Bakterien (die oft stinken verstecken), verkompliziert wird das durch Fremdkeime, durch resistente Keime (stichwort Hospitalismus ect...)
Mögliche Verfahren zur keimreduktion: Kofferdam (Gummituch, damit nicht noch die bakt. aus dem speichel in den Zahn kommen), Spülungen mit desinfizierenden Lösungen (EDTA: Chelatbilner zur "Kalklösung), Wasserstoffperoxis /bildet Sauerstoff gegen anaerobe Keime, Alkohol (tötet alles ab!), NA0Cl (Chlor wie im schwimmbad), soll zusätzl. erwärmt werden.
Das ganze kann mit Ullraschall in schwingung gesetzt werden, wad die reinigung deutlich erhöht, die Längen der Kanäle können elektrisch gemessen werden (Endometrie), maschinelle fweilen aus titan verbessern die aufbereitung. Es bestehen ganze Spülprotokolle!!! Ganz verrückte Kollegen schauen mit Mikroskopen in die Kanäle, was sehr , sehr hohe Investitionen bedarf.
Zur Desinfektion wurde so auch die Jodiono. eingesezt (80er jahre knappvost cave: Kontaktallergie Jod ist recht häufig!)
Das Verfahren bzw die Vorgänger (siehe mein letztes Posting) ist recht alt und hat sich nie so ganz durchgesetzt. Die meisten richtig guten behandler, bevorzugen eine Mischung von mehreren Verfahren (verschiedenen spülmittel im wechsel und meist Ultraeschallgestützt)

Je infizierter, desto schwieriger! Besonders schwierig: Revisionen (bereits gefüllt) die beherdet sind, d.h. chronisch infiziert!!!


Das ganze aufbereitete wird dann mit einem harz einer tropischen PFlanze "verschlossen" Guttapercha, hier gibt es wieder einige moderne Verfahren.
Gute Wurzelkanalbehandlungen aor allem an den komplizierten Backenzähnen sind sehr, sehr aufwendig!!!! Sie dauern lange und werden schlecht bezahlt!
Moderne Ganzheitliche zahnmedizin mit Zirkonkronen und Implantaten rechnet sich viel besser!!!

Ich habe für eine Revision einer Wurzelfüllung vier stunden bei Michael Hülsmann, damals assistent in der Uni Göttingen, heute Professor für Endodontologie in der kons. Abteilung auf dem stuhl gelegen!!!!
Den Zahn gibt es nach 15 Jahren immer noch, nicht beherdet, absolut symptomlos!
Im Kassenatz abgerechnet hätte Hülsmann in der Stunde keine zwanzig Mark bekommen. zieht man die materialien ab, hätte er einiges "drauflegen" müssen!!!

In der Beziehung gut, dass ich vom Fach bin!!!
Das Leben ist hart!
 
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17.05.06
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Hallo,
glaubst Du das wirklich??
Demnächst ist Rüdiger Dahlke hier in der Gegend und referiert. Er weiß zu allem eine Antwort und das genau das macht es mir so suspekt!!!


Solche weltanschauliche Thesen sind dopch so wunderbar, weil man sie nicht wiederlegen kann.
Erinnert mich an manche Aussagen in der zeit ab 1936 über das "Weltjudentum"

"Die kassen und die Pharmaindustrie machen uns krank!!!"
Es steht doch jedem frei, darauf zu verzichten!
Wenn das alles nur so schön einfach wäre, brauchte ich nicht stundenlang in Wurzelkanälen rumzuschuften um diese zu reinigen!!

Ich will ja gar nicht!

Die welt ist eine Scheibe!
 

u.s.

Ich teile deine Skepsis gegenüber der Ionophorese, oder wie auch immer die Schreibweise ist.

Das ganze aufbereitete wird dann mit einem harz einer tropischen PFlanze "verschlossen" Guttapercha, hier gibt es wieder einige moderne Verfahren.
Ich habe mir auch einen Zahn wurzelbehandeln lassen und habe nach einigen Tagen heftige Beschwerden gehabt, die erst nach Entfernung des Zahns und der Reinigung des Zahnfachs sofort verschwanden. Guttapercha ist immer mit einem Desinfektionsmittel behandelt (auf der Packung steht das fast nie!) - in meinem Fall war es Formaldehyd - habe eine Allergie darauf, so wie viele Menschen in unserer heutigen Gesellschaft, die diesem Stoff ausgesetzt sind. Bei Allergie darf Formaldehyd nicht in den Kiefer. Um sicher zu gehen muss man vorher einen schulmedizinischen Allergietest machen (7 Tage auf die Haut oder LTT).

Ich habe für eine Revision einer Wurzelfüllung vier stunden bei Michael Hülsmann, damals assistent in der Uni Göttingen, heute Professor für Endodontologie in der kons. Abteilung auf dem stuhl gelegen!!!!
Den Zahn gibt es nach 15 Jahren immer noch, nicht beherdet, absolut symptomlos!
Da hast du bisher Glück gehabt, aber deine genetischen Vorteile sind nicht automatisch die aller Menschen.

ciao

-Ulf
 
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01.10.05
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Hallo Dottore,

ich weiß daß Wurzelbehandlungen äußerst schlecht bezahlt werden von der kranken Kasse. Das Gesicht meiner Zahnärztin hättest Du sehen sollen als ich verlangte daß sie mir einen Zahn den sie wurzelbehandelt hatte ziehen solle aufgrund der Diagnose von jemand anderem. Sie hat mir einen Vortrag gehalten und es nicht getan. Stattdessen verschrieb sie mir völlig unwirksame Antibiotika, naja immerhin ruinierten die mir für Wochen die Darmflora.
Letzten Endes machte es ein anderer Zahnarzt. Und der Zahn war in der Tat im Wurzelbereich total verrottet.

Meine eigene Lebensgeschichte lehrt mich auf alle Fälle daß die Schulmedizin an effektiven Heilverfahren keinerlei Interesse hat und über solche daher auch keine Studien erstellt werden. Gleichzeitig werden empirische Erfahrungen negiert, da sie kein wissenschaftlicher Beweis sind. Und die Methode und alles was ich darüber in Foren gelesen habe hört sich sehr gut an, offenbar gibt es viele positive Erfahrungsberichte.

Insoferne habe ich mich selbst immer vorurteilsfrei mit Heilverfahren auseinandergesetzt (unabhängig davon, was die Wissenschaft darüber glaubt sagen zu können) und konnte so mein eigenes wissenschaftlicherseits "unheilbares" Asthma bronchiale vor Jahren schon vollständig mit wissenschaftlicherweise unwirksamen Naturheilmitteln ausheilen.

Daher bin ich Heilverfahren gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Ich bin immer nach meiner Intuition gegangen und damit bis jetzt optimal gefahren.

Über Rüdiger Dahlke kann ich nichts sagen, er vertritt glaube ich der Meinung jede Krankheit sei im Wesentlichen seelisch bedingt. Dem kann ich mich in der Form nicht anschließen.

Ich werde über meine Erfahrungen mit der Jonophorese berichten, wenn es überhaupt dazu kommt, daß ich die noch anwenden muß, ich habe einige neue Informationen was ich noch machen könnte gegen den Zahnherd ganz ohne irgendeine "herkömmliche" Behandlung. Bin schon sehr gespannt ob das funktionieren wird...

@u.s.
Das habe ich auch schon gehört die Formaldehydgeschichte im ach so unbedenklichen Guttapercha. Es ist echt unglaublich, was da abläuft in der Zahnmedizin. Und die meisten Zahnärzte haben von alledem nicht die geringste Ahnung. Natürlich alles wissenschaftlich abgesichert...und auch Amalgam ist ja sooooooo ungefährlich.

Ich berichte auf alle Fälle wieder,

liebe Grüße

Medizinmann
 
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13.07.06
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Hallo Medizinmann,

Ich werde über meine Erfahrungen mit der Jonophorese berichten, wenn es überhaupt dazu kommt, daß ich die noch anwenden muß, ich habe einige neue Informationen was ich noch machen könnte gegen den Zahnherd ganz ohne irgendeine "herkömmliche" Behandlung. Bin schon sehr gespannt ob das funktionieren wird...
Das würde mich auch interessieren. Was sind das für neue Informationen?

Grüße
Christian
 
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01.10.05
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Hallo,

ich glaube es ist besser erst abzuwarten, ob die Methode funktionieren wird.

Wenn sie funktioniert, werde ich darüber wieder hier berichten.

:)

Liebe Grüße

Medizinmann
 
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01.10.05
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Zur Depotphorese noch ganz kurz ich habe mit der Arztgehilfin von dem Zahnarzt der die Depotphorese macht gesprochen und einige Infos darüber eingeholt. Kosten in Österreich insgesamt (für die gesamte Behandlung alle 2 Termine) ca. 100 EUR (gilt als Wurzelbehandlung, Kassa übernimmt so 50% oder so), Wurzelkanal wird 2 mal an 2 verschiedenen Terminen (Abstand 1 Woche) eröffnet, dann das Desinfektionsmittel mittels dem Strom durchgezogen, danach wird mit einer Füllmischung wieder zugemacht. Erfolgsquote laut ihrer Aussage sehr hoch, sie meint ihre Erfahrung zeigt in ca. 90% der Fälle würde der Herd verschwinden und damit der Zahn erhalten werden.

Hört sich also nicht so schlecht an. Der Zahnarzt selbst ist 79 Jahre alt und macht das also "schon länger" (ROFL!). So schlecht kann er wohl nicht sein weil er reichtlich Patienten hat und man 2 Wochen vor einem Termin anrufen sollte. Offenbar was mir die Arztgehilfin gesagt hat ist Zahnarzt zu sein für den Mann wohl mehr Hobby als Arbeit, d.h. Zahnarzt mit Leib und Seele. In Pension gehen möchte der offenbar nicht...
 
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