Horner-Syndrom:Ausschluss eines Aneurysmas d. MRT-Angio d. Halses

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Hallo zusammen,
diese Woche wurde bei mir eine MR-Angiographie des Halses gemacht, zu der sich mir im Nachhinein noch ein paar Fragen stellen. Vielleicht findet sich hier im Forum ja jemand der sie beantworten kann.
Zur Vorgeschichte: Ich wurde vor ca. 6 Wochen wg. eines Pneumothorax-Rezidivs ins Krankenhaus eingeliefert. Der Pneu wurde mit einer Drainage versorgt, diese Drainage löste sich aber unglücklich und stach in meine Aorta subclavia. Nach einigem Durcheinander und Intensivbehandlung wg. des hohen Blutverlustes wurde ich operiert. Dabie wurde sowohl eine Pleurodese gemacht als auch die Drainage (die die Aorta solange sie steckte verschlossen hielt) gezogen. Dabei schloß sich die Aorta von selbst und es war keine weitere Behandlung notwendig.
Im Laufe des Krankenhaus fiel es meinem Besuch außerdem auf, dass mein linkes Augenlid hing. Kurz vor Entlassung bemerkte ich zusätzlich, dass meine linke Pupille (v.a. bei Dunkelheit) kleiner ist als meine rechte. Nachdem ich dies den Ärzten mitegeteilt hatte, wurde darauf verweisen, dass es sich wohl um einer Horner-Syndrom in Folge der Nervenreizung durch die unglücklich gelegte Drainage oder die Operation handle und wohl von selbst wieder vergehe.
Während sich das Augenlid tatsächlich wieder auf Normzustand gebessert hat, blieb leider die unterschiedliche Pupillengröße - So dass ich diese Woche bei Neurologen war, der mich unmittelbar an die Radiologie überwies. Dort wurde eine MRT-Angiographie der Halsschlagadern vorgenommen, der Befund war unauffällig. Ein MRT von Kopf und HWS werden kommende Woche gemacht. Da ich durch die Erlebnisse der vergangenen Wochen etwas hypersensibilisiert bin in Sachen unglückliche und abstruse Krankheitsverläufe, wollte ich kurz einmal nachfragen: Was konnte diese Untersuchung nun ausschließen? Soweit ich mich informieren konnte, dient ein Angiographie der Halsschlagadern vor allen Dingen der Schlaganfallprophylaxe oder? Die Vermutung meines Neurologen war, dass es - falls es nicht grundlos sei - ein Aneurysma sein könnte. Ich habe gelesen, dass Aneurysmen insbesondere im Bereich der Hirnbasisarterien (Arteria communicans anterior, Arteria cerebri media, Arteria carotis interna, Vertebro-basilärer Kreislauf) auftreten. Soweit ich die Aufzeichnungen nachvollziehen kann, sind diese Arterien auch abgebildet auf den gemachten MRT-Aufnahmen. Kann somit also ein Aneurysma in diesem Bereich ausgeschlossen werden? Oder benötigt es erst das MRT des Kopfes, um eine 'bessere Sicht' auf die Arterien zu bekommen? Und worauf wird bei den MRTs von Kopf und HWS genau geachtet werden?

Vielen Dank schon einmal für die Antworte und liebe Grüße!
 
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