Gifte in Tampons, Binden und Co.: Dioxin, Formaldehyd, Phtalate, Glyphosat

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Eine Krankheit sind Hygiene-Artikel nicht. Aber sie können evtl. Krankheiten auslösen, weil sie Stoffe enthalten, die absolut unbekömmlich sind.
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Gefährliche Inhaltsstoffe – Giftige Tampons, Binden und Co.

Frisch, sauber, sicher und komfortabel sollen sich Tampons und Binden anfühlen. Die Tampon- und Bindenhersteller suggerieren in ihrer Werbung stets totales Wohlbefinden, perfekten Sitz und grenzenlose Freiheiten für die moderne Frau. Kein Grund zur Besorgnis, so würde man meinen. Fakt ist aber, dass in konventionellen Tampons und Binden zahlreiche Giftstoffe stecken können, die natürlich nicht auf der Verpackung deklariert werden müssen: So wurden beispielsweise in Tests des Verbrauchermagazins ÖKOTEST in elf von fünfzehn Hygieneprodukten Chemikalien gefunden. Die Mehrzahl der Tampons und Binden scheint also giftig zu sein, natürlich nicht so, dass man beim einmaligen Tragen tot umfällt. Doch steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.
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Dioxin -- Formaldehyd -- Phtalate -- Glyphosat
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Es gibt Tampons und Binden ohne giftige Inhaltsstoffe, aber sie liegen sicher nicht in der vordersten Reihe im Supermarkt ...

Grüssse,
Oregano
 
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Danke für diesen Beitrag/Link, Oregano.

Es ist erschreckend, es gibt kaum noch Produkte, in denen keine Gifte oder unnötige Chemikalien enthalten sind.
Aber in Binden und Tampons...? Ich als Frau mache mir da schon so meine Gedanken und frage mich, was das für einen Sinn haben soll??

Liebe Grüsse
zausel
 

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Themenstarter
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Ja, zausel, das ist wirklich erschreckend und deprimierend. Muß man sich denn wirklich um alles kümmern, was auf die Haut und in den Körper gehört?

Hier gibt es zu diesem Thema noch mehr Informationen:
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Seit mehreren Jahren klärt die erdbeerwoche KonsumentInnen über Material, Inhaltsstoffe und Beschaffenheit der gängigsten Monatshygieneprodukte wie Tampons, Binden und Slipeinlagen auf. Grundlage für unsere bisherige Aufklärungsarbeit waren diverse Untersuchungen und Tests einzelner Monatshygieneprodukte. Diese meist stichprobenartigen Tests füllen allerdings nur äußerst unzureichend ein Manko einer gesamten Branche: Während es mittlerweile in fast allen Produktbereichen, die in direkten intensiven Kontakt mit dem Menschen kommen (wie Lebensmittel, Kosmetik, Kleidung etc.) weitreichende Transparenz über die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit der jeweiligen Produkte gibt, fehlte dies im Bereich der Monatshygieneartikel bis vor Kurzem nahezu völlig. Dies hat insbesondere folgende 3 Gründe:
Fehlende gesetzliche Kennzeichnungspflicht: Während Tampons in den USA als medizinische Artikel eingestuft und von der Food and Drug Administration freigegeben werden müssen, unterliegen Monatshygieneprodukte in der EU der Richtlinie 2001/95/EG über die allgemeine Produktsicherheit, in der ebenfalls Möbel oder Sportgeräte eingestuft werden. Aus diesem Grund müssen Material und Inhaltsstoffe dieser Produkte nicht auf der Verpackung ausgewiesen werden, was nach wie vor zu großer Verunsicherung auf Seiten der Konsumentinnen führt.
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Grüsse,
Oregano
 
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28.01.20
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Hallo Oregano,
danke für Deinen Beitrag,

habe mich auch mal auf die Suche nach Bioprodukten gemacht, jedoch sind die noch recht dünn gesät. Ich denke, wenn die Nachfrage nach Bio-Tampons/Binden und Slipeinlagen steigt, werden wohl auch die "Nichtbiohersteller" sich was einfallen lassen müssen.

Folgende Seiten habe ich gefunden.

Einhorn mischt die Damenwelt auf...

https://www.cosmopolitan.de/bio-tampons-ohne-plastik-chlor-und-pestizide

Liebe Grüsse
zausel
 
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