Ergebnisse Chelat-Belastungstest - Meinungen bitte

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Hallo,

vor einiger Zeit wurden bei uns Bleirohre gefunden, ausgetauscht und Blut untersucht. Bei mir lag der Wert (nach 6 Wochen Bleiwasserabstinenz) mit 14 Mikrogramm im Normbereich. Um dennoch einzuschätzen, ob und wie sich das Blei schon in Organen und Gewebe angesetz hat, habe ich einen Chelat-Belastungstest gemacht. Als ich die Ergebnisse heute erhielt war ich doch überrascht: Bei vielen Stoffen bin ich deutlich im roten Bereich.

Kann jemand etwas zu den Ergebnissen sagen? Sind die wirklich so hoch? Ist dies eine "normale Belastung mit Umweltgiften"? Wie kommt dieses Sammelsorium zustande? Falls Ihr selbst ähnliche Werte hattet: Wie habt Ihr entgiftet?


Kupfer (Cu) 1,450 - 60,000 --> 1.670,003
Mangan (Mn) < 4,500 --> 159,806
Zink (Zn) 0,060 - 0,780 --> 27,396
Aluminium (Al) < 40,000 --> 542,849
Blei (Pb) < 5,000 --> 19,590
Cadmium (Cd) < 0,800 --> 1,059
Gadolinium (Gd) < 0,230 --> 0,549
Nickel (Ni) < 3,000 --> 18,882
Quecksilber (Hg) < 1,000 --> 2,226
Uran (U) < 0,060 --> 0,135
Zinn (Sn) < 2,000 --> 9,017
Zirkonium (Zr) < 1,000 --->1,271

VG clueless
 
Themenstarter
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Hallo,

keine Antworten?? Vielleicht anders formuliert:
  • Was sagen die Werte beim Chelat-Belastungstest aus?
  • Lassen sie darauf schließen, wie hoch die tatsächliche Belastung im Körper ist?
  • Welche Erfahrungen habt ihr mit einer Entgiftung mit Chelatoren gemacht?
VG
 

nullzero

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Hallo,

vielleicht kann ich Dir aus meiner doch Klitze kleinen Erfahrung was vermitteln. Ich sehe Du bist oder hast dich im Jahre 2009 hier registriert. Ich hab jetzt nicht alle deine Beiträge durchgelesen oder diese verifiziert. Aber ich denke und da beziehe ich meine eigene Erfahrung mit ein, niemand verschwendet Zeit und sucht in medizinischen Foren Rat, wenn er nicht ein medizinisches Beschwerdebild hat oder etwas vergleichbares vermutet.

Deshalb bezogen auf die Zeit 10 Jahre sind inzwischen vergangen und nun erfolgt der Chelat-Belastungstest mit den ersichtlichen Abweichungswerten vermute ich, dass diese Werte womöglich noch niedrig sind, weil die Belastungen aus einem bestehenden Biofilm nicht oder nur gering mit herangezogen wurden. Das ist ein natürlicher Vorgang, denn die Biofilm-Wand blockt alles ab, was sich dahinter befindet. Über die Biofilme gründen Keime die Schwermetalllast. Das ist alles bekannt.

Zu den Chelatoren. Es gibt keine Chelatoren die Dir alle jetzt aus dem Befund abweichenden Werte auf einmal beseitigen. Es gibt Chelatoren die wirken verstärkt auf Quecksilber, aber so stark erhöht ist das nicht bei Dir. Beim Einsatz von Chelatoren ist immer etwas notwendig das Chelatiert. Entweder oder meist Schwefel aus der OH-Gruppe. Wenn diese Stoffe im Körper verbraucht sind, dann ist die Ausleitung mit Chelatoren auch nicht mehr effektiv.

Ich selbst hab 10 Spritzen DMPS in 4 Wochen angewendet und der nutzen war gleich Null. Da muss man aber folgendes beachten, dass ich mit meinem Gemüsepesto schon alles bis auf das Arsen entgiftet hatte, was vom Biofilm offen war. Und das DMPS kann leider keinen Biofilm öffnen, denn dazu braucht es z.B. Enzyme oder Knoblauch, welche das Quorum Sensing im Biofilm auflösen.

Was kann ich Dir empfehlen. Einerseits ist das auch alles eine Frage von Geld. Ärzte welche mit Chelatoren entgiften sind nicht billig mit Ihren Anwendungen. Wenn ich dann von einem Arzt auf seiner Internetseite lese, statt 10 könnte sein wir brauchen eben 20 oder mehr Anwendungen, dann muss man sich schon Fragen, was steckt dahinter.

Daher kann ich Dir nur empfehlen, hier im Forum zu suchen und die vielen Erfahrungen welche beschrieben sind abzugleichen, was für dich daraus in Frage kommen könnte. Eine Ernährungsveränderung kann Dir sicherlich weiterhelfen. So habe ich das ganze gemacht. Dauert halt länger, hilft sicher, wenn man diszipliniert therapiert.


Gruß nullzero
 
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@nullzero

Interessanter Beitrag, zu welchem ich direkt mal eine Frage hätte:
du schreibst, du hättest bereits schon sehr lange auf natürliche Art und Weise "ausgeleitet" mit deinem Pesto. Vermutlich dann Koriander- bzw. Bärlauch-Pesto nach Klinghardt?

Es gibt beim Thema Ausleitungen ja ganz verschiedene "Schulen", aber was ich bisher so gelesen habe, soll wohl die Andrew-Cutler-Methode die am weiten sicherste und risikoärmste sein. Da spritzt man sich das DMPS nämlich nicht, wender intravenös noch subkutan, sondern nimmt gemäß der Halbwertszeit des DMPS alle 6-8h eine Kapsel oral ein.

Die Befürworter des Cutler-Programms sagen nämlich, bei intravenösem oder subkutan gespritztem DMPS kannst du einen konstant gleichbleibenden Spiegel im Körper gar nicht aufrecht erhalten, sondern nur, wenn du nach der Halbwertszeit regelmäßig wieder neu "oral" nachfüllst.

Ebenso wird dringend davon abgeraten, gehirnfähige Substanzen wie Koriander, Bärlauch oder Alpha-Liponsäure zu nehmen, BEVOR man nicht vorher den restlichen Körper mit nicht-gehirnfähigem DMPS und Co "gesäubert" hat für 3 Monate, da es sonst sein kann, dass gemäß des osmosischen Entladungsgefälles viel mehr Schwermetalle von Körper ins Gehirn geschleust werden, aber man will ja den umgekehrten Effekt haben: von Gehirn raus in den Körper und dort dann wieder mit DMPS aufsammeln und ausleiten.

Für mich klingt die Cutler-Methode daher also eigentlich nur sehr logisch und vor allem sehr risikoarm.

Wie stehst du also zu abweichenden Methoden wie Klinghardt oder aber der intravenösen Gabe von DMPS, bei der aber keine konstant bleibenden Wirkspiegel dauerhaft erreicht werden können, sondern eher hohe Spitzen?
 

nullzero

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Hallo,
@nullzero

Interessanter Beitrag, zu welchem ich direkt mal eine Frage hätte:
du schreibst, du hättest bereits schon sehr lange auf natürliche Art und Weise "ausgeleitet" mit deinem Pesto. Vermutlich dann Koriander- bzw. Bärlauch-Pesto nach Klinghardt?
In keinster Weise habe ich nur die Methode wie Klinghardt seine Koriander-Tinktur und das Bärlauch einsetzt angewendet. Ich habe gezielt meine Ernährung auf Antibiofilm-Nahrung, die Biofilm-Behandlungen für Borrelien von Dr. Ettinger angewendet, weil ich damals noch im Zweifel war, ob nach meinem LTT-Befund bbk32, hier die Ursache liegen könnte.
Es gibt beim Thema Ausleitungen ja ganz verschiedene "Schulen", aber was ich bisher so gelesen habe, soll wohl die Andrew-Cutler-Methode die am weiten sicherste und risikoärmste sein. Da spritzt man sich das DMPS nämlich nicht, wender intravenös noch subkutan, sondern nimmt gemäß der Halbwertszeit des DMPS alle 6-8h eine Kapsel oral ein.
Die Frage ist doch woher bzw. wo sind im Körper die Ausleitungsmetalle die mit der Andrew-Cutler-Methode aus geleitet werden sollen? Cutler verwendet Vitamine. Was er damit bezweckt ist nichts anderes, als dass er die Keime im Biofilm mit den Nährstoffen anregt, um so den Biofilm angreifbar zu machen. Das habe ich 2004 mit der hochdosierten vitaminkur ebenfalls gemacht, aber leider nix aus geleitet, weil mir das niemand gesagt hatte.

Ich habe immer gesagt, dass ich zur Biofilm-Behandlung 24 Std. am Tage auf diesen Biofilm einwirken muss. Jeder Biofilm wenn er mal gestreut hat wird wieder streuen, egal wie man das anstellt der wächst weiter. Und die Schulmedizin hat dann eine OP, einen Hemmer oder Chemotherapie auf Lager. Was sich dann verändert ist die Reaktion auf den Stoffwechsel, wenn man nicht geeignete Inhibitoren (Hemmstoffe) einsetzt.

Und so kommt er Biofilm ständig eine weitere Dimension, dass man Ihn schwerer behandeln kann. Ich sehe in der Halbwertzeit des DMPS in Form von Kapseln nichts anderes, als dass Cutler die Schwermetalle aus dem Biofilm abziehen will. Ich bin mit vielen Methode und Versuchen nicht durchgedrungen, weil meine extrazelluläre Matrix total voll war und die verschiedensten Basenpulver versagt haben. Gewirkt hat nur das Pulver von Dr. Jacobs, weil die Keime hier auf enthaltenden Nährstoffe und das Vitamin D3 das enthalten ist zugreifen konnten.
Die Befürworter des Cutler-Programms sagen nämlich, bei intravenösem oder subkutan gespritztem DMPS kannst du einen konstant gleichbleibenden Spiegel im Körper gar nicht aufrecht erhalten, sondern nur, wenn du nach der Halbwertszeit regelmäßig wieder neu "oral" nachfüllst.
So ist das mit allen Nährstoffen die wir zu uns nehmen. Jede Knoblauch-Fahne verflüchtigt sich und wenn ich eine Zitrone dazu verwende, hab ich nicht mal eine Knoblauch-Fahne. Wenn wir die Ernährung so anpassen, dass alle Keime des Microbioms profitieren, kann ein robustes Immunsystem die Umweltkeime in Schach halten. Und das sogar nach vielen Jahren wieder.
Ebenso wird dringend davon abgeraten, gehirnfähige Substanzen wie Koriander, Bärlauch oder Alpha-Liponsäure zu nehmen, BEVOR man nicht vorher den restlichen Körper mit nicht-gehirnfähigem DMPS und Co "gesäubert" hat für 3 Monate, da es sonst sein kann, dass gemäß des osmosischen Entladungsgefälles viel mehr Schwermetalle von Körper ins Gehirn geschleust werden, aber man will ja den umgekehrten Effekt haben: von Gehirn raus in den Körper und dort dann wieder mit DMPS aufsammeln und ausleiten.
Da wird man alle Individualitäten nie vermeiden können, denn meine Erfahrung ist, als ich jahrelang die Migräne hatte, haben sich schon dort in den Knochen des Kopfes Ablagerungen gebildet. Der Körper verteilt nun mal die Nährstoffe der Nahrung bzw. welche die im zugeführt werden an alle lebenden Körperteile. Und wenn der Biofilm sich wieder aufbaut und DMPS ist verfügbar ist es durchaus möglich, dass dieser Stoff auch teilweise eingebaut wird.
Für mich klingt die Cutler-Methode daher also eigentlich nur sehr logisch und vor allem sehr risikoarm.
Das kommt ganz sicher darauf an wie lange man erkrankt ist, sprich wie alt man ist, denn in einem sehr alten im Darm verbreiteten Biofilm sind die freigesetzten Keimmassen und die Toxine gewaltig und sehr stark. Wobei man erwähnen muss, dass die Hauptkeimart, was meist S.aureus ist, ganz mitentscheidend ist.
Wie stehst du also zu abweichenden Methoden wie Klinghardt oder aber der intravenösen Gabe von DMPS, bei der aber keine konstant bleibenden Wirkspiegel dauerhaft erreicht werden können, sondern eher hohe Spitzen?
Ich hab damals den DMPS-Versuch gemacht, weil ich dachte mit den DMPS könnte ich die Giftmengen schneller aus dem Körper aus leiten. Das kann man ja alles nachlesen, weil ich alles hier dokumentiert habe. Dem war dann nicht so, weil mein Schwefel aus geschleust war, deshalb muss ich heute sagen, dass die benutzen Ausleitungsmittel über die Wirkung mit entscheidend sind.

Ich hab ja Zeo/Bento + Huminsäure mit Kohle und Basenpulver + Citruspektin täglich supplementiert und diese Kombi über mehr als 6 Monate. Der Wirkspiegel war bei mir meine eigens zusammengestellte Ernährung. Außerdem will ich erwähnen, dass ich zu Beginn der Ausleitung die Viren behandelt habe und alle Ausleitungsorgane mit Tee's und Ausleitungskuren aktiviert habe. Die dann angewendete Entgiftung mit Äth-Ölen ist eh eine ganz andere Wirkweise und mit DMPS nicht zu vergleichen.

Gruß nullzero
 
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