Fructose in Lebensmitteln; Gefahr von Leberschäden und Diabetes

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3 kleine Becher eines fruktosehaltigen Süßgetränks hat bei schlanken jungen Männern in wenigen Wochen die Bildung von Fettsäuren in der Leber in einem Maße angeregt, die auf Dauer auch ohne Gewichtszunahme zu einer Fettleber und einem Typ-2-Diabetes führen könnte. Die Ergebnisse der experimentellen Studie wurde im Journal of Hepatology (2021; DOI: 10.1016/j.jhep.2021.02.027) veröffentlicht.

Während Glukose von den meisten Körperzellen als Energieträger direkt verwertet werden kann, muss Fruktose zunächst in der Leber auf die weitere Verwendung vorbereitet werden. Dies führt am Ende zur vermehrten Bildung von Triglyzeriden, sprich Fetten, die in der Leber oder im Fettgewebe abgelagert werden.

Viele Menschen konsumieren relativ viel Fruktose, die nicht nur in vielen Süßgetränken enthalten ist. Auch der normale Haushaltszucker (Saccharose) besteht zur Hälfte aus Fruktose. Ein zu hoher Konsum von Saccharose kann deshalb ebenfalls die Leber schädigen. Zu den Folgekrankheiten gehört eine nichtalkoholische Fettleber und ein Typ-2-Diabetes. Beide Erkrankungen sind in den letzten Jahrzehnten deutlich häufiger geworden, was unter anderem auf einen erhöhten Konsum von Süßgetränken zurückgeführt wird.

Offene und versteckte Fructose in Lebensmitteln

Fruchtzucker ist längst schon nicht mehr nur in Obst und Gemüse enthalten, sondern wird als Flüssigzucker zunehmend auch in industriell gefertigten Nahrungsmitteln verwendet. Der Grund liegt darin, dass Fructose Lebensmittel zweieinhalbmal mehr süßt im Vergleich zu Glukose, zugleich aber weniger Kohlenhydrate enthält. Zudem greift die Lebensmittelindustrie gerne auf flüssigen „Industriezucker“ zurück, weil er sich kostengünstiger transportieren, lagern und verarbeiten lässt.
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Verschiedene Obstsorten - Verschiedene Gemüsesorten - Fruchtsäfte, Fruchtsirup und Limonaden - Fruchtsäfte - Süssigkeiten - Industriell verarbeitete Lebensmittel ...

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Also auf Fructose in Lebensmitteln achten !

Grüsse,
Oregano
 
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Aus einem aktuellen mediumio-Newsletter zusammengefasst:

In einer Studie wurde gezeigt, dass bereits 125–250 g Himbeeren zum Frühstück bei Menschen mit Prädiabetes oder Insulinresistenz die Insulinausschüttung und Blutzuckerspitzen senken können.

Der verbesserte Effekt deutet auf eine erhöhte Insulinsensitivität hin. Verantwortlich sind vor allem Anthocyane, die in Himbeeren reichlich vorkommen und entzündungshemmend und blutzuckerregulierend wirken.

Weitere Studien bestätigen: Der regelmäßige Verzehr von ganzen Früchten - nicht Säften - senkt das Risiko für Typ‑2‑Diabetes deutlich.

Neben der Bauchspeicheldrüse spielt auch die Leber eine zentrale Rolle im Zuckerstoffwechsel; Bitterstoffe aus Pflanzen wie Artischocke oder Mariendistel können ihre Funktion unterstützen. Insgesamt zeigt sich, dass Blutzuckerprobleme oft auf ein komplexes Zusammenspiel von Entzündung, Lebergesundheit und Ernährung zurückgehen.

Erwähnte Studien - leider ohne Links:
  • Randomisierte kontrollierte Himbeer-Studie:
    Erwachsene mit Prädiabetes und Insulinresistenz erhielten 0, 125 g oder 250 g tiefgefrorene Himbeeren zum Frühstück; untersucht wurden Insulinantwort und Blutzuckerspitzen. Bereits 125 g senkten die Insulinausschüttung nach der Mahlzeit messbar, bei 250 g sanken zusätzlich die Blutzuckerspitzen.
  • AusDiab-Studie:
    Große Beobachtungsstudie mit über 7.000 Erwachsenen; diese fand ein um 36 % niedrigeres Diabetes-Risiko durch moderaten Obstkonsum nach fünf Jahren - allerdings nur bei ganzen Früchten, nicht bei Saft.
  • Studie der MedUni Wien:
    Große Untersuchung zu pflanzenbasierter Ernährung; sie zeigte ein um 24 % geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes bei gesunder pflanzenbasierter Ernährung.
 
Fruchtzucker verursacht Insulinresistenz der Leber. Damit fängt es meist an, weil die Leber nicht schmerzt.
Erstes Symptom: Müdigkeit.
Die Leber ist das zentrale Organ für den Stoffwechsel. Wenn sie auch nur schwächelt, hat man ein großes Problem.

Ich verstehe nicht wie man so einen Unsinn wie den oben in einem Gesundheitsforum dulden kann.
 
Fruchtzucker verursacht Insulinresistenz der Leber.
Das ist eben falsch. Es braucht zuviel Fruchtzucker -- und das ist in der Regel isolierter, zugefügter Fruchtzucker wie in Softgetränken, aber auch der natürliche Fruchtzucker aus Fruchtsäften --, um die Leber zu schädigen. Der Fruchtzucker in Obst ist bei normalen Mengen (wie 150 g Himbeeren oder 2 bis 3 Äpfel am Tag) unschädlich. Ausnahmen (d.h. Menschen, deren Stoffwechsel schneller entgleist) wird es natürlich auch geben.
 

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