Familienstellen nach Hellinger

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Ein sehr umstrittenes Thema.

Wenn man sich bereit dafür fühlt und auch einen guten Aufsteller hat, kann es - soweit ich gehört habe - Wundersames vollbringen.
Ich persönlich würde nur eine Aufstellung machen, wenn ich mich bereit dazu fühle. Ich könnte mir vorstellen, dass - als es mir noch schlechter ging - es mir nicht gut getan hätte.

Hier einige Links zu dem Thema:

www.wrage.de/kgs/mp_familienstellen.htm (mit einem Beispiel)

http://www.kinesiologie-rhein-main.de/ (Hier gibt es neben infos und beispielen zur kinesiologie auch erfahrungsberichte über familienaufstellen, vor allem in bezug auf berufliche probleme).

http://www.enveda.de/Spezialthemen/Psychologie/Familienaufstellungen/mag_15.cfm?rid=80 (mit Infos darüber, worauf man achten sollte)

http://www.dag-werner.de/main_informationen.htm

http://www.das-gesundheitsportal.com/sites/familienstellen.html

http://www.spirituelle-reisen.de/familienaufstellungen.htm (mit Beispielen)

Wichtig ist, einen guten Aufsteller zu suchen. Laut meiner HP soll folgender Aufsteller sehr gut sein und auch über fundierte Kenntnisse und langjährige Erfahrungen im familientherapeutischen Bereich verfügen:
http://www.familienaufstellung.de (die auf der hp befindlichen links sind vielleicht auch für den ein oder anderen interessant).
Ansonsten im Bekanntenkreis, Internetforen etc. nachfragen, ob jemand einen Aufsteller empfehlen kann.

Wer sich für die Thematik interessiert, sich aber noch nicht traut, aufzustellen, kann zum einen auf anderem wege an sich arbeiten (ist sowieso generell empfehlenswert ;) , ich finde ja u.a. die kinesiologie klasse) und/oder einer aufstellung als zuschauer beiwohnen (wobei man dabei auch i.d.R. als stellvertreter aufgestellt werden kann).

Hier noch 1. ein forenbeitrag und 2. ein forum bzgl. familienstellen
http://www.med1.de/Forum/Alternativmedizin/28981/

http://www.esoterikforum.at/forum/forumdisplay.php?f=19

[geändert von aqua am 06-13-04 at 04:29 PM]
 
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10.01.04
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Ja, eine Familienaufstellung kann sehr viel bringen, - in jeder Beziehung: positiv und negativ. Es kommt wirklich sehr auf den Aufsteller-Therapeuten an. Der muß sehr viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen, Sorgfalt und Abschätzungsvermögen haben. Denn bei schwierigen und tiefsitzenden Problemen können manchmal fürchterliche Dinge ans Licht geholt werden, auf die mancher gerne verzichtet hätte, hätte er das gewußt.
Wichtig dabei ist bzw. unabdingbar, daß die Aufstellung im Rahmen einer Therapie gemacht wird, damit aufgearbeitet werden kann, was sich dann evtl. zeigt.
Gruß,
Uta
 

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27.01.04
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danke für die anmerkung, uta ;)

hier noch ein link zu einer seite über familienstellen mit einem schönen bericht, wie so eine familienaufstellung idealerweise ablaufen sollte ;)

http://familien-aufstellung.de/
(über familienaufstellung -> artikel über meine arbeit)
 
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25.03.04
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Hallo ihr Lieben,

habe selber zwei Mal Familienaufstellung nach Hellinger letztes Jahr im Frühjahr gemacht.
Es war schon erstaunlich und verblüffend, wie manche reagiert haben und was so rausgekommen ist. Teilweise fand ich das auch sehr beängstigend, welche Reaktionen auftraten. Die Therapeutin musste sogar auch zwei Mal abbrechen, weil ihr das Risiko für die Aufgestellten zu groß wurde.

Ich habe selber als Aufsteller gestanden, hatte aber das "Glück" in einer "Rolle" zu stehen, die keine großen Reaktionen für mich hatte.
Auch habe ich zwei Mal aufstellen lassen und es kam dabei auch was raus und es wurde aufgelöst... allerdings muss ich sagen, für mich kann ich bis heute keine Veränderung durch das Aufstellen feststellen.

Also ich kann nur sagen, wenn es jemanden interessiert... ausprobieren! Man muss sich allerdings wirklich im klaren sein, was dabei rauskommen kann und das es sehr viel Emotionen und auch körperliche Reaktionen auslöst. Interessant ist es auf alles Fälle und wenn man nur als "Zuschauer" mal dabei gewesen ist.

LG :)
himmelsengel
 
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27.01.04
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hallo engel!

ich habe gehört, dass es normal ist, wenn da alle heulen. dadurch wüßte man dann auch, dass an der richtigen stelle gearbeitet würde. wenn es einen nicht berühren würde, dann könnte ja auch nix gelöst werden ;)

bzgl. dem was rauskommen kann. ich persönlich denke mir, dass die sachen, wenn sie nicht rauskommen, ohnehin da sind und einen beeinflussen. wenn sie nicht hochkommen, sind sie ja nicht "weg". allerdings würde ich persönlich eben das familienstellen eher dann machen, wenn ich stabil bin. aber es gibt sicher auch "labile" menschen, denen sie schon geholfen hat ohne dass es für sie nachher belastend war. ich würde es dann aber halt als riskanter einstufen.

ich denke, ob es sinnvoll ist, es im rahmen einer therapie zu machen, kann man auch pauschal nicht sagen. ich würde es wichtig finden, dass man für alle eventualitäten gerüstet ist und ein sicherheitsnetz hat, personen (auch therapeuten) überlegt, an die man sich wenden kann, falls man sich danach doch schlechter fühlen sollte.
dieser eine aufsteller, von dem ich erzählt habe, bietet allen, die aufstellen, an, dass sie ihn anrufen können, falls sie anschließend noch unterstützung bräuchten oder dass sie sich in dem fall an einen anderen therapeuten werden sollten. der aufsteller kann auch mit problemen, die während der aufstellung auftauchen, gut umgehen, gut leiten, aber zwingt einen nicht zu sagen "so, jetzt nimm deine mutter", wenn man nicht bereit dazu ist. der therapeut ist m.E. das a und o.

aber schade, dass du keine veränderung bemerkt hast :( Naja, kann das mit dem Quecksilber zusammenhängen?

ach ja, und man soll beim aufstellen auch richtig viel lernen, über das menschsein und das leben an sich (eben durch die anderen aufstellungen, wie du gesagt hast, engel). soll eine tiefe bereicherung sein.

[geändert von aqua am 06-15-04 at 12:31 PM]
 
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25.03.04
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Huhu aqua...

na heulen war ja da noch das harmloseste... da ging es zeitweise richtig "ab" mit starken körperlichen Problemen.
Eine Frau hat in meinen Armen z.B. die Wehen bekommen und hat so ihre Geburt nochmal durchlebt.... Es gab auch Reaktionen bei anderen, die ich gar nimmer so lustig fand und schon kurz davor war abzubrechen, weil ich das nimmer mit ansehen konnte, aber das hat dann die Therapeutin gemacht. Als Aufgestellter "schlüpft" man ja in die Rolle der Person, die aufgestellt ist (z.B. die Oma). Man nimmt z.B. Ängste, Freude, Liebe usw. wahr.

Ob das mit dem Quecksilber zusammenhängt würde mich auch mal interessieren... k.a. %)
 
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19.06.04
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:? hi, also ich habe nu drei wochenende das familienstellen nach hellinger mitgemacht und habe mich auch einmal selber aufstellen lassen. es gab auch leute da, die ihre ausbildung dort machten. aber meine begeisterung für das stellen ist trotz einsatz und bemühungen auf meiner seite in vergeisterung umgeschlagen. die literatur über das stellen von hellinger auch selbst bringt mich zu dem eindruck, dass nur ein schema erfüllt wird ohne wenn und aber. kritik ist ja verboten. direktiven gibt es nur vom trainer. ich denke einen sinn lässt sich da auch net beweisen nur schade um die dramen die da ablaufen. die leute die zwiebelschichten abbauen wollen, können es ja ohne mich. es war eher eine erfahrung der traurigen art. der erfolg is nur für den veranstalter garantiert.
 
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10.01.04
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Hallo Bibi,
das war dann sicher ein ganz strenger Hellinger-"Jünger". Die sind oft wie die "Meister" selbst: selbstherrlich und starr. Schade um die drei Wochenenden und das Geld. Ich habe auch von jemand gehört, daß er zuerst jeweils eine Woche "Ausbildung"im Familienstellen gemacht hat und dann als "Krönung" die Aufstellung selbst stattgefunden hat. Dieser Mann würde es übrigens nicht mehr machen... Er hat aus seiner eigenen schlimmen Geschichte erzählt und war sich darüber klar, daß er noch lange Therapie braucht, um über die einigermassen wegzukommen. UND er hat erzählt, daß er nach noch so einer Woche mit Aufstellung selbst Aufstellungen hätte leiten können. Das fand ich doch sehr bedenklich...

Trotzdem: mit einem guten Therapeuten innerhalb einer Therapie finde ich diese Methode hilfreich, aber eben auch kein Allheilmittel.
Uta
 
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09.01.04
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Liebe Uta

würde es Dir was ausmachen, mir, mit Deinen Worten den Begriff "Familiensteller" erklären!!??
Kommt der Begriff aus dem "alt Deutschen", wie etwa "Auszehrung"!?
Hat es etwas mit Reinkarnation oder Woodoo zu tun?!

In welchem Zusammenhang kann man den Begriff mit Stress verstehen??

Liebe Grüsse von einem Wissbegierigem

Michael
 
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19.06.04
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hi Uta,
dann sollte man solche leute aber sehr genau prüfen. is doch schade für die menschen, die dann ähnliche erfahrungen machen müssen. es is ja leider immer so, dass man hinterher etwas schlauer ist, falls man es überhaupt merkt. damit werden doch auch nur resourcen vergeudet. und vorher singen alle lobeshymnen. ich glaube das würde dem herrn hellinger auch nicht gefallen.
 
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27.03.04
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Hallo Michael,
waaaas, Du weisst nicht was Familienstellen ist ?? Hinter wievielen Monden lebst Du eigentlich wenn sogar ich schon kapiert hab, das da Dramen wie sie in jeder Familie vorkommen, öffentlich ausgelöffelt werden ???
Na ja, würde mich ja nicht wundern, wenn du mit meiner Erklärung nichts anfangen könntest. Warten wir halt auf Uta.
Grüsse
grufti
 
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Grufti ..... :p ;) : im Prinzip hast Du Recht, nur daß es oft beim Familienstellen nicht um sowieso bekannte schmutzige Familienwäsche geht sondern um "Familiengeheimnisse", die totgeschwiegen wurden und werden und doch die Familie belasten. Beispiel könnte sein ein Großvater, der als SS-Mitglied scheußliche Sachen gemacht hat, von denen zwar nichts wirklich bekannt sind, die aber doch als eine Art Gerücht die Familie belasten. Oft übernimmt dann z.B. ein Enkel die Schuld dieses Großvaters, fühlt sich verantwortlich für alles mögliche, wird depressiv, obwohl er selbst direkt gar nichts getan hat. Solche "Verstrickungen" werden oft in einer Aufstellung klar, und dann wird durch Rituale bzw. bestimmte Redewendungen diesem Großvater die Schuld zurückgegeben, damit er sie selbst trägt und der Enkel sein eigenes Leben selbstbestimmt leben kann. Wie gesagt: das ist ein Beispiel.
"Stellen" heißt einfach: es steht eine Person für eine andere Person da und repräsentiert diese. Verblüffend dabei ist, daß man, wenn man nun diese andere Person "stellt", tatsächlich andere Gefühle empfindet, manchmal geht das soweit, daß man sogar wortwörtlich Sätze sagt, die diese Person auch von sich gibt...

Es geht übrigens nicht um das Auslöffeln, eher um das Auflösen von Familiendramen, um Verzeihen, um Erkenntis, daß meistens eine Reihe von Ahnen schon am heutigen VErhalten beteiligt ist. Das führt zu einer gewissen Demut, reduziert oft Hass auf Null und wenn eine Aufstellung gelingt, kann in einer ganzen Familie sich vieles zum Guten verändern.

Jede psychische Belastung bedeutet auch Stress, meistens nicht nur für eine Person sondern für alle, die mit dieser Person zu tun haben. Insofern ist auch eine Familienaufstellung eine Möglichkeit, STress zu reduzieren. Ursprünglich hatte aqua das Thema unter "Stress" reingestellt.

Bibi: natürlich hast Du Recht. Das Problem ist nur: wer kontrolliert solche Aufsteller, wenn schon der Ober guru Hellinger (meiner Ansicht nach) außer Kontrolle geraten ist? Wahrscheinlich kann man da nur beten, daß man an einen verantwortungsvollen Therapeuten gerät...

Gruß,
uta


[geändert von Uta am 06-20-04 at 03:56 PM]
 
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09.01.04
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Liebe Uta
Hoi Grufti

Besten Dank für Euere Ausführlich Erklärung

Wenn ich Euch recht verstanden habe, ist "Familienstellen" die zivilisierte Form von Problemlösungen innerhalb eines Familien Clans (Denver Clan o. ähnlich)
Es ist sehr schade, dass die alte traditionelle Form von "Blutige Nase" oder wie es bei Euch in Bayern verbreitet "das Armdrücken" langsam in der versenkung verschwindet. Mit einem weinenden Auge werde ich die Ausführungen von Schiller in Erinnerung behalten. Die Statisten: Willi mit Sohn, der schurkische Vogt, Apfel und Armbrust, werden bald von "Stellen", "Koach" und "rotz und Wasser" heulenden Akteuren abgelöst, Tradition tschüss!!
Ich glaube, die Südländer werden mit Ihrer Tradition, was eigentlich zu Ihrer Kultur gehört, nicht so schnell brechen, CasaNostra und Mafia werden diesen "Hellinger" in die ewigen Jagdgründe schicken, oder?

Grufti, Du schwerenöter, aus welchem Duden beziehst Du Dein Wissen. Verschämt senke mein Antlitz vor meinem Monitor, von Weinkrämpfen geschüttelt über meine Wissenslücke.
Ich bin eher bewandert in dem Wissen, über das aussterben der "Schwanzlosen Waldameise", eine schreckliche Tragödie bahnt sich an.....?!!?

Ciao Zäme
 
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27.03.04
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Hallo Michael,
mach Dir mal keine Sorgen um die Schwanzlosen Waldameisen. Wir haben doch jetzt schon gen tech. Wenn sich die dann zur gen high tech mausert, gibt es bald "ameisenlose Schwänze". Also: Kopf hoch !
grüsse
grufti
 
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19.06.04
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hi uta,
naja kontrolliert wird viel und falsch. eigentlich bräuchten die hellinger-familiensteller alle einen waffenschein. ich kann mir so ungefähr vorstellen, dass da mehr kaputt gemacht wird als geheilt werden könnte. schade ...
 
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10.01.04
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Hi Bibi,
so krass würde ich das nicht sehen. Wenn man so pessimistisch ist, bräuchten wahrscheinlich 3/4 aller Menschen so einen Waffenschein :? ...
Ich habe ganz erstaunliche Erfolge von Aufstellungen erlebt, die aber immer davon abhängen, ob die Menschen, die aufstellen, auch bereit sind, sich ihre "Schattenseiten" anzusehen und etwas zu ändern. Per Automatismus ändert weder eine gute Familienaufstellung noch eine Kinesiologie-Sitzung etwas, wenn der Klient nicht mitarbeitet und bereit ist, etwas zu verändern.
Gruß,
Uta
 
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27.01.04
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Hallo ihr!

Naja, es scheint so, als würden in der Familiensteller-Szene ein Haufen unfähiger "Therapeuten" herumlaufen, das Qualitätsproblem also verhältnismäßig groß sein. Aber letztendlich ist es doch immer so, dass man bei bedarf einen therapeuten finden muss (oder auch bei anderen dienstleistungen einen fähigen dienstleister), der fähig ist. ich denke, gerade bei so sensiblen dingen ist es wichtig, nicht auf gut glück zu einem familiensteller zu gehen, sondern sich gut umzuhören, wer empfehlenswert ist (und wozu gibt es schließlich das internet?)

familienstellen hat nichts mit woodoo (hm, was ist das denn eigentlich genau?) und erst recht nichts mit reinkarnation zu tun. mit armdrücken auch nicht. in den links ist es ganz gut beschrieben.

bei dem familienstellen von dem ich gehört habe, sind etwa 20-30 leute dabei und es wird geschwiegen über das, was da gestellt wird.

von dem, was ich über das familienstellen gelesen habe, scheinen mir die annahmen jedenfalls durchaus sehr logisch und nachvollziehbar. nur, wenn ich die ordnung anerkenne, kann ich frei von verstrickungen werden. wenn ich z.B. dagegen rebelliere, meine eltern nicht so nehmen kann wie sie sind, dann nehmen mich diese gefühle gefangen und beeinflussen mich. wenn ich die ordnung akzeptiere, dann kann ich meine energien auf andere dinge verwenden, die mir gut tun. wie uta schon gesagt hat, gibt es auch verstrickungen, von denen wir bewusst nichts wissen, obwohl sie uns unbewusst beeinflussen. so gibt es auch eine unbewusste loyalität zur familie, zu unseren wurzeln.

eine bekannte hat es auch gemacht und bei ihr hat sich vieles gelöst, auch andere familienmitglieder, die nichts von der aufstellung wussten, haben sich danach anders (weniger konfliktträchtig) verhalten.
bei ihrer aufstellung hat sich einmal gemeint, den satz könne sie so nicht sagen. der aufsteller hat sie dann gefragt, wie sie es denn sagen könne. dann hat sie es gesagt wie es ihr entsprach.

wie gesagt, in einigen links gibt es erfahrungsberichte und mehr infos (pro familienstellen). das einzige, was ich bisher an negativem gehört habe, war, wenn die therapeuten unfähig waren. aber da kann man ja zu einem großen teil vorkehrungen treffen und sich informieren.

ansonsten kann ich uta beipflichten.. meine kinesiologin meint auch, dass diese methoden nur etwas brächten, wenn man die verantwortung für sich und sein handeln übernehmen wolle und auch eben der selbstkritik fähig sei. letztendlich kann jede krankheit für den kranken einen sekundären krankheitsgewinn bringen - auch wenn das oftmals nicht so leicht ist zu erkennen und sich einzugestehen. aber ich finde die mitarbeit im vergleich zu den normalen schulmedizinischen therapien einen klacks, ehrlich gesagt. es ist fast wie zauberei. ich zumindest habe psychische und psychosomatische beschwerden so leicht damit lösen können.. was niemand vorher so geschafft hatte. ein bekannter ist nun auch nach nur einer sitzung allergiefrei. eine andere bekannte hat keinen hautausschlag mehr. (und das sind jetzt nur die veränderungen, die man sehen kann). okay, das ist jetzt eher auf die kinesiologie gemünzst.. aber familienstellen scheint ja auch in die richtung zu gehen, eine energetische psychotherapie.
allerdings gibt es wohl schon einige menschen, die sich mit den grundvoraussetzungen - sich selber anschauen, keine opferhaltung mehr und nicht mehr alle verantwortung abschieben - sehr schwer tun und es auch gar nicht erlernen wollen. das ist dann schade :(

[geändert von aqua am 06-21-04 at 10:53 PM]
 
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09.01.04
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Hallo Aqua

....ist unsere Gesellschaft so verknorkst, dass wir nicht einmal mehr Familien interne Probleme ohne Aussenstehende Koacher meistern können??

Irgendwie kommt mir das ganze vor, als hätte ich etwas verpasst, oder ist das ganze eine neue Möglichkeit für Voyeuristisch veranlagte Moderatoren (Hellinger) damit sie Ihre Gelüste ausleben können?? Und die, die Ihre familieninternen Probleme nicht in den eigenen vier Wänden, im engsten Familienkreis, lösen können, haben die nicht auch einen gehörigen an der Waffel?!
Ist unsere gesellschaft wirklich schon so weit, dass wir ohne "Schiedsrichter" nicht mehr Konflikt fähig sind. Folgen wir der nordamerikanischen Dekadenz, wo der Psychiater zu einem Problem "Abfalleimer verkommen ist?

Zum glück lebe ich in einem Familienumfeld, wo bei Familientreffen auch mal die Fetzen fliegen, aber jeder reden kann wie Ihm der "Schnabel" gewachsen ist, ohne auswärtiges Publikum!!

Liebe Aqua, meine Zeilen mögen Dir etwas "engstirnig" vorkommen, ist es aber nicht verwerflich, dass wir uns mit unerfüllter Konflikt-Bewältigung in gesundheitliche Nöte stürzen!

Liebe Grüsse, Michael
 
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09.01.04
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Hallo Grufti

Die aussterbende Art der Schwanzlosen Waldameisen ist: "Schwanzlos" und nicht "Gehirnlos"!!
Keiner dieser hochintelligenten Isekten würde Gen verändertes irgend etwas fressen.
Im gegensatz zu vielen Männern (Du, Admin und ich sind natürlich erhaben), die haben kein Gehirn, oder stark unterentwickelt! Dafür verfügen Sie über ein Werkzeug, das den Ameisen fehlt, das man auch in gewissen Situationen auch als eine Art Inteligenz interpretieren kann, mit einem starken steuerungs Effekt.

Wissenschaftler sind daran, die letzten Register zu ziehen und die "A"-meisen Weibchen mit den "B"-meisen Männchen zu kreuzen! Die neue Rasse wird wohl "C"-meise heissen?!?! Ich harre der Dinge bis das erste Cemeisen Baby die Gluckscher aufschlägt!!

Gruss, Michael
 
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27.01.04
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Hi Michael!

1. ist familienstellen i.d.R. nicht öffentlich. es ist, wenn man so will, eine art gruppentherapie. wenn der familiensteller voyeuristisch wäre, dann hätte er mit sicherheit seinen beruf verfehlt und wäre ein schlechter therapeut. mit deiner logik wirfst du im grunde jeglichem seelsorger und therapeuten voyeurismus vor. ich denke, es ist fakt, dass viele menschen größere und kleinere psychische probleme haben. niemandem geht es immer gut, es gibt höhen und tiefen im leben. und es ist gut, dass es für diese tiefen auch hilfsmöglichkeiten gibt.
übrigens liegen für die meisten probleme, die man so als erwachsener hat, die ursachen in der kindheit & herkunftsfamilie, auch wenn einem das nicht immer bewusst ist. (1. psychosomatik und 2. ist im grunde alles eine frage der einstellung, die durch die kindliche erfahrungen und die herkunftsfamilie maßgeblich mitgeprägt worden ist).
mir ist es im grunde nicht so wichtig, "die gesellschaft" jetzt zu verurteilen (wer hat was davon?). ich bin froh, dass es so tolle möglichkeiten gibt. wichtig ist mir, ob es mir was bringt oder nicht. übrigens ist das auch eine einstellung, auf dem das familienstellen basiert (hat uta mal erwähnt): annehmen, was ist! (und nicht verurteilen - das schadet nur einem selbst!).

2. ist familienstellen keine mediation und kein coaching! (die beide auch ihre berechtigung haben). es geht nicht um konfliktfähigkeit im sinn wie du es meinst (also vordergründig), sondern um das lösen von seelischen blockaden, denen wir uns oft auch gar nicht so bewusst sind. es geht um die unterbewusste ebene, um dinge, die durch mediation und coaching i.d.R. nicht geleistet werden können. familienstellen ist - so denke ich - eine art energetischer psychotherapie. Letztendlich ist JEDER Mensch auf die ein oder andere Weise verstrickt, der eine mehr, der andere (weit) weniger, Leugnen entspricht in meinen Augen nicht der Realität.
schau mal hier, da gibt es beispiele, vielleicht verstehst du dann besser, worum es beim familienstellen geht?
www.kinesiologie-rhein-main.de/familien_org_aufstell.htm

es geht auf keinen fall darum, kräfte zu messen, jemandem die meinung zu sagen etc., sondern die ordnung anzunehmen, dass jeder seinen platz darin findet, und damit blockaden bei einem selbst und evtl. auch bei anderen zu lösen.
übrigens, man kann familienstellen auch in bezug auf andere probleme, nicht nur die familie, machen, es kann im grunde alles aufgestellt werden.


[geändert von aqua am 06-22-04 at 07:46 AM]
 
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