Fibromyalgie - ionisierte Strahlung - Röntgen?

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http://weiss.de/Fibro/Aktuell/Hyaluron.htm

Könnte häufiges Röntgen, schon *ab* der Kindheit (Sportunfälle, Skeletteprobleme, Zahnprobleme, Krebstherapiekontrolle, Schleudertrauma, Schilddrüsenbehandlung [Radiojod - Hashimoto...] etc.) sowas in der Summe (vermehrt Hyaluronsäure im Serum) bewirken, auch Jahre später evtl.?

BTW: Wo geht Radiojod eigentlich im Körper evtl. noch hin, insb. wenn man auf Jod reagiert (Ich weiß es gibt keine "Jodallergie", sondern nur eine Unverträglichkeit, besonders gegen das Eiweiß, was das Jod bindet (oder so ähnlich...)?

Ist es eigentlich messbar wieviel dieser Strahlung man im Leben schon abbekommen hat? Die anderen Quellen ionisierender Strahlung (Kernkraftwerke etc.) sind ja eher unwahrscheinlich als Quellen ionisierender Strahlung (jedenfalls hierzulande...)
 
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16.02.05
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Auch wenn es nicht meine Art ist auf "nur Frager" zu antworten will ich mal Deinen "Fibro-Research" unterstützen.

Basics.

Strahlung existiert solange und soviel wie eine Quelle dafür existiert.

Bewegung > Leben > Bewegung

Alles was mehr als 0°Kelvin hat strahlt! Die einen geben "nur" Wärme ab wenn was da ist was weniger solcher Wärme hat und andere geben sogar noch höher hochfrequentierte Strahlung (Licht) ab. Am Ende der zur Zeit messbaren Skala befindet sich das Licht das von uns zum Teil sogar wahrgenommen werden kann. Die sog. Röntgenstrahlung hat wie alle anderen Strahlungen nur solange Einfluss wie wir Ihr ausgesetzt sind. Radar/Röntgen hat auf zellularer Ebene leider schlechten Einfluss und das merken wir dann 5-7 Jahre nachdem wir dieser Strahlung ausgesetzt waren. Natürlich kann man von Röntgen in Superdosen (Tschernobyl) auch sofort umfallen. Alles eine Frage der Dosierung und ein weites Spektrum an Möglichkeiten. Wenn an der Röntgen>Fibromyalgie Geschichte was dran wäre, dann müssten Leute die oft Fliegen (lange Zeiten) häufiger an Fibromyalgie erkranken. Das liesse sich herausfinden durch eine Umfrage. Denn die Strahlenbelastung beim Fliegen ist sehr sehr viel höher als die einer Röntgenaufnahme. Ein Pilot (Langstrecke) darf im Jahr nur einige hundert Stunden in der Luft sein damit er nicht zu viel davon ab bekommt.

Häufiges und nahes Fernsehen ist in Sachen Röntgen auch nicht zu verachten wo doch Fibro als Hausfrauenrheuma gehandelt wird.

Was auffällt ist die Tatsache das Personen die (amtlich) Fibromyalgie haben nicht alle Möglichkeiten (Ernährung/TCM/Homöopathie/Bewegung/etc.) ausschöpfen sondern viel lieber mit Ihrem "Leid" leben als das es u.U. besser werden könnte und Sie Ihren hart erkämpften Status verlieren würden. Nur mal eine Beobachtung die man beim lockeren 'Researchen' berücksichtigen sollte.

Die zur Zeit einzigen Möglichkeit abzuschätzen wieviel "Strahlung" man im "Leben" abbekommen hat wäre das dauerhafte tragen eines Dosimeters (Filmstreifen) da nach abstellen der Quelle keine "aktive" Strahlung mehr da ist. Jedoch würde beim einatmen von "verstrahlter" Atemluft das Dosimeter nichts mitbekommen.
 

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Themenstarter
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10.07.06
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Die (Ausschluss-)Diagnose Fibro braucht im Schnitt sieben Jahre bis sie gestellt ist. Wer sie hat, hat in der Regel eine Reihe von Schmerzmitteln durch, viel mehr bietet die Schulmedizin nicht an. Die Betroffenen, wie Du schon sagst, baden genüsslich in ihrem Leid. Ihr Leid stellen sie bei Brain Scans öffentlich zur Schau. Das sichbare Licht befindet sich sicher nicht am "Ende" der "Skala". Ich frage mich auch warum du mit sowas wie Kirchhoff anfängst, wenn die Frage doch eine andere war. Glaubst du das hätte nicht jeder in Physik gehabt? Dazu brauchts nich mal den Leistungskurs... Locker Researchen: Entschuldige, ich wusste nicht, dass nur du researchen darfst, wobei ich mich frage, wie du zu dieser Aussage kommst, vermutlich aus dem Bauch heraus, wie der Rest...

Quark zu dem Thema, habe ich bereits genug gelesen. Interessant ist aber, dass aus de kaum was neues in der Richtung kommt: Aus den USA, Israel, Niederlande, Spanien und selbst aus Afrika kommen neue Infos zu Zusammenhängen.

BTW: Quellenangaben könnte ich nachreichen. Ich schreibe nicht irgendwas aus dem Bauch hin, nur um mich wichtig zu machen oder so. :) Und nerv mich keiner mit emotionalen Bewertungen, hier schreibt kein Hauptschüler, und nein, ich bin auch nicht selbst betroffen. Sollte das aber der Standardton hier von "Erfahrenen Usern" sein, pfeife ich auch gerne auf weitere Antworten dieser. Zeit verschwenden kann ich überall :)

Grüße
 
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09.09.06
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die frage nach der möglichen ursache / einflüssen der fibromyalgie interessiert mich auch, da ich selbst betroffen bin.

ich erlebte auch in div. foren, dass es menschen gibt, die sich genüsslich in ihrem schlamm "suhlen", aber man darf das doch nciht verallgemeinern. es gibt genug andere, mit denen ich auch privat korrespondiere.
wenn ich merke, jemand ist für veränderungen nicht ansprechbar, ziehe ich mich zurück.

ich habe das glück von ganzheitlichen ärzten behandlet zu werden, besprach mit ihnen meine überlegungen, die mit ihnen übereinstimmen.

aus den beobachtungen schloss ich:
alle haben verdauungsprobleme, also sitzt die ursache im darm, "schuld" oft NUVs, falsche ernährung demzufolge, eine genet. disposition von enzymmangel, persönlichkeiten die perfektionisten sind. so musste ich auch erst mal mein leben neu "ausrichten", lernen "5 gerade sein zu lassen".
natürlich fällt man in tiefes loch, wenn man auf einmal nicht mehr sein pensum bewältigen kann. und da ist es eben wichtig, neue ausblicke zu gewinnen, die ich durch meditat. literatur gewann.

und noch eines fiel mir auf:
bei allen wurde entweder borreliose - habe ich auch - oder HPU/KPU - besteht bei mir auch der verdacht - festgestellt.
 
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10.01.04
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.. und ich bin davon überzeugt, daß bei fast allen auch eine Schwermetall- oder sonstige Giftbelastung vorliegt.

Uta
 
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09.09.06
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hallo uta,

wenn man bedenkt, dass früher ganz selsbtverständlich amalgam"verpassst" wurde, kann ich mir das auch gut vorstellen. mein HA sorgte für entfernung auf KK-kosten, ausleiten erst einige jahre später, wobei ich erstaunt war, was der urintest alles aufzeigte.

es sind sicher bei jedem mehrere faktoren, die das "fass zu überlaufen bringen".

lg monika
 
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28.03.05
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ich kann mich auch nur Uta`s Meinung anschließen.
Sicher kommen viele Faktoren und Lebensumstände zusammen, die das Fass zum überlaufen bringen. Mit Amalgam in den Zähnen hat man immer ein schlechte Ausgangsposition.
Es wurde ja jetzt wirklich schon oft genug beschrieben, welche Vorgänge im Körper durch Amalgam und andere Gifte beeinflußt werden.

So viele Beschwerden sind nach der Sanierung bei mir verschwunden, ein Zufall kann das wohl nicht sein (Gelenkschmerzen, Schwellungen, Darm- u. Blasenprobleme und vieles mehr).

Liebe Grüße
Anne S.
 
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07.05.04
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Auszug aus dem Amalgam-Migräne-Bericht von Dr. Paul Engel:
Pat. Nr. 169 M.F., w 1951
CFS Patientin, Erschöpfungssymptome, extrem müde, Schmerzen in Oberarmen, Rückenschmerzen, Kopfweh, Migräne
16 Amg, erste Fllg. entfernt 5.99, letzte Fllg. entfernt 12.00
2.00: Müdigkeit etwas besser, immer noch starke Schmerzen in Rückenpartie und Oberarmen,
9.00: Migräne weniger stark
12.00: Migräne bedeutend weniger stark, Rückenpartie und Oberarm gut, jetzt noch Fibromyalgie
5.01: Migräne viel besser, Fibromyalgie besser, Allgemeinbefinden generell besser
eigene Beurteilung der Gesundheit: viel besser
Quelle: www.amalgam-info.ch-mig_d.pdf

Auszug aus einer Mitschrift eines Klinghardt-Vortrages von 1996:
Der Platz, wo letztlich das Quecksilber im
Körper endet, ist interessant. Es gibt die sog.
Quecksilberdepots, die im Bindegewebe sind. Wir
haben die sog. Fibromyalgie, das ist eine Erkrankung,
die Frauen sehr viel haben, mit allgemeinen
Muskelschmerzen, leichten Depressionen und
Schlaflosigkeit. Das sind die typischen Zeichen.
Das ist oft eine typische Quecksilbererkrankung.
Wenn wir diese Leute entgiften mit den entspre-
chenden Mitteln, die wir nachher besprechen,
kommt es zu einer vollständigen Ausheilung dieser
Erkrankung in kurzer Zeit, in 3-4 Monaten. Wir
haben bis jetzt noch keine Ausnahmen gefunden.
Wir haben eine Langzeitstudie, die im Moment
läuft, und 3-4 Monate, seitdem die Studie läuft, sind
alle Teilnehmer, die angefangen haben mit dieser
Diagnose, nach 3-4 Monaten beschwerdefrei ohne
weitere Behandlung.
Hier ist es einfach so, daß Quecksilber abgelagert
ist im Muskel, und zwar in den Faszien und
Nerven, die in die Muskeln reingehen - insbesondere
die autonomen Nerven, die die Muskelspindeln
innervieren. Das ist eine Stelle. Die andere Stelle
sind bindegewebige Orte wie z.B. die Gelenkkapseln,
des Schultergelenks, des Kniegelenks.
Quelle: www.amalgam-info.ch-VKlinghardt.pdf
Liebe Grüße

Günter
 

MisterX

Ich würde auch sagen:

Borreliose kann zu Fibro führen.
Eine Besserung der Borreliose lässt (aus meiner persönlichen) Erfahrung auch FM wieder verschwinden.
Schadstoffe, Strahlung usw. beschleunigen das Ganze weil sie ja das Immunsystem schwächen und damit der Borreliose Vorschub leisten oder es erst dahin bringen, dass die Borreliose zum Problem wird.

(unbewssten) Dauerstreß sollte man aber auch nicht unterschätzen!
Insbesondere wenn es einen schwer erwischt hat, bekommt man ja nicht unbedingt Unterstützung, sondern bekommt das Leben - gerade dann - noch richtig schwer gemacht ...

dies führt zu Dauerstreß der keine Heilung mehr zulässt weil sich der Körper ständig (eigentlich sinnlos) auspowert ...

mein Tipp in dieser Situation: Notbremsen ziehen wo es nur geht!


Gruß mirko
 

Horaz

in memoriam
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05.10.06
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Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung des Gelenk- und Bewegungsapparates. Die Symptome können aber eine sehr große Bandbreite haben. Die möglichen Ursachen der Krankheit bewegen sich im Dunkel. Betroffen sind bis zu 4%, in erster Linie der weiblichen Bevölkerung. Der Krankheitsverlauf zieht sich häufig über Jahrzehnte hin. Gesundheitliche Einschränkungen sind individuell verschieden, in schweren Fällen kommt es bis zur dauernden Bettlägrigkeit.
Hat jemand neue Erkenntnisse zu dieser Krankheit?
Viele Grüße, Horaz
 
Beitritt
10.01.04
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PFS - Das Primäre Fibromyalgie Syndrom

Denkanstoss: PFS und Bakteriophagen im Stuhl

Auf die Diagnose des PFS soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Vielmehr sollen alternative Therapiemöglichkeiten aufgezeigt und erörtert werden. Den wohl interessantesten Denkanstoss in eine ganz andere Richtung liefert uns die Verbindung PFS und Bakteriophagen im Stuhl, aufgezeigt in einem Beitrag von den Dres. Theophil und Thorwald Hey, Braustr. 3, D-31675 Bückebürg.
.....

Therapie - Kurzfassung:

a) Bei hartnäckigen Verläufen mag ein primärer Antibiotika Einsatz in Erwägung gezogen werden,
z .Bsp. Baktrim forte 2x1 über 10 Tage oder länger.

b) Darmreinigungen (Bittersalz, Kur nach F.X.Mayr).

c) Symbioselenkung (Bifiteral, Lactulose, 1 Messl. morgens), Symbioflor

d) Vermeiden von Neuinfektionen:

Kein rohes Fleisch.
Am besten ovo-lakto-vegetarische Ernährung.
Kein Fast Food.
Keine Frischmilch.
Am besten Verzicht auf Milch- und Milchprodukte.
Keine/selten Rohkost. Nie Rohkost abends.
Kein Gemüse/Salate etc. gewachsen in Gülle (Naturdung)

2. Therapieansatz: Serotonin.

Therapie: 5-Hydroxytryptophan (5-HTP), Hypericum perforatum (Johanniskraut)

3. Therapieansatz: Somatotropin

Erniedrigte Serumwerte führen zu Muskelschwäche und Schmerzen. Somatotropin = Wachstumsfaktor.

Therapie: Wachstumshormone


4. Therapieansatz: Hormonachse

Epiphyse-Hypothalamus-Nebenniere Schwächung der Hormonachse führt zu niedrigeren Kortisonspiegel und dadurch zu Dysfunktion im Immunsystem und zu vermehrten Schmerzzuständen.

Therapie: Pineal Plus (Thorne), Vitamin C, Glycyrrhiza glabra


5. Therapieansatz: Endorphine

Endorphine blockieren Schmerzen.
Bei Fibromyalgie fand man tiefe Endorphin-Werte.

Therapie: Aqua-Fit (warmes Wasser), Aerobic (low impact), Vorsicht vor „zuviel“


6. Therapieansatz: Baseninfusion

Täglich, sehr wirksam!!!


7. Therapieansatz: Übersicht über weitere Therapiemöglichkeiten
Fibromyalgie

Das klingt doch durchaus verheißungsvoll und nachvollziehbar. Teile dieser Therapievorschläge kennt man ja aus anderen Therapieansätzen.

Gruss,
Uta
 
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