Gegen das Stigma: 6 hartnäckige Irrtümer über Schizophrenie

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Inhaltsverzeichnis
Immer noch scheint das Bild des "Verrückten", der gewalttätig und unberechenbar sein Unwesen treibt, in den Köpfen vieler Menschen präsent zu sein. Eine Erhebung innerhalb Deutschlands aus dem Jahr 2011 ergab: Mehr als die Hälfte (53 %) der rund 3.600 Befragten lehnte es ab, eine schizophrene Person den eigenen Freunden vorzustellen. 1990 waren es in der Langzeitstudie noch 39 Prozent gewesen. Fast ein Drittel der Befragten war nicht damit einverstanden, mit einem Erkrankten zusammenzuarbeiten (1990 war es jeder fünfte Befragte).

Die Stigmatisierung von Menschen mit Schizophrenie hat also im Zeitraum von 1990 bis 2011 nicht etwa abgenommen – ganz im Gegenteil.
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Irrtum Nr. 1: Schizophrene Menschen sind gewalttätig
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Irrtum Nr. 2: Schizophrenie bedeutet "Persönlichkeitsspaltung"
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Irrtum Nr. 3: Wer Stimmen hört, hat Schizophrenie
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Irrtum Nr. 4: Alle schizophrenen Menschen müssen in der Psychiatrie leben
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Irrtum Nr. 5: Menschen mit Schizophrenie sind geistig behindert

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Irrtum Nr. 6: Schizophrenie ist selten
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Grüsse,
Oregano-
 
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