Die Magenschmerzen-Geschichte

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04.05.09
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107
Guten Tag

Hab schon seit etwa einem halben Jahr seltsame, spürbare Oberbauch/Magenschmerzen. Über Blutbild, Ultrashall- und Röntgenuntersuchung und gestern eine Magenspiegelung inkl. Helicobakter-Test wurde schon alles versucht. Genau so vielfältig waren auch die Diagnosen: Gastritis, Reizmagen, Funktionelle Magenbeschwerden, und am häufigsten: "Alles Psychisch bedingt", na toll!
Gestern wurde es interessant, der Arzt hat die Diagnose Refluxerkrankung und (leichte) Laktoseintoleranz gestellt. Mit dem Laktosenzeug kann ich leben, aber das mit der Refluxerkrankung wirft Fragen auf, wie zum Beispiel...

1. Wieso haben die Beschwerden abgenommen, als ich keinen Sport/körperliche Anstrengung trieb?

2. Warum treten ausser dem unangenehmen Magendruck/brennen keine Beschwerden auf, wie das für Reflux typische "saure Aufstossen"?

3. Ist die Diagnose nun nach der Endoskopie wirklich sicher?

4. Reichen 1 Monat Pantoprozol 40mg und nach wie vielen Tagen/Wochen würde Besserung eintreten?

5. Soll ich mit dem Rauchen aufhören (Nur auf Reflux bezogen;-))


Vielen Dank
 
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Hallo SnappyBeaver,

auf einige Punkte kann ich Dir antworten:

Reflux muss sich nicht als saures Aufstoßen äußern; viele Menschen haben Reflux und merken nichts davon, d.h. er wird oft erst durch Veränderungen in der Speiseröhre erkannt.

Eine endoskopische Untersuchung ist sehr sicher, was den Befund betrifft (ich gehe davon aus, der Arzt kennt sich aus...).

Ob der Säurehemmer wirkt und in welcher Zeitspanne, dürfte verschieden sein; oft heißt es, nach 2-3 Tagen sollte eine Besserung eintreten, manchmal werden auch ein paar Wochen angegeben.

Mit dem Rauchen würde ich auf jeden Fall aufhören; Rauchen ist ein häufiger Auslöser von Reflux!

Liebe Grüße,
uma
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Rauchen aufzuhören hilft sicherlich auch ;)
Eine Freundin die auch eine Magenspiegelung hatte, hatte nach dem sie das Rauchen augegeben hatte wesentlich weniger Probleme :) Sie hatte mit der Speiseröhre und dem Magen Probleme ;)
 
Magenprobleme jeglicher Art haben sehr viel mit psychischer Belastung und Ernährung zu tun.

Alles, was Du runterschluckst, hat eine Wirkung auf den Magen. Beim Rauchen gelangen viele Stoffe über den Speichel in den Magen, das kann diverse Auswirkungen haben.

Wie schaut denn Deine Ernährung so genau aus? Denn durch eine Ernährungsumstellung und besseres Kauen kannst Du sehr gut Deine Magenprobleme verbessern.

Ich hatte selber mal starke Magenprobleme und habe sie fast nur über die Ernährung wegbekommen.

Die Magensäureblocker solltest Du max. diese 4 Wochen nehmen. Das Problem ist nämlich, dass die Säure ja eigentlich benötigt wird zur Eiweißverdauung. Das kann dann eben wieder zu neuen Problemen führen. Auch das Säure Basen Verhältnis im Verdauungstrakt ändert sich dadurch.

VG
julisa
 

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