Es wird viel zu häufig unnötig operiert

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Krankenhäuser: Ärzte operieren ohne medizinische Notwendigkeit - SPIEGEL ONLINE

"Wir hätten noch viel mehr Ärzte interviewen können", sagte Wehkamp dem NDR. "Die meisten hatten geradezu ein Bedürfnis darüber zu sprechen, um Öffentlichkeit und Politik wachzurütteln."

Mir tun gerade die jungen Ärzte leid. Sie haben ein hartes Auswahlverfahren und ein extrem kräftezehrendes Studium hinter sich, nur um dann in völlig kaputten Arbeitsverhältnissen zu landen. :eek:

Ich habe selbst schon einmal in einer durchkorrumpierten Firma gearbeitet, es war faszinierend zu beobachten, wie sich jede Idee und jeder guter Ansatz in Windeseile in etwas Schlechtes, Destruktives verwandelt hat. Leider hat man keine Chance, so einen Korruptionskomplex von innen heraus zu verändern, denn man ist nur ein sehr kleines Rädchen in einem sehr großen Getriebe. Kein Wunder, dass viele aufgeben und zynisch und hart werden.
 
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Für die Patienten bedeutet jede unnötige Operation sogar aktute Lebensgefahr wegen des erheblichen Infektionsrisikos, während gleichzeitig die Antibiotika reihenweise versagen. Das ganze Gesundheitssystem befindet sich in einer gefährlichen Schieflage ...
 
Leider steht viel zu oft (nicht immer natürlich) nicht die Gesundheit des Menschen sondern seine Geldbörse im Vordergrund.
Deshalb ist Aufklärung so wichtig - viele OPs sind nicht notwendig und Heilung kann schmerzfreier, ohne Komplikationen und langfristig vorteilhafter stattfinden.
 
es kann einem nur vom lesen schlecht werden :

unglaublich, aber belegt: Ein ärztestreik bedeutet weniger tote.
Hier erfahren wir, dass es 1976 einen Ärzte-Streik in Los Angeles gab, der fünf Wochen dauerte und an dem sich die Hälfte aller Ärzte beteiligt hatte. Einfluss auf die Sterberate während dieser Zeit: Es starben weniger als zu Zeiten ohne Streik.

In Jerusalem streikten rund drei Viertel aller Ärzte im Jahr 1983. Dauer: 4 Monate: Sterberate: Weniger als zu normalen Zeiten. Ein ähnlicher Streik in Jerusalem im Jahr 2000 zeigte das gleiche Ergebnis.

In Spanien kam es 1999 zum Streik junger Assistenzärzte. Dauer: 9 Tage. Ergebnis: Keine Veränderung der Sterberate unter Streikbedingungen.

Im Jahr 2012 kam es in Großbritannien zum Ärztestreik. Auch hier kein Anstieg der Sterberate während der Streikzeit. Ein Streik in Kroatien im Jahr 2003 hatte ebenfalls keinen Anstieg zur Folge.

Keine Regel ohne Ausnahme. Die bislang einzige Ausnahme ist der 20 Tage dauernde Ärztestreik in Südafrika im Jahr 2010. Hier stieg die Sterberate während der Streikzeit deutlich an.
Unglaublich, aber belegt: Ein Ärztestreik bedeutet weniger Tote - NaturHeilt.com Blog

gruß ory
 
Niemand beschäftigt sich gerne freiwillig mit Krankheit und Tod, solange er gesund ist. Hinzu kommt, dass die meisten nie gelernt haben, Verantwortung für die eigene Gesundheit und ihren Körper zu übernehmen. Deswegen ist der Gesundheitsbereich ein blinder Fleck in der allgmeinen Wahrnehmung, obwohl er dringend viel schärfer beobachtet und kontrolliert werden müsste.

Ich beobachte auch die Bemühungen der Ärzte- und Pharmafunktionäre mit Sorge, die alternative Medizin abzuschaffen. Die haben jetzt schon ein hochlukratives Quasi-Monopol und sind auf dem Weg zur absoluten Weltherrschaft. Für die Bevölkerung ist das keine gute Entwicklung.
 

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