Hyposensibilisierung bei Hausstauballergie (RAST-Befund)

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Guten Tag,

ich bin 30 Jahre alt und leide seit ca. 10 Jahren an einer Hausstaubmilbenallergie.
Nachdem der nasale Provokationstest keine "großen" Reaktionen gezeigt hat, wurde auch ein RAST-Test gemacht.
Den Befund habe ich hier vorliegen:


Symptome, die ich habe, sind der allergische Schnupfen, "etwas" erschwerte Atmung (Schlafappnoe wurde ausgeschlossen), Einschlafstörungen (+ fühle mich morgens nicht ausgeruht). Davon sind der Schnupfen und der Schlaf stärker ausgeprägt. Ein Encasing habe ich bereits & halte mich an die Hygienemaßnahmen wie putzen/ saugen usw.!

Mir wurde von meinem Lungenfacharzt, noch bevor der RAST-Befund von meinem HNO-Arzt an diesen gesendet wurde, empfohlen eine Hyposensibilisierung zu machen. Nun frage ich mich, ob man anhand des RAST beurteilen kann, ob diese wirklich Sinn macht/ notwendig ist, d.h. erkennt man an dem Ergebnis, ob meine Allergie (und somit die Belastung für das Immunsystem) enorm ist?

Denn so wie ich das verstehe, verbirgt sich hinter dem allergischen Schnupfen nicht nur ein harmloses "Symptom", sondern auch immer eine Belastung des Immunsystems, und das kann andere gesundheitliche Probleme begünstigen, wenn die Schleimhäute ständig angegriffen werden durch Allergene?

Danke.

Gruß
 
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Hallo Tcrazyjam,

empfindest Du denn diese Hausstaubmilbenallergie als störend? Kommen evtl. noch andere Faktoren für das Unausgeschlafensein in Frage? (z.B. Wohngifte im Teppichboden oder so etwas?).

Ganz prinzipiell wird ein Arzt (meiner Meinung nach) immer eine Hyposensibilisierung empfehlen, weil die ihm ja für längere Zeit einen Patienten erhält. Ob diese Geschichte vom "Absteigen" der Allergie von der Nase zu der Lunge stimmt, weiß ich nicht.
Ich habe laut Testung auch eine Hausstaubmilbenallergie, aber ich spüre sie nicht, und zum Glück sind meine Lungen nach wie vor in Ordnung.

Es gibt ja verschiedene Arten von Hyposensibilisierung:
https://www.allum.de/krankheiten/th...pezifische-immuntherapie-hyposensibilisierung

Davon gefällt mir von der Art der Behandlung her diese Form am besten:

...
Sublinguale Immuntherapie (SLIT)

Eine im Vergleich zur SCIT noch neue Behandlungsmöglichkeit ist die sublinguale Immuntherapie (SLIT). Dabei wird der Extrakt als Tropfen, Tablette oder Spray unter die Zunge (sublingual) gegeben, dort eine Weile gehalten und dann geschluckt.

Häufigste Begleiterscheinungen sind lokale Reaktionen der Schleimhäute wie Kribbeln im Mund, Juckreiz an der Mundschleimhaut oder leichte Übelkeit (Kopp 2009).

Je nach Hersteller erfolgt die Therapie in ein oder zwei Phasen. In der zweiphasigen Form steigert der Allergiker über 10 Tage täglich die Allergendosis. In der anschließenden Fortsetzungsbehandlung nimmt der Patient die erforderliche Höchstdosis täglich oder zweitäglich ein. Mit der SLIT können die wichtigsten Allergien behandelt werden, Insektengifte sind davon ausgeschlossen.

Besonders Berufstätigen oder Menschen mit Spritzenangst kommt diese Therapieform zugute.
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https://www.allum.de/krankheiten/th...pezifische-immuntherapie-hyposensibilisierung

Die Entscheidung, ob oder ob nicht, kann Dir leider niemand abnehmen.

Grüsse,
Oregano
 

Bei Allergien kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Jedes Symptom hat einen Auslöser, der tief verborgen im Unterbewusstsein des Menschen liegt. Aufdeckende Hypnosetherapie kann diese Informationen auffinden und neutralisieren.

Viele Allergien sind psychischer Natur und nur bedingt auf einem externen Faktor beruhend. Ist der Auslöser für die allergische Reaktion im Unterbewusstsein gefunden - egal ob es sich um Pollen, Gräser, Kräuter, Nahrungsmittel etc. handelt - kann er neutralisiert werden. Somit gibt es für den Körper keinen Grund mehr, die allergische Reaktion zu produzieren.
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Habe auch so ne lästige Allergie. Bin eher machlässig im Putzen, die Encasings bringen bei mir nix großartig. Nehme Tabletten. Da muss man jedes Mal kämpfen, dass der Arzt einem was verdchreibt. Komplett symptomfrei bin ich nicht.

War jetzt zufällig bei einrm anderen Allergologen, der auch so eine Desensibilisierung mschen will. Letztlich wird dadurch ja nicht die Ursache behoben. Der Körper reagiert dann rinfach nicht mehr auf den Milbenkot, wenn's gut geht. Ich weiß nicht...

Habe mur Brennesseltee gekauft, der ebenfalls gut sein soll bei Allergien. Da ist Histamin drin und es könnte auf dieselbe Art funktionieren. Nur dass hier vielleicht mehr an der Ursache gearbeitet wird, da der Tee entgiftet und viele Minetalien und Vitamkne mitbringt, was bei der Desensibilisierung durch Pharmazeutia wohl nicht der Fall ist. Ich denke, ich werde erst den Tee versuvhen, mich gesünder ernähren....
 
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