Der Trick mit den Normwerten

wundermittel

ory

Moderatorin
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04.02.09
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9.579
hallo malve ,

ein wirklich interessantes thema bzw.wieder eine interessante offenbarung , die gott sei dank immer größere beachtung findet .

lg ory
 
Beitritt
09.05.14
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176
danke :)

schon traurig was in der welt alles schief läuft, beim arzt wirste verarscht, die politik und industrie verarscht dich. im grunde back to the roots.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
26.02.14
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46
Hallo

Ich weiss nicht, ob man das so pauschalisieren kann. In letzter Zeit hatte ich auch eher den Eindruck, dass es in die andere Richtung ging. Das der Referenzwert zu hoch angesetzt wird. Und wenn dieser dann erreicht ist, kann nicht mehr so viel mit der Ernährung getan werden oder sonst angeschaut werden an was es liegen könnte, und es ist dann eher notwendig Medikamente zu nehmen. Mit Cholesterin und Blutdruck kenne ich mich weniger aus. Ich weiss nur, dass Sport sich sehr positiv auf den Blutdruck auswirkt. Wenn es um die Schilddrüse geht, wird der TSH Wert auch öfters Diskutiert. 4.0 pmol/l ist für viele ein zu hoher Referenzwert, weil schon vorher Symptome auftretten können. Bsp. Schwangerschaftsprobleme. Auch bei der Diabetes ist es so, jedenfalls denke ich so darüber. Ich habe eine Prädiabetes. Das wird meist nur per Zufall diagnostiziert, weil es noch knapp ausserhalb des Referenzbereiches ist. Wenn ich meine Laborwerte von früher anschaue, dann fällt auf, das der Langzeitblutzucker langsam ansteigt. Das heisst in ein paar Jahren müsste ich ev. Tabletten nehmen oder Insulin spritzen. Aber so habe ich jetzt die Möglichkeit mit der Ernährung und auch ein bisschen Sport etwas dagegen zu tun. Der Wert geht runter. Ich merke es auch daran, wenn ich bspw. mehr als 50g Kohlenhydrate pro Malzeit zu mir nehme, dann dauert es ewigs bis der Blutzucker wieder runterkommt. Halte ich mich an die 50g, dann verhält es sich anders. Bei Personen, die keine Insulinresistenz haben sollte es keine grosse Rolle spielen wie viel Kohlenhydrate sie auf einmal zu sich nehmen. Ich bin froh ist der Referenzbereich von Diabetes dort wo er ist. So kann man noch etwas tun ohne Tabletten zu schlucken. Vielleicht sollte die Prädiabetes nicht mehr nur ein Zufallsbefund sein. Man wird so zu sagen wachgerüttelt. Die Spätfolgen von Diabetes sind alles andere als Lustig.

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass die Referenzbereiche alle gut sind. Ich glaube eher, dass sie vielleicht bei einigem zu hoch und bei anderem zu niedrig sind, so dass die Pharmas mehr Medikamente verkaufen können.


Liebe Grüsse, moon1
 
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