Gallensteine nach Rocephin - Wie auflösen und ausleiten?

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Hallo!

Bei mir traten nach Infusionen mit Rocephin Gallensteine auf.
Frage: Weiß jemand, wie sich diese auflösen und ausleiten lassen.
Der Arzt rät zur OP - das will ich aber nicht; ich möchte meine Gallenblase gerne behalten.

Der Zusammenhang zwischen Rocephin-Infusionen und Gallensteinen wird beschreiben unter: https://www.systemische-borreliosetherapie.de/
dort 4. Neurotoxinausleitung,
dort 4. Absatz

"... daß Rocephin u.U. je nach Konstitution Gallensteine verursacht, die eine Entfernung der Gallenblase erforderlich machen werden... "

"... Insbesondere Rocephin führt dazu, daß die Gallenblase mit Kristalisationsprodukten dieses Medikamentes verstopft ..."

für Tipps bin ich dankbar!

Gruß, S.
 
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zum Thema "Galle zum Chirurgen tragen" möchte ich nur anmerken, daß leider auch viele
Ärzte bei einer Ultraschalluntersuchung der Galle nach längerer Rocephintherapie
leider zuerst einmal ans Messer denken und gar nicht auf die Idee kommen sich genau über
Rocephin zu informieren.

Es ist (sollte) allgemein bekannt, daß Rocephin (Ceftriaxon) durch Ausfällung von Kalziumsalz
Stein-ähnliche Erscheinungen wie Gallengries erzeugen kann, die meist unbedenklich sind
und sich bald nach Ende der Therapie von selbst wieder auflösen.

Siehe folgende Auszüge aus der Rocephin Fachinformation.

Metabolismus:
"Ceftriaxon wird im Organismus selbst nicht metabolisiert; erst nach biliärer Ausscheidung
(=Galle) ins Darmlumen wandelt die Darmflora den Wirkstoff zu inaktiven Metaboliten um."

Elimination:
"Ceftriaxon wird zu 50-60% unverändert über die Nieren und zu 40-50% unverändert mit der Galle
ausgeschieden."

Vorsichtsmassnahmen:
"Bei der Ultraschalluntersuchung der Gallenblase können Schatten irrtümlicherweise als
Gallensteine gedeutet werden. Bei solchen Schatten handelt es sich in der Regel um Ausfällungen
des Kalziumsalzes von Ceftriaxon. Diese Ausfällungen traten meist bei einer höheren als der
empfohlenen Dosis auf. Bei Beendigung oder Abbruch der Behandlung mit Rocephin verschwinden
diese Schatten."

Ceftriaxon kann bei hoher Dosierung und langer Therapiedauer zu Ausfällungen des Calciumsalzes
in der Gallenblase führen und als Gallensteine missinterpretiert werden. Die im Ultraschall
sichtbare Pseudolithiasis ("sludge"), tritt selten bei einer durchschnittlichen Therapiedauer
von 7 Tagen auf, ist meistens asymptomatisch und verschwindet gewöhnlich innerhalb von 2 Wochen
nach Therapieende.
https://tinyurl.com/zjy86

Gruss,
Uta :)
 
Tja, der Stein ist aber noch da, auf dem Ultraschall deutlich sichtbar und die Infusionen sind mittlerweile über ein vierteljahr her.
wie läßt sich denn ein Stein aus Kalziumsalz auflösen? weiß das jemand?
Gruß, S.
 
Ging das nicht auch mit Rettichsaft????
Oder war das eine andere Sorte Stein?
Schau doch mal bei Maria Treben!

LG
 

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