Intrazellulärer Zinkmangel aber nicht B6 KPU möglich?

Themenstarter
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Hallo,

bei mir wurde schonmal ein intrazellulärer Zinkmangel bestimmt, aber B6 lag im normbereich, soll ich dennoch evtl. p5p Einnahme probieren? Im Moment habe ich nicht die Möglichkeit den Arzt weiter zu konsultieren. Zinkeinnahme habe ich ca. 25-50mg (elementar) und überlege mir es noch mit p5p enteric coated zu versuchen. Es soll einige Vorteile haben wie besseren Schlaf, Träume, reduziertes Prolaktin etc. andererseites habe ich gelesen dass orthomolekular tätige Ärzte wie Kuklinski nur äußerst selten B6 einsetzen und es mit COMT polymorphismus zumindest fraglich im Ergebnis ist, da es an der Synthese von Neurotransmitter beteiligt ist und man mit dem polymorphismus schlecht im Abbau von Catecholaminen wie Dopamin sind.

Soll ich es auf gut glück ausprobieren, oder kann ich damit einen Schaden anrichten?
 
wundermittel
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bei mir wurde schonmal ein intrazellulärer Zinkmangel bestimmt, aber B6 lag im normbereich, soll ich dennoch evtl. p5p Einnahme probieren?
Hallo oshon,
ein (funktioneller) B6-Mangel kann auch vorliegen, wenn der Blutwert im Normbereich ist. Insofern wäre KPU/HPU also durchaus denkbar.
Warum machst Du nicht einfach einen Urin-Test? Dann hast Du Gewissheit.

Zinkeinnahme habe ich ca. 25-50mg (elementar) und überlege mir es noch mit p5p enteric coated zu versuchen. Es soll einige Vorteile haben wie besseren Schlaf, Träume, reduziertes Prolaktin etc.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich P5P einfacher dosieren lässt, da es schwerer zu überdosieren ist als Pyridoxin. Insofern ist P5p aus meiner Sicht grundsätzlich das Mittel der ersten Wahl.

Soll ich es auf gut glück ausprobieren, oder kann ich damit einen Schaden anrichten?
Ich weiss nicht, ob Du bei Dir damit einen Schaden anrichten kannst.
Dass, allgemein betrachtet, irreparable Schäden damit angerichtet werden können, ist mir nur insofern bekannt, dass eine Forumsteilnehmerin nach einer Steigerung von 50 auf 100 mg P5P eine Unverträglichkeit bekam und dann gar kein P5P mehr vertrug.

Allgemein werden mit P5P die heftigeren Reaktionen erzielt, weswegen manche dann auf Pyridoxin umsteigen und einige wenige sogar gänzlich auf eine B6-Supplementation verzichten.

Wenn Du P5P nehmen willst, würde ich dazu raten mit kleinen Dosen zu beginnen und erst mal zu schauen wie es wirkt. Dabei verliert man allerdings den magensaftresistenten ("enteric coating") Effekt, denn die Tablette wird dabei ja aufgebrochen.

Gruß
Hans
 
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Themenstarter
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Hallo Hans,
Ich würde mit einer geringeren Dosis einsteigen, hab aber nun jetzt die 50mg Tabletten und versuch es einfach mal mit der Dosis und achte genaustens darauf, wie mein Körper reagiert, wie der Schlaf, Libido ist etc. will die Tablette nicht teilen und somit das coating kaputtmachen.
Danke Dir für deine Antwort, ich melde mich dann, wenn ich weiß ob und wie sich P5P ausgewirkt hat.
LG
 
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regulat-pro-immune
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Hallo oshon,

ich habe auch mal mit einer geringen Dosis P5P angefangen, aber heute gehe ich davon aus, dass mir das P5P schon geschadet hat (Einnahme ca. 2,5 Jahre, max. 50 - 100 mg). Ich gehöre also auch zu denen, die eher zur Vorsicht aufrufen und nicht mehr davon ausgehen, dass alles überschüssige einfach so ausgeschieden wird. Das mag vielleicht sein, aber P5P hat eben auch Wirkungen auf den Stoffwechsel und die sind nicht immer ohne.

Interessant ist, dass ich bis heute keine B6 und P5P-Präparate mehr "vertrage". Ich werde mittlerweile seit 7 Jahren nach Dr. Klinghardt behandelt und lasse alle NEMs vor einer möglichen Einnahme austesten. Erst seit einem Jahr kann ich zumindest wieder ein B-Complex-Präparat mit etwas P5P zu mir nehmen. Zink nehme ich immer mal wieder, Mangan kam sogar erst dieses Jahr das erste Mal hinzu bzw. wird jetzt benötigt.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute!

hitti
 
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