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Die sagenumwobende Johannisnacht
Am 24. Juni feiert die Kirche das Fest von Johannes dem Täufer. Ihm sind in Südtirol an die 40 Kirchen geweiht und er gilt als der einzige Heilige, neben der Gottesmutter Maria, dessen Geburtstag mit einem Hochfest begangen wird.

„Er muas wochsn und i muas gian“ (er muss wachsen und ich muss gehen), so heißt es. Damit ist die Sonne als Sinnbild für Jesus Christus gemeint. Zur Wintersonnenwende wird das Licht (Christus) geboren. Der Tag beginnt zu wachsen. Zu Johanni werden die Tage dann wieder kürzer.
Die Johannesnacht birgt großes Potential laut Sagen, sicher aber auch wegen der Jahreszeit in der Mitte des Jahres.
... magische Kräfte ... die Tiere verstehen ...Haselnusszweige für ihre Wünschelruten ... Johanniskraut ... Wichtige Sammelzeit für Heilkräuter ... Johannisnussn : Südtiroler Nusseler (Nusslikör)


Nicht zu vergessen sind die Johannisfeuer, die auf den Berggipfeln angezündet werden/wurden. Wegen der Waldbrandgefahr sind sie teilweise verboten worden.

Grüsse,
Oregano
 
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