Gallereflux Therapie?

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Hallo liebe Mitglieder,

ich habe eine Ärzteodyssee hinter mir und kann langsam nicht mehr.

Im August letzten Jahres fing es an mit heftigem Sodbrennen, Magenspiegelungen zeigten eine chronische Gastritis C (erstmalig festgestellt 2020). 2 Monate hochdosierte Säureblocker 80 mg Omeprazol/Esimeprazol brachten keine Verbesserung. Auch die Gastritis besteht laut danach erfolgter Magenspiegelung weiterhin.
Eine PH-Metrie zeigte keinen pathologischen Säurereflux.
Erst nach Durchführung einer Impendanzmessung bestätigte sich die Diagnose „duodenoösophagealer Reflux“.

Mir läuft täglich, besonders nach dem Essen ein bitteres Sekret in den Mund. Jetzt weiß ich dass es Galle ist. Gängige Ernährungsratschläge habe ich befolgt, selbst Hochlagerung Oberkörper nachts bringt keinen Erfolg. Durch meine Hiatushernie schiesst diese nach oben in die Speiseröhre, aber wie gelangt sie überhaupt erst mal in den Magen? Ich hatte keine OP…

Obendrauf kam zeitgleich eine Fettverdauungsstörung, die sich aber auch mit Kreon (Verdauungsenzymen) nicht behandeln lässt. Habe 11 kg abgenommen. Organische Ursachen konnten ausgeschlossen werden.

ich frage mich was da los ist, Nahrungsmittelunverträglichkeiten konnten auch ausgeschlossen werden.

Habe nun beim Hausarzt das Mittel „Ursofalk“ angesprochen und nehme es nun seit 5 Tagen ein, kennt sich jemand damit aus? Meine Ärzte jedenfalls nicht…

Hoffe es melden sich andere Betroffene… fühle mich da ziemlich alleine mit gelassen!

Colorina
 
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Deine Wegweiser:
Hallo Colorina,

ist denn bei Dir abgeklärt, ob eine der hier genannen Ursachen etwas mit Deinem Reflux zu tun hat?:
3. Ursachen
  • Duodenogastraler Reflux von Galle und Pankreassekret (v.a. postoperativ)
  • Noxen:Zigarettenkonsum
    • Alkoholkonsum
    • Aflatoxin (z.B. im Rahmen einer Lebensmittelvergiftung)
    • Verätzung durch Säuren und Laugen
    • Medikamente:
      • NSAR
      • Glukokortikoide (v.a. in Kombination mit NSAR)
      • Clopidogrel
      • Zytostatika
      • Spironolacton
      • SSRI ...
https://flexikon.doccheck.com/de/Typ-C-Gastritis

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Oregano,

ich trinke und rauche nicht, Medikamente nehme ich auch keine. Schmerzmittel sehr selten und nur vereinzelt.
Ich vermute, dass mein duodenoösophagealer Reflux die Gastritis unterhält, das ist zumindest relativ naheliegend
 
Ich hatte auch schlimmen Reflux und mache diese Saug- Übung mehrmals täglich:

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Seitdem ist es völlig weg. Vergesse ich eine Weile diese Übung, kommt es wieder.

Vielleicht hilft dir das auch.
 
Ich hatte auch schlimmen Reflux und mache diese Saug- Übung mehrmals täglich:

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Seitdem ist es völlig weg. Vergesse ich eine Weile diese Übung, kommt es wieder.

Vielleicht hilft dir das auch.

Ich hab noch ein paar Fragen :-)
Hast du auch eine Hiatusherni?
wie oft am Tag machst du die Übungen?
was tust du gegen nächtlichen Reflux? Antazida helfen mir leider nicht, alles durchprobiert…
 
Ich habe da nichts weiter untersuchen lassen. Anfangs war ich auch am Hadern, ob ich irgendwelche Medikamente ausprobieren soll, das war nachts doch sehr störend.

Ich habe dann zuerst die ganze Matratze schräg gestellt - also die Halterungen für den Lattenrost so verändert, dass es einen Winkel von vielleicht 30 Grad gibt. Das war mässig erfolgreich, immer noch nicht befriedigend. Dann bin ich auf diese Übung gestoßen und die half relativ schnell.

Ich mache das 4 x täglich. Nach dem Aufwachen und vorm Schlafengehen auf dem Bettrand. (Auch vor und nach dem Mittagsschläfchen).

Ich denke, wenn du das regelmässig machst, spürst du schnell Besserung. Alles Gute Dir!
 
Oh je, kenne ich. Habe meinen Lattenrost auch schräg gestellt, teilweise sogar im Sitzen geschlafen. Auf den Reflux hatte das keine Auswirkung. Ich muss erst einen Arzt befragen wegen meiner Hiatushernie. Zu viel Druck könnte sie noch vergrößern
 

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