Ernährungsformen

wundermittel
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Bio bedeutet nicht, dass keine Massentierhaltung betrieben wird.
Ich schrieb "Massentierhaltung konsequent verbieten".

Mir ist sowieso schleierhaft wie es überhaupt möglich war, so über das Tierwohl hinwegzusehen und Massentierhaltung zu erlauben.
Was müssen das für Menschen sein? :poop:
Leute die einen Massentierbetrieb leiten bzw. besitzen können kein bisschen ein Gewissen haben, die sind eiskalt und blutrünstig, sonst wäre das ihnen gar nicht möglich.
Leute die dort arbeiten können vielleicht manchmal nichts dafür, da sie diesen Job brauchen.
 
regulat-pro-immune

Kate

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Nüsse waren für mich mehr ein Genußmittel als ein Nahrungsmittel ... eine halbe Tüte Mandeln oder gesalzene Macadamias war für mich der Ersatz für eine Tafel Schokolade. ;) Die Wahrscheinlichkeit, daß der Darm das nicht gut fand, ist für mich höher als daß es das Brot war.
Die halte ich auch für hoch ;) Bei mir bezieht sich das zwar auf Cashews (Hülsenfrüchte) und Mandeln (Kernobst), also keine echten Nüsse, aber von der Nährstoffzusammensetzung sind sie ähnlich wie Nüsse. Das gibt ordentlich Bauchweh, wenn man zu viel davon isst 😢

Die einzige Besonderheit erweist sich darin, daß man in der Nacht nach einem Tag des Verzehrs größerer Salatmengen mit einem unangenehm gefüllten Dickdarm aufwachen kann. Nimmt man schnell seine Dosis Rizinusöl ein, hat man bald wieder seine Ruhe.
Das zeugt für mich allerdings nicht unbedingt davon, dass dies eine gesunde, "naturgemäße" Mahlzeit für denjenigen war, der diese Salat-Mengen verzehrt hat (sofern er im Prinzip an Rohkost gewöhnt ist).

Diese Methode schon vorab einzukalkulieren, kommt mir eher so vor, wie immer Laktase zur Laktose nehmen oder gleich die Aspirin im Wein auflösen 😁 (hat ein Freund von mir tatsächlich so gemacht).

Gruß
Kate
 
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1) Das zeugt für mich allerdings nicht unbedingt davon, dass dies eine gesunde, "naturgemäße" Mahlzeit für denjenigen war, der diese Salat-Mengen verzehrt hat (sofern er im Prinzip an Rohkost gewöhnt ist).
2) Diese Methode schon vorab einzukalkulieren, kommt mir eher so vor, wie immer Laktase zur Laktose nehmen oder gleich die Aspirin im Wein auflösen 😁 (hat ein Freund von mir tatsächlich so gemacht).
zu 1) Dies ereignet sich nicht regelmäßig, sondern gelegentlich.
zu 2) Damit wird dies auch nicht bereits vorab einkalkuliert, aber falls dieses Ereignis wieder einmal eintreten sollte, ist eine schnelle Abhilfe möglich.
 
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haben weder menschen noch unsere nächsten verwandten im tierreich je gelebt. da fehlt halt auch b12 usw.
Gorillas leben von rein Pflanzlicherkost mit unter 1 % Insektenanteil, Orang- Utans und Schimpansen leben überwiegend Pflanzlich und abund zu gelentlich Fleich siehe hier noch ein link gefunden
Woher weiß man das es noch nie Menschen gab die sich rein pflanzlich ernährt haben?

Tagesbedarf an Vitamin B 12 beträgt 4 Mikrogramm laut DGE (https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-b12/?L=0)

Chlorela enthält B12 : 100 Mikrogramm/100 Gramm (Werte schwankend)

B12 aus Chlorella ist Bioverfügbar für den Mensch, Quelle Verbrauerzentrale
Mit getrockneter Chlorella vulgaris könnte möglicherweise der Tagesbedarf eines Erwachsenen gedeckt werden. Eine finnische Studie hat gezeigt, dass Veganer, die Chlorella und/oder die Makroalge Nori über einen langen Zeitraum verzehrt haben, einen 2-fach höheren Vitamin B12-Serumspiegel als die Kontrollgruppe von Veganern hatte. Allerdings ist die Menge und die Bioverfügbarkeit des Vitamin B12 in der Alge sehr untereschiedlich, was möglicherweise auf die variierenden Wachstumsbedingungen der Alge zurückzuführen ist.
Natürliche vorkommen von Chlorella Alge in Süsgewässern Weltweit verbreitet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Chlorella_vulgaris

V.G.
 
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Ich finde das Töten der Tiere ansich nicht schlimm, solange sie zuvor ein schönes, artgerechtes Leben haben dürfen und lediglich zur Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts sterben.
Dann meinetwegen nur Tiere aus Biobetrieben.
Das weiß man ja nicht ob die Tiere eine schönes Leben hatten wenn man tierische Produkte im Laden kauft, es sei denn man kennt den Hof persönlich von dem man die Produkte kauft, auch Bio ist nicht immer Artgerecht siehe Doku:
ich finds auch traurig ein Tier zu töten wenn es ihm gut ging, ein "glückliches Schwein" sollte doch auch weiter leben dürfen.:cry:
Massentierhaltung konsequent verbieten.
Sehe ich auch so, es müssen strengere gesetzliche Richtlinien her damit Tierhaltung besser wird und der Verbraucher muss bereit sein mehr Geld für das Produkt zu bezahlen.
 
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Die einzige Besonderheit erweist sich darin, daß man in der Nacht nach einem Tag des Verzehrs größerer Salatmengen mit einem unangenehm gefüllten Dickdarm aufwachen kann. Nimmt man schnell seine Dosis Rizinusöl ein, hat man bald wieder seine Ruhe.
Zu welcher Tageszeit habt ihr den Salat gegessen? ich hab mal durch einen Beitrag mitbekommen das Salat am Abend auch zu Darmbeschwerden führen kann da pflanzliche Faserkost schwerer verdaulich ist, leider finde ich diese Quelle gerade nicht,
 
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Die Natur hat den Menschen nicht als Vegetarier konstruiert. Das zeigt bereits ein Blick auf seine Anatomie. Die Zähne weisen ihn als Allesfresser aus.

Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, jagen Buschschweine und kleinere Affen



manche davon enthalten ein Vitamin B12 – allerdings ein Analogon, das Menschen nicht aufnehmen und als Coenzym nutzen können

 
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Die einzige Besonderheit erweist sich darin, daß man in der Nacht nach einem Tag des Verzehrs größerer Salatmengen mit einem unangenehm gefüllten Dickdarm aufwachen kann. Nimmt man schnell seine Dosis Rizinusöl ein, hat man bald wieder seine Ruhe.
Zu welcher Tageszeit habt ihr den Salat gegessen? ich hab mal durch einem Beitrag mitbekommen das Salat am Abend auch zu Darmbeschwerden führen kann da pflanzliche Faserkost schwerer verdaulich ist
 
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In diesem Bericht habe ich aber nichts von Chlorella Algen gelesen die enthalten B 12 in Bioverfügbarer Form!!!


Zum Focus Bericht siehe eine andere Darstelllungsform: https://www.discover-vegan.com/ist-der-mensch-von-natur-aus-ein-fleischfresser/

Folgende Hypothese aus dem Focus Bericht halte ich für absoluten Schwachsinn,
Nur auf Grund des Fleischkonsums, so die Hypothese von Paläontologen, konnte es sich der Mensch leisten, ein Energie fressendes Organ wie sein Großhirn zu entwickeln.
Demnach hätten Fleischfressende Raubtiere wie Löwen, Tiger und co.ja auch ein Großhirn entwickelt...
 
regulat-pro-immune
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Das ist ein Denkfehler. Niemand hat behauptet, daß Fleischkonsum automatisch zu evolutionärer Hirnentwicklung führt. Die These ist im Übrigen allgemein akzeptiert.
In Sunnys Berich von Fokus steht es so:

Nur auf Grund des Fleischkonsums, so die Hypothese von Paläontologen, konnte es sich der Mensch leisten, ein Energie fressendes Organ wie sein Großhirn zu entwickeln.
Also nach dieser Theorie wie ich sie verstanden habe war die zusätzliche Energie durch Fleisch nötig damit sich das Großhirn entwickeln konnte.

Nach der Evolutionstheorie entstehen anatomische Veränderungen durch zufällige Genmutation, die zu neuen Merkmale führen. wenn diese neuen Merkmale sich als Überlebensvorteil erweisen und an eine entspechend große Anzahl an Nachkommen weiter vererbt werden, setzt sich das neue Merkmal in der Art durch.

Also wäre die primäre Ursache für eine größeres Gehirn eine zufällige Genmutation, vorausgesetzt die Evolutionstheorie stimmt!
Das Fleisch dafür zwingen erforderlich war, weil der erhöhte Energieumsatz sonst nicht hätte gedeckt werden können ist nur eine Hyphothese. Woher weiß man das die verfügbare Pflanzennahrung nicht auch ausgereicht hätte. Gibts dafür Beweise? kann man das überhaupt beweisen?
Allgemein akzeptierte Hyphotesen wurde schon oft überholt, zum Glück sonst hätte sich die Naturwissenschaft auch nicht weiterentwickeln können.

Hier ein Ausschnitt aus der Seite https://www.dasgehirn.info/grundlagen/evolution/die-evolution-des-menschlichen-gehirns

Professor Wieland Huttner , Sie sind Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden. Seit vielen Jahren forschen Sie zur Frage, was das menschliche Gehirn von dem anderer Primaten unterscheidet. Was ist Ihre wichtigste Antwort darauf?


Das Gehirn der Gattung Homo ist im Laufe der Evolution der Primaten immer größer geworden. Diese neocortikale Expansion ist ein Markenzeichen der Entstehung des Menschen. Hat der Schimpanse noch ein Hirnvolumen von rund einem halben Liter, sind es beim erwachsenen Menschen fast anderthalb Liter.


Was ist der Grund für diesen großen Unterschied?
Nun ist die Gretchenfrage: Woher kommt dieses große Gehirn und das andere Verhalten der Stammzellen darin? Sie haben Antworten auf diese Frage im Genom gefunden.


Was uns vom Schimpansen unterscheidet, ist unter anderem das Gen ARHGAP11B , das vor circa fünf Millionen Jahren entstanden ist. Das war, kurz nachdem sich die Linie, die zum modernen Menschen führt, von der Linie getrennt hatte, die zum Schimpansen führt. Die Entstehung dieses Gens an sich ist aber noch nicht der Schlüssel zur Größe unseres Gehirns. Denn damals waren die Gehirne noch relativ klein. Dann ereignete sich in diesem Gen ARHGAP11B aber eine Punktmutation. Das heißt, ein einzelner Buchstabe in der Sequenz dieses Gens veränderte sich durch Zufall. Diese Punktmutation sorgt dafür, dass sich bestimmte Stammzellen im Gehirn vermehren und deshalb die Zahl der Nervenzellen drastisch zunimmt. Diese Punktmutation finden wir nicht nur beim modernen Menschen, sondern auch beim Denisova-Menschen und im Neanderthaler, also unseren nächsten, nicht mehr lebenden Verwandten. All diese Vertreter der Gattung Homo haben oder hatten ein Hirnvolumen von 1,3 bis 1,4 Liter.

Was war der Auslöser für diese folgenschwere Mutation?

Mutationen ereignen sich ständig im Genom der Zellen. Wir wissen nichts Genaues über die konkreten Umstände. Höchstwahrscheinlich war es Zufall...

Wie alt ist die Punktmutation genau?

Sie muss spätestens vor rund 500.000 Jahren passiert sein. Denn das war der Zeitpunkt, an dem sich die Linie, die zum Neanderthaler und Denisova-Menschen führte, und die Linie, die zu uns modernen Menschen führte, trennten. Genauer wissen wir es nicht. Eine so alte DNA kann mein Freund und Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, Svante Pääbo, leider noch nicht sequenzieren. Je älter solche DNA ist, desto stärker ist sie beeinträchtigt und desto schwieriger ist es, diese zu dechiffrieren.

Was bewirkt die uns auszeichnende Punktmutation genau?

Sie verursacht, dass bestimmte Stammzellen im Gehirn mehr Neurone produzieren. In der Maus teilen sich diese basalen Stammzellen genau einmal in zwei Neurone. Dadurch bekommt man natürlich nicht so sehr viele Nervenzellen. Die basalen Stammzellen beim Menschen durchlaufen dagegen ganz viele Zyklen, in denen sie sich vermehren. Das ist der Grund, weshalb wir viel mehr cortikale Neurone haben als die Maus. Die Punktmutation in ARHGAP11B führt also dazu, dass sich die basalen Stammzellen massiv vervielfältigen.
 
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12.05.11
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Also nach dieser Theorie wie ich sie verstanden habe war die zusätzliche Energie durch Fleisch nötig damit sich das Großhirn entwickeln konnte.
Ja, aber das heißt nicht, daß sich überall ein Großhirn entwickelt, wo Fleisch gefressen wird, weil die Entwicklung des Gehirns auch noch andere Bedingungen hatte (z. B. Sozialverhalten). Wenn für X die Bedingungen A, B, C und D in Kombination notwendig sind, dann ist zwar jede Bedingung davon entscheidend (weil es ohne sie nicht geht), aber allein kann keine zu X führen.
 
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09.09.19
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weil die Entwicklung des Gehirns auch noch andere Bedingungen hatte (z. B. Sozialverhalten). Wenn für X die Bedingungen A, B, C und D in Kombination notwendig sind, dann ist zwar jede Bedingung davon entscheidend (weil es ohne sie nicht geht), aber allein kann keine zu X führen.
Wenn diese Ausage Stimmt, dann ist die Aussage von Focus in dieser Formulierung nicht korrekt:

Nur auf Grund des Fleischkonsums, so die Hypothese von Paläontologen, konnte es sich der Mensch leisten, ein Energie fressendes Organ wie sein Großhirn zu entwickeln.
da ja dann mehrere Faktoren in Frage kommen nicht "nur der Fleischkonsum"

Deine Ausage macht jedenfals mehr Sinn als die Ausage vom Focusbericht,
Wäre hilfreich wenn du das detailiter an Beispielen beschreiben kannst, bei kurz Formulierungen kann man auch mal schnell was falsch interpretieren.

Ich verstehe Entwicklung von neuen oder veränderten anatomischen Strukturen so: das Veränderungen in erster Linie durch zufällige Genmutationen enstehen, und ob diese Genmutationen sich evolutionär durchsetzten hängt von den Umwelt- und Lebensbedingungen ab, wenn veränderte Merkmale Überlebensvorteile bringen, können sie sich behaupten und
Ein komplexeres Gehirn bedeutet intelligentere,effizientere Lösungstrategien für Probleme zu finden, Das ermöglicht auch auf Veränderungen der Umwelt zb. auf frühere Ereignisse wie Klimaerwärmung, Eiszeiten und damit einhergehende veränderte Vegetation besser reagieren zu könne zb. durch Fähigkeiten wie Feuer machen, Werkzeuge
entwickeln, neue Nahrungsquelle erschließen usw. Und somit bringt eine komplexere Gehirnstruktur ganz klar einen Überlebensvorteil.


Möglicherweise spielt auch der Ernährungsfaktor für die etablierung von neuen Merkmalen eine Rolle, da für eine Anatomische Veränderung jenachdem auch eine Veränderte Zufur an Energie und Baustoffen notwendig ist. Deshalb die Fleischtheorie, ist aber trotzdem reine Spekulation da mans ja nich Wissen kann ob die zusätzliche Fleischzufuhr zwingend notwendig war,wird aber so dargestellt in einigen Berichten.


 
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12.05.11
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Wenn es dich interessiert:
Wie die Nahrung den Menschen und die Welt veränderte
sowie
https://d-nb.info/962820490/34 (Dissertation mit dem Titel "Die Ernährung als Einflussfaktor auf die Evolution des Menschen")
 
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