"Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug"

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Guten Morgen.
Heute möchte ich euch eine Methode des Drogenentzuges ( Hauptsächlich Heroin und Methadon ) vorstellen, über die ich im Netzt gestolpert bin:
ProAdicta | ESCAPE Ambulatorium
Diese Methode eignet sich für Süchtige, die das notwendige Kleingeld haben und in einem stabilen Umfeld leben.
" So ein Unsinn!" habe ich mir gleich gedacht.
" Der durchschnittliche Junkie hat kein zu Hause und schon gar keine finanziellen Mittel ".
Ich hatte Kontakt mit dem Leiter der Klinik und er erzählte mir, dass die Heroinsüchtigen auf der Strasse nur die sichtbare Spitze des Eisbergs seien...
Nun denn. Macht euch selber ein Bild und schaut bei Interess mal in den Link, ich würde mich über Meinungen dazu freuen!
Sine
 
wundermittel
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15.10.06
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

Vielleicht mag sich niemand die Mühe machen, den Link zu studieren. Deshalb ein paar Zitate daraus:
Wir bieten in unserem internationalen Ambulatorium einen schnellen, sanften und diskreten Ausstieg aus der Abhängigkeit von Opiaten nach dem innovativen ESCAPE-Verfahren.

Direkte Stimulation der körpereigenen Opiate (Endogene Morphine = Endorphine) durch modernste Medizintechnik sowie umfassendes Know-How ermöglichen eine problemlose Überwindung der körperlichen Abhängigkeit in einer angenehmen Umgebung zum Pauschalpreis.

Montag-Freitag, pauschal CHF 2 800.-- | EUR 1 800.--

Wir beraten Opiatabhängige aus dem In- und Ausland individuell und ermöglichen einen Ausstieg aus diesem chronischen Problem mit modernen und effizienten Konzepten. Ambulante Escape-Suchttherapie zur Stabilisierung nach dem Entzug.
Erfahrene ärztliche und psychotherapeutische Betreuung.
Beratung und Entzug bei Opioidabhängigkeit aus der Schmerztherapie
Auch Paar-Entzüge möglich.
Hilfe und Unterstützung für Angehörige.
Bewältigung der Kokainsucht durch ambulante Therapieprogramme
andere Entzugsbehandlungen (z.B. GHB/GBL, THC,) auf Anfrage.

Sine
 
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23.09.08
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

Ich hab mir schon gedacht, dass es eine schweizer Seite sein muss. Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber ich Frage wieviele es so wirklich schaffen. Seit wann gibt es das eigentlich? Ich finde es auf der Seite nicht.

Was ich gut finde ist, dass man die Sucht nicht mehr in einem Umfeld voller Süchtigen bekämpft. Somit sollte es viel einfacher sein, sein Sozialesumfeld zu bewahren. Man muss sich dann auch nicht mehr reintegrieren in die Gesellschaft.
 
regulat-pro-immune
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

hi all
ich bin auch zufälligerweise über das ESCAPE-programm gestolpert und würde mich da schon interessieren.. ( seit 11 jahren Methadon 50-70mg )..
hat jemand echt erfahrungen damit gemacht ?

ich lese ausschliesslich positive erfahrungen was mich echt stutzig macht...

danke für eure hilfe
pata
 

nicht der papa

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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

Hatte gerade das gepostet.
Gleichzeitig kann man einer älteren Untersuchung entnehmen, dass die Rückfallquote nach Monate langer Therapie kaum niedriger ist, als nach einer qualifizierten (21 Tage dauernden) Entgiftung.:eek:)
https://www.rueckfall-programme.de/do...enigkeiten.pdf


Da die Rückfallquote heute immer noch so hoch ist wie früher, wäre schon eine Rückfallqoute von nur 50% ein voller Erfolg.:cool:
Zur Rückfallquote habe ich aber jetzt gar nichts gelesen.
Immer mal wieder werden wir kritisiert für unser Angebot eines "komfortablen" Drogenentzugs mit dem Argument, wer es einem Süchtigen so leicht mache, die Abhängigkeit zu überwinden, der ermuntere ihn geradezu zum Rückfall, durch einen möglichst unangenehmen und schmerzhaften Entzug würde er nachhaltig davon abgehalten. Diese Argumentation halten wir für verfehlt.
Wobei mir aber nicht bekannt wäre, dass in deutschen Kliniken nicht alles getan wird, den Süchtigen mit entsprechenden Medikamenten den Entzug so leicht und schmerzfrei wie möglich zu machen.

Zum Ursprung dieses Arguments kann ich allerdings was sagen.
Als mein Bruder damals gemeinsam mit seiner Frau in die Therapie ist, haben wir die ersten Wochen unseren Neffen aufgenommen, denn Kinder sind am Anfang verboten.
Beim Abholen durch zwei MAinnen der Einrichtung wurde uns von den hohen Erfolgszahlen südamerikanischer Drogentherapien berichtet, die uns als wirklich absolut hart und fast schon Existenzbedrohend geschildert wurden.
 
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31.07.10
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

An sich ist alles interessant, was den Entzug erleichtern könnte. Diese genannte Methodik könnte, integriert in eine Drogenentzugstation, unterstützend durchaus Sinn machen. Allerdings bei einem Betrag von €2200,- (für 5 Tage ??)würde ich eher eine abwartende Haltung einnehmen und auf Erfahrungen (im persönlichen Austausch) warten. Denn die Konzepte in den Kliniken sind durchaus gut, der kontrollierte körperliche Entzug unter konventionellen Maßnahmen oft gut erträglich. Schlimmer ist oft die Furcht vor Schmerzen, das Gefühl der Hilflosigkeit und der Verlust der Bereitschaft, Schmerzen zu ertragen, wenn die gewohnte Wirkung der Opioide nachlässt. Ob da die o.g. Methode hier im Vorteil ist? Gute pflegerische Arbeit, sozialarbeiterische und psychologische Betreuung sind wichtige Standbeine, für die Drogenpatienten in normalen Kliniken nicht zahlen müssen.
Aber ich bin gespannt. Auch wenn die Rückfallquote hoch ist, ist jeder Versuch, aufzuhören, unbezahlbar; jede Pause vom schwerem Leben im Milieu ein kleiner Gewinn.
 

nicht der papa

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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

An sich ist alles interessant, was den Entzug erleichtern könnte. Diese genannte Methodik könnte, integriert in eine Drogenentzugstation, unterstützend durchaus Sinn machen. Allerdings bei einem Betrag von €2200,- (für 5 Tage ??)würde ich eher eine abwartende Haltung einnehmen und auf Erfahrungen (im persönlichen Austausch) warten. Denn die Konzepte in den Kliniken sind durchaus gut, der kontrollierte körperliche Entzug unter konventionellen Maßnahmen oft gut erträglich. Schlimmer ist oft die Furcht vor Schmerzen, das Gefühl der Hilflosigkeit und der Verlust der Bereitschaft, Schmerzen zu ertragen, wenn die gewohnte Wirkung der Opioide nachlässt. Ob da die o.g. Methode hier im Vorteil ist? Gute pflegerische Arbeit, sozialarbeiterische und psychologische Betreuung sind wichtige Standbeine, für die Drogenpatienten in normalen Kliniken nicht zahlen müssen.
Aber ich bin gespannt. Auch wenn die Rückfallquote hoch ist, ist jeder Versuch, aufzuhören, unbezahlbar; jede Pause vom schwerem Leben im Milieu ein kleiner Gewinn.
Da fängt das Problem mMn. schon an. Das ist eine Therapie für gut in ein soziales Umfeld integrierte Abhängige. Das sind soweit es Heroin betrifft, nach meinem Eindruck meist diejenigen, die ziemlich am Anfang ihrer Drogensucht stehen.

Und in einschlägigen Foren kann man da auch schon lesen, dass der Entzug alleine auch locker innert 4 Tagen in einer normalen Klinik zu schaffen wäre.

Zu den Kosten:
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Der Escape Entzug ist im Leistungsverzeichnis der CH-Krankenkassen aufgeführt. Eine Leistungspflicht besteht jedoch nicht. Einzelne Kassen aus Österreich oder Deutschland bezahlen aus der Zusatzversicherung Escape-Entzüge, da diese im Vergleich zu einem stationären Entzug sehr wirtschaftlich sind. Sozialbehörden aus dem In- und Ausland leisten manchmal ebenfalls Kostengutsprache für die Escape-Entzüge und Therapien. Es lohnt sich, im Einzelfall nachzufragen.
 
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30.01.09
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

ich habe die berichte gesehn,

aber für meinen teil gehe ich in die Klinik und danach fange ich ein neues LEBEN irgendwo an. im zusammenhang Lups, IV und Gemeinde werd ich dan eine Arbeitsintegration leisten. Da ich weis das die IV nicht mehr zimperlich ist und einen + UP das Programm schliesst, hab ich zwar ein Messer am Hals aber eine Chance welche ich heute nach 4 jahren nuze ohne Angst zu haben alles zu verlieren.
Inzwischen weis ich was bei den ersten 2 Klink Aufenthalten schief ging.
 
regulat-pro-immune
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18.04.09
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

Wie kann denn in nur 5 Tagen eine Therapie so durchgeführt werden, dass man von dem keinen Männchen befreit wird, was einen immer wieder einflüstert,
nur noch ein mal.....?
Ich kann es fast nicht glauben.
 
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30.01.09
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

Ich auch nicht und genau das ist die schwerste Aufgabe welche ich noch vor mir habe.
Ich bin ja monetan auf Ampehetamin enzug und in der daraus endstehenden Psychose

Aber auch gespräche mit Konsumenten können zum konsum animieren.
 
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18.04.09
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Deshalb geht ein Freund, wenn es ihn packt, in ein Kloster zum schweigen.
Er nennt das dann : Den eigenen Affen aussitzen.
Aber ohne Therapie gehts eben auch nicht, musste er auf die harte Tour erkennen.

Ich wünsche Dir von ganzen Herzen, das Du es schaffst.
 
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30.01.09
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Danke anonym09,
ich werde es auch schaffen meine noch Ehefrau steht hinter mir, sie hatte auch mir meine Tochter wegen dem Konsum nicht verboten. weil sie wusste dass ich nicht Konsumier wenn meine kleine bei mir ist.

ist auch die einzige Person welcher ich komlpett vertrauen kann, klar meine Psychologin aber meine Frau hatt dort das recht die Informationen über mein zustand zu erfahren.
 
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Drück Dir ganz, ganz fest die Daumen!

01.jpg
 
regulat-pro-immune

nicht der papa

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Ich hab jetzt noch mal geschaut und es ist verdammt wenig darüber im Netz zu finden.
Es gibt einen Schriftwechsel in einem anderen Board darüber, der vielleicht schlauer, aber nicht glücklicher macht. www.step-hannover.de/data/step/for1.html?msg=1452#msg1452
 
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16.10.10
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Ich habe diesen Entzug vor zwölf Jahren gemacht und muss dazu sagen das es wirklich funktioniert mit den Geräten. Wenn diese angeschlossen werden spürt man ein stechen hinter den Ohren und nach zehn Minuten spürt man wie die entzugssymptome verschwinden. Klar ist nicht alles komplett weg aber absolut auszuhalten und kein Vergleich zu kalt. Die Krankenkasse hatte mir damals die Hälfte bezahlt(sanitas). Entzogen hab ich übrigens damals das Methadon welches ich zirka fünf Jahre konsumierte. Nach den fünf Tagen ist man körperlich über dem Berg aber psychisch natürlich nicht, dazu braucht's danach Unterstützung. Da ich eine liebe Frau und meine erste Tochter hatte war es für mich möglich dies zu schaffen.
LgD
 
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20.11.10
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

"Wobei mir aber nicht bekannt wäre, dass in deutschen Kliniken nicht alles getan wird, den Süchtigen mit entsprechenden Medikamenten den Entzug so leicht und schmerzfrei wie möglich zu machen."



Das ist ein netter Glaube der NICHTS mit der Realität zu tun. Man bekommt grad so das Nötigste, wenn man denn Glück hat und eine nette Schwester und einen noch netteren Arzt vom Dienst hat. Entzügig wird man so oder so und das hält beim Methadon noch etliche Wochen bis Monate an, dann ist man schon längst aus der Klinik. Vom Methadon entgiften ist absolut kein Spaß, dagegen ist vom Heroin zu entgiften noch leichter.
Ich habe heute auch mit dem Arzt in der Schweiz geredet und werde da hin gehen, nur muss ich erst noch mit den Krankenkassen diskutieren, aber ich habe verdammt gute Argumente, und es gibt schon einige Kassen in der Schweiz und Deutschland die die Kosten übernehmen, denn der Escape Entzug ist wesentlich günstiger als ein normaler Entzug in unseren Deutschen Kiliniken, die sowieso meist der Meinung sind das man leiden müsste damit es was bringt. So ein Müll sag ich, man hat genug gelitten und tut es auch danach noch eine ganze Zeit. Ich habe mich nur kurz mit dem Arzt unterhalten, soll Do. nochmal anufen, aber ich kann es kaum glauben das ich nach all den Jahren eine echte Chance bekomme endlich frei zu sein... :freu:
 
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20.11.10
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

hi all
ich bin auch zufälligerweise über das ESCAPE-programm gestolpert und würde mich da schon interessieren.. ( seit 11 jahren Methadon 50-70mg )..
hat jemand echt erfahrungen damit gemacht ?

ich lese ausschliesslich positive erfahrungen was mich echt stutzig macht...

danke für eure hilfe
pata

Es ist wirklich so gut wie beschrieben, ich konnte es auch lange nicht glauben, lese seit 2 Tagen alles was ich finden kann, habe auch schon mit dem Arzt telefoniert und mein Entschluß steht fest....auf in die Schweiz :wave:
 
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30.11.11
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" Der unvergleichlich komfortable Drogenentzug "

hi all
ich bin auch zufälligerweise über das ESCAPE-programm gestolpert und würde mich da schon interessieren.. ( seit 11 jahren Methadon 50-70mg )..
hat jemand echt erfahrungen damit gemacht ?

ich lese ausschliesslich positive erfahrungen was mich echt stutzig macht...

danke für eure hilfe
pata


Hallo

komme vielleicht komme ich ein wenig spät.. hab den beitrag erst jetzt gelesen.

mein bruder hat den Enzug bei Dieser Klink in Belgrad gemacht.
Vorher hat er bei ca. 5 anderen stellen den enzung gemacht und immer rückfällig geworden.
ich habe selber keine chance für ihn gesehen.
Er hat diese Klinik Vorobjev im internet gefunde welche sich in belgrad befindet. Seit er diese therpie dort gemacht hat, hat er nie wider was genommen. er arbeitet wieder, sieht gesund aus, geht aus, hat freundinnen..treibt sport.. trifft sich mit leuten die nix konsumieren.

Die Therapie ging so ab: als erstes haben sie in eingeschläfert und das ganze gift aus ihn genommen ( KEINE AHNUNG WIE) danach hatte er 1 tag zum aufwachen.. sie haben ihn dann ein 2. mal eingeschläfert und auch etwas gemacht damit der drang aus seinem kopf nach drogen verschwindet. er erzählt von einer komischen unterbewussten erfahrung. Er durchlebte sein ganzes leben noch mal und dann kam der zeitpunkt als ihm das erste mal heroin angeboten wurde und wollte annhemen aber etwas hat ihn dazu gebracht nein zu segen, denn er wollte leben. Dann dachte er er stribt, ist aber aus dem "koma" aufgewacht und sah die ärzte um sich, die ihm sagten er sei wiedergeboren und könne nun ein suchtfreies leben füren.

natürlich kenne ich nicht alle details.. aber ich kann diese therapie nur weiterempfelen!

ich selber werde sowas wohl auch machen....
 
regulat-pro-immune
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20.11.10
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Meine Erfahrung...zum ersten und wichtigsten: Ich habs geschafft :freu:
Nach 15 Jahren Methadon am Stück bei immer mehr als 10 ml bin ich auf null, null und nix, kanns immer noch nicht fassen...
Also, ich war dann doch nicht in der Schweiz, sondern in Belgien (Nescure), selbes Prinzip, nur konnte ich auf 5 ml schon dort hin kommen (bei escape auf 3) und bekam auch schneller einen "Seminarplatz" (wie das dort heißt).
Ich war die ganze Zeit auf offiziellen 8 ml, habe aber meist mehr genommen weil ich nicht klar kam mit Arbeiten und Familie, bin dann ab Freitags auf 5 ml gegangen, Sonntag nochmal genommen und Montags ohne sorthin. Da ich aber auch noch 6 Jahre abends zum schlafen eine halbe Flasche Wodka getrunken habe hatte ich schon üble Bedenken ob das gut geht, aber mir wurde gesagt das das machbar ist, und das war es auch.
Es war schon hart, wahrscheinlich genau wegen meiner Dosierung, die anderen waren schneller wieder fit. Die zweite Nacht war richtig übel, der Rest aber auszuhalten, ich bakam drei Tage was wegen Krampfprophylaxe und dann nur noch Ibuprofen b.B.
Habe zwar in den 5 Tagen nur etwa 4 Std. aber müde war man trotzdem nicht wirklich, alles war aufeinmal übelsthell und laut, aber auch einfach genial. Daheim angekommen hatte ich noch viele schlaflose Nächte und einiges an letzten Entzugserscheinungen, aber von Woche zu Woche wurde es besser, gab logisch mal solche und mal solche Tage, aber das Leben wieder spüren zu können war so genial das ich immer nur kurze Momente hatte an denen ich gerne mal in der Apotheke was mit Codein geholt hätte, aber dann hätte ich den Entzug ja nur verlängert und das war es auch nicht wert. Nach etwas über drei Monate auf Null war ich dann zu 90 prozent übern Berg, am 8.12. ist es nun 4 Monate her und ich merk jetzt nur noch die Tatsache das ich die letzten Monate nicht wirklich viel gearbeitet habe, also gehts jetzt an Muskelaufbau :kraft: ...und der nächste Frühling wird dann meiner.
Noch zur Unterbringung, wir waren in einem tollen Hotel, wurden wie Menschen behandelt, nicht durchsucht, alle waren echt nett, jeder hatte ein echt schönes Zimmer mit Dusche, zum teil Badewanne, Sauna usw.
Ich kann ja nur von mir reden, aber in einer hierzulande üblichen Entgiftung oder Therapie wäre ich kein Tag alt geworden, deswegen hing ich ja auch solange im Programm fest und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben.
Für mich haben sich die 2000€ wirklich gelohnt, auch wenn ich jetzt 2 Jahre dafür zurückbezahlen muss....
Wer noch Fragen hat kann mich gerne Fragen...
LG an alle
 
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21.01.13
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Hallo Leute LASS EUCH NICHT FÜR DUMM VERKAUFEN!!!!
Die Lobhudelei auf die Nescure Geschichte ist der REINE FAKE - sonst nichts! Wer 15 Jahre auf Metha oder Pola war weiss, dass es so nicht geht. Ich denke mal die Nescure Leute schreiben sich hier ein paar schöne kleine Geschichten in den blog und machen so ein bisschen Reklame für sich selbst in der Hoffnung, dass ein paar darauf reinfallen und ihnen noch ein bisschen Geld in die Taschen spülen. Wahrscheinlich schlagen sie sich hinterher vor Lachen auf die Schenkel.
 
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