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Eine , , Pennerweisheit"

Themenstarter
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25.07.05
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Hallo

Ich bin gestern beim spazieren im Park auf eine blaue große Plane gestoßen. Im warsten Worte. Ich trat vor etwas, schaute runter und sah die große blaue Plane. Neugierig wie ich bin schaute ich darunter. Es lag dort ein junger Mann der schlief, nun aber nicht mehr.
Ich entschuldigt mich, weil ich vor ihn gestoßen bin. Er stand auf und fragte mich ob ich ein paar Minuten Zeit hätte auf sein Zeug aufzupassen. Das tat ich dann.
Ich wartete und wartete, dabei setzte ich mich auf eine Bank als es mal entlich aufgehört hat zu regnen.
Dann kam er wieder und wir unterhielten uns. Er erzählte mir warum er ein Aussteiger ist. Ganz bewusst hatte er sich dafür entschieden. Die Gesellschaft mit allem drum herum ging ihm auf seine Gesundheit. Ich fragte woran er das festgemacht hat.
Er machte es an seiner Gesundheit fest, weil er merkte das er immer mehr Krankheiten bekam. Durch Stress, durch die Ernährung, durch Medzin die ihn immer kränker machten, durch diwe Launen seiner Chefs, durch seine nachbarn, durch die Autos und den Verkehr, durch das Gesellschaftsleben halt. Jetzt lebe er seit drei Jahren auf der Straße und es ginge ihm nun gesundheitlich besser als nie zuvor.

,, Pennerweisheit" ist das sicher nicht. Wir alle wissen schon viel über die Dinge die uns krank machen. Aber ändern tun wir die meisten Dinge nicht.

Ich habe das hierher geschrieben weil ich glaube, das er irgedwie eine Seele von Mensch ist. Ich finde das ganz schön mutig, alles so hinter sich zu lassen und auf der Straße zu leben. Ich will auch gar nicht hinterfragen, was auf der Straße leben alles gesundheitlich schlecht sein kann.
Dennoch muss es auch für die schönste Seele anstrengent sein oder nicht.


L.G. Klaudia:wave:
 
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25.01.05
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Hallo Klaudia,

Dein Beitrag hat mich sehr berührt. Sicher ist es nicht ganz einfach und schmerzlos so zu leben. Hast Du schon mal etwas von verschiedenen Seelenalter gehört? Was Du beschreibst hört sich für mich ganz nach Alter Seele an. Ich weiss natürlich nicht wie Du's mit dem Thema Inkarnation hast. Eine Alte Seele hat schon so einiges hinter sich und - bewusst oder unbewusst - weiss sie was Bestand hat und was nicht, man kann ihr also kein X für ein U vormachen.

Alte Seelen unterscheiden sich unter anderem dadurch von den jüngeren Seelenaltern, als dass sie in erster Linie sich selber treu sind.
Ganz kurz: Säuglings-Seele = Erfahrung der Abhängigkeit / Kind-Seele = Erfahrung der Gemeinschaft / Junge Seele = Ego ausleben und karmische Verbindungen erzeugen / Reife Seele = Auflösen karmischer Verbindungen, Begegnungen mit "alten Bekannten" / Alte Seele = Ängste abbauen und sich selber treu sein.
So wird die Alte Seele es womöglich sogar vorziehen unter Brücken zu schlafen, anstatt sich irgendwem oder was zu unterordnen. Es kann sogar soweit gehen, dass - wie es der junge Mann schildert - seine Gesundheit darunter leidet und er sich sehr viel besser fühlt, wenn er sich eben selber treu ist. Es ist auch zu beobachten, dass Alte Seelen gesundheitlich deutlich besser bei feinstofflichen Heilverfahren aufgehoben sind.

Der Mut, sich seinen Ängsten, insbesondere der Existenzangst zu stellen und auf das Leben selber zu vertrauen, ist nicht immer schmerzfrei, aber durchaus förderlich, seine eigene Mitte zu finden.

Wenn Du tieferen Einblick ins Thema haben möchtest, empfehle ich Dir die Bücher von Varda Hasselmann und Frank Schmolke, Die Seelenmatrix und Die Seelenfamilie. Darin ist die Thematik recht gut und plausibel beschrieben.

Herzichst - Philippe

PS. Darf ich Deinen Beitrag als Beispiel für die Qualität Alter Seelen zitieren?
 
Themenstarter
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25.07.05
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Pennerweisheit

Hallo

den Beitrag darfst du zitieren. Er ist ja für alle da.


Danke auch für die Buchempfehlung. Schau auf jeden Fall mal rein.

Lg Klaudia
 
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