idiopatische Lungenfibrose

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20.04.11
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Guten Tag,

soeben habe ich von einer Freundin, 67 J., einen Anruf bekommen,
der mich geschockt hat. Sie hat o.g. Diagnose erhalten und nur noch
40% Lungenvolumen.
Nachdem ich mal rumgegoogelt habe, war ich wieder erschrocken,
z.B. unheilbar, Lebenserwartung 2-5 J.

Hat Ihr eine Idee, was sie selbst tun kann? In ärztlicher Behandlung ist sie ja.

Ich habe die Frage deshalb in diese Rubrik gestellt, weil der Arzt ihr sagte,
dass die Lungenfibrose von einer nicht ausgeheilten Grippe ist. Eine sehr
starke Grippe hatte sie Mitte Nov. auch. Einen Tag vor Ihrem 14-täg. Afrika-Urlaub ging sie zum Arzt, der sie mit Medikamenten vollpumpte, damit sie
den gebuchten Urlaub wahrnehmen konnte. Nach dem Urlaub wieder Grippe/Erkältung. Tja und nun dieser Schock.

Danke fürs Lesen!

Royaris
 
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ich würde an ihrer stelle vor allem auch noch zu einem anderen lungenfacharzt gehen (oder 2 oder 3) und nicht sagen, daß sie schon bei einem anderen war, sondern nur die symptome nennen und um untersuchung bitten.

ich hab es mal bei mir erlebt, daß 3 ärzte in 3 versch. praxen gesagt haben, ich hätte einen nierentumor und sauer waren, daß ich es nicht geglaubt habe.
ein paar wochen später beim ct war nichts zu sehen. ich hatte also entweder durch mein nicht dran glauben eine wunderheilung vollbracht (eher unwahrscheinlich) oder die hatten unabhängig voneinander alle die gleichen halluzinationen.

die tatsächle ernkrankung wurde erst jahre später festgestellt als endlich mal die richtigen untersuchungen gemacht wurden. da war die nierenfunktion schon auf ca. 40 % runter, der nierenschaden schon beim ultraschall sichtbar und es hieß, man könnte nichts dran machen. war glatt gelogen (die nephros hier haben alle eine eigene dialysestation an der sie sehr viel verdienen). ich hab es dank med. kenntnisse selbst wieder hinbekommen und die funktion ist trotz irreversiblem nierenschaden jetzt schon seit über 20 jahren wieder normal.

meine lungenfunktion war damals auch unter 50 % und es wurde gesagt, ohne cortison und asthmaspray usw. würde es immer schlechter werden. war auch gelogen. nach einem halben jahr intensiver eigentherapie war die funktion wieder normal. ist auch über 20 jahre her und meist ist sie es immer noch, nur bei akutem mcas- (bzw. masto-) schub schon mal etwas weniger (aber sehr viel mehr als 40 %), aber mit homöop. mitteln nach rel. kurzer zeit wieder ok.

raucht deine bekannte oder hat sie mal geraucht ? oder ist sie sonstigen schadstoffen ausgesetzt (gewesen) ? z.b. wohnen an einer straße mit sehr vielen autos o.ä., schadstoffe in wohn- oder arbeitsräumen, passivrauchen usw usw

eine nicht richtig behandelte erkältung/grippe ist zwar auch nicht gut, aber wohl kaum die ursache für eine fibrose, vor allem nicht die einzige.

https://flexikon.doccheck.com/de/Idiopathische_Lungenfibrose

neben untersuchungen bei anderen ärzten wäre es gut, wenn sie schon einiges tut um insgesamt gesünder zu leben, also gesunde ernährung (bio ohne zusatzstoffe frisch und schonend selbst zubereitet),
viel frische luft ohne autoabgase, zigarettenrauch, parfümstoffe udn sonstige chemikalien.
evtl. schadstoffe in wohn- und arbeitsräumen beseitigen.
genug schlaf, genug bewegung (kein leistungssport), positives denken usw usw

auch wenn es eine fibrose ist und man sie nicht komplett heilen kann, kann man mit sicherheit die gesundheit bessern und das leben verlängern, wenn man was dafür tut.

lg
sunny
 

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