Heilpflanzen - Naturheilmittel - Heilmittel

  • Themenstarter Themenstarter Leòn
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Mit dem zunehmenden Glauben an die pharmazeutische Industrie und deren Produkte, hat sich - ein zum Teil nicht ungefährlicher - Aberglaube eingeschlichen. Nämlich die Meinung, dass Naturheilmittel ('Hausmittel', Phytotherapeutika) nichts bewirken, bzw. keinen Nebenwirkungen haben können und dass es keine Gegenanzeigen gäbe.

Das ist ein Irrtum.

Die Wirkung einiger pflanzlicher Arzneimittel ist mittlerweile durch klinische Studien belegt, sie haben aber natürlich wie alle anderen Medikamente auch Nebenwirkungen. Diese können vor allem dadurch zustande kommen, dass es sich bei Phytopharmaka in der Regel um Vielstoffgemische handelt, da alle oder viele Inhaltsstoffe der Pflanze im Extrakt in mehr oder weniger hoher Konzentration vorkommen. [Dies unterscheidet sie von den meisten chemisch hergestellten Arzneimitteln, die nur einen einzigen Wirkstoff in klar definierter Menge enthalten. Und obwohl man meist einen Inhaltsstoff als Hauptverantwortlichen für die Wirkung ausmachen kann, ist der Pflanzenextrakt mit seinen vielen Komponenten oft wirksamer als diese Leitsubstanz allein.]
https://www.tk-online.de/centaurus/...ndeln/13__heilpflanzen/heilpflanzen__nav.html

Nicht nur, aber auch und gerade bei Schwangerschaften, sollte man - so denke ich - sich genau überlegen und erkundigen, welche Heilpflanze bzw. welches naturheilkundliche Präparat, man verwenden will und darf.


Das gilt meines Erachtens auch bei akuten und chronischen Krankheiten.

Letztenendes sollte man sich, meiner Ansicht nach, in Zweifelsfällen immer ärztlichen Rat holen.

Zur ersten Orientierung gibt es aber hilfreiche Online - Auftritte

Heilpflanzen: Pharmakologie

Heilende Wurzeln von A-Z: Welche Wurzel ist Heilmittel bei welcher Krankheit?

Pflanzen im Dienste Ihrer Gesundheit Weihrauch Moenchspfeffer Maca Teufelskralle Wild Yam Rotklee und viele mehr

und natürlich Bücher und sonstige Medien:

Naturheilmittel pocket: das Vademecum - kurz und findig: Petra A Steigerwald: Amazon.de: Bücher

https://www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de/uploads/media/02-PharmazeutischePraxis_02.pdf

Herzliche Grüße von
Leòn
 
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Letztenendes sollte man sich, meiner Ansicht nach, in Zweifelsfällen immer ärztlichen Rat holen.

Hallo Leon,

was du schreibst ist sehr wichtig und sollte auch berücksichtigt werden. Generell kann man zwar davon ausgehen, daß pflanzliche Mittel geringere Nebenwirkungen haben als die chemotherapeutischen, einfach weil sie nicht so schnell und vor allem stark wirken. Dennoch ist Vorsicht angebracht, auch bei der Dosierung.

Sich in Zweifelsfällen an den Arzt zu wenden ist aber leider die falsche Adresse, denn Medizinern fehlt meist das Verständnis für das "Komplexmittel Pflanze", sie sind derart auf das chemotherapeutische "eine Substanz Präparat" fixiert, daß es ihnen sehr schwer fällt ein Komplexmittel richtig einzuordnen. Die Parallele dazu ist das Symptomdenken statt des ganzheitlichen Ansatzes die Ursachen zu behandeln. Aus dem gleichen Grund ist man bei einem Mediziner an der falschen Adresse, wenn man sich homöopathisch behandeln lassen möchte, das erfordert ein noch weiter von der Medizin entferntes denken, daher auch die vielen Fehlschläge in diesem Bereich, die auf falschem Denken und schlechter/zu kurzer Homöopathieausbildung beruhen.

Ich habe eine Ärztin, die sich mit mehreren Alternativtherapien befaßt und behandelt. Sie hat mir offen gesagt, daß sie in diesen Denkweisen nicht ständig hin und her springen kann. Daher trennt sie die medizinische Praxis zeitlich stark von den Alternativen.

Wenn Arzt, dann sollte es ein Arzt sein, der AUCH Naturheilkunde praktiziert, da dieser diesbezüglich eine Zusatzausbildung gemacht hat. Der konventionelle Mediziner wird immer von Naturheilmitteln mit dem Argument "wirkungslos" abraten. Eine weit bessere Anlaufstelle ist ein Heilpraktiker mit Schwerpunkt Phytotherapie - dort bekommt man dann guten Rat.

Grüße,
Clematis23
 
Vielleicht das letzte mal sich seine Gedanken zu machen und entscheidend mitzuwirken!
Folgende Mail hat mich heute erst erreicht!:


Lieber Querdenker,

wer glaubt, er könne nach den 01. April 2011 weiter wie gewohnt seine Heilkräuter kaufen, der könnte sich stattdessen vor ungeahnten Schwierigkeiten sehen, falls er nicht bis zum 11.11.2010 zu einem von 50.000 Aktiven wird.

Die EU-Tyrannen erwarten vom Deutschen Bundestag die Umsetzung einer Richtlinie, nach der Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert werden, welche dann auch noch zugelassen werden müssen. In allen EU Ländern wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.

Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.

Wem das zu weit geht, der möge sich bis zum 11.11.2010 an der folgenden Petition beteiligen:
Arzneimittelwesen - Keine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen vom 20.09.2010

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14032

Über den oben stehenden Link haben Sie die Möglichkeit die geplante Umsetzung der EU-Richtlinie zum 01. April 2011 zu verhindern.

Dazu ist Ihre Mitzeichnung bis zum 11.11.2010 nötig !

Sie müssen sich dafür auf der Seite des Deutschen Bundestages registrieren lassen und dann diese Petition mitzeichnen (Dauer ca. 3 - 5 Min).
(Weitere Infos ebenfalls auf der Seite des Deutschen Bundestages)

Es geht um die Zukunft der Verwendung von Heilpflanzen!
Bitte sprechen Sie auch Verwandte, Bekannte und Freunde an, es müssen 50.000 Mitzeichner werden!
Stand heute sind es bisher nur knapp 7.000

mit herzlichen Grüßen,

Dr. med. Rainer Nögel
Präsident

SMS - Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V.
Franz-Joseph-Str. 38, 80801 München


Die Teilnehmerzahl liegt jedoch inzwischen bereits bei über vierzigtausend.
Um nicht falsch verstanden zu werden, ich möchte hier keine Werbung für diese Petition machen, sondern lediglich auf die Möglichkeit der Beteiligung verweisen.
Jeder mag sich seine Gedanken machen und sich eigentverantwortlich Für bzw. Wieder der Teilnahme entscheiden.

Gruß Andreas
 
Hallo Resonator,

Danke für den Link, habe sofort unterschrieben - bin Nr. 52647...

Hoffentlich unterzeichnen noch viele mehr, je mehr umso besser...

Grüße,
Clematis23
 

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