Heute - Krise der Psychopharmaka

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Deutschlandfunk – Forschung aktuell

02.04.2017, 16:30 Uhr
Krise der Psychopharmaka - Teufel und Beelzebub
Von Martin Huber
Statt Psychotiker oder schwer Depressive hinter Klinikmauern zu sperren, konnten Ärzte sie seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit Medikamenten endlich behandeln. Raus aus der Isolation, zurück ins Leben, die starken Nebenwirkungen schienen dafür als Preis nicht zu hoch. Doch dieser Konsens bröckelt, seit immer mehr Kritiker behaupten, die Substanzen würden noch nicht einmal wirken.

Bundesweit leidet nach einer Studie der Robert-Koch-Stiftung jeder vierte Mann und jede vierte Frau an einer psychischen Erkrankung. Die Pharmaindustrie kann ihnen seit Jahren nichts Neues bieten. Ein deprimierender Zustand.
 
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